| EAGLE Help Version 5.12.0 | Copyright © 2011 CadSoft Computer GmbH |
Die Erklärung eines Befehls kann auch durch die Eingabe von
HELP befehlaufgerufen werden.
Ersetzen Sie "befehl" beispielsweise durch MOVE, dann rufen Sie die Hilfe-Seite für den MOVE-Befehl auf.
Von jeder anderen Stelle aus öffnet F1 eine "kontextsensitive" Hilfe-Seite.
Folgende Hilfe-Seiten geben Auskunft für den Einstieg in das Programm.
Für die Befehle ASSIGN und SET exisitieren auch Dialoge, die über das Options-Menü der Editor-Fenster aufgerufen werden.
| Befehlsmenü | MENU-Befehl..; | |
| Tastenbelegung | ASSIGN function_key-Befehl..; | |
| Snap-Funktion | SET SNAP_LENGTH number; | |
| SET CATCH_FACTOR value; | ||
| SET SELECT_FACTOR value; | ||
| Inhalt von Menüs | SET USED_LAYERS name | number; | |
| SET WIDTH_MENU value..; | ||
| SET DIAMETER_MENU value..; | ||
| SET DRILL_MENU value..; | ||
| SET SMD_MENU value..; | ||
| SET SIZE_MENU value..; | ||
| SET ISOLATE_MENU value..; | ||
| SET SPACING_MENU value..; | ||
| SET MITER_MENU value..; | ||
| Wire Bend | SET WIRE_BEND bend_nr; | |
| Beep ein/aus | SET BEEP OFF | ON; |
| Farbe für Grid-Linien | SET COLOR_GRID color; | |
| Farbe für Layer | SET COLOR_LAYER layer color; | |
| Fill Style für Layer | SET FILL_LAYER layer fill; | |
| Grid-Parameter | SET MIN_GRID_SIZE pixels; | |
| min. dargest. Textgröße | SET MIN_TEXT_SIZE size; | |
| Darst. der Netzlinien | SET NET_WIRE_WIDTH width; | |
| Darst. der Pads | SET DISPLAY_MODE REAL | NODRILL; | |
| SET PAD_NAMES OFF | ON; | ||
| Darst. der Buslinien | SET BUS_WIRE_WIDTH width; | |
| DRC-Füllmuster | SET DRC_FILL fill_name; | |
| Polygon-Berechnung | SET POLYGON_RATSNEST OFF | ON; | |
| Vector Font | SET VECTOR_FONT OFF | ON; |
| Package-Check | SET CHECK_CONNECTS OFF | ON; | |
| Grid-Parameter | GRID options; | |
| Replace-Modus | SET REPLACE_SAME NAMES | COORDS; | |
| UNDO-Buffer | SET UNDO_LOG OFF | ON; | |
| Wire-Optimierung | SET OPTIMIZING OFF | ON; | |
| Net-Wire beenden | SET AUTO_END_NET OFF | ON; | |
| Automatische Junctions | SET AUTO_JUNCTION OFF | ON; |
| Pad-Form | CHANGE SHAPE shape; | |
| Wire-Breite | CHANGE WIDTH value; | |
| Pad/Via-Durchmesser | CHANGE DIAMETER diameter; | |
| Pad/Via/Hole-Bohrd. | CHANGE DRILL value; | |
| Smd-Größe | CHANGE SMD width height; | |
| Text-Höhe | CHANGE SIZE value; | |
| Text-Linienbreite | CHANGE RATIO ratio; | |
| Text-Font | CHANGE FONT font; | |
| Polygon-Parameter | CHANGE THERMALS OFF | ON; | |
| Polygon-Parameter | CHANGE ORPHANS OFF | ON; | |
| Polygon-Parameter | CHANGE ISOLATE distance; | |
| Polygon-Parameter | CHANGE POUR SOLID | HATCH; | |
| Polygon-Parameter | CHANGE RANK value; | |
| Polygon-Parameter | CHANGE SPACING distance; |
eagle [ Optionen [ Dateiname [ Layer ] ] ]
| -Cxxx | den angegebenen Befehl ausführen | |
| -Dxxx | Draw-Toleranz (0.1 = 10%) | |
| -Exxx | Drill-Toleranz (0.1 = 10%) | |
| -Fxxx | Flash-Toleranz (0.1 = 10%) | |
| -N- | keine Rückfragen in der Kommandozeile | |
| -O+ | Stift-Bewegungen optimieren | |
| -Pxxx | Plotter-Stift (Layer=Stift) | |
| -Rxxx | Bohrer-Datei | |
| -Sxxx | Script-Datei | |
| -Uxxx | Datei für Benutzereinstellungen | |
| -Wxxx | Blenden-Datei | |
| -X- | CAM-Prozessor ausführen | |
| -a- | Annulus-Blenden emulieren | |
| -c+ | positive Koordinaten | |
| -dxxx | Ausgabegerät (-d? für Liste) | |
| -e- | Blenden emulieren | |
| -f+ | Pads ausfüllen | |
| -hxxx | Seitenhöhe (inch) | |
| -m- | Ausgabe spiegeln | |
| -oxxx | Ausgabedateiname | |
| -pxxx | Stiftdurchmesser (mm) | |
| -q- | Quick-Plot | |
| -r- | Ausgabe um 90 Grad drehen | |
| -sxxx | Skalierungsfaktor | |
| -t- | Thermal-Blenden emulieren | |
| -u- | Ausgabe auf dem Kopf stehend | |
| -vxxx | Stiftgeschwindigkeit | |
| -wxxx | Seitenbreite (inch) | |
| -xxxx | X-Versatz (inch) | |
| -yxxx | Y-Versatz (inch) |
Hierbei bedeutet xxx, dass weitere Daten, z. B. ein Dateiname oder eine Dezimalzahl an den Optionsbuchstaben angehängt werden müssen (ohne oder mit Leerzeichen), wie zum Beispiel bei
-Wmywheel.whl -W mywheel.whl -e Blenden-Emulation ein -e+ dto. -e- Blenden-Emulation ausBei Schalter-Optionen bedeutet ein '-', dass der Schalter standardmäßig ausgeschaltet ist, während er bei '+' standardmäßig eingeschaltet ist.
Schalter-Optionen (z.B. -e) können ohne Wiederholung des '-'-Zeichens verwendet werden:
| -eatm | Blenden-Emulation ein, Annulus- und Thermal-Emulation aus, Ausgabe spiegeln | |
| -ea-t+ | Blenden-Emulation ein, Annulus-Emulation aus, Thermal-Emulation ein |
![]() | Unter Windows wird die Datei als eaglerc.usr in dem Verzeichnis abgelegt, welches durch den Registry-Eintrag "HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\Shell Folders\AppData" definiert ist, sofern keine Umgebungsvariable namens HOME definiert ist. |
| -D0.10 | stellt Draw-Toleranz auf ±10% ein | |
| -D+0.1 -D-0.05 | stellt Draw-Toleranz auf +10% und -5% ein |
eagle -C "window (1 1) (2 2);" myboard.brdso lädt EAGLE die angegebene Datei und führt den Befehl so aus, als wäre er in der Kommandozeile des Editor-Fensters eingegeben worden.
Folgende Bedingungen gelten für die Option '-C':
eagle -C ""Beachten Sie bitte, dass in diesem speziellen Fall ein Leerzeichen zwischen dem Options-Buchstaben und den Anführungszeichen sein muss, damit das Programm den explizit leeren String sieht. Es muss dann auch kein Dateiname angegeben werden, da ja kein Befehl ausgeführt werden soll.
Wann immer Koordinaten oder Abmessungen (z.B. Leiterbahnbreiten oder Pad-Durchmesser)
angegeben werden können, können diese mit Einheiten versehen werden, wie etwa 50mil
oder 0.8mm. Wird keine Einheit angegeben, so wird die aktuelle Grid-Einheit verwendet.
Schaltplan entwerfen
Schaltplan anlegen
Neuen Schaltplan mit "Datei/Neu" anlegen und mit "Datei/Speichern unter..." unter neuem
Namen abspeichern.
Zeichnungsrahmen laden
Bibliothek FRAMES mit USE laden und Rahmen mit ADD plazieren.
Es entsteht eine Leerplatine, neben der die mit Luftlinien verbundenen Bauelemente plaziert sind. Versorgungs-Pins werden mit den Signalen verbunden, die ihrem Namen entsprechen, falls nicht explizit ein anderes Netz mit ihnen verbunden wurde.
Die Platine ist über die Forward&Back-Annotation mit dem Schaltplan verbunden. Damit ist gewährleistet, dass beide übereinstimmen. Um die Forward&Back-Annotation aufrechtzuerhalten, sollten Sie immer beide Dateien geladen haben, wenn Sie Änderungen am Schaltplan oder an der Platine durchführen.
Öffnen Sie eine Bibliothek mit Öffnen oder Neu im Datei-Menü.
Klicken Sie das Edit-Package-Icon an, und tragen Sie den gewünschten Namen in das New-Feld ein.
Legen Sie das Raster fest (GRID).
Plazieren Sie die Pads (PAD) und legen Sie deren Namen (NAME) und Parameter fest (CHANGE).
Plazieren Sie mit dem TEXT-Befehl die Strings >NAME und >VALUE (repräsentieren den aktuellen Namen und Wert in der Platine), und zeichnen Sie das Gehäuse (WIRE-Befehl) in die entsprechenden Layer.
Klicken Sie das Edit-Symbol-Icon an, und tragen Sie den gewünschten Namen in das New-Feld ein.
Plazieren Sie die Pins (PIN) und legen Sie deren Namen (NAME) und Parameter fest (CHANGE).
Plazieren Sie mit dem TEXT-Befehl die Strings >NAME und >VALUE (repräsentieren den aktuellen Namen und Wert im Schaltplan), und zeichnen Sie das Symbol (WIRE-Befehl) in die entsprechenden Layer.
Klicken Sie das Edit-Device-Icon an, und tragen Sie den gewünschten Namen in das New-Feld ein.
Weisen Sie dem Device ein Gehäuse zu (PACKAGE-Befehl).
Verwenden Sie den ADD-Befehl, um das Symbol oder die Symbole in das Device zu holen.
Klicken Sie auf das CONNECT-Icon, um festzulegen, welche Pins mit welchen Gehäuse-Pads verbunden sind.
Speichern Sie die Bibliothek, und sie kann anschließend vom
Schaltplan- oder vom Board-Editor aus mit USE geladen werden.
Control Panel
Das Control Panel ist EAGLEs Steuerzentrale.
Es enthält in der linken Fensterhälfte eine Baumstruktur und ein Informationsfenster
in der rechten Hälfte.
Verzeichnisse einstellen
Die Haupteinträge in der Baumansicht repräsentieren die verschiedenen EAGLE-Dateitypen.
Jeder der Einträge kann auf ein oder mehrere Verzeichnisse zeigen, die Dateien dieses
Typs enthalten.
Die Verzeichnisse werden im Directories-Dialog definiert.
Wenn einer der Haupteinträge auf ein Verzeichnis zeigt, sehen Sie nach dem Aufklappen
des Eintrags (entweder durch einen Klick auf das kleine Symbol links oder durch einen
Doppelklick auf den Eintrag selbst) direkt den Inhalt des Verzeichnisses.
Wenn ein Haupteintrag auf mehrere Verzeichnisse zeigt, werden nach dem Aufklappen alle
Verzeichniseinträge aufgelistet.
| Verzeichnisse | Die Datei mit dem Namen DESCRIPTION darin | |
| Bibliotheken | DESCRIPTION-Befehl in der Bibliothek | |
| Devices | DESCRIPTION-Befehl im Device-Editor | |
| Packages | DESCRIPTION-Befehl im Package-Editor | |
| Design-Regeln | Die Beschreibung der Design-Regel-Datei im DRC-Dialog | |
| User-Language-Programme | Text, durch die #usage-Anweisung gekennzeichnet | |
| Script-Dateien | Der Kommentar am Anfang der Script-Datei | |
| CAM-Jobs | DESCRIPTION-Befehl im CAM-Prozessor-Job |
| Neu | Erzeugt eine neue Datei | |
| Öffnen | Öffnet eine existierende Datei | |
| Zuletzt geöffnete Projekte | Öffnet eines der zuletzt bearbeiteten Projekte | |
| Alles speichern | Speichert alle modifizierten Editor-Dateien | |
| Projekt schließen | Schließt das aktuelle Projekt | |
| Beenden | Beendet das Programm |
| Aktualisieren | Aktualisiert den Inhalt der Baumansicht | |
| Sortieren | Ändert die Sortierung der Baumansicht |
| Verzeichnisse... | Öffnet den Verzeichnis-Dialog | |
| Sicherung... | Öffnet den Sicherungs-Dialog | |
| Benutzeroberfläche... | Öffnet den Benutzeroberfläche-Dialog | |
| Fensterpositionen... | Öffnet den Fensterpositionen-Dialog |
| Control Panel | Zum Control Panel wechseln | |
| 1 Schaltplan - ... | Zu Fenster 1 wechseln | |
| 2 Board - ... | Zu Fenster 2 wechseln |
| Allgemein | Öffnet eine allgemeine Hilfe-Seite | |
| Kontext | Öffnet die Hilfe-Seite für den momentanen Kontext | |
| Control Panel | Öffnet diese Hilfe-Seite | |
| EAGLE Lizenz | Öffnet den Lizenz-Dialog | |
| Auf Update prüfen | Prüft ob eine neue Version von EAGLE verfügbar ist | |
| Über EAGLE | Zeigt Details zu Ihrer EAGLE Version und Lizenz an |
Wird eine Datei über dies Kontext-Menü Option ausgedruckt, so wird immer
die Datei von der Platte gelesen, auch wenn Sie ein offenes Editor Fenster
haben in dem Sie die Datei editieren! Benutzen Sie den
PRINT-Befehl um eine Zeichnung aus einem offenen
Editor Fenster heraus zu drucken.
Bitte beachten Sie, dass Polygone in Platinen beim Ausdrucken über das
Kontext-Menü nicht automatisch freigerechnet werden! Es werden lediglich die
Umrisse dargestellt. Um die Polygone freigerechnet auszudrucken, laden Sie
die Zeichnung in ein Editor-Fenster, geben Sie
RATSNEST ein und dann
PRINT.
Alle Felder können ein oder mehrere, durch Doppelpunkt (':') getrennte Verzeichnisse enthalten, in denen nach den verschiedenen Dateitypen gesucht wird.
![]() | Unter Windows werden die einzelnen Verzeichnisnamen durch Strichpunkte (';') getrennt. |
Die Variablen $HOME und $EAGLEDIR werden verwendet, um das Home-Verzeichnis des Benutzers bzw. das EAGLE-Programm-Verzeichnis anzugeben.
![]() | Unter Windows gilt für $HOME entweder die Umgebungsvariable HOME (falls gesetzt), oder der Wert des Schlüssels "HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\Shell Folders\Personal" in der Windows-Registry, der den gültigen Pfad des Verzeichnisses "Eigene Dateien" enthält. |
| Menüleiste | aktiviert das Pulldown-Menü am oberen Rand des Editor-Fensters | |
| Aktionsleiste | aktiviert die Toolbar mit Buttons für "Datei", "Drucken" etc. | |
| Parameterleiste | aktiviert die dynamische Parameter-Toolbar, die alle Parameter des gerade aktiven Befehls enthält | |
| Befehlsmenü | aktiviert die Kommando-Toolbar | |
| Textmenü | aktiviert das Text-Menü | |
| Seitenvorschau | aktiviert die Vorschau für Schaltplanseiten |
| Hintergrund | wählt die Hintergrundfarbe schwarz, weiß oder farbig im Layout-Editor | |
| Mauszeiger | wählt einen kleines Kreuz oder ein großes Fadenkreuz als Mauszeiger im Layout-Editor |
| Hintergrund | wählt die Hintergrundfarbe schwarz, weiß oder farbig im Schaltplan-Editor | |
| Mauszeiger | wählt ein kleines Kreuz oder ein großes Fadenkreuz als Mauszeiger im Schaltplan-Editor |
| Direkthilfe | aktiviert die "Direkthilfe" Funktion, die einen kurzen Hinweis über die Bedeutung der Buttons gibt, wenn man den Mauszeiger über einen solchen bewegt | |
| Benutzerführung | aktiviert die "Benutzerführung", die einen Hilfetext anzeigt, der dem Benutzer bei aktivem Befehl jederzeit den nächsten sinnvollen Schritt angibt |
| Immer Vektor-Schrift | Texte in Zeichnungen werden immer im EAGLE-eigenen Vektor-Font dargestellt, unabhängig welche Schriftart für einen Text ursprünglich gewählt wurde. | |
| Mausrad-Zoomfaktor | definiert den Zoom-Faktor für das Hinein- bzw. Herauszoomen mit einer Rädchenmaus in einem Editor-Fenster ('0' schaltet diese Funktion aus, das Vorzeichen bestimmt die Drehrichtung des Rädchens) |
Sie können auch alle gespeicherten Fensterpositionen löschen, so dass es wieder
dem Window-Manager überlassen ist, wo neu geöffnete Fenster platziert werden.
Der Konfigurieren-Button öffnet einen Dialog, in dem Sie angeben können ob
und wie häufig eine automatische Überprüfung auf eine neue Version beim
Programmstart stattfinden soll (standardmäßig geschieht dies einmal am Tag).
Falls Sie einen Proxy benutzen müssen, um das Internet anzusprechen, so
können Sie diesen auch im Konfigurationsdialog angeben. Geben Sie dazu im
Feld "Host" den vollen Namen des Proxy-Rechners ein, ohne etwaigen
http://-Präfix, und im Feld "Port" eine optionale Port-Nummer.
Falls Sie auch über Betaversionen von EAGLE informiert werden möchten, so
können sie die Option "Auch auf Betaversionen prüfen" einschalten.
Auf deutschen Tastaturen wird die Ctrl-Taste meist als Strg
bezeichnet und die Shift-Taste als "Umschalt-Taste". Da EAGLE an einigen
Stellen Code-Buchstaben für die Bezeichnung dieser Tasten verwendet (siehe
ASSIGN und Befehlseingabe)
verwenden wir durchgehend die Bezeichnungen Ctrl und Shift.
Auf Update prüfen
Die Option "Hilfe/Auf Update prüfen" im Pulldown-Menü des Control-Panels
öffnet einen Dialog, der anzeigt, ob auf dem CadSoft-Server eine neue
Version von EAGLE zur Verfügung steht.
Tastatur und Maus
Die Steuertasten (Alt, Ctrl und Shift) werden benutzt
um das Verhalten bestimmter Maus-Aktionen zu verändern.
Beachten Sie bitte, dass abhänging vom verwendeten Betriebssystem bzw. Window-Manager
manche dieser Tasten (in Kombination mit Maus-Aktionen) möglicherweise nicht an
Applikationen weitergeleitet werden, was zur Folge hat, dass einige der hier beschriebenen
Funktionen dann nicht verfügbar sind.
Alt
Ein Druck auf die Alt-Taste schaltet auf ein alternatives GRID
um. Dies kann typischerweise ein feineres Raster als das normale sein, wodurch es
zum Beispiel schnell und einfach möglich ist etwas in einem dicht belegten Gebiet
fein zu positionieren, wofür das normal Raster zu grob wäre.
Das alternative Grid bleibt so lange aktiv, wie die Alt-Taste gedrückt
gehalten wird.
Ctrl
Wird die Ctrl-Taste zusammen mit der rechten Maustaste gedrückt so wird
zwischen korrespondierenden Knickwinkeln hin und her geschaltet (dies betrifft nur
Befehle die Wire-Knickwinkel unterstützen, wie etwa WIRE).
Die Ctrl-Taste zusammen mit der linken Maustaste steuert spezielle Funktionen der einzelnen Befehle, wie zum Beispiel das Aufnehmen eines Objektes an seinem Aufhängepunkt beim MOVE-Befehl.
Falls ein Befehl eine Gruppe selektieren kann, so muss die Ctrl-Taste zusammen mit der rechten Maustaste gedrückt werden, um die Gruppe zu selektieren (ansonsten würde ein Kontext-Menü für das ausgewählte Objekt geöffnet).
![]() | Unter Mac OS X ist anstatt der Ctrl-Taste die Cmd-Taste zu verwenden. |
Die Shift-Taste zusammen mit der linken Maustaste steuert spezielle Funktionen der einzelnen Befehle, wie zum Beispiel das Löschen eines übergeordneten Objektes beim DELETE-Befehl.
Folgende Befehle unterstützen die mittlere Maustaste:
| ADD | Bauteil spiegeln | |
| ARC | aktiven Layer wechseln | |
| CIRCLE | aktiven Layer wechseln | |
| COPY | Objekt spiegeln | |
| INVOKE | Gatter spiegeln | |
| LABEL | aktiven Layer wechseln | |
| MOVE | Objekt oder Gruppe spiegeln | |
| PASTE | Gruppe spiegeln | |
| POLYGON | aktiven Layer wechseln | |
| RECT | aktiven Layer wechseln | |
| ROUTE | aktiven Layer wechseln | |
| SMD | aktiven Layer wechseln | |
| TEXT | aktiven Layer wechseln | |
| WIRE | aktiven Layer wechseln |
Click&Drag mit der mittleren Maustaste verschiebt die Zeichnung innerhalb des Editor-Fensters.
Wird ein Objekt mit der rechten Maustaste angeklickt, so wird ein kontextspezifisches Popup-Menü angezeigt, aus dem Befehle, die für dieses Objekt anwendbar sind, ausgewählt werden können. Falls gerade ein Befehl aktiv ist, der auf eine Gruppe angewendet werden kann, enthält das Popup-Menü einen entsprechenden Eintrag.
Folgende Befehle unterstützen die rechte Maustaste:
| ADD | Bauteil drehen | |
| ARC | Drehsinn des Kreisbogens ändern | |
| BUS | Wire-Knickwinkel ändern | |
| CHANGE | Change auf Gruppe anwenden | |
| DELETE | Gruppe löschen | |
| GROUP | Polygon schließen | |
| INVOKE | Gatter drehen | |
| LABEL | Label drehen | |
| MIRROR | Gruppe spiegeln | |
| MOVE | Objekt drehen bzw. Gruppe selektieren | |
| NET | Wire-Knickwinkel ändern | |
| PAD | Pad drehen | |
| PASTE | Gruppe drehen | |
| PIN | Pin drehen | |
| POLYGON | Wire-Knickwinkel ändern | |
| RIPUP | Ripup auf Gruppe anwenden | |
| ROTATE | Gruppe drehen | |
| ROUTE | Wire-Knickwinkel ändern | |
| SMD | Smd drehen | |
| SPLIT | Wire-Knickwinkel ändern | |
| TEXT | Text drehen | |
| WIRE | Wire-Knickwinkel ändern |
Hervorgehobenes Objekt auswählen? (links=ja, rechts=weiter, ESC=abbrechen)
Drücken Sie die rechte Maustaste, um zyklisch durch alle in Frage kommenden Objekte "durchzutasten".
Mit der linken Maustaste wählen Sie das gewünschte Objekt aus.
Um die Auswahl ganz abzubrechen, drücken Sie die Esc-Taste.
Mit dem Befehl
SET Select_Factor select_radius;können Sie beeinflussen, wie groß der "Selektionsradius" sein soll.
Wurde die ursprüngliche Selektion mit der rechten Maustaste gemacht, so erscheint
ein kontextspezifisches Popup-Menü für das erste ausgewählte Objekt, welches als
ersten Eintrag "Weiterschalten" enthält. Durch Klicken auf diesen Eintrag wird
zyklisch durch die Objekte im Selektionsradius geschaltet.
Editor-Fenster
EAGLE kennt unterschiedliche Typen von Daten-Dateien. Jeder davon wird in
einem eigenen Editor-Fenster-Typ bearbeitet. Wenn Sie eines der Objekte
durch Doppelklick selektieren oder vom Control Panel
aus eine Datei mit Datei/Öffnen
laden, dann öffnet sich ein Editor-Fenster für diesen Dateityp.
Nachdem Sie ein neues Bibliotheks-Editor-Fenster geöffnet haben,
erscheint eine leere Arbeitsfläche, und Sie müssen mit dem
EDIT Befehl angeben, welches
Gehäuse (Package), Symbol oder Device Sie laden oder neu anlegen wollen.
Package: Die Gehäuse-Definition.
Symbol: Schaltzeichen, wie es im Schaltplan erscheinen soll.
Device: Definition des realen Bauteils. Enthält eine oder
mehrere Package-Varianten und ein oder mehrere Symbole (Gates).
Es dürfen unterschiedliche Symbole kombiniert werden.
Klicken Sie den Button Dev, Pac
oder Sym, um Devices, Packages oder Symbole zu
selektieren.
Wenn Sie ein neues Objekt anlegen wollen, schreiben Sie den Namen des
neuen Objekts in das Feld New Sie können auch ein
exitstierendes Objekt laden, indem Sie seinen Namen in dieses Feld
eintippen. Wenn Sie die Extension des Datei-Namens nicht angeben, wird
ein Objekt geladen, dessen Typ vom Choose... Prompt
bestimmt wird. Andernfalls bestimmt die Extension den Typ.
Falls Ihre Lizenz das
Schaltplan-Modul nicht einschließt, erscheinen die Object-Type-Buttons
(Dev...) nicht im Menü.
Wenn im selben Verzeichnis eine Schaltplan-Datei (*.sch) mit
demselben Namen existiert, wird beim Öffnen eines Layouts automatisch
auch ein Schaltplan-Editor-Fenster
mit dieser Datei als Icon auf den Desktop
gelegt. Das ist notwendig, damit die Schaltplan-Datei geladen ist, wenn
Änderungen an der Platine die Back-Annotation
zum Schaltplan erforderlich machen.
Wenn im selben Verzeichnis eine Layout-Datei (*.brd) mit
demselben Namen existiert, wird beim Öffnen eines Layouts automatisch
auch ein Layout-Editor-Fenster
mit dieser Datei als Icon auf den Desktop
gelegt. Das ist notwendig, damit die Layout-Datei geladen ist, wenn
Änderungen an der Platine die
Forward-Annotation
zum Layout erforderlich machen.
Mit Hilfe der Combo-Box in der Action-Toolbar des Schaltplan-Editor-Fensters
können Sie zwischen den einzelnen Schaltplan-Seiten
wechseln oder neue Seiten anlegen. Sie können dazu auch den
EDIT-Befehl verwenden.
Die Textdatei muss eine reine ASCII-Datei sein und darf keine
Steuerzeichen enthalten. Als Anwendungen sind in erster Linie
vorgesehen: das Schreiben von
User-Language-Programmen und
Script-Dateien.
In diesem Befehl werden die folgenden Platzhalter durch aktuelle Werte ersetzt:
Bibliotheks-Editier-Modus
Im Bibliotheks-Editier-Modus können Sie Packages, Symbole und Devices
editieren.
Layout-Editor
Der Layout-Editor dient dazu, Layouts (*.brd) zu editieren.
Schaltplan-Editor
Der Schaltplan-Editor dient dazu, Schaltpläne (*.sch)
zu editieren.
Text-Editor
Der Text-Editor dient dazu, Textdateien zu editieren.
Verwenden eines externen Text-Editors
Falls Sie anstatt des in EAGLE eingebauten lieber einen externen Text-Editor
verwenden wollen, so können Sie den zum Starten dieses Editors nötigen Befehl
im Dialog "Optionen/Benutzeroberfläche" eintragen.
| %C | die Spalte, in die der Cursor positioniert werden soll (zur Zeit immer 1) | |
| %F | der Name der zu ladenden Datei | |
| %L | die Zeile, in die der Cursor positioniert werden soll |
Ist als Befehl lediglich ein Minuszeichen ('-') eingetragen, so wird EAGLE niemals ein Text-Editor-Fenster öffnen. Dies ist hilfreich für Benutzer, die ihren Text-Editor immer selbst starten wollen.
Folgende Einschränkungen gelten bei der Verwendung eines externen Text-Editors:
| CLOSE | Bibliothek nach Editieren schließen | |
| EDIT | Zeichnung laden/anlegen | |
| EXPORT | ASCII-Liste erzeugen (z.B. Netzliste) | |
| OPEN | Bibliothek zum Editieren laden | |
| QUIT | EAGLE verlassen | |
| REMOVE | Dateien/Bibliotheks-Elemente löschen | |
| SCRIPT | Befehlsdatei ausführen | |
| USE | Bibliothek zum Plazieren von Elementen laden | |
| WRITE | Zeichnung/Bibliothek speichern |
| ADD | Element in Zeichnung / Symbol in Device einfügen | |
| ARC | Kreisbogen zeichnen | |
| ATTRIBUTE | Attribute definieren | |
| CIRCLE | Kreis zeichnen | |
| CLASS | Netzklassen definieren | |
| COPY | Objekte/Elemente kopieren | |
| CUT | Vorher definierte Gruppe in Paste-Buffer laden | |
| DELETE | Objekt löschen | |
| DESCRIPTION | Beschreibung eines Objektes ändern | |
| GROUP | Gruppe für spätere Operation definieren | |
| HOLE | Nichtleitende Bohrung definieren | |
| LAYER | Layer definieren/wechseln | |
| MIRROR | Objekt spiegeln | |
| MITER | Wire-Verbindungsstellen abschrägen | |
| MOVE | Objekt bewegen oder rotieren | |
| NAME | Objekt mit Namen versehen | |
| PASTE | Paste-Buffer in Zeichnung einfügen | |
| POLYGON | Polygon zeichnen | |
| RECT | Rechteck zeichnen | |
| ROTATE | Objekt rotieren | |
| SMASH | NAME/VALUE zum Bewegen vorbereiten | |
| SPLIT | Wires/Linien (Netze etc.) knicken | |
| TEXT | Text zu einer Zeichnung hinzufügen | |
| VALUE | Wert für Element definieren/ändern | |
| WIRE | Linie oder geroutete Verbindung zeichnen |
| DRC | Design Rule Check durchführen | |
| ERRORS | DRC-Fehler anzeigen | |
| LOCK | Bauteilposition verriegeln | |
| RATSNEST | Kürzeste Luftlinien anzeigen | |
| REPLACE | Bauteil ersetzen | |
| RIPUP | Signal auflösen | |
| ROUTE | Signal routen | |
| SIGNAL | Signal (Luftlinie) definieren | |
| VIA | Durchkontaktierung (Via) plazieren |
| BOARD | Platine aus einem Schaltplan erzeugen | |
| BUS | Buslinie zeichnen | |
| ERC | Electrical Rule Check ausführen | |
| GATESWAP | Äquivalente 'Gates' tauschen | |
| INVOKE | 'Gate' aus Device plazieren | |
| JUNCTION | Verbindungspunkt plazieren | |
| LABEL | Label für Bus oder Netz plazieren | |
| NET | Netz definieren | |
| PINSWAP | Äquivalente Pins tauschen |
| CONNECT | Pin/Pad-Zuordnung festlegen | |
| PACKAGE | Package für Device definieren | |
| PAD | Pad in Package einfügen | |
| PIN | Pin in Symbol einfügen | |
| PREFIX | Default-Präfix für Device festlegen | |
| REMOVE | Elemente aus Bibliothek löschen | |
| RENAME | Symbol/Package/Device neu benennen | |
| SMD | Smd-Pad in Package einfügen | |
| TECHNOLOGY | Technologien für ein Device definieren | |
| VALUE | Definieren, ob Value-Text änderbar |
| ASSIGN | Tasten belegen | |
| CHANGE | EAGLE-Parameter ändern | |
| DISPLAY | Layer anzeigen/ausblenden | |
| GRID | Raster/Einheit definieren | |
| MENU | Befehls-Menü konfigurieren | |
| SET | Programm-Parameter einstellen | |
| WINDOW | Bildausschnitt verändern |
| AUTO | Autorouter starten | |
| HELP | Hilfe-Seite anzeigen | |
| INFO | Information über Objekt zeigen | |
| MARK | Messmarke setzen/entfernen | |
| OPTIMIZE | Wire-Segmente zusammenfassen | |
| Ausdrucken auf dem System-Drucker | ||
| REDO | Zurückgenommene Befehle ausführen | |
| RUN | User-Language-Programm ausführen | |
| SHOW | Objekt hell darstellen | |
| UNDO | Befehle zurücknehmen | |
| UPDATE | Bibliotheks-Objekte aktualisieren |
Für die Befehlsbeschreibungen gelten folgende Regeln:
Befehle und Parameter in GROSSBUCHSTABEN werden direkt eingegeben (bzw. aus dem Befehlsmenü mit der Maus selektiert). Bei der Eingabe werden Groß- und Kleinbuchstaben nicht unterschieden.
Parameter in Kleinbuchstaben werden durch Namen, Zahlenwerte oder Schlüsselwörter ersetzt. Beispiel:
| Syntax: | GRID grid_size grid_multiple; | |
| Input: | GRID 1 10; |
| Syntax: | SET BEEP OFF | ON; | |
| Input: | SET BEEP OFF; | |
| oder | ||
| SET BEEP ON; |
| Syntax: | DISPLAY option layer_name.. | |
| Input: | DISPLAY TOP PINS VIAS |
| Syntax: | MOVE .. | |
| Input: | MOVE | |
| Mausklick auf erstes zu bewegendes Element | ||
| Mausklick auf das Ziel | ||
| Mausklick auf zweites zu bewegendes Element | ||
| etc. |
An diesem Beispiel sehen Sie auch, wie die Wiederholungspunkte bei Befehlen mit Mausklicks zu verstehen sind.
Jeder Mausklick stellt eine Koordinatenangabe dar. Will man den Befehl textuell eingeben, dann kann man anstelle des Mausklicks die Koordinaten über die Tastatur in folgender Form eingeben:
(x y)Dabei sind x und y Zahlen in der mit dem GRID-Befehl gewählten Einheit. Die textuelle Eingabemöglichkeit ist insbesondere für Script-Dateien erforderlich.
(100mil 200mil)Erlaubte Einheiten sind mm, mic, mil und in. Es können auch unterschiedliche Einheiten für x und y verwendet werden.
(@)kann dazu benutzt werden, die aktuelle Position des Mauszeigers im Zeichenfenster zu referenzieren. So würde zum Beispiel die Eingabe
MOVE R1 (@)das Bauteil mit dem Namen R1 an die Position verschieben, auf der der Mauszeiger im Moment steht.
Nach der öffnenden Klammer darf eine beliebige Kombination der folgenden Steuerzeichen folgen um einen bestimmten Tastendruck zusammen mit dem "Mausklick" zu simulieren oder die Art der Koordinaten zu modifizieren:
| > | rechte Maustaste | |
| A | Alt-Taste | |
| C | Ctrl-Taste | |
| P | Polar-Koordinaten (relativ zur Marke, x = Radius, y = Winkel in Grad, gegen den Uhrzeigersinn) | |
| R | Relative Koordinaten (relativ zur Marke) | |
| S | Shift-Taste |
(CR> 1 2)würde zum Beispiel einem "Mausklick" mit der rechten Maustaste an den Koordinaten (1 2) relativ zur Marke, mit gedrückter Ctrl-Taste entsprechen (natürlich würde es vom konkreten Befehl abhängen was genau mit dieser Art von Eingabe geschehen würde). Falls momentan keine Marke gesetzt ist, beziehen sich Koordinaten mit R oder P auf den Ursprung der Zeichnung. Die Steuerzeichen sind unabhängig von Groß-/Kleinschreibung, ihre Reihenfolge spielt keine Rolle und es muss auch kein Leerzeichen zwischen ihnen und der ersten Ziffer der Koordinaten stehen. Das obige Beispiel könnte also ebenso als (r>c1 2) geschrieben werden. Als "Polar-Koordinaten" eingegebene Werte werden intern als die entsprechenden (x y) Koordinaten abgespeichert.
Als Beispiel für die Koordinateneingabe in Textform soll die Eingabe der Platinenumrisse mit exakten Maßen dienen:
GRID 1 MM; CHANGE LAYER DIMENSION; WIRE 0 (0 0) (160 0) (160 100) (0 100) (0 0); GRID LAST;
WINDOW;frischt beispielsweise das Zeichenfenster auf, während
WINDOW FITdas Zeichenfenster so skaliert, dass die gesamte Zeichnung sichtbar ist. Im zweiten Fall ist kein Strichpunkt erforderlich, weil bereits klar ist, dass kein weiterer Parameter folgen kann.
Der ADD-Befehl holt ein Schaltplan-Symbol (Gate) oder ein Package aus der aktiven Bibliothek und plaziert es in der Zeichnung.
Bei der Device-Definition holt der ADD-Befehl ein Symbol in das Device.
Üblicherweise klickt man den ADD-Befehl an und selektiert das Package/Symbol aus dem sich öffnenden Menü. Nun können die Parameter (falls erforderlich) per Tastatur eingegeben werden.
Wenn device_name Platzhalter enthält ('*' oder '?') und mehr als ein Device gefunden wird, öffnet sich der ADD-Dialog. Daraus kann dann das gewünschte Device gewählt werden. Beachten Sie, dass die Beschreibung Checkbox im ADD-Dialog ausgeschaltet wird, sobald ein ADD-Befehl mit einem Device-Namen in der Kommandozeile angegeben wird, egal ob der Name Platzhalter enthält oder nicht. Der Grund hierfür ist, dass ein in der Kommandozeile angegebener Device-Name nur in den Namen der Devices gesucht wird und nicht in deren Beschreibungen.
Plaziert wird das Package/Symbol mit der linken Maustaste, rotiert wird es mit der rechten. Nachdem es plaziert wurde, hängt sofort eine weitere Kopie am Mauszeiger.
Wenn bereits ein Device oder Package mit gleichem Namen (aus derselben Bibliothek) in der Zeichnung existiert und die Bibliothek seit dem Plazieren des ursprünglichen Elements modifiziert wurde, startet EAGLE automatisch einen Library-Update bei dem Sie gefragt werden, ob die Bauteile durch die neuere Bibliotheksdefinition ersetzt werden sollen. Achtung: Nach einem Library-Update sollten Sie immer den Design Rule Check (DRC) und den Electrical Rule Check (ERC) laufen lassen!
Um ein Element direkt zu plazieren, verwenden Sie die Syntax:
ADD devicename@librarynamedevicename darf Platzhalter enthalten und libraryname darf entweder direkt der Bibliotheksname (wie "ttl" oder "ttl.lbr") oder der volle Name mit Pfadangabe (wie "/home/mydir/myproject/ttl.lbr" oder "../lbr/ttl") sein.
Beispiel:
ADD DIL14 IC1 holt das Package DIL14 in die Platine und gibt ihm den Namen IC1.
Wird im Schaltplan kein Name angegeben, erhält das Gate als Namen den bei der Device-Definition mit PREFIX festgelegten Präfix, ergänzt um eine fortlaufende Zahl (z.B. IC1).
Beispiel:
ADD 7400 Hier werden der Reihe nach fünf Gatter aus Bausteinen des Typs 7400 plaziert. Sofern als Präfix "IC" definiert wurde und die Einzelgatter innerhalb eines 7400 die Namen A...D haben, erhalten die Gatter im Schaltplan die Namen IC1A, IC1B, IC1C, IC1D, IC2A (falls schon Elemente mit demselben Präfix plaziert wurden, wird die Zählung mit der nächsten laufenden Nummer fortgesetzt. Siehe auch INVOKE.
Während ein Objekt am Cursor hängt, können Sie den Namen, unter dem es in die Zeichnung eingefügt wird, ändern. Damit können Sie mehrere Bauteile gleichen Typs unter verschiedenen, explizit vergebenen Namen einfügen:
Beispiel:
ADD CAP C1 C5 C7
Beispiel:
ADD 7400 IC1 A Dies ist vor allem dafür gedacht, wenn ein Schaltplan über ein Script generiert werden soll. Beachten Sie bitte, dass wenn ein bestimmtes Gatter geholt wird keine anderen Gatter mit Add-Level MUST oder ALWAYS automatisch mit geholt werden, und Sie müssen zumindest die MUST-Gatter mit dem INVOKE-Befehl aktivieren (ansonsten wird sie der Electrical Rule Check als fehlend melden).
[S][M]Rnnn
| S | setzt das Spin-Flag, welches die Funktion abschaltet, die Texte von unten oder rechts lesbar hält (nur im Board-Kontext verfügbar) | |
| M | setzt das Mirror-Flag, welches das Objekt an der Y-Achse spiegelt | |
| Rnnn | setzt die Rotation auf den angegebenen Wert, der im Board-Kontext im Bereich 0.0...359.9 (mit einer Auflösung von 0.1 Grad) und im Schaltplan-Kontext einer der Werte 0, 90, 180 oder 270 sein darf (Winkel dürfen auch negativ angegeben werden, sie werden dann in den entsprechenden positiven Wert umgewandelt) |
Die Schlüsselbuchstaben S, M und R können als Groß- oder Kleinbuchstaben angegeben werden und es muss mindestens R gefolgt von einer Zahl vorhanden sein.
Ist das Mirror-Flag sowohl in einem Bauteil als auch in einem in dessen Package befindlichen Text gesetzt, so heben sich diese in ihrer Wirkung auf. Das gleiche gilt für das Spin-Flag.
Beispiele:
| R0 | keine Rotation | |
| R90 | um 90° gegen den Uhrzeigersinn gedreht | |
| R-90 | um 90° im Uhrzeigersinn gedreht (wird in 270° umgerechnet) | |
| MR0 | an der Y-Achse gespiegelt | |
| SR0 | Texte werden mit "Spin" dargestellt | |
| SMR33.3 | um 33.3° gegen den Uhrzeigersinn gedreht, gespiegelt und mit "Spin" |
Default: R0
ADD DIL16 R90 (0 0);plaziert ein 16poliges DIL-Gehäuse, das um 90 Grad gegen den Uhrzeigersinn gedreht ist, an den Koordinaten (0 0).
| 0: | Das Symbol (Gate) kann im Schaltplan nicht mit einem anderen vertauscht werden. | |
| 1..255 | Das Symbol (Gate) kann im Schaltplan mit jedem anderen Symbol dieses Typs vertauscht werden, das denselben Swaplevel hat (auch zwischen verschiedenen Devices). |
Default: 0
| Next | Wenn ein Device mehr als ein Gate aufweist, werden in den Schaltplan der Reihe nach die Symbole mit Addlevel Next geholt. | |
| Must | Wird ein beliebiges Symbol eines Device in den Schaltplan geholt, dann muss auch ein mit dem Addlevel Must definiertes Symbol im Schaltplan erscheinen. Dies geschieht automatisch. Es kann nicht gelöscht werden, bevor nicht alle anderen Symbole aus diesem Device gelöscht sind. Falls nur noch Must-Symbole aus einem Device vorhanden sind, löscht der DELETE-Befehl das ganze Device. | |
| Always | Wie Must, allerdings kann ein Symbol mit Addlevel Always gelöscht und mit INVOKE wieder in den Schaltplan geholt werden. | |
| Can | Gibt es in einem Device Next-Gates, dann werden Can-Gates nur geholt, wenn sie explizit mit INVOKE angefordert werden. Ein Symbol mit Addlevel Can wird mit ADD nur dann in den Schaltplan geholt, wenn das Device nur Can- und Request-Gates enthält. | |
| Request | Diese Eigenschaft wird sinnvollerweise für Versorgungs-Symbole von Bausteinen verwendet. Request-Gates können nur explizit in den Schaltplan geholt werden (INVOKE) und werden intern nicht mitgezählt. Das hat zur Folge, dass in Bausteinen mit nur einem Gatter und einem Versorgungsspannungs-Symbol der Gatter-Name nicht zum Bauteil-Namen hinzugefügt wird. Im Falle eines 7400 mit vier Gattern (plus Versorgungsspannung) heißen die einzelnen Gatter im Schaltplan beispielsweise IC1A, IC1B, IC1C und IC1D. Ein 68000 mit nur einem Gate, dem Prozessor-Symbol, heisst dagegen im Schaltplan z. B. IC1, da sein separates Spannungsversorgungs-Symbol als Gate nicht mitzählt. |
Beispiel:
ADD PWR 0 REQUEST holt das Symbol PWR (z. B. ein Versorgungssymbol) und definiert dafür den Swaplevel 0 (nicht tauschbar) und den Addlevel Request.
Mit dem ARC-Befehl zeichnet man Kreisbögen. Der erste und zweite Mausklick (linke Maustaste) definieren zwei gegenüberliegende Punkte auf dem Kreisumfang. Danach lässt sich mit der rechten Maustaste festlegen, ob der Bogen im Uhrzeigersinn oder im Gegenuhrzeigersinn dargestellt werden soll. Mit dem abschließenden Mausklick legt man den Winkel des Bogens fest.
Mit den Parametern CW (Clockwise) und CCW (Counterclockwise) kann man festlegen, ob der Bogen im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn dargestellt werden soll. ROUND bzw. FLAT bestimmt ob die Enden des Kreisbogens rund oder flach sein sollen.
CHANGE WIDTH width;voreinstellen oder verändern und ist identisch mit der aktuellen Strichstärke für Wires.
Kreisbögen mit einem Winkel von 0 oder 360 Grad oder einem Radius von 0 werden nicht akzeptiert.
Beispiel für textuelle Eingabe:
GRID inch 1; ARC CW (0 1) (0 -1) (1 0);erzeugt einen Viertelkreis im ersten Quadranten mit Mittelpunkt im Ursprung.
function_key = modifier+key
modifier = jede Kombination aus S (Shift), C (Ctrl), A (Alt) und M (Cmd, nur auf Mac OS X)
key = F1..F12, A-Z, 0-9, BS (Backspace)
Mit dem ASSIGN-Befehl kann man die Funktionstasten F1 bis F12, die Buchstabentasten A bis Z, die (oberen) Zifferntasten 0 bis 9 und die Backspace-Taste (jeweils auch in Kombination mit Zusatztasten) mit einzelnen oder mehreren Befehlen belegen.
Der ASSIGN-Befehl ohne Parameter listet die aktuelle Tastenbelegung in einem Dialog auf, in dem die Einstellungen auch verändert werden können.
Die beim Betätigen der Taste auszuführende Befehlssequenz sollte man der Klarheit wegen in Hochkommas einschließen.
Soll als key eine der Tasten A-Z oder 0-9 verwendet werden, so muss der modifier mindestens A, C oder M enthalten.
![]() | Der M modifier ist nur unter Mac OS X verfügbar. |
Bitte beachten Sie, dass eine eventuell auf einer Taste liegende
Betriebssystem-Funktion durch den ASSIGN-Befehl überschrieben wird
(je nach verwendetem Betriebssystem kann es sein, dass bestimmte Tastenkombinationen
nicht mit dem ASSIGN-Befehl überschrieben werden können).
Falls Sie eine Buchstabentaste zusammen mit dem Modifier A belegen (zum Beispiel
A+F), so steht ein eventueller Hotkey im Pulldown-Menü nicht mehr
zur Verfügung.
Um eine Tastenbelegung wieder zu entfernen geben Sie ASSIGN nur mit dem function_key Code (ohne Befehl) ein.
ASSIGN F7 'change layer top; route'; ASS A+F7 'cha lay to; rou'; ASSIGN C+F10 menu add mov rou ''';''' edit; ASSIGN CA+R 'route';Die beiden ersten Eingaben bewirken das gleiche, da EAGLE nicht nur bei Befehlen, sondern auch bei den Parametern Abkürzungen zulässt, solange sie eindeutig sind.
Beachten Sie, dass hier z. B. der Befehl "CHANGE layer top" mit Strichpunkt abgeschlossen ist und der ROUTE-Befehl nicht. Im ersten Fall enthält der Befehl nämlich alle Parameterangaben, während im zweiten Fall noch Koordinatenangaben fehlen (die dann sinnvollerweise mit der Maus eingegeben werden). Der ROUTE-Befehl darf also nicht mit Strichpunkt abgeschlossen werden.
| F1 HELP | Hilfe-Funktion | |
| Alt+F2 WINDOW FIT | Zeichnung formatfüllend darst. | |
| F2 WINDOW; | Bildschirminhalt auffrischen | |
| F3 WINDOW 2 | In das Bild hineinzoomen, Fakt. 2 | |
| F4 WINDOW 0.5 | Herauszoomen um Faktor 2 | |
| F5 WINDOW (@); | Neues Zentrum an der Position des Mauszeigers | |
| F6 GRID; | Raster ein-/ausblenden | |
| F7 MOVE | MOVE-Befehl | |
| F8 SPLIT | SPLIT-Befehl | |
| F9 UNDO | Befehl(e) zurücknehmen | |
| F10 REDO | Befehl erneut ausführen | |
| Alt+BS UNDO | Befehl(e) zurücknehmen | |
| Shift+Alt+BS REDO | Befehl erneut ausführen |
Siehe Beschreibung der orientation bei ADD.
Ein Attribut ist eine beliebige Kombination aus einem Namen und einem Wert, welche dazu benutzt werden kann, einem bestimmten Bauteil jede Art von Information zuzuordnen.
Attribute können in der Bibliothek definiert werden (für einzelne Devices), im Schaltplan oder im Board (für konkrete Bauteile). Attribute, die auf der Device-Ebene definiert wurden, werden für jedes Bauteil dieses Typs im Schaltplan verwendet. Im Schaltplan können jedem Bauteil weitere Attribute hinzugefügt werden, und bestehende Attribute von den Devices können mit anderen Werten überschrieben werden (falls die Attribute als variabel definiert wurden). Ein Element im Board hat alle Attribute des zugehörigen Bauteils im Schaltplan und kann weitere, eigene Attribute haben.
ATTRIBUTE name [ 'value' ] [ options ]Der name darf aus beliebigen Buchstaben, Ziffern und den Zeichen '_', '#' und '-' bestehen und beliebig lang sein; das erste Zeichen darf allerdings nicht '-' sein. Die Groß-/Kleinschreibung spielt bei den Namen keine Rolle, so dass PartNo und PARTNO der gleiche Name sind. Der value darf beliebige Zeichen enthalten und muss in Hochkommas angegeben werden.
Gültige options sind:
| delete | Löscht das Attribut mit dem angegebenen Namen aus allen Technology-Varianten (in diesem Fall darf kein 'value' angegeben werden). | |
| variable | Das Attribut wird als variabel markiert, so dass es im Schaltplan überschrieben werden kann (dies ist die Standardeinstellung). | |
| constant | Attribute, die als konstant markiert sind, können nicht im Schaltplan überschrieben werden (es sei denn, der Anwender besteht darauf). Wird ein neues Attribut in einem Device als konstant definiert, so erhalten auch alle anderen Technologien diese Einstellung. |
Ein bereits bestehendes Attribut kann zwischen variabel und konstant umgeschaltet werden, ohne dass sein Wert erneut angegeben werden muss:
| ATTRIBUTE ABC '123' | (standardmäßig variabel) | |
| ATTRIBUTE ABC constant | (ABC behält den Wert '123') |
Die Attribut-Namen NAME, PART, GATE, DRAWING_NAME, LAST_DATE_TIME, PLOT_DATE_TIME und SHEET sind nicht erlaubt, da sie mit den bereits existierenden Text Variablen kollidieren würden. Ist ein Attribut namens VALUE definiert, so wird dessen Wert zum Initialisieren des tatsächlichen Wertes eines Bauteils beim Einsetzen in den Schaltplan verwendet (vorausgesetzt, das Device-Set hat 'Value On').
Wird nach dem Selektieren des ATTRIBUTE-Befehls auf ein Bauteil geklickt, so erscheint ein Dialog in dem alle Attribute dieses Bauteils aufgelistet sind und bearbeitet werden können.
Um ein Attribut vollständig textuell zu definieren kann folgende Syntax benutzt werden:
ATTRIBUTE part_name attribute_name 'attribute_value' orientation Beachten Sie bitte, dass im Falle eines Bauteils, das aus mehreren Gattern besteht, tatsächlich eines dieser Gatter ausgewählt wird. Bei der Auswahl über einen Mausklick ist bereits klar, welches Gatter gemeint ist, wohingegen bei der textuellen Auswahl der vollständige Name bestehend aus Bauteil- und Gattername angegeben werden sollte. Ein konkretes Bauteil kann nur ein Attribut mit einem bestimmten Namen haben, dieses kann aber zu jedem (oder allen) seiner Gattern hinzugefügt werden. Wird nur der Bauteilname angegeben, so wird implizit das erste sichtbare Gatter ausgewählt.
Werden keine Koordinaten angegeben (und der Befehl mit ';' abgeschlossen), so hängt das Verhalten davon ab, ob das gegebene Attribut für dieses Bauteil bereits existiert (entweder im Device oder im Schaltplan). Existiert das Attribut bereits, so wird lediglich sein Wert geändert. Falls es noch nicht existiert, so wird ein neues Attribut mit dem gegebenen Namen und Wert angelegt und am Aufhängepunkt des ausgewählten Gatters des Bauteils platziert.
Um ein Attribut von einem Bauteil zu entfernen kann der Befehl
ATTRIBUTE part_name attribute_name DELETEverwendet werden.
Bei der Definition von Attributen über die Kommandozeile oder ein Script verwenden Sie bitte den CHANGE DISPLAY Befehl um einzustellen, welche Teile des Attributs (Name, Wert, beides oder nichts davon) sichtbar sein sollen.
Solch ein Attribut könnte zum Beispiel der Autor der Zeichnung sein, und kann im Schriftfeld des Zeichnungsrahmens verwendet werden. Es wird dann auf jeder Schaltplan-Seite angezeigt, die einen Zeichnungsrahmen enthält in dem sich eine gleichnamige Text Variable befindet.
LAYER Layer; WIRE (1 2) (3 4);hier nicht funktioniert. Der Layer muss gewählt werden, wenn der ATTRIBUTE-Befehl bereits aktiv ist. Dies kann folgendermaßen geschehen:
ATTRIBUTE Parameter LAYER Layer weitere Parameter;Beachten Sie, dass die ATTRIBUTE-Zeile nicht mit einem ';' abgeschlossen ist, und dass der LAYER-Befehl in einer neuen Zeile beginnt.
ATTRIBUTE LAYER Layer;setzen den Layer für nachfolgende ATTRIBUTE-Befehle.
PACKAGE N; TECHNOLOGY LS; ATTRIBUTE PartNo '12345-ABC'; ATTRIBUTE Temp '100K' constant; ATTRIBUTE Remark 'mount manually';
Der AUTO-Befehl aktiviert den integrierten Autorouter. Werden Signalnamen angegeben oder Signale mit der Maus selektiert, werden nur diese Signale verlegt. Ohne weitere Parameter verlegt der Autorouter alle Signale. Das Zeichen "!" gibt an, dass alle Signale ausser den angegebenen zu routen sind. Es muss vor allen Signalnamen stehen und darf nur einmal vorkommen.
Die Optionen LOAD und SAVE können dazu verwendet werden die Autorouter-Parameter aus der angegebenen Datei zu laden bzw. sie in diese zu speichern. Falls filename nicht die Extension ".ctl" hat wird diese automatisch angefügt.
Ohne Parameter (oder wenn das abschließende ';' nicht angegeben wird), öffnet der AUTO-Befehl einen Dialog, in dem die Steuerparameter für den Routing-Algorithmus eingestellt werden können. Die spezielle Option FOLLOWME öffnet diesen Dialog in einem Modus, in dem nur die für den Follow-me-Router maßgeblichen Parameter verändert werden können.
AUTO ! GND VCC;Der abschließende Strichpunkt ist in jedem Fall erforderlich, es sei denn, der Autorouter wird vom Menü aus mit "Start" gestartet. Die Aktivitäten des Autorouters können Sie am Bildschirm mitverfolgen.
Das Menü des Autorouter-Befehls erscheint nach Eingabe von AUTO ohne abschließenden Strichpunkt.
| * | steht für eine beliebige Anzahl beliebiger Zeichen | |
| ? | steht für genau ein Zeichen | |
| [...] | steht für irgend eines der Zeichen zwischen den Klammern |
Soll eines dieser Zeichen genau so gesucht werden, wie es ist, so muss es in eckige Klammern eingeschlossen werden. Zum Beispiel findet abc[*]ghi die Zeichenfolge abc*ghi, aber nicht abcdefghi.
Ein Bereich von Zeichen kann als [a-z] angegeben werden, was für eines der Zeichen aus dem Bereich 'a'...'z' steht.
Falls der Autorouter keine Signale in einem Layer verlegen soll, ist in das Feld für die Vorzugsrichtung "N/A" einzutragen.
Der BOARD-Befehl erzeugt eine Layout-Datei aus einem Schaltplan.
Wenn die Platine bereits existiert, wird sie in ein Layout-Editor-Fenster geladen.
Wenn die Platine nicht existiert, werden Sie gefragt, ob Sie eine neue Datei anlegen wollen. Wird der grid Parameter angegeben, so werden die Bauteile in dem angegebenen Raster platziert, wie in
BOARD 5mmwomit die Bauteile in einem 5mm Raster platziert würden (Default ist 50mil). Die Zahl muss mit Einheit angegeben werden und der Maximalwert ist 10mm.
Der BOARD-Befehl überschreibt niemals eine existierende Platinen-Datei. Wenn eine Datei mit diesem Namen existiert, muss sie erst mit REMOVE gelöscht werden, bevor der BOARD-Befehl sie neu anlegen kann.
edit .brdin die Kommandozeile des Editor-Fensters eintippen.
Alle relevanten Daten der Schaltplan-Datei (name.sch) werden dann in eine Board-Datei (name.brd) konvertiert. Das neue Board wird automatisch mit einer Größe von 160x100mm (Light Edition: 100x80mm) angelegt. Alle Packages mit den im Schaltplan definierten Verbindungen sind links neben der leeren Platine plaziert. Power-Pins sind bereits verbunden (siehe PIN-Befehl).
Falls Sie andere als die standardmäßig angelegten Platinenumrisse benötigen, brauchen Sie einfach nur die entsprechenden Linien zu löschen und die gewünschten Umrisse mit dem WIRE-Befehl in den Layer Dimension zu zeichnen. Wählen Sie dazu bitte eine Strichbreite von 0, da es sich hierbei nur um Hilfslinien handelt.
Eine Board-Datei kann nicht angelegt werden:
Mit dem Befehl BUS zeichnet man Busse in den Bus-Layer eines Schaltplans. Der Busname hat die Form
SYNONYM:Teilbus,Teilbus,..wobei SYNONYM ein beliebiger Name sein darf. Teilbus ist entweder ein Netzname oder ein Busname mit Index in der Form:
Name[LowestIndex..HighestIndex]Folgende Bedingungen müssen erfüllt sein:
0 <= LowestIndex <= HighestIndex <= 511
Wird ein Teilbus mit einem Index verwendet, darf der Name nicht mit einer Zahl enden, da sonst nicht klar wäre, welche Zahl zum Namen und welche zum Index gehörten.
Wenn der Bus auf einem anderen Bus abgesetzt wird, endet die Linie an dieser Stelle. Dieses Verhalten kann über "SET AUTO_END_NET OFF;" oder durch Deselektieren der Option "Netze und Busse automatisch beenden" unter "Optionen/Einstellungen/Verschiedenes" abgeschaltet werden.
Wird der curve oder @radius Parameter angegeben, so kann ein Kreisbogen als Teil des Busses gezeichnet werden (siehe die ausführliche Beschreibung beim WIRE-Befehl).
A[0..15] RESET DB[0..7],A[3..4] ATBUS:A[0..31],B[0..31],RESET,CLOCK,IOSEL[0..1]Gibt man keinen Busnamen an, wird ein Name der Form B$1 automatisch vergeben. Dieser Name lässt sich zu jeder Zeit mit dem NAME-Befehl verändern. Die Breite der Linien, die einen Bus darstellen, lässt sich z. B. mit
SET BUS_WIRE_WIDTH 40;auf 40 Mil einstellen (Default: 30 Mil).
ATBUS:A[0..31],B[0..31],!RESET,CLOCK,IOSEL[0..1]was als
_____
ATBUS:A[0..31],B[0..31],RESET,CLOCK,IOSEL[0..1]
dargestellt würde.
Einzelheiten hierzu finden Sie in der Beschreibung des TEXT-Befehls.
Nachfolgend plazierte Objekte erhalten die mit CHANGE geänderten Eigenschaften. Damit ist es möglich, mit diesem Befehl Parameter voreinzustellen.
Alle Zahlenangaben beziehen sich auf die aktuelle Maßeinheit (siehe GRID).
| Layer wechseln | CHANGE LAYER name | number | |
| Text ändern | CHANGE TEXT [ text ] | |
| Texthöhe | CHANGE SIZE value | |
| Textstärke | CHANGE RATIO ratio | |
| Text Font | CHANGE FONT VECTOR | PROPORTIONAL | FIXED | |
| Wire-Breite | CHANGE WIDTH value | |
| Wire-Linientyp | CHANGE STYLE value | |
| Arc-Ende | CHANGE CAP ROUND | FLAT | |
| Pad-Form | CHANGE SHAPE SQUARE | ROUND | OCTAGON | LONG | OFFSET | |
| Pad-/Via-/Smd-Flags | CHANGE STOP | CREAM | THERMALS | FIRST OFF | ON | |
| Pad-/Via-Durchmesser | CHANGE DIAMETER diameter | |
| Pad-/Via/Hole-Bohrd. | CHANGE DRILL value | |
| Via Layer | CHANGE VIA from-to | |
| Smd-Maße | CHANGE SMD width height | |
| Pin-Parameter | CHANGE DIRECTION NC | IN | OUT | I/O | OC | HIZ | PAS | PWR | SUP | |
| CHANGE FUNCTION NONE | DOT | CLK | DOTCLK | ||
| CHANGE LENGTH POINT | SHORT | MIDDLE | LONG | ||
| CHANGE VISIBLE BOTH | PAD | PIN | OFF | ||
| CHANGE SWAPLEVEL number | ||
| Polygon-Parameter | CHANGE THERMALS OFF | ON | |
| CHANGE ORPHANS OFF | ON | ||
| CHANGE ISOLATE distance | ||
| CHANGE POUR SOLID | HATCH | ||
| CHANGE RANK value | ||
| CHANGE SPACING distance | ||
| Gate-Parameter | CHANGE SWAPLEVEL number | |
| CHANGE ADDLEVEL NEXT | MUST | ALWAYS | CAN | REQUEST | ||
| Netzklasse | CHANGE CLASS number | name | |
| Package-Variante | CHANGE PACKAGE part_name [device_name] | 'device_name' [part_name] | |
| Technologie | CHANGE TECHNOLOGY part_name [device_name] | 'device_name' [part_name] | |
| Attribute-Anzeige | CHANGE DISPLAY OFF | VALUE | NAME | BOTH | |
| Frame-Parameter | CHANGE COLUMS value | |
| CHANGE ROWS value | ||
| CHANGE BORDER NONE | BOTTOM | RIGHT | TOP | LEFT | ALL | ||
| Label | CHANGE XREF OFF | ON |
Mit dem CIRCLE-Befehl zeichnet man Kreise in den aktiven Layer.
Der CIRCLE-Befehl in den Layern tRestrict, bRestrict und vRestrict dient zum Anlegen von Sperrflächen. Dabei sollte eine Linienstärke (width) von 0 gewählt werden.
Der Parameter "width" gibt die Strichstärke des Kreises an. Er entspricht demselben Parameter des WIRE-Befehls und kann mit dem Befehl
CHANGE WIDTH breite;geändert bzw. voreingestellt werden. Dabei ist breite der gewünschte Wert in der gegenwärtigen Einheit.
Kreise mit Strichstärke 0 werden gefüllt dargestellt.
GRID inch 1; CIRCLE (0 0) (1 0);erzeugt einen Kreis mit einem Radius von 1 Zoll um den Ursprung (0 0).
Der CLASS-Befehl wird zur Definition von Netzklassen verwendet.
Ohne Angabe von Parametern, wird ein Dialog geöffnet, der es erlaubt Netzklassen festzulegen.
Wird nur number oder name angegeben, wählt man die Netzklasse mit der entsprechenden Nummer bzw. dem Namen für die folgenden NET- und SIGNAL-Befehle vor.
Wird number und name angegeben, werden dieser Netzklasse die folgenden Werte für die Parameter zugeordnet. Diese Netzklasse ist gleichzeitig für die folgenden NET- und SIGNAL-Befehle vorgewählt. Werden nach name nicht alle Parameter angegeben, gelten die Werte der Reihe nach für width, clearance, drill bzw. interspace. Soll beispielsweise nur drill geändert werden, müssen also auch die Parameter für width und clearance angegeben werden.
Wird number negativ gewählt, löscht man die Netzklasse mit dem Absolutwert der angegebenen number. Die Default-Netzklasse 0 kann man nicht löschen.
Bei den Namen der Netzklassen wird nicht zwischen Groß- und Kleinbuchstaben unterschieden. SUPPLY hat z. B. dieselbe Bedeutung wie Supply oder SuPpLy.
Werden mehrere Netzklassen in einer Zeichnung verwendet, braucht der Autorouter länger um seine Arbeit zu erledigen. Daher ist es sinnvoll nur soviele Netzklassen wie unbedingt nötig zu verwenden (die Anzahl der tatsächlich benutzten Netzklassen ist ausschlaggebend, nicht die Anzahl der definierten Netzklassen).
Um Probleme bei CUT-und-PASTE-Aktionen zwischen verschiedenen Zeichnungen zu vermeiden, ist es sinnvoll den unterschiedlichen Netzklassen in verschiedenen Zeichnungen dieselben Nummern zu geben.
Der Autorouter verlegt die Signal in der Reihenfolge der benötigten Breite (width + clearance), beginnend mit denen, die am meisten Platz benötigen. Der Bus-Router verlegt nur Signale mit Netzklasse 0.
Für bestehende Netze/Signale kann CLASS mit dem CHANGE-Befehl geändert werden. Änderungen der Netzklassen mit dem CLASS-Befehl werden nicht im UNDO/REDO-Puffer gespeichert.
CLASS 3 1:0.6mm 2:0.8mmdefiniert einen Mindestabstand von 0.6mm zwischen Signalen in den Netzklassen 1 und 3, sowie einen von 0.8mm zwischen Signalen in den Netzklassen 2 und 3. Beachten Sie bitte, dass die Nummern in number:clearance kleiner oder gleich der Nummer der Netzklasse selbst ('3' im obigen Beispiel) sein müssen. Demnach wäre
CLASS 3 1:0.6mm 2:0.8mm 3:0.2mmebenfalls gültig, während
CLASS 3 1:0.6mm 2:0.8mm 3:0.2mm 4:0.5mmnicht erlaubt ist
Der CLOSE-Befehl schließt ein Editor-Fenster. Wenn die geladene Datei verändert worden ist, werden Sie gefragt, ob sie abgespeichert werden soll.
Dieser Befehl ist in erster Linie für Script-Dateien erforderlich.
CONNECT
Siehe auch PREFIX,
OPEN,
CLOSE,
SCRIPT
CONNECT symbol_name.pin_name pad_name..
CONNECT pin_name pad_name..
Dieser Befehl wird im Device-Editier-Modus angewendet. Er dient dazu, den Pins des Schaltplan-Symbols (Device), das gegenwärtig bearbeitet wird, die entsprechenden Pads des zugehörigen Gehäuses zuzuweisen. Zuvor muss mit dem PACKAGE-Befehl festgelegt worden sein, welches Package für das Device verwendet werden soll.
Wird der CONNECT-Befehl ohne Parameter aufgerufen, so erscheint ein Dialog in dem die Pad/Pin-Zuweisungen interaktiv definiert werden können.
CONNECT gnd 1 rdy 2 phi1 3 !irq 4 nc1 5 ...
CONNECT A.I1 1 A.I2 2 A.O 3; CONNECT B.I1 4 B.I2 5 B.O 6; CONNECT C.I1 13 C.I2 12 C.O 11; CONNECT D.I1 10 D.I2 9 D.O 8; CONNECT PWR.GND 7; CONNECT PWR.VCC 14;In diesem Fall werden die Anschlüsse der vier NAND-Gatter eines 7400 zugewiesen. Das Device enthält fünf Symbole mit den Bezeichnungen A, B, C, D, PWR. Die Eingänge der Gatter heißen im Schaltplan I1 und I2; der Ausgang heisst O.
Der CONNECT-Befehl kann beliebig oft ausgeführt werden. Er kann alle Pin/Pad-Zuweisungen enthalten oder nur einen Teil davon. Jeder neue CONNECT-Befehl überschreibt die bisherigen Definitionen.
ed 6502.dev;
prefix 'IC';
package dil40;
connect gnd 1 rdy 2 phi1 3 !irq 4 nc1 5 !nmi 6 \
sync 7 vcc 8 a0 9 a1 10 a2 11 a3 12 a4 \
13 a5 14 a6 15 a7 16 a8 17 a9 18 a10 19 \
a11 20 p$0 21 a12 22 a13 23 a14 24 a15 \
25 d7 26 d6 27 d5 28 d4 29 d3 30 d2 31 \
d1 32 d0 33 r/w 34 nc2 35 nc3 36 phi0 37 \
so 38 phi2 39 !res 40;
Hier sorgt das Zeichen "\" am Zeilenende dafür, dass
am Beginn der nächsten Zeile keine Zeichenfolge mit einem Befehl
verwechselt werden kann. Als Bestandteil eines Pin-Namens drückt
das Zeichen "!" aus, dass es sich um ein
invertiertes Signal handelt (z.B. "!irq").
Eine Verwechslung mit Befehlen kann man auch vermeiden, indem man
Parameter in Hochkommas einschließt.
COPY
Siehe auch GROUP,
CUT,
PASTE,
ADD,
INVOKE,
POLYGON
COPY deviceset@library [name]
COPY package@library [name]
Mit dem COPY-Befehl lassen sich Objekte selektieren und anschließend an eine andere Stelle derselben Zeichnung kopieren. Beim Kopieren von Bauteilen generiert EAGLE einen neuen Namen und behält den Wert (Value) bei. Beim Kopieren von Signalen (Wires), Bussen und Netzen wird der Name beibehalten. In allen anderen Fällen wird ein neuer Name generiert.
Wenn Sie lediglich ein weiteres Gatter eines aus mehreren Gattern bestehenden Bauteils verwenden wollen, sollten Sie stattdessen den INVOKE-Befehl benutzen.
Beachten Sie bitte, dass etwaige existierende Bibliotheksobjekte (Device-Sets, Symbole oder Packages), die von dem kopierten Bibliotheksobjekt verwendet werden, automatisch upgedatet werden.
Teile einer Zeichnung (z. B. auch eine ganze Platine) lassen sich mit Hilfe der Befehle GROUP, CUT und PASTE in andere Zeichnungen übernehmen.
Zuerst definiert man eine Gruppe (GROUP). Dann aktiviert man den Befehl CUT, gefolgt von einem Referenzpunkt (Mausklick oder Angabe einer Koordinate (x y)) der den Paste-Puffer mit den selektierten Objekten lädt. CUT; setzt den Referenzpunkt automatisch etwa in der Mitte der selektierten Objekte (genauer: am nächstgelegenen Rasterpunkt). Jetzt kann man die Platine oder die Bibliothek wechseln und mit PASTE den Pufferinhalt in die neue Zeichnung kopieren. Falls erforderlich, werden neue Namen generiert. Der Pufferinhalt bleibt erhalten und kann mit weiteren PASTE-Befehlen erneut kopiert werden.
Der DELETE-Befehl löscht das selektierte Objekt aus der Zeichnung.
Bauteile, Pads, Smds, Pins und Gatter lassen sich auch mit ihrem Namen selektieren. Das ist vor allem dann nützlich, wenn sich das Objekt ausserhalb des gerade dargestellten Bildausschnitts befindet. Beim Selektieren eines aus mehreren Gattern bestehenden Bauteils im Schaltplan muss der volle, aus dem Bauteil- und dem jeweiligen Gatternamen bestehende Name angegeben werden.
Attribute von Bauteilen können dadurch selektiert werden, dass die Kombination aus Bauteilname und Attributname angegeben wird, wie etwa R5>VALUE.
Mit der rechten Maustaste wird eine zuvor mit GROUP definierte Gruppe gelöscht.
Nach dem Löschen einer Gruppe können Luftlinien, die durch das Entfernen von Bauelementen neu entstanden sind, "übrigbleiben", da diese nicht in der ursprünglich definierten Gruppe enthalten waren. In solchen Fällen sollte mit RATSNEST eine Neuberechnung der Luftlinien durchgeführt werden.
Bei aktiver Forward&Back-Annotation können im Board keine Wires oder Vias aus Signalen gelöscht werden, die an Bauelemente angeschlossen sind. Ebenso können keine Bauelemente gelöscht werden, an die Signale angeschlossen sind. Änderungen dieser Art müssen im Schaltplan vorgenommen werden.
Um eine bereits verlegte Verbindung im Board wieder in eine Luftlinie zu verwandeln, verwenden Sie den RIPUP-Befehl.
Der DELETE-Befehl wirkt nur auf sichtbare Layer (siehe DISPLAY-Befehl).
DELETE SIGNALS kann dazu verwendet werden, alle Signale aus einer Platine zu entfernen, um z. B. eine neue oder geänderte Netzliste einzulesen. Es werden nur solche Signale entfernt, die an Pads angeschlossen sind. Andere (wie z.B. Eckwinkel im Top- und Bottom-Layer, die intern auch als Signal behandelt werden) bleiben unberührt.
Falls ein Bauteil gelöscht werden soll, das den Namen SIGNALS trägt, so muss dieser in einfache Hochkommas gesetzt werden.
| Gatter | Löscht das gesamte Bauteil, in dem sich dieses Gatter befindet (auch wenn die Gatter auf mehrere Schaltplan-Seiten verteilt sind). Bei aktiver Forward&Backannotation werden die Leiterbahnen, die an dem Bauteil im Board angeschlossen sind, nicht in Luftlinien umgewandelt (was beim Löschen einzelner Gatter geschehen würde), ausgenommen die Fälle wo ein Pin des gelöschten Bauteils nur direkt mit genau einem anderen Pin und keinem Net-Wire verbunden ist | |
| Polygon Wire | Löscht das gesamte Polygon | |
| Net/Bus Wire | Löscht das gesamte Netz- bzw. Bus-Segment |
Der DRC erzeugt unter Umständen Fehlerpolygone, die man nicht mit DELETE
löschen kann, sondern mit DRC Clear.
DESCRIPTION
Siehe auch CONNECT,
PACKAGE,
VALUE
DESCRIPTION description_string;
Mit diesem Befehl erzeugt oder editiert man die Beschreibungstexte eines Devices, eines Packages oder einer Bibliothek im Bibliotheks-Editor.
Description_string kann HTML-Steuerzeichen enthalten.
Die erste nicht leere Zeile von description_string wird als Kurzbeschreibung (headline) im Control Panel angezeigt.
Der DESCRIPTION-Befehl ohne Angabe von Parametern öffnet einen Dialog, der das Editieren des Textes erlaubt. Der obere Teil des Dialogs zeigt den formatierten Text, sofern er Steuerzeichen des HTML-Formats enthält, während der untere Teil für die Eingabe des Textes genutzt wird. Ganz oben im Dialog sehen Sie das Feld headline. In diesem wird die Kurzbeschreibung ohne HTML-Steuerzeichen angezeigt.
Die Beschreibung der Bibliothek kann von der Kommandozeile aus nur editiert werden, wenn die Bibliothek neu
geöffnet und bisher kein Device, Symbol oder Package editiert wurde. Sie kann aber jederzeit
über das Pulldown-Menü "Bibliothek/Beschreibung..." verändert werden.
Die Beschreibung eines Devices oder eines Packages kann immer über die Kommandozeile
oder das Pulldown-Menü "Bearbeitung/Description..." verändert werden.
DESCRIPTION '<b>Quad NAND</b><p>\nFour NAND gates with 2 inputs each.';Das Resultat sieht so aus:
Quad NAND
Four NAND gates with 2 inputs each.
DISPLAY
Siehe auch LAYER,
PRINT
DISPLAY [option] layer_number..
DISPLAY [option] layer_name..
Gültige options sind: ALL, NONE, LAST, ? und ??
Mit dem DISPLAY-Befehl wählt man diejenigen Layer aus, die auf dem Bildschirm sichtbar sein sollen. Dabei darf als Parameter die Layer-Nummer oder der Layer-Name angegeben werden (auch gemischt). Gibt man den Parameter ALL an, werden alle Layer sichtbar. Mit dem Parameter NONE kann man alle Layer ausblenden. Beispiel:
DISPLAY NONE BOTTOMNach diesem Befehl ist nur der Bottom-Layer sichtbar.
Wird der Parameter LAST angegeben, so werden die zuvor sichtbaren Layer dargestellt.
Bitte beachten Sie, dass von den Signal-Layern (1 bis 16) nur diejenigen zur Verfügung stehen, die im Layer-Setup in den Design Rules eingetragen sind.
Stellt man dem Layer-Namen oder der Layer-Nummer ein Minuszeichen voran, wird er ausgeblendet. Beispiel:
DISPLAY BOTTOM -TOP -3In diesem Fall wird Bottom eingeblendet, und Top sowie der Layer mit der Nummer 3 werden ausgeblendet.
Manche Befehle (PAD, SMD, SIGNAL, ROUTE) aktivieren automatisch bestimmte Layer.
Wird der DISPLAY-Befehl ohne Parameter aufgerufen, so erscheint ein Dialog in dem alle Einstellungen vorgenommen werden können.
DISPLAY TOP BOTTOM ? MYLAYER1 MYLAYER2 ?? OTHER WHATEVERIm Beispiel oben müssen die Layer TOP und BOTTOM definiert sein. Ansonsten wird der Befehl mit einer Fehlermeldung abgebrochen. Das Fehlen von MYLAYER1 und MYLAYER2 wird in einer Warnung angezeigt. Die Aktion kann vom Benutzer abgebrochen werden. Die Layer OTHER und WHATEVER werden angezeigt, wenn vorhanden, ansonsten werden sie einfach ignoriert.
Die Optionen '?' und '??' dürfen in einer Befehlssequenz beliebig oft verwendet werden.
Wählt man für den Layer 17 (Pads) bzw. 18 (Vias) die Farbe 0 (das entspricht der Hintergrundfarbe), werden Pads und Vias in der Farbe und dem Füllmuster des jeweiligen Signal-Layers gezeichnet. Ist kein Signal-Layer eingeblendet, werden auch keine Pads oder Vias dargestellt.
Wählt man für den Layer 17 (Pads) bzw. 18 (Vias) eine andere Farbe und es ist kein Signal-Layer sichtbar, werden Pads und Vias in der Form des obersten und untersten Signal-Layers dargestellt.
Das gilt auch für Ausdrucke mit PRINT.
Vermeiden Sie die Layer-Namen ALL und NONE, sowie Namen, die mit einem Minuszeichen beginnen.
Die Syntax zur Bearbeitung dieser Aliase ist:
DISPLAY = MyLayers None Top Bottom Pads Vias Unrouted
Definiert den Alias "MyLayers" der, wenn er wie in
DISPLAY myl
benutzt wird, genau die Layer Top, Bottom, Pads, Vias und Unrouted anzeigt
(ohne den "None"-Parameter würden die angegebenen Layer zusätzlich zu den
bereits sichbaren angezeigt).
Beachten Sie bitte die abgekürzte Verwendung des Aliases,
und dass die Groß-/Kleinschreibung keine Rolle spielt.
DRC
Siehe auch Design Rules,
CLASS,
SET,
ERC,
ERRORS
DRC ;
DRC LOAD|SAVE filename;
Der DRC-Befehl prüft das Layout gegenüber einem gültigen Satz von Design Rules.
Beachten Sie bitte, dass elektrisch nicht relevante Objekte (Wires in Packages, Rechtecke, Kreise und Texte) untereinander nicht auf Mindestabstandsverletzungen ("Clearance") geprüft werden.
Die gefundenen Fehler werden als Fehlerpolygone in den zugehörigen Layern dargestellt und können mit dem ERRORS-Befehl bearbeitet werden.
Geben Sie den DRC-Befehl ohne weitere Parameter an, öffnet sich der Design-Rules-Dialog. Von hier aus kann man die Design Rules einstellen und die Prüfung starten.
Wird der DRC-Befehl mit zwei Koordinatenpaaren angegeben (oder im DRC-Dialog der Button Select angeklickt), prüft der DRC nur innerhalb des angegebenen Rechtecks. Es werden nur die Fehler angezeigt, die innerhalb des Rechteck liegen.
Falls Sie DRC-Fehler erhalten, die auch nach einer entsprechenden Änderung der Design Rules nicht verschwinden, überprüfen Sie bitte die Netzklasse des beanstandeten Objektes. Möglicherweise wird der Fehler wegen eines der Parameter dieser Klasse gemeldet.
Um alle Fehlerpolygone zu löschen verwenden Sie
ERRORS CLEAR
Die Optionen LOAD und SAVE können dazu verwendet werden die Design Rules aus der angegebenen Datei zu laden bzw. sie in diese zu speichern. Falls filename nicht die Extension ".dru" hat wird diese automatisch angefügt.
SET DRC_FILL fill_name;Legt das für die DRC-Fehlerpolygone verwendete Füllmuster fest. Default: LtSlash.
Der EDIT-Befehl wird verwendet, um eine Platine oder einen Schaltplan zu editieren bzw. neu anzulegen. Ausserdem dient der Befehl dazu, Symbole, Devices und Packages zu laden, wenn man eine Bibliothek bearbeitet.
| EDIT name.brd | lädt eine Platine | |
| EDIT name.sch | lädt einen Schaltplan | |
| EDIT name.pac | lädt ein Package | |
| EDIT name.sym | lädt ein Symbol | |
| EDIT name.dev | lädt ein Device | |
| EDIT .s3 | lädt Seite 3 eines Schaltplans | |
| EDIT .s5 .s2 | verschiebt Seite 5 vor Seite 2 und lädt sie (falls Seite 5 nicht existiert, wird eine neue Seite vor Seite 2 eingefügt) | |
| EDIT .s2 .s5 | verschiebt Seite 2 vor Seite 5 und lädt sie (falls Seite 5 nicht existiert, wird Seite 2 zur letzten Seite) |
Platzhalter in Namen sind erlaubt (z. B. edit *.brd).
Gibt man EDIT ohne weitere Parameter ein, können Sie die Datei oder das Objekt mit Hilfe des sich öffnenden Menüs wählen.
Um von einem Schaltplan zu einer Platine mit dem gleichen Namen zu wechseln, kann man den Befehl
EDIT .brdverwenden. Umgekehrt kommt man von der Platine in den entsprechenden Schaltplan mit
EDIT .schEine andere Seite eines Schaltplans kann man mit
EDIT .sX(X ist die Seitennummer) oder mit Hilfe der Combo-Box in der Action-Toolbar laden. Falls die angegebene Seitennummer nicht existiert, wird eine neue Seite angelegt.
Sie können auch zwischen Schaltplanseiten wechseln indem Sie auf ein Icon in der Vorschau für Schaltplanseiten klicken. Drag&drop in der Vorschau erlaubt es, Seiten umzusortieren. Bitte beachten Sie, dass das Hinzufügen, Löschen oder Umsortieren von Schaltplanseiten den Undo-Puffer löscht, während das bloße Umschalten zwischen existierenden Seiten dies nicht tut.
Will man Symbole, Devices oder Packages editieren, dann ist zuerst eine Bibliothek mit OPEN zu öffnen und dann der entsprechende EDIT-Befehl zu geben.
Dieser Befehl prüft Schaltpläne auf elektrische Fehler. Die Ergebnisse werden im ERRORS Dialog angezeigt.
Bitte beachten Sie, dass der ERC Unterschiede zwischen impliziten Power-Pins und
Supply-Pins im Schaltplan und den tatsächlichen Signalverbindungen im Layout
feststellen kann. Solche Unstimmigkeiten können entstehen, wenn Sie die
Supply-Pins im Schaltplan modifizieren, nachdem Sie mit dem BOARD-Befehl eine
Platinen-Datei erzeugt haben. Wenn die Power-Pins nur "implizit" verbunden sind,
können diese Änderungen nicht immer in das Layout übertragen werden.
Werden solche Fehler festgestellt, bleibt die Forward&Back-Annotation
weiterhin erhalten. Allerdings müssen die Supply-Pins überprüft werden!
ERRORS
Siehe auch ERC,
DRC
ERRORS CLEAR
Zur Auswertung der vom ERC bzw. DRC gefundenen Fehler dient der Befehl ERRORS. Wird er aktiviert, dann öffnet sich ein Fenster, in dem alle gefundenen Fehler aufgelistet sind. Wurde für die geladene Zeichnung noch kein ERC bzw. DRC durchgeführt, so wird zunächst die entsprechende Prüfung automatisch gestartet.
Die Liste im ERRORS-Dialog besteht aus bis zu vier Abschnitten, die jeweils Konsistenzfehler, Fehler, Warnungen bzw. Gebilligte Meldungen enthalten.
Selektiert man einen Eintrag aus der Liste, wird die jeweilige Meldung durch eine Bezugslinie im Zeichenfenster angezeigt.
Ein Doppelklick auf einen Fehlereintrag zentriert die Zeichenfläche auf die Position des Fehlers. Aktivieren Sie die Option "Zentriert", geschieht dies automatisch.
Die Liste kann auch durch Eingabe des Befehls
ERRORS CLEARgelöscht werden.
Der EXPORT-Befehl dient dazu, EAGLE-Daten in Form von Textdateien (ASCII-Dateien) zur Verfügung zu stellen oder Grafikdaten aus der aktuellen Zeichnung zu erzeugen.
Standardmäßig wird die erzeugte Datei in das Projekt-Verzeichnis geschrieben.
Der EXPORT-Befehl erzeugt folgende Textdateien:
Wenn mit EXPORT eine Bibliothek in eine Script-Datei verwandelt und dieses anschließend wieder eingelesen wird, so sollte dafür eine NEUE (leere!) Bibliothek geöffnet werden, da es sonst vorkommen kann, dass Objekte mehrfach definiert werden! Der Vorgang des Script-Einlesens kann u. U. erheblich beschleunigt werden, wenn vorher
Set Undo_Log Off;eingegeben wird (nicht vergessen, es nachher wieder einzuschalten, da sonst kein Undo möglich ist!).
| .bmp | Windows-Bitmap-Datei | |
| .png | Portable-Network-Graphics-Datei | |
| .pbm | Portable-Bitmap-Datei | |
| .pgm | Portable-Grayscale-Bitmap-Datei | |
| .ppm | Portable-Pixelmap-Datei | |
| .tif | TIFF-Datei | |
| .xbm | X-Bitmap-Datei | |
| .xpm | X-Pixmap-Datei |
Der resolution-Parameter definiert die Bildauflösung (in 'dpi').
Ist filename der besondere Name CLIPBOARD (egal ob groß- oder klein geschrieben), wird das Bild in die Zwischenablage des Systems kopiert.
Das optionale Schlüsselwort MONOCHROME erzeugt ein schwarz/weißes Bild.
Das optionale Schlüsselwort WINDOW erzeugt ein Bild des momentan im
Editor-Fenster sichtbaren Ausschnitts. Ohne dieses Schlüsselwort enthält das
Bild die gesamte Zeichnung.
FRAME
Siehe auch LABEL
Der FRAME-Befehl erzeugt einen Rahmen mit nummerierten Spalten und Zeilen. Die beiden Punkte definieren zwei gegenüberliegende Ecken des Rahmens. Mit der mittleren Maustaste können Sie den Layer wählen, in den der Rahmen gezeichnet wird.
Der columns-Parameter definiert die Zahl der Spalten des Rahmens. Es können bis zu 127 Spalten verwendet werden. Standardmäßig werden die Spalten von links nach rechts durchnummeriert. Falls der Wert für columns negativ ist, läuft die Nummerierung von rechts nach links.
Der rows-Parameter definiert die Zahl der Zeilen des Rahmens. Es können bis zu 26 Zeilen verwendet werden. Die Zeilen werden von oben nach unten mit Buchstaben bezeichnet, beginnend mit 'A'. Falls der Wert für rows negativ ist, läuft die Bezeichnung von unten nach oben. Wird rows angegeben, so muss vorher auch columns angegeben werden.
Wird der borders-Parameter angegeben, so legt dieser fest auf welchen Seiten des Rahmens ein Rand mit Zahlen bzw. Buchstaben angezeigt wird. Gültige Werte hierfür sind Left, Top, Right und Bottom. Standardmäßig wir der Rand an allen vier Seiten des Rahmens angezeigt. Sobald eine dieser Optionen angegeben wird, wird der Rand nur an den gewünschten Seiten dargestellt. Die speziellen Werte None und All können benutzt werden um an keiner bzw. allen Seiten einen Rand darzustellen.
Eine Zeichnung kann zwar mehrere Rahmen enthalten, für die Ermittlung der Positionen von Bauteilen und Netzen wird aber immer nur der erste benutzt. Diese Positionen können zum Beispiel in einem User Language Programm verwendet werden um eine Liste aller Bauteile mit Ihren Positionen im jeweiligen Rahmen auszugeben. Sie werden auch benutzt zur automatischen Berechnung von Querverweisen bei Labels.
Aufgrund der speziellen Bedeutung des Rahmens hat dieser keine eigene Rotation und reagiert auch nicht auf den ROTATE-Befehl
Ein Rahmen kann direkt in eine Board- oder Schaltplanzeichnung eingefügt werden. Normalerweise werden Sie aber eher ein spezielles Symbol bzw. Package erzeugen, welches eventuell auch noch ein Schriftfeld enthält, und das Sie dann in allen Ihren Zeichnungen verwenden können. Die mitgelieferte Bibliothek "frames" enthält bereits einige solcher Zeichnungsrahmen.
FRAME 10 5 TOP LEFT erzeugt einen Rahmen mit 10 Spalten (nummeriert von links nach rechts) und 5 Zeilen (markiert von oben nach unten mit 'A' bis 'E'), bei dem die Spalten- und Zeilenmarkierungen nur am oberen und linken Rand dargestellt werden.
Mit diesem Befehl kann man Gates in einem Schaltplan vertauschen. Dabei müssen die beiden Gates identisch sein (dieselben Pins haben) und in der Device-Definition denselben Swaplevel (größer als 0) bekommen haben. Sind diese Bedingungen erfüllt, können auch Gates aus unterschiedlichen Devices vertauscht werden.
Der als Parameter anzugebende Name ist der im Schaltplan sichtbare Name (z. B. U1A für Gate A im Bauteil U1).
Wird ein Bauteil durch den GATESWAP-Befehl "unbenutzt", wird
es automatisch aus dem Schaltplan entfernt.
GRID
Siehe auch SCRIPT
GRID;
Mit dem GRID-Befehl definiert man, ob und wie das Raster auf dem Bildschirm dargestellt wird. Ausserdem legt dieser Befehl die verwendete Rastereinheit fest.
GRID;schaltet das Raster ein bzw. aus.
Objekte lassen sich nur auf dem eingestellten Raster plazieren. Für Platinen im Zollraster darf deshalb z. B. kein mm-Raster verwendet werden.
Folgende options sind möglich:
| GRID ON; | Raster darstellen | |
| GRID OFF; | Raster ausschalten | |
| GRID DOTS; | Raster als Punkte darstellen | |
| GRID LINES; | Raster als Linien darstellen | |
| GRID MIC; | Rastereinheit ist Mikrometer | |
| GRID MM; | Rastereinheit ist mm | |
| GRID MIL; | Rastereinheit ist Mil (0.001 Inch) | |
| GRID INCH; | Rastereinheit ist Inch (Zoll) | |
| GRID FINEST; | Raster auf kleinstmöglichen Wert einstellen (1/10000 mm) | |
| GRID grid_size; | Rasterabstand in der aktuellen Einheit | |
| GRID LAST; | Setzt die Grid-Parameter auf die zuletzt | |
| eingestellten Werte | ||
| GRID DEFAULT; | Einstellung auf Standardwerte | |
| GRID grid_size grid_multiple; | ||
| grid_size = Rasterabstand | ||
| grid_multiple = Rasterfaktor | ||
| GRID ALT ...; | Definiert das alternative Grid |
Grid mm; Set Diameter_Menu 1.0 1.27 2.54 5.08; Grid Last;In diesem Fall kann man zur zuletzt eingestellten Grid-Definition zurückkehren, ohne sie zu kennen.
GRID mm 1 10;gibt an, dass ein Rasterabstand von 1 mm eingestellt und jede zehnte Rasterlinie angezeigt werden soll.
Beim GRID-Befehl sind auch mehrere Parameter zulässig:
GRID inch 0.05 mm;Der erste Zahlenwert im GRID-Befehl entspricht dem Rasterabstand, der zweite (falls vorhanden) dem Rasterfaktor.
Hier wird das Raster zunächst auf 0.05 Zoll eingestellt, dann wird die Koordinatenanzeige auf mm umgestellt. Die Koordinaten werden in diesem Fall zwar in mm angezeigt, trotzdem ist das Raster nach wie vor auf 1/20 Zoll eingestellt!
GRID DEFAULT;Setzt das Raster auf den Standardwert für den aktuellen Zeichnungstyp.
GRID mil 50 2 lines on alt mm 1 mil;Definiert ein 50 mil Raster das als Linien dargestellt wird (wobei nur jede zweite Linie sichtbar ist) und setzt das alternative Raster auf eine Größe von 1 mm, angezeigt in mil.
Ein Druck auf die Alt-Taste schaltet auf das alternative Grid um. Dies kann typischerweise ein feineres Raster als das normale sein, wodurch es zum Beispiel schnell und einfach möglich ist etwas in einem dicht belegten Gebiet fein zu positionieren, wofür das normal Raster zu grob wäre. Das alternative Grid bleibt so lange aktiv, wie die Alt-Taste gedrückt gehalten wird.
Die Syntax zur Bearbeitung dieser Aliase ist:
GRID = MyGrid inch 0.1 lines on
Definiert den Alias "MyGrid" der, wenn er wie in
GRID myg
benutzt wird, das aktuelle Grid auf die angegebenen Parameter einstellt.
Beachten Sie bitte die abgekürzte Verwendung des Aliases,
und dass die Groß-/Kleinschreibung keine Rolle spielt.
GROUP
Siehe auch CHANGE,
CUT,
PASTE,
MIRROR,
DELETE
GROUP ALL
GROUP;
Mit dem GROUP-Befehl definiert man eine Gruppe von Objekten, auf die man anschließend bestimmte Befehle anwenden kann. Natürlich kann auch eine ganze Zeichnung als Gruppe definiert werden.
Die Objekte selektiert man, indem man nach Aktivieren des GROUP-Befehls mit der Maus ein Rechteck aufzieht oder ein Polygon zeichnet, das mit dem Betätigen der rechten Maustaste geschlossen wird. In die Gruppe werden nur Objekte aus den sichtbaren Layern übernommen.
Das Schlüsselwort ALL kann dazu benutzt werden eine Gruppe zu definieren, die die gesamte Zeichnungsfläche einschließt.
Zur Gruppe gehören:
Die Gruppendefinition bleibt wirksam, bis eine neue Zeichnung geladen wird oder bis der Befehl
GROUP;ausgeführt wird.
Wird im HELP-Befehl ein Befehlsname (command) angegeben, dann erhält man die Beschreibung dieses Befehls.
HELP GRID;Es erscheint die Beschreibung des GRID-Befehls.
Mit diesem Befehl definiert man Bohrungen ohne Durchkontaktierung in Platinen oder Packages. Der Parameter drill gibt den Bohrdurchmesser in der aktuellen Einheit an. Er darf maximal 0.51602 Zoll (ca. 13.1 mm) betragen.
HOLE 0.20 Falls die eingestellte Maßeinheit "Inch" ist, hat das Hole einen Durchmesser von 0.20 Zoll.
Der eingegebene Bohrdurchmesser (gilt auch für Pads und Vias) bleibt für nachfolgende Operationen erhalten. Er kann mit dem Befehl
CHANGE DRILL value verändert werden.
Ein Hole kann nur selektiert werden, wenn der Holes-Layer eingeblendet ist (DISPLAY).
Eine Bohrung (Hole) erzeugt das zugehörige Bohrsymbol im Layer Holes und einen Kreis mit dem entsprechenden Durchmesser im Layer Dimension. Die Zuordnung von Symbolen zu bestimmten Bohrdurchmessern kann im "Optionen/Einstellungen/Bohrsymbole" Dialog geändert werden. Der Kreis im Dimension-Layer ist besonders für den Autorouter wichtig, der den eingestellten Mindestabstand zwischen Vias/Wires und Dimension-Linien damit auch zum Bohrloch einhält.
In Versorgungs-Layern erzeugen Holes Annulus-Symbole.
In den Layern tStop und bStop erzeugen Holes die Lötstopmaske, deren
Durchmesser sich aus den Design Rules ergibt.
INFO
Siehe auch CHANGE,
SHOW
INFO name ..
Der INFO-Befehl gibt zu einem Objekt umfassende Informationen, z.B. Wire-Breite, Layer und so weiter. In diesem Dialog können die Objekt-Eigenschaften auch verändert werden.
Bauteile, Pads, Smds, Pins und Gatter lassen sich auch mit ihrem Namen selektieren. Das ist vor allem dann nützlich, wenn sich das Objekt ausserhalb des gerade dargestellten Bildausschnitts befindet. Beim Selektieren eines aus mehreren Gattern bestehenden Bauteils im Schaltplan muss der volle, aus dem Bauteil- und dem jeweiligen Gatternamen bestehende Name angegeben werden.
Attribute von Bauteilen können dadurch selektiert werden, dass die Kombination
aus Bauteilname und Attributname angegeben wird, wie etwa R5>VALUE.
INVOKE
Siehe auch COPY,
ADD
INVOKE Part_Name Gate_Name orientation
Addlevel und Orientation siehe ADD-Befehl.
Will man gezielt ein bestimmtes Gate eines Bauelements in den Schaltplan holen (z.B. ein Power-Gate mit Addlevel Request), dann benutzt man den INVOKE-Befehl.
Ein Gate kann man aktivieren, indem man
Wird im Dialog ein bereits aktiviertes Gate selektiert, so wechselt der Default-Button zu "Anzeigen" und ein Klick darauf zoomt das Editor-Fenster auf das selektierte Gate, wobei wenn nötig auch auf die entsprechende Seite gewechselt wird.
Löschen von Junctions, siehe DELETE-Befehl.
Mit diesem Befehl lassen sich die Kreuzungspunkte zusammengehöriger Netze mit einem Punkt markieren. Ein Junction-Punkt lässt sich nur auf einem Netz plazieren. Wird ein Junction-Punkt an einer Stelle gesetzt, an der sich unterschiedliche Netze kreuzen, dann wird der Benutzer gefragt, ob er die Netze verbinden will.
Wird eine Netzlinie auf einem Punkt abgesetzt auf dem schon mindestens zwei weitere Netzlinien und/oder Pins liegen, wird automatisch ein Verbindungspunkt (Junction) gesetzt. Diese Funktion kann über "SET AUTO_JUNCTION OFF;" oder durch Deselektieren des Punkts "Junctions automatisch setzen" im Menü "Optionen/Einstellungen/Verschiedenes" abgeschaltet werden.
Auf dem Bildschirm werden Junctions immer mit mindestens fünf
Pixel Durchmesser dargestellt, damit sie auch in kleinen Zoom-Stufen
noch sichtbar sind.
LABEL
Siehe auch NAME,
BUS
Mit diesem Befehl kann man den Namen eines Busses oder Netzes im Schaltplan an eine beliebige Stelle plazieren. Der erste Mausklick sorgt dafür, dass der Name des selektierten Busses oder Netzes "am Mauszeiger hängenbleibt". Der Text kann dann mit der rechten Maustaste rotiert werden. Mit der mittleren Maustaste wählt man den Ziel-Layer für den Label-Text aus. Der zweite Mausklick mit der linken Maustaste plaziert den Text an eine beliebige Stelle.
Als Option kann die Schreibrichtung (orientation) auch textuell angegeben werden. Das ist vor allem für Script-Dateien sinnvoll. Die entsprechenden Schlüsselwörter sind im ADD-Befehl aufgeführt (R0, R90 usw.).
Es können beliebig viele Labels je Bus/Signal plaziert werden.
Label-Texte lassen sich nicht mit CHANGE TEXT ändern.
Labels werden vom Programm wie Texte behandelt, aber ihr "Wert" entspricht immer dem Namen des zugehörigen Busses oder Netzes. Ändert man den Namen eines Busses/Netzes mit dem NAME-Befehl, dann ändern sich automatisch alle zugehörigen Labels.
Selektiert man beim SHOW-Befehl einen Bus, ein Netz oder ein Label, dann werden alle zugehörigen Busse, Netze bzw. Labels hell dargestellt.
Das Format, in welchem ein Querverweis-Label angezeigt wird, kann über die "Format für Querverweis-Labels" Zeichenfolge im Dialog "Optionen/Einstellungen/Verschiedenes" oder über den SET Befehl festgelegt werden. Folgende Platzhalter sind definiert und können in beliebiger Reihenfolge verwendet werden:
| %F | aktiviert das Zeichnen eines Rahmens um das Label | |
| %N | der Name des Netzes | |
| %S | die nächste Seitennummer | |
| %C | die Spalte auf der nächsten Seite | |
| %R | die Zeile auf der nächsten Seite |
Das Standard-Format ist "%F%N/%S.%C%R". Neben den definierten Platzhaltern können Sie auch beliebige andere ASCII-Zeichen verwenden.
Die Werte für Spalte und Zeile sind nur verfügbar, wenn auf der nächsten Seite, auf der das Netz vorkommt, ein Zeichnungsrahmen platziert wurde. Wird %C oder %R benutzt und es befindet sich kein Rahmen auf der Seite, zeigen sie ein Fragezeichen ('?') an.
Bei der Ermittlung der Spalte und Zeile eines Netzes auf einer Schaltplanseite wird zunächst die Spalte und dann die Zeile innerhalb dieser Spalte betrachtet. Hierbei haben XREF-Labels Vorrang vor normalen Labels, und diese wiederum Vorrang vor Netz-Wires. Für höhere Seitennummern werden die Rahmen-Koordinaten des am weitesten links oben liegenden Feldes genommen, während für niedrigere Nummern die des am weitesten rechts unten liegenden Feldes genommen werden.
Die Orientierung eines Querverweis-Labels bestimmt ob es auf eine "höhere" oder "niedrigere" Seitennummer verweist. Labels mit einer Orientierung von R0 oder R270 zeigen zum rechten bzw. unteren Rand der Zeichnung und beziehen sich daher auf eine höhere Seitennummer. Entsprechend verweisen Labels mit einer Orientierung von R90 oder R180 auf eine niedrigere Seitennummer. Hat ein Label eine Orientierung von R0 oder R270, aber das Netz, an dem es hängt, kommt auf keiner höheren Seite vor, so wird stattdessen ein Verweis auf die nächst niedrigere Seite angezeigt (entsprechendes gilt für R90 und R180). Kommt das Netz ausschließlich auf der aktuellen Seite vor, so wird keinerlei Querverweis angezeigt, sondern nur der Netzname (mit Rahmen, falls das Format den %F Platzhalter enthält).
Ein Querverweis-Label, welches auf das Ende eines Netz-Wires platziert wird, verbindet sich mit dem Wire, so dass sich der Wire mit dem Label mitbewegt und umgekehrt.
Das Format für Querverweis-Labels wird in der Schaltplan-Zeichnung gespeichert.
Ein Querverweis-Label kann entweder mit dem CHANGE-Befehl oder über seinen Eigenschaften-Dialog in ein normales Label verwandelt werden.
LAYER Layer; WIRE (1 2) (3 4);hier nicht funktioniert. Der Layer muss gewählt werden, wenn der LABEL-Befehl bereits aktiv ist. Dies kann folgendermaßen geschehen:
LABEL Parameter LAYER Layer weitere Parameter;Beachten Sie, dass die LABEL-Zeile nicht mit einem ';' abgeschlossen ist, und dass der LAYER-Befehl in einer neuen Zeile beginnt.
LABEL LAYER Layer;setzen den Layer für nachfolgende LABEL-Befehle.
Der ROUTE-Befehl ändert den aktiven Layer automatisch.
Bestimmte Layer stehen nicht in allen Betriebsarten zur Verfügung, da sie nicht überall einen Sinn haben.
Bitte beachten Sie, dass von den Signal-Layern (1 bis 16) nur diejenigen zur Verfügung stehen, die im Layer-Setup in den Design Rules eingetragen sind.
LAYER 101 BEISPIEL;erzeugt einen neuen Layer mit der Nummer 101 und dem Namen BEISPIEL.
Werden in einer Zeichnung Bibliothekselemente plaziert (mit ADD oder REPLACE), die zusätzliche Layer enthalten, dann werden diese Layer automatisch in der Zeichnung angelegt.
Die vordefinierten Layer haben spezielle Bedeutung. Man kann zwar ihren Namen ändern, aber ihre besondere Funktion bleibt aufgrund ihrer Nummer erhalten.
Wenn Sie eigene Layer definieren, sollten Sie nur die Layer-Nummern ab 100 verwenden. Bei kleineren Nummern kann es sein, dass Sie in späteren EAGLE-Versionen spezielle Bedeutung bekommen.
LAYER -103;löscht den Layer mit der Nummer 103. Voraussetzung ist, dass der Layer leer ist. Ist das nicht der Fall, wird die Fehlermeldung
"layer is not empty: #"
ausgegeben, wobei # die Layer-Nummer repräsentiert. Falls Sie jegliche Fehlermeldungen beim Löschen eines Layers vermeiden wollen, so können Sie die Option '??' angeben. Das kann in Scripts nützlich sein, die bestimmte Layer zu löschen versuchen, wo es aber keinen Fehler darstellt wenn ein Layer nicht leer oder überhaupt nicht vorhanden ist.
Alle zu diesem Signal gehörenden Pads und Vias werden vom RATSNEST-Befehl und dem Autorouter implizit als verbunden angenommen.
Versorgungs-Layer werden "invertiert" betrachtet, das heisst alle auf einem solchen Layer sichtbaren Objekte resultieren in "kupferfreien" Zonen auf der Platine. Das Programm generiert automatisch Thermal- und Annulus-Symbole um die Pads und Vias an diese Layer anzuschließen bzw. sie davon zu isolieren.
Sie sollten keine zusätzlichen Objekte in einen Versorgungs-Layer zeichnen, ausser zum Beispiel Wires entlang der Platinenumrisse, wodurch verhindert wird, dass das Kupfer bis zu den Kanten der fertigen Platine reicht (was zu Kurzschlüssen durch metallene Gehäuse oder Befestigungsschrauben führen könnte). Beachten Sie bitte, dass keine Prüfungen stattfinden, ob ein Versorgungs-Layer auch wirklich alle Pads und Vias verbindet. Falls zum Beispiel ein vom Benutzer gezeichnetes Objekt ein Pad isoliert, das an diesen Versorgungs-Layer angeschlossen werden sollte, wird nicht automatisch eine Luftlinie für diese (fehlende) Verbindung erzeugt. Das gleiche gilt wenn mehrere Annulus-Symbole einen "Ring" um ein Thermal-Symbol bilden (und dadurch das Pad von seinem Signal isolieren). Ebenso ist zu beachten, dass sich die Abmessungen der Annulus-Symbole in einem Supply-Layer ausschließlich nach dem in den Design Rules unter "Supply" angegebenen Wert für "Annulus" richten, und dass hier weder die unter "Clearance" noch die in den Netzklassen angegebenen Mindestabstände eingehen.
Eine sicherere und flexiblere Methode um Versorgungs-Layer zu realisieren bietet der POLYGON-Befehl.
| 1 Top | Leiterbahnen oben | |
| 2 Route2 | Innenlage (Signal- oder Versorgungs-Layer) | |
| 3 Route3 | Innenlage (Signal- oder Versorgungs-Layer) | |
| 4 Route4 | Innenlage (Signal- oder Versorgungs-Layer) | |
| 5 Route5 | Innenlage (Signal- oder Versorgungs-Layer) | |
| 6 Route6 | Innenlage (Signal- oder Versorgungs-Layer) | |
| 7 Route7 | Innenlage (Signal- oder Versorgungs-Layer) | |
| 8 Route8 | Innenlage (Signal- oder Versorgungs-Layer) | |
| 9 Route9 | Innenlage (Signal- oder Versorgungs-Layer) | |
| 10 Route10 | Innenlage (Signal- oder Versorgungs-Layer) | |
| 11 Route11 | Innenlage (Signal- oder Versorgungs-Layer) | |
| 12 Route12 | Innenlage (Signal- oder Versorgungs-Layer) | |
| 13 Route13 | Innenlage (Signal- oder Versorgungs-Layer) | |
| 14 Route14 | Innenlage (Signal- oder Versorgungs-Layer) | |
| 15 Route15 | Innenlage (Signal- oder Versorgungs-Layer) | |
| 16 Bottom | Leiterbahnen unten | |
| 17 Pads | Pads (bedrahtete Bauteile) | |
| 18 Vias | Vias (durchgehend) | |
| 19 Unrouted | Luftlinien | |
| 20 Dimension | Platinen-Umrisse (und Kreise für Holes) | |
| 21 tPlace | Bestückungsdruck oben | |
| 22 bPlace | Bestückungsdruck unten | |
| 23 tOrigins | Aufhängepunkte oben (Kreuz automatisch generiert) | |
| 24 bOrigins | Aufhängepunkte unten (Kreuz automatisch generiert) | |
| 25 tNames | Servicedruck oben (Bauteile-Namen, NAME) | |
| 26 bNames | Servicedruck unten (Bauteile-Namen, NAME) | |
| 27 tValues | Bauteile-Werte oben (VALUE) | |
| 28 bValues | Bauteile-Werte unten (VALUE) | |
| 29 tStop | Lötstopmaske oben (automatisch generiert) | |
| 30 bStop | Lötstopmaske unten (automatisch generiert) | |
| 31 tCream | Lotpaste oben | |
| 32 bCream | Lotpaste unten | |
| 33 tFinish | Veredelung oben | |
| 34 bFinish | Veredelung unten | |
| 35 tGlue | Klebemaske oben | |
| 36 bGlue | Klebemaske unten | |
| 37 tTest | Test- und Abgleichinformationen oben | |
| 38 bTest | Test- und Abgleichinformationen unten | |
| 39 tKeepout | Sperrflächen für Bauteile oben | |
| 40 bKeepout | Sperrflächen für Bauteile unten | |
| 41 tRestrict | Sperrflächen für Leiterbahnen oben | |
| 42 bRestrict | Sperrflächen für Leiterbahnen unten | |
| 43 vRestrict | Sperrflächen für Vias | |
| 44 Drills | Bohrungen, durchkontaktiert | |
| 45 Holes | Bohrungen, nicht durchkontaktiert | |
| 46 Milling | CNC-Fräser-Daten zum Schneiden der Plat. | |
| 47 Measures | Bemaßungen | |
| 48 Document | allgemeine Dokumentation | |
| 49 Reference | Passermarken | |
| 51 tDocu | Bauteiledokumentation oben | |
| 52 bDocu | Bauteiledokumentation unten |
| 91 Nets | Netze | |
| 92 Busses | Busse | |
| 93 Pins | Anschlusspunkte für Schaltplansymbole | |
| mit Zusatzinformationen | ||
| 94 Symbols | Umrisse der Schaltplansymbole | |
| 95 Names | Namen bei Schaltplansymbolen | |
| 96 Values | Werte/Typenbezeichnung bei Schaltplansymbolen | |
| 97 Info | Allgemeine Informationen | |
| 98 Guide | Hilfslinien |
Layer können immer mit ihrem Namen oder Nummer angegeben werden.
LOCK
Siehe auch MIRROR,
MOVE,
ROTATE
SMASH
LOCK name ..
Der LOCK-Befehl kann auf Bauteile in einem Board angewendet werden und verhindert, dass diese bewegt, gedreht oder gespiegelt werden können. Dies ist nützlich für Dinge wie Steckerleisten, die an einer genau festgelegten Stelle montiert werden müssen und nicht unbeabsichtigt verschoben werden dürfen.
Der Aufhängepunkt eines verriegelten Bauteils wird als 'x' dargestellt, um anzuzeigen, dass das Bauteil verriegelt ist.
Wird eine Gruppe bewegt, die verriegelte Bauteile enthält, so bewegen sich diese Bauteile (sowie die an ihren Pads endenden Wires) nicht mit der Gruppe mit.
Losgelöste Texte eines verriegelten Bauteils können weiterhin einzeln bewegt werden, bewegen sich aber nicht als Teil einer Gruppe mit.
Bauteile lassen sich auch mit ihrem Namen selektieren. Das ist vor allem dann nützlich, wenn sich das Objekt ausserhalb des gerade dargestellten Bildausschnitts befindet.
Ein "verriegeltes" Bauteil kann "entriegelt" werden, indem es bei gedrückter
Shift-Taste (und natürlich aktiviertem LOCK-Befehl) angeklickt wird.
MARK
Siehe auch GRID
MARK;
Mit dem MARK-Befehl definiert man einen Punkt in der Zeichenfläche, der als Bezugspunkt zum Ausmessen von Strecken dienen kann. Die Koordinaten relativ zu diesem Punkt werden in der gegenwärtig eingestellten Einheit (GRID) links oben auf dem Bildschirm mit vorangestelltem 'R' angezeigt. Der Bezugspunkt wird als weißes Kreuz dargestellt. Um genau messen zu können, sollten Sie vorher ein Raster einstellen das fein genug ist.
Die Eingabe 'MARK;' schaltet die Marke ein oder aus.
MENU
Siehe auch ASSIGN,
SCRIPT
MENU;
Mit dem MENU-Befehl kann man das Text-Menü nach eigenen Wünschen ändern.
Die vollständige Spezifikation für den option-Parameter ist:
option := command | submenu | delimiter
command := [ icon ] text1 [ ':' text2 ]
submenu := [ icon ] text '{' option [ '|' option ] '}'
icon := '[' filename ']'
delimiter := '---'
Eine Option des MENU-Befehls kann ein einfacher Befehl sein, wie z. B.
MENU Display Grid;der die Befehle Display und Grid als Inhalt des Text-Menüs definiert. Display und Grid werden sowohl als Menütext als auch als Kommando interpretiert.
MENU 'MyDisp : Display None Top Bottom Pads Vias;' 'MyGrid : Grid mil 100 lines on;';Das Text-Menü enthält die beiden selbstdefinierten Befehle MyDisp und MyGrid. Nach Anklicken eines Buttons im Menü wird die nach ':' definierte Befehlssequenz (text2, s.o.) der entsprechenden Option ausgeführt.
MENU 'Grid { Fine : Grid inch 0.001; | Coarse : Grid inch 0.1; }';
Es wird ein Button mit dem Namen Grid erzeugt, der nach dem Anklicken ein
Untermenü mit den beiden Optionen Fine und Coarse enthält.Die besondere Option '---' kann man verwenden, um einen Trennstrich im Menü zu erzeugen. Das fördert die Übersichtlichkeit im Menü.
Ein Befehls-Button kann ein Icon anzeigen, indem dem Button-Text der Dateiname eines Icons in eckigen Klammern vorangestellt wird, wie in
MENU '[/path/to/myicon.png] Set a fine grid : Grid inch 0.001;';Hier zeigt der Button nur das angegebene Icon an und "Set a fine grid" wird als "Direkthilfe" verwendet, die angezeigt wird, wenn der Mauszeiger über den Button bewegt wird. Der Dateiname muss nicht zusätzlich in Hochkommas gesetzt werden (etwa um Leerzeichen zu maskieren).
MENU 'Grid { [/path/to/myicon.png] Set a fine grid : Grid inch 0.001; }';
so werden, wie bei anderen Menüs auch, sowohl das Icon als auch der Text angezeigt.Bitte beachten Sie, dass jede option, die mehr als ein Wort oder einen Text, der als Befehl interpretiert werden kann, enthält, in einfache Hochkommas eingeschlossen werden muss. Wenn Sie den MENU-Befehl in einer Script-Datei verwenden, um ein komplexes Text-Menü zu definieren und dabei die Menü-Definition zur besseren Lesbarkeit über mehrere Zeilen verteilen wollen, ist es notwendig, die Zeilen mit einem Backslash ('\') zu beenden, wie z. B.
MENU 'Grid {\
Fine : Grid inch 0.001; |\
Coarse : Grid inch 0.1;\
}';
MENU Move Delete Rotate Route ';' Edit;erzeugt ein Menü, das die Befehle Move bis Route, den Strichpunkt als Befehlsabschlusszeichen und den Edit-Befehl enthält.
Der Befehl
MENU;stellt wieder das Standard-Menü ein. Beachten Sie, dass der Eintrag ';' immer im Menü enthalten sein sollte. Er wird zum Beenden vieler Befehle benötigt.
Komplexes Beispiel:
MENU '[draw.png] Draw {\
Wire {\
Continous : CHANGE STYLE Continuous; WIRE |\
DashDot : CHANGE STYLE DashDot; WIRE |\
Help : HELP WIRE;\
}|\
Rectangle {\
RECT |\
Help : HELP RECT; \
}\
}\
[export.png] Export {\
Script : EXPORT SCRIPT |\
Image : EXPORT IMAGE\
}\
MyScript : SCRIPT MyScript.scr;';
Dieses Menü besteht aus den 3 Einträgen Draw, Export und MyScript, wobei Draw und Export
Untermenüs haben und mit Icons versehen sind. Draw besteht aus den Untermenüs Wire und Rectangle,
wobei Wire aus den Einträgen Continous, DashDot und Help und Rectangle aus den Einträgen
RECT (Text und Befehl RECT) und Help zusammengesetzt sind. Mit dem MIRROR-Befehl können Objekte an der y-Achse gespiegelt und damit z.B. auf der Lötseite der Platine plaziert werden.
Bauteile, Pads, Smds und Pins lassen sich auch mit ihrem Namen selektieren. Das ist vor allem dann nützlich, wenn sich das Objekt ausserhalb des gerade dargestellten Bildausschnitts befindet.
Attribute von Bauteilen können dadurch selektiert werden, dass die Kombination aus Bauteilname und Attributname angegeben wird, wie etwa R5>VALUE.
Das Spiegeln von Packages ist nur mit eingeblendetem tOrigins- bzw. bOrigins-Layer möglich.
Beim Spiegeln von Elementen werden die angeschlossenen Wires auf den Außenlagen mitgespiegelt (Achtung auf Kurzschlüsse!). Vias werden dabei nicht automatisch gesetzt.
Beachten Sie bitte, dass Objekte auf Innenlagen (2...15) beim Spiegeln ihren Layer nicht wechseln. Gleiches gilt auch für Vias.
Bauteile können nicht gespiegelt werden, wenn sie gelockt sind, oder wenn eines ihrer angeschlossenen Pads aus der erlaubten Fläche hinausstehen würde (falls sie eine eingeschränkte Version von EAGLE verwenden).
Wires, Circles, Pads und Polygone lassen sich nicht explizit spiegeln (als Bestandteile von Gruppen werden sie mitgespiegelt).
Im Schaltplan führt das Spiegeln eines Textes dazu, dass er auf der anderen
Seite seines Aufhängepunktes dargestellt wird; er bleibt aber nach wie vor normal
lesbar.
MITER
Siehe auch SPLIT,
WIRE,
ROUTE,
POLYGON
Der MITER-Befehl dient dazu die Verbindungsstelle zweier Wires abzuschrägen. Die beiden existierenden Wires müssen dazu auf dem gleichen Layer liegen, die gleiche Breite und den gleichen Wire-Style haben.
Der MOVE-Befehl bewegt das Objekt, das dem Mauszeiger bzw. dem angegebenen Koordinatenpunkt am nächsten liegt.
Bauteile, Pads, Smds, Pins und Gatter lassen sich auch mit ihrem Namen selektieren. Das ist vor allem dann nützlich, wenn sich das Objekt ausserhalb des gerade dargestellten Bildausschnitts befindet. Beim Selektieren eines aus mehreren Gattern bestehenden Bauteils im Schaltplan muss der volle, aus dem Bauteil- und dem jeweiligen Gatternamen bestehende Name angegeben werden.
Attribute von Bauteilen können dadurch selektiert werden, dass die Kombination aus Bauteilname und Attributname angegeben wird, wie etwa R5>VALUE.
Das Bewegen von Elementen ist nur mit eingeblendetem tOrigins- bzw. bOrigins-Layer möglich.
Der MOVE-Befehl wirkt nur auf sichtbare Layer (siehe DISPLAY).
Wires, die an einem Element hängen, lassen sich an diesem Ende nicht bewegen. Beim Bewegen von Elementen bewegen sich die angeschlossenen Wires mit, sofern sie Bestandteil eines Signals sind, (Achtung auf Kurzschlüsse!).
Wird ein Objekt mit der linken Maustaste angeklickt und die Taste danach nicht wieder losgelassen, so kann das Objekt sofort bewegt werden ("Click&Drag"). Gleiches gilt für Gruppen bei Verwendung der rechten Maustaste. Es ist dann allerdings nicht möglich das Objekt während des Bewegens zu drehen oder zu spiegeln.
Bauteile können nicht bewegt werden, wenn sie gelockt sind, oder wenn eines ihrer angeschlossenen Pads aus der erlaubten Fläche hinausstehen würde (falls sie eine eingeschränkte Version von EAGLE verwenden).
Wird ein Element bewegt, werden beim Absetzen offene Pins dieses Elements an eventuell vorhandene Netze bzw. andere Pins angeschlossen.
Bewegt man ein Netz auf einen Pin, werden Netz und Pin nicht logisch verbunden, obwohl sie optisch verbunden sind.
Wird ein Wire in der Mitte (nicht an einem seiner Endpunkte) mit gedrückter Ctrl-Taste selektiert, so bleiben die Endpunkte fixiert und der Wire kann gebogen werden, wodurch er zum Kreisbogen wird. Auf die gleiche Weise kann die Krümmung eines Kreisbogens (der im Grunde nichts anderes als ein Wire ist) verändert werden.
Wird ein Rechteck an einer seiner Ecken mit gedrückter Ctrl-Taste selektiert, so kann die Größe des Rechtecks sowohl in der Breite als auch in der Höhe verändert werden. Beim Selektieren einer Kante mit gedrückter Ctrl-Taste läßt sich nur die Breite bzw. die Höhe verändern. Selektiert man das Rechteck an seinem Mittelpunkt mit gedrückter Ctrl-Taste, so wird dieser an den Mauszeiger gezogen und in das aktuelle Raster geschnappt.
Wird ein Kreis mit gedrückter Ctrl-Taste an seinem Umfang selektiert, so bleibt sein Mittelpunkt fix und der Durchmesser kann verändert werden. Wird der Mittelpunkt auf diese Weise selektiert, so wird dieser an den Mauszeiger gezogen und in das aktuelle Raster geschnappt.
Beachten Sie, das nur solche Wires verschoben werden, die beide Enden in der Gruppe haben, und dass Bauteile, die verschoben werden, alle ihre elektrischen Verbindungen mitnehmen, auch wenn ein an einem Pin angeschlossener Net-Wire nicht verschoben wird, da sein anderes Ende nicht in der Gruppe liegt. Falls ein Pin auf der neuen Seite eine elektrische Verbindung hat, aber kein anderer Pin, Wire oder Junction daran angeschlossen ist um dies sichtbar zu machen, so wird automatisch eine Junction an dieser Stelle generiert.
Dieser Vorgang kann sogar in einem Script ausgeführt werden. Zum Beispiel würde
edit .s1 group (1 1) (1 2) (2 2) (2 1) (1 1) move (> 0 0) edit .s2 (0 0)auf die erste Seite schalten, eine Gruppe definieren, diese mit MOVE selektieren, auf die zweite Seite schalten und die Gruppe absetzen. Die Koordinaten (0 0) am Schluss sind für den implizit gestarteten MOVE-Befehl.
Falls Sie lediglich die Reihenfolge der Seiten verändern wollen, so können Sie
das mit dem EDIT-Befehl tun.
NAME
Siehe auch SHOW,
SMASH,
VALUE
NAME new_name
NAME old_name new_name
Mit den NAME-Befehl kann man den Namen des selektierten Objektes anzeigen und (in einem Popup-Menü) ändern.
Bauteile, Pads, Smds, Pins und Gatter lassen sich auch mit ihrem Namen selektieren. Das ist vor allem dann nützlich, wenn sich das Objekt ausserhalb des gerade dargestellten Bildausschnitts befindet. Andere Objekttypen (z.B. Netze, Busse, Signale) müssen vorher angeklickt werden.
nur das selektierte Segment,
alle Segmente auf dieser Seite,
alle Segmente auf allen Seiten
mit der Maus oder durch Eingabe des entsprechenden Hot-Keys umbenannt werden sollen. Je nachdem ob das Netz bzw. der Bus nur auf dieser Seite definiert ist oder aus einem oder mehreren Segmenten besteht, entfallen einzelne Punkte des Menüs bzw. das gesamte Menü. Existiert der neue Name bereits (auf dieser oder einer anderen Seite), wird vorher noch abgefragt, ob die beiden Netze bzw. Busse verbunden werden sollen.
Mit dem NET-Befehl zeichnet man Einzelverbindungen (Netze) in den Net-Layer eines Schaltplans. Der erste Mausklick gibt den Startpunkt des Netzes an, der zweite setzt die Linie ab. Zwei Mausklicks am selben Punkt beenden das Netz.
Wird ein Netz an einem Punkt abgesetzt, an dem schon ein anderes Netz, ein Bus oder ein Pin liegt, endet die Netzlinie hier. Diese Funktion kann über "SET AUTO_END_NET OFF;" oder durch Deselektieren der Option "Netze und Busse automatisch beenden" im Menü "Optionen/Einstellungen/Verschiedenes" abgeschaltet werden.
Wird eine Netzlinie an einem Punkt abgesetzt an dem mindestens zwei Netzlinien und/oder Pins liegen, wird automatisch ein Verknüpfungspunkt (Junction) gesetzt. Diese Funktion kann über "SET AUTO_JUNCTION OFF;" oder durch Deselektieren der Option "Junctions automatisch setzen" im Menü "Optionen/Einstellungen/Verschiedenes" abgeschaltet werden.
Wird der curve oder @radius Parameter angegeben, so kann ein Kreisbogen als Teil des Netzes gezeichnet werden (siehe die ausführliche Beschreibung beim WIRE-Befehl).
Gibt man keinen Namen im NET-Befehl an und startet man auch nicht auf einem Bus, dann wird ein Name der Form N$1 für das Netz automatisch vergeben.
Netze oder Teile davon, die auf verschiedenen Seiten eines Schaltplans liegen und denselben Namen haben, sind miteinander verbunden.
Netznamen sollten kein Komma (',') enthalten, da dieses das Trennzeichen für Busse ist.
SET NET_WIRE_WIDTH width;voreinstellen (Default: 6 Mil).
!RESETwas als
_____ RESETdargestellt würde. Einzelheiten hierzu finden Sie in der Beschreibung des TEXT-Befehls.
Der OPEN-Befehl öffnet eine existierende Bibliothek oder legt eine neue an, falls noch keine mit dem angegebenen Namen existiert. Danach kann ein existierendes oder ein neues Symbol, Device oder Package editiert werden.
Dieser Befehl ist in erster Linie für Script-Dateien erforderlich.
OPTIMIZE
Siehe auch SET,
SPLIT,
MOVE,
ROUTE
OPTIMIZE signal_name ..
OPTIMIZE ..
Der OPTIMIZE-Befehl fasst Wire-Segmente, die in einer Linie liegen, zu einem Segment zusammen. Voraussetzung dafür ist, dass sich die Segmente im selben Layer befinden und dass Sie dieselbe Breite haben.
Werden Signalnamen angegeben oder wird ein Signal selektiert, so wirkt der Befehl nur auf die entsprechenden Signale.
SET OPTIMIZING OFF;abgeschaltet, oder beim SPLIT-Befehl wurden zwei Mausklicks auf denselben Punkt eines Wires gesetzt.
Der OPTIMIZE-Befehl arbeitet unabhängig von der Einstellung der Set-Variablen Optimizing, d.h. er funktioniert auch, wenn
SET OPTIMIZING OFF;eingegeben wurde.
Dieser Befehl wird im Device-Editor verwendet um eine Gehäuse-Variante zu definieren, zu löschen oder umzubenennen. Im Schaltplan- oder Board-Editor verhält sich der PACKAGE-Befehl genau so wie "CHANGE PACKAGE".
Ohne Angabe von Parametern öffnet sich ein Dialog, der es erlaubt ein Gehäuse zu wählen und dessen Varianten-Namen zu definieren.
Die Parameter pname vname verknüpfen das Gehäuse pname mit der neuen Variante vname.
In der Schreibweise pname@lname vname wird das Package pname aus der Bibliothek lname geholt und eine neue Gehäuse-Variante erzeugt. Dies kann ebenso über das Kontext-Menü der Bibliotheksobjekte oder über Drag&Drop aus der Baumansicht des Control Panels erfolgen.
Der einzelne Parameter name ruft die schon vorhandene Package-Variante auf. Wurde bisher noch keine Package-Variante definiert und existiert ein Package mit dem angegebenen Namen in der Bibliothek, wird mit diesem Package eine neue Package-Variante mit Namen '' (ein "leerer" Name) erzeugt (aus Kompatibilitätsgründen zu Version 3.5 notwendig).
Gibt man -old_name new_name an, wird die Package-Variante old_name umbenannt in new_name.
Der einzelne Parameter -name löscht die angegebene Package-Variante.
Der Name der Package-Variante wird dem Device-Set-Namen hinzugefügt, so dass ein eindeutiger Device-Name entsteht. Enthält der Device-Set-Name das Zeichen '?', wird dieser Platzhalter durch den Package-Varianten-Namen ersetzt. Bitte beachten Sie, dass die Package-Variante erst nach der Technology-Funktion bearbeitet wird. Wenn der Device-Set-Name weder '*' noch '?' enthält, setzt sich der Device-Name aus Device-Set-Name+Technology+Package-Variante zusammen.
Anschließend ist der CONNECT-Befehl zu verwenden, damit festgelegt werden kann, welcher Pin (im Schaltplan-Symbol) welchem Pad des Gehäuses entspricht.
Die maximale Anzahl von Package-Varianten pro Device-Set ist 254.
Führt man im Schaltplan-Modus den BOARD-Befehl aus,
so entsteht für jedes Device dasjenige Package, das mit dem
PACKAGE-Befehl festgelegt wurde.
PAD
Siehe auch SMD,
CHANGE,
DISPLAY,
SET,
NAME,
VIA,
Design Rules
Ein Pad ist ein Bauelemente-Anschluss mit Durchkontaktierung.
Der PAD-Befehl plaziert ein Pad in einem Package. Die Eingabe eines Durchmessers vor dem Plazieren ändert die Größe des Pads. Der Durchmesser wird in der aktuellen Maßeinheit angegeben. Er darf maximal 0.51602 Zoll (ca. 13.1 mm) betragen.
Pads erzeugen Bohrsymbole im Layer Drills und die Lötstopmaske in den Layern tStop/bStop.
Die orientation (siehe Beschreibung bei ADD) darf jeder Winkel im Bereich R0...R359.9 sein. Das S- bzw. M-Flag kann hier nicht benutzt werden.
PAD 0.06 Falls die eingestellte Maßeinheit "Inch" ist, hat das Pad einen Durchmesser von 0.06 Zoll. Die eingegebene Größe bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
| Square | quadratisch | |
| Round | rund | |
| Octagon | achteckig | |
| Long | länglich | |
| Offset | länglich mit Versatz |
Diese Formen gelten nur für die Aussenlagen (Top bzw. Bottom). In den Innenlagen ist die Form immer "rund".
Bei den länglichen Pads ist der kleinere der beiden Durchmesser als Parameter anzugeben. Das Seitenverhältnis wird über den Parameter Shapes/Elongation in den Design Rules des Boards festgelegt (Default ist 100%, also ein Seitenverhältnis von 2:1).
Die Pad-Form kann entweder (wie der Durchmesser) eingegeben werden, während der Pad-Befehl aktiv ist, oder sie kann mit dem CHANGE-Befehl verändert werden, z. B.:
CHANGE SHAPE OCTAGON Die eingegebene Form bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Da die Darstellung verschiedener Pad-Formen und der Bohrlöcher den Bildaufbau etwas verlangsamt, kann mit dem Befehl
SET DISPLAY_MODE REAL | NODRILL;von realer auf schnelle Darstellung umgeschaltet werden.
Beachten Sie bitte, dass die tatsächlichen Werte für Pad-Form und -Durchmesser durch die Design Rules des Boards bestimmt werden, in dem das Bauteil verwendet wird.
Die Namen der Pads kann man mit dem Befehl
SET PAD_NAMES ON/OFFein- bzw. ausblenden. Die Änderung wird erst nach dem nächsten Bildaufbau sichtbar.
| NOSTOP | keine Lötstopmaske generieren | |
| NOTHERMALS | keine Thermals generieren | |
| FIRST | dies ist das "erste" Pad (und kann mit einer speziellen Form dargestellt werden) |
Standardmäßig generieren Pads automatisch Lötstopmaske und Thermals.
In speziellen Fällen kann es jedoch erwünscht sein, dass einzelne Pads dies nicht tun.
Die objgen NO...-Flags können benutzt werden um diese Eigenschaften zu
unterdrücken.
Falls die Design Rules eines Boards definieren, dass
das "erste Pad" eines Bauteils in einer speziellen Form dargestellt werden soll, so
wird das mit FIRST markierte Pad auf diese Weise dargestellt.
Ein neu gestarteter PAD-Befehl setzt alle Flags auf ihre Standardwerte zurück.
Sobald ein Flag in der Kommandozeile angegeben wird, gilt es für alle nachfolgend
in diesem PAD-Befehl plazierten Pads (ausgenommen FIRST, welches nur für
das unmittelbar dieser Option folgende Pad gilt).
Orientation siehe ADD-Befehl.
Mit CUT und PASTE lassen sich Teile einer Zeichnung/Bibliothek kopieren, auch in eine andere Zeichnung/Bibliothek.
Dabei ist folgendes zu beachten:
Direction
Function
Length
Orientation
Visible
Swaplevel
| NC | not connected | |
| In | Eingang | |
| Out | Ausgang (totem-pole) | |
| I/O | Ein-/Ausgang (bidirektional) | |
| OC | Open Collector oder Open Drain | |
| Hiz | High-Impedance(3-State)-Ausgang | |
| Pas | passiv (für Widerstände, Kondensatoren etc.) | |
| Pwr | Power-Pin (Vcc, Gnd, Vss ...), Stromversorgungs-Eingang | |
| Sup | Stromversorgungs-Ausgang, z.B. Massesymbol. |
Default: I/O
Wenn Pwr-Pins in einem Symbol vorhanden sind und im Schaltplan ein entsprechender Sup-Pin existiert, werden die Netze automatisch eingefügt. Sup-Pins werden nicht in Bauelementen verwendet.
| None | keine spezielle Funktion | |
| Dot | Invertier-Symbol | |
| Clk | Taktsymbol | |
| DotClk | Invertiertes Taktsymbol |
Default: None
| Point | Pin wird ohne Linie und Beschriftung dargestellt | |
| Short | Linie ist 0.1 Zoll lang | |
| Middle | Linie ist 0.2 Zoll lang | |
| Long | Linie ist 0.3 Zoll lang |
Default: Long
| R0 | Pin-Symbol rechts | |
| R90 | Pin-Symbol oben | |
| R180 | Pin-Symbol links | |
| R270 | Pin-Symbol unten |
Default: R0
| Both | Pin- und Pad-Name sind im Schaltplan sichtbar | |
| Pad | nur der Pad-Name ist im Schaltplan sichtbar | |
| Pin | nur der Pin-Name ist im Schaltplan sichtbar | |
| Off | weder Pin- noch Pad-Name im Schaltplan sichtbar |
Default: Both
Default: 0
Gibt man im PIN-Befehl einen Namen an, dann muss er in Hochkommas eingeschlossen sein. Pin-Namen kann man im Symbol-Editier-Modus mit dem NAME-Befehl ändern.
PIN 'D0' und alle weiteren nur noch mit je einem Mausklick ab. Der numerische Teil des Namens wird dann automatisch weitergezählt.
Der SHOW-Befehl zeigt den Namen des Pins sowie Direction und Swaplevel an.
Drei Pins sollen z.B. GND heißen. Sie geben den Pins bei der Symbol-Definition die Namen GND@1, GND@2 und GND@3. Im Schaltplan sind nur die Zeichen vor dem "@" sichtbar, und die Pins werden dort auch so behandelt, als hießen Sie GND.
Es ist nicht möglich, in einem Symbol, das in einem Device verwendet wird, nachträglich einen Pin hinzuzufügen oder zu löschen, da dies die im Device definierten Pin-/Pad-Zuordnungen (CONNECT-Befehl) verändern würde.
!RESETwas als
_____ RESETdargestellt würde. Einzelheiten hierzu finden Sie in der Beschreibung des TEXT-Befehls.
In einem Schaltplan kann man mit diesem Befehl Pins vertauschen, die zum selben Device gehören und bei der Symbol-Definition denselben Swaplevel erhalten haben (Swaplevel > 0). Swaplevel siehe PIN-Befehl. Ist eine Platine über die Back-Annotation einem Schaltplan verbunden, dann lassen sich Pads nur dann vertauschen, wenn die zugehörigen Pins vertauscht werden können.
In einer Platine, zu der es keinen Schaltplan gibt, lassen sich mit zwei Pads desselben Package vertauschen. Der Swaplevel wird dabei nicht geprüft.
Die an den vertauschten Pads angeschlossenen Leitungen wandern
mit, so dass es zu Kurzschlüssen kommen kann. Bitte DRC durchführen
und, falls erforderlich, Fehler korrigieren.
POLYGON
Siehe auch CHANGE,
DELETE,
RATSNEST,
RIPUP,
WIRE,
MITER
Der POLYGON-Befehl dient zum Zeichnen von Polygonflächen. Polygone in den Layern Top, Bottom und Route2..15 werden als Signale behandelt. Polygone in den Layern t/b/vRestrict sind Sperrflächen für den Autorouter.
Wird der curve oder @radius Parameter angegeben, so kann ein Kreisbogen als Teil der Polygondefinition gezeichnet werden (siehe die ausführliche Beschreibung beim WIRE-Befehl).
Falls Sie dem Polygon einen Namen geben wollen, der mit einer Ziffer beginnt (zum Beispiel 0V), so müssen Sie diesen Namen in Hochkommas einschließen, um ihn von einem width-Wert zu unterscheiden.
Die Parameter Isolate und Rank sind nur für Polygone in den Signallayern Top...Bottom relevant.
| 1. Outlines: | "Urzustand", also die Form in der sie vom Benutzer definiert worden sind (Umrisslinien) | |
| 2. Real mode: | "freigerechneter" Zustand, also die Form wie sie vom Programm berechnet wird. |
Im "Urzustand" werden Polygone mit gepunkteten Wires dargestellt, um sie von anderen Wires unterscheiden zu können. In der Board-Datei (name.brd) ist nur der Urzustand abgespeichert.
Standardmäßig werden alle Polygone am Bildschirm im Urzustand dargestellt, da das Freirechnen ein rechenintensiver und damit zeitaufwendiger Vorgang ist. Es werden dabei nur die vom Benutzer definierten Umrisslinien dargestellt.
Bei der Ausgabe mit dem CAM-Prozessor werden auf jeden Fall alle Polygone freigerechnet.
Das Freirechnen der Polygone wird mit dem RATSNEST-Befehl ausgelöst (mit SET POLYGON_RATSNEST OFF; kann das verhindert werden). Ein Klick auf das Stop-Icon bricht das Freirechnen ab. Alle bis dahin freigerechneten Polygone liegen dann im freigerechneten Zustand vor, alle anderen (auch das gerade in der Berechnung befindliche!) liegen im Urzustand vor.
Ein freigerechnetes Polygon kann durch Anklicken mit dem RIPUP-Befehl wieder in den Urzustand zurückversetzt werden.
Bei CHANGE-Operationen wird ein Polygon neu freigerechnet, wenn es vor dem CHANGE bereits freigerechnet war.
SPLIT: fügt neue Polygonkanten ein.
DELETE: löscht eine Polygon-Ecke (falls nur noch drei Ecken vorhanden sind, wird das ganze Polygon gelöscht).
CHANGE LAYER: ändert den Layer des gesamten Polygons.
CHANGE WIDTH: ändert den Parameter Width des gesamten Polygons.
MOVE: bewegt Polygonkante oder -ecke (wie bei normalen Wire-Zügen).
COPY: kopiert ganzes Polygon.
NAME: Falls das Polygon in einem Signal-Layer liegt, wird der Name des Signals geändert.
Unter gewissen Umständen, insbesondere mit Orphans = Off, kann ein Polygon vollständig verschwinden. In diesem Fall werden auf dem Bildschirm die Linien im Urzustand dargestellt um es dem Benutzer zu ermöglichen, das Polygon zu löschen oder anderweitig zu verändern. Mit dem Drucker oder dem CAM-Prozessor werden diese Linien nicht ausgegeben, um keine Kurzschlüsse zu verursachen. Ein Polygon wird auch dann in seinem Urzustand dargestellt, wenn das Signal andere nicht-Polygon-Objekte enthält, von denen keines mit dem Polygon verbunden ist.
Bei der Beurteilung, ob ein solches Objekt tatsächlich eine solide Verbindung zum schraffierten Polygon hat, wird das Objekt auf einige "Kontrollpunkte" reduziert. Für ein rundes Pad wären das zum Beispiel der nördliche, östliche, westliche und südliche Punkt auf seinem Umfang. Für einen Wire wären es seine beiden Endpunkte. Eine solide Verbindung besteht dann, wenn es im berechneten Polygon mindestens eine Linie (Umriß- oder Schraffurlinie) gibt, deren Mittellinie durch diese Punkte verläuft.
Thermal- und Annulus-Ringe innerhalb eines schraffierten Polygons, die
keinen soliden Kontakt zu den Polygon-Linien haben, werden nicht erzeugt.
PREFIX
Siehe auch CONNECT,
PACKAGE,
VALUE
Dieser Befehl wird im Device-Editier-Modus angewendet. Er legt fest, mit welchem Zeichen oder welcher Zeichenfolge der automatisch vergebene Name beginnen soll, wenn das Element mit dem ADD-Befehl im Schaltplan plaziert wird.
PREFIX U;Wird dieser Befehl ausgeführt, während man das Device 7400 editiert, dann bekommen später die mit ADD im Schaltplan plazierten NAND-Gatter die Namen U1, U2, U3 und so weiter. Diese Namen lassen sich mit dem NAME-Befehl ändern.
Der PRINT-Befehl druckt die gerade editierte Zeichnung auf dem System-Drucker aus.
Farben und Füllmuster werden aus dem Editor-Fenster übernommen, falls nicht die Optionen SOLID oder BLACK angegeben werden. Als Farbpalette wird beim Ausdruck immer diejenige für weißen Hintergrund verwendet.
Wenn Sie Pads und Vias "ausgefüllt" drucken wollen (ohne sichtbare Bohrlöcher), benutzen Sie den Befehl
SET DISPLAY_MODE NODRILL;Bitte beachten Sie, dass Polygone in Platinen beim Ausdrucken mit dem PRINT-Befehl nicht automatisch freigerechnet werden! Es werden lediglich die Umrisse dargestellt. Um die Polygone freigerechnet auszudrucken führen Sie bitte vorher den RATSNEST-Befehl aus.
Es kann ein factor angegeben werden um die Ausgabe zu skalieren.
Mit dem Parameter limit kann die maximale Anzahl von Blättern angegeben werden, die für die Ausgabe verwendet werden soll. Diese Zahl muss mit einem vorangestellten '-' angegeben werden, um sie vom factor unterscheiden zu können. Sollte die Zeichnung nicht auf die vorgegebene Anzahl von Blättern passen, so wird der factor so lange verkleinert, bis sie gerade noch passt. Setzen Sie diesen Parameter auf -0 um beliebig viele Blätter zuzulassen (und damit sicherzustellen, dass der Ausdruck genau mit dem angegebenen Faktor skaliert wird).
Wird der PRINT-Befehl nicht mit einem ';' abgeschlossen, so erscheint ein Druck-Dialog in dem alle Druck-Optionen eingestellt werden können. Bitte beachten Sie, dass Optionen, die über die Kommandozeile eingegeben wurden, nur dann dauerhaft in den Druckeinstellungen gespeichert werden, wenn sie über den Druck-Dialog bestätigt wurden (d.h. wenn der Befehl nicht mit einem ';' abgeschlossen wurde).
Folgende options stehen zur Verfügung:
| MIRROR | spiegelt die Ausgabe | |
| ROTATE | dreht die Ausgabe um 90° | |
| UPSIDEDOWN | dreht die Ausgabe um 180°. Zusammen mit ROTATE, wird die Zeichnung um insgesamt 270° gedreht | |
| BLACK | ignoriert die Farbeinstellungen der Layer und zeichnet alles in Schwarz | |
| SOLID | ignoriert die Füllmuster der Layer und zeichnet alles voll ausgefüllt | |
| CAPTION | druckt eine Bildunterschrift | |
| FILE | leitet die Ausgabe in eine Datei um; der Dateiname muss unmittelbar nach dieser Option folgen | |
| PRINTER | druckt auf einen bestimmten Drucker; der Druckername muss unmittelbar nach dieser Option folgen | |
| PAPER | druckt auf das angegebene Papierformat; das Papierformat muss unmittelbar nach dieser Option folgen | |
| SHEETS | druckt den angegebenen Bereich von Schaltplanseiten; der Bereich (von-bis) muss unmittelbar nach dieser Option folgen | |
| WINDOW | druckt den momentan sichtbaren Ausschnitt der Zeichnung | |
| PORTRAIT | druckt in Hochformat | |
| LANDSCAPE | druckt in Querformat |
Wird einer der options MIRROR...CAPTION ein '-' vorangestellt, so wird diese Option ausgeschaltet, falls sie zur Zeit eingeschaltet ist (von einem vorhergehenden PRINT). Ein '-' allein schaltet alle options aus.
Hat der Dateiname die Extension ".pdf" (wobei die Groß-/Kleinschreibung keine Rolle spielt), so wird eine PDF-Datei erzeugt. Eine PDF-Datei kann auch durch Auswahl von "In Datei drucken (PDF)" aus der "Drucker" Combo-Box im Druck-Dialog erzeugt werden. Texte in einer PDF-Datei können in einem PDF-Betrachter durchsucht werden, solange sie nicht den Vektor-Font verwenden.
Hat der Dateiname die Extension ".ps" (wobei die Groß-/Kleinschreibung keine Rolle spielt), so wird eine Postscript-Datei erzeugt.
Besteht der Dateiname nur aus einem "*" oder "*.ext" (ein Stern gefolgt von einer Extension, wie etwa "*.pdf"), so wird ein Datei-Dialog geöffnet über den der Benutzer den tatsächlichen Dateinamen auswählen oder eingeben kann.
Besteht der Dateiname nur aus einer Extension, wie etwa ".pdf", so wird der Name der Ausgabedatei aus dem Namen der Zeichnungsdatei gebildet, indem dessen Extension durch den angegebenen String ersetzt wird.
Der Dateiname kann einen oder mehrere der folgenden Platzhalter enthalten, die durch den entsprechenden Text ersetzt werden:
| %E | die Extension der geladenen Datei (ohne den '.') | |
| %N | der Name der geladenen Datei (ohne Pfad und Extension) | |
| %P | Verzeichnis-Pfad der geladenen Datei (ohne Dateinamen) | |
| %% | das Zeichen '%' |
Zum Beispiel würde der Dateiname
%N.cmp.pdf
den Namen boardname.cmp.pdf erzeugen.
Wurde sowohl die FILE als auch die PRINTER Option angegeben, so wird nur die zuletzt angegebene berücksichtigt.
Breite x Höhe Einheit(ohne Leerzeichen) angegeben werden, wie in
PRINT PAPER 200x300mm PRINT PAPER 8.0x11.5inchBreite und Höhe können Dezimalzahlen sein, und die Einheit ist entweder mm oder inch (letztere kann abgekürzt werden als in). Papiernamen müssen vollständig angegeben werden, wobei die Groß-/Kleinschreibung keine Rolle spielt. Wird sowohl die PRINTER- als auch die PAPER-Option benutzt, muss die PRINTER-Option zuerst angegeben werden. Benutzerdefinierte Papiergrößen funktionieren nicht unbedingt mit allen Druckern. Sie sind hauptsächlich für die Ausgabe in Postscript- bzw. PDF-Dateien gedacht.
| öffnet den Print Dialog für die Eingabe der Druckeinstellungen | ||
| PRINT; | druckt die Zeichnung ohne weiteren Dialog, mit default Einstellungen | |
| PRINT - MIRROR BLACK SOLID; | druckt die Zeichnung gespiegelt, alles in Schwarz und voll ausgefüllt | |
| PRINT 2.5 -1; | druckt die Zeichnung um den Faktor 2.5 vergrößert, wobei aber sichergestellt wird, dass nicht mehr als ein Blatt verwendet wird | |
| PRINT FILE .pdf; | druckt die Zeichnung in eine PDF-Datei mit dem gleichen Namen wie die Zeichnungsdatei | |
| PRINT SHEETS 2-15 FILE .pdf; | druckt die Seiten 2 bis 15 in eine PDF-Datei mit dem gleichen Namen wie die Zeichnungsdatei |
Sie können das Programm von jeder Stelle aus mit Alt+X verlassen.
RATSNEST
Siehe auch SIGNAL,
MOVE,
POLYGON,
RIPUP
RATSNEST signal_name ..
RATSNEST ! signal_name ..
Der RATSNEST-Befehl berechnet die Luftlinien neu, damit man z. B. nach einer Änderung der Bauelemente-Plazierung wieder die kürzesten Verbindungen erhält. Auch nach dem Einlesen einer Netzliste (mit dem SCRIPT-Befehl) ist es sinnvoll, den RATSNEST-Befehl aufzurufen, da dabei im allgemeinen nicht die kürzesten Luftlinien entstehen.
Der RATSNEST-Befehl berechnet auch alle Polygone neu, die zu einem Signal gehören. Dies ist notwendig, damit für bereits durch Polygonflächen verbundene Pads keine Luftlinien mehr erzeugt werden. Alle zugehörigen Polygonflächen sind dann in realer Darstellung zu sehen. Auf Umriss-Darstellung kann mit dem RIPUP-Befehl gewechselt werden. Die automatische Berechnung der Polygone kann mit
SET POLYGON_RATSNEST OFF;ausgeschaltet werden.
Beachten Sie bitte, dass RATSNEST die Board-Zeichnung nicht als verändert kennzeichnet, da die berechneten Polygon-Daten (falls vorhanden) nicht in der Datei abgespeichert werden, und die neuberechneten Luftlinien keine wirkliche Veränderung der Zeichnung darstellen.
Solche Luftlinen der Länge Null können mit dem ROUTE-Befehl wie andere Luftlinien angeklickt werden. Top- und Bottom-Seite können an diesen Stellen auch durch Plazieren eines Vias verbunden werden.
Ratsnest: Nichts zu tun!aus. Andernfalls erscheint die Meldung
Ratsnest: Luftlinien: xxwobei xx die Zahl der ungerouteten Luftlinien repräsentiert.
| * | steht für eine beliebige Anzahl beliebiger Zeichen | |
| ? | steht für genau ein Zeichen | |
| [...] | steht für irgend eines der Zeichen zwischen den Klammern |
Soll eines dieser Zeichen genau so gesucht werden, wie es ist, so muss es in eckige Klammern eingeschlossen werden. Zum Beispiel findet abc[*]ghi die Zeichenfolge abc*ghi, aber nicht abcdefghi.
Ein Bereich von Zeichen kann als [a-z] angegeben werden, was für eines der Zeichen aus dem Bereich 'a'...'z' steht.
Um Luftlinien auszublenden kann der RATSNEST-Befehl mit einem Ausrufezeichen ('!'), gefolgt von einer Liste von Signalnamen, aufgerufen werden:
RATSNEST ! GND VCCHiermit würden die Luftlinien der Signale GND und VCC ausgeblendet.
RATSNEST GND VCCDamit wird die Anzeige der Luftlinien der Signale GND und VCC aktiviert und diese auch gleich neu berechnet. Auf diese Weise lassen sich auch die Luftlinien und Polygone nur für bestimmte Signale neu berechnen.
Die Signalnamen können Platzhalter enthalten, und die beiden Varianten können kombiniert werden, wie in
RATSNEST D* ! ?GND VCCwomit die Luftlinien aller Signale, deren Namen mit 'D' beginnen, neu berechnet und angezeigt werden, und die Luftlinien der verschiedenen GND-Signale (wie AGND, DGND etc.) und des VCC-Signals ausgeblendet werden. Beachten Sie, dass der Befehl von links nach rechts abgearbeitet wird, so dass für den Fall, dass es ein DGND-Signal gibt, dieses im Beispiel zuerst für die Anzeige neu berechnet wird, seine Luftlinien dann aber ausgeblendet werden.
Ausgeblendete Luftlinien werden mit SHOW nicht angezeigt und können auch nicht selektiert werden.
Um sicherzustellen, dass alle Luftlinien eingeblendet sind, geben Sie ein
RATSNEST *Beachten Sie, das der SIGNAL-Befehl automatisch die Luftlinien eines Signals einblendet, wenn eine neue Luftlinie für dieses Signal erzeugt wird. Der RIPUP-Befehl hingegen ändert nichts an der Sichtbarkeit von Luftlinien, wenn ein Wire eines Signals in eine Luftlinie verwandelt wird.
Mit diesem Befehl zeichnet man Rechtecke in den aktiven Layer. Die beiden Punkte legen gegenüberliegende Ecken des Rechtecks fest. Die mittlere Maustaste wechselt den aktiven Layer.
Die orientation (siehe Beschreibung bei ADD) darf jeder Winkel im Bereich R0...R359.9 sein. Das S- bzw. M-Flag kann hier nicht benutzt werden. Beachten Sie bitte, dass die Koordinaten immer bezogen auf einen Winkel R0 angegeben werden. Die Möglichkeit der Eingabe eines Winkels beim RECT-Befehl ist hauptsächlich für die Benutzung in Scripts vorgesehen, wobei die Daten des Rechtecks etwa durch ein User Language Programm aus dem UL_RECTANGLE-Objekt ermittelt wurden. Bei interaktiver Eingabe eines Winkels ungleich 0 kann es sein, dass die Ecken des Rechtecks nicht an der aktuellen Position des Mauszeigers erscheinen. Benutzen Sie den ROTATE-Befehl um ein Rechteck interaktiv zu drehen.
Die mit UNDO rückgängig gemachten Befehle lassen sich mit REDO erneut ausführen. Damit kann man ganze Abläufe rekonstruieren. Die Befehle EDIT, OPEN, AUTO und REMOVE löschen die Vorgeschichte.
UNDO/REDO ist vollkommen in den Mechanismus der Forward&Back-Annotation
integriert.
REMOVE
Siehe auch OPEN,
RENAME
REMOVE name.Sxx
Symbole/Packages lassen sich nur löschen, wenn sie in keinem Device verwendet werden.
Ist ein Symbol, Device oder Package zum Editieren geladen, wirkt der Befehl auf den entsprechenden Typ. Ansonsten werden die Namen als Device-Namen interpretiert, falls das Schaltplan-Modul vorhanden ist, und als Package-Namen, falls kein Schaltplan-Modul vorhanden ist.
REMOVE .S3löscht Seite Nr. 3 aus dem gegenwärtig geladenen Schaltplan.
In der Syntax-Beschreibung entspricht xx der Nummer der zu löschenden Seite. Falls xx gleich der Nummer der gerade editierten Seite ist, wird Seite Nummer 1 geladen. Alle Seiten mit Nummern, die größer sind als xx , erhalten eine um 1 verminderte Nummer. Das Löschen einer Seite löscht auch den Undo-Puffer und kann daher nicht rückgängig gemacht werden! Da alle Seiten eines Schaltplans in einer Datei gespeichert sind (name.sch), kann beim versehentlichen Löschen einer Seite aber immer noch auf die alte Version zurückgegriffen werden - falls die gerade editierte Version nach dem Löschen der Seite nicht zurückgeschrieben wurde!
REMOVE löscht den Undo-Puffer.
RENAME
Siehe auch OPEN
Mit RENAME kann der Name eines Symbols, Device oder Package geändert werden. Die Bibliothek muss vorher mit OPEN geöffnet worden sein.
Der Name darf mit der Namenserweiterung angegeben werden (zum Beispiel RENAME name1.pac name2[.pac] - die Erweiterung im zweiten Parameter ist optional). Wird der erste Parameter ohne Erweiterung angegeben, müssen Sie sich im entsprechenden Editier-Modus (z. B. im Package-Modus um Packages umzubenennen) befinden.
RENAME löscht den Undo-Puffer.
REPLACE
Siehe auch SET,
UPDATE
REPLACE device_name ..
REPLACE part_name device_name ..
REPLACE package_name ..
REPLACE element_name package_name ..
Der REPLACE-Befehl kann dazu benutzt werden, ein Bauteil gegen ein anderes (auch aus einer anderen Bibliothek) auszutauschen. Altes und neues Bauteil müssen kompatibel sein, das heisst ihre benutzten Gatter und angeschlossenen Pins bzw. Pads müssen entweder über ihre Namen oder ihre Koordinaten zusammenpassen.
Ohne Parameter öffnet der REPLACE-Befehl einen Dialog, über den ein Bauteil aus allen momentan in Verwendung befindlichen Bibliotheken ausgewählt werden kann. Nach dieser Auswahl führen weitere Mausklicks auf Bauteile dazu, dass diese (soweit möglich) gegen das ausgewählte Bauteil getauscht werden.
Wird ein device_name angegeben, so wird dieses Bibliothekselement für die Austausch-Operation verwendet.
Wird sowohl ein part_name als auch ein device_name angegeben, so wird das Bauteil part_name gegen das Bibliothekselement device_name ausgetauscht (was nützlich ist, wenn mit Skripten gearbeitet wird).
Falls nur ein Board (ohne Schaltplan) bearbeitet wird, oder falls Bauteile im Board ersetzt werden sollen die kein entsprechendes Bauteil im Schaltplan haben, so kennt REPLACE-Befehl zwei verschiedene Betriebsarten, die mit dem SET-Befehl eingestellt werden.
SET REPLACE_SAME NAMES;aktiviert; sie ist beim Programmstart eingestellt. In dieser Betriebsart kann man einem Element im Schaltplan ein anderes Package zuweisen, bei dem dieselben Pad- und Smd-Namen vorhanden sind.
Das neue Package kann aus einer anderen Bibliothek stammen, und es darf zusätzliche Pads und Smds enthalten. Die Lage der Anschlüsse ist beliebig.
Anschlüsse des alten Package, die mit Signalen verbunden sind, müssen entsprechend auch im neuen Package vorhanden sein. Das neue Package darf auch weniger Anschlüsse haben, solange diese Bedingung erfüllt ist.
SET REPLACE_SAME COORDS;aktiviert. Sie erlaubt es, einem Element in einem Schaltplan ein anderes Package zuweisen, bei dem auf denselben Koordinaten (relativ zum Ursprung des Package) Pads oder Smds liegen müssen. Die Namen dürfen unterschiedlich sein.
Das neue Package kann aus einer anderen Bibliothek stammen, und es darf zusätzliche Pads und Smds enthalten. Anschlüsse des alten Package, die mit Signalen verbunden sind, müssen entsprechend auch im neuen Package vorhanden sein. Das neue Package darf auch weniger Anschlüsse haben, solange diese Bedingung erfüllt ist.
REPLACE funktioniert nur mit eingeblendetem tOrigins- bzw. bOrigins-Layer.
Existiert bereits ein Package mit demselben Namen (aus derselben Bibliothek) in der Zeichnung, und wurde die Bibliothek seit dem Plazieren des Bauteils modifiziert, wird automatisch ein Library-Update gestartet. Dabei werden Sie gefragt, ob die Objekte in der Zeichnung durch die neueren aus der Bibliothek ersetzt werden sollen.
Achtung: Eine REPLACE-Operation aktualisiert automatisch je nach Bedarf alle
betroffenen Bibliotheksobjekte. Dies bedeutet, dass auch andere Bauteile (auf
anderen Schaltplanseiten oder an anderen Stellen des Boards) verändert werden
können.
Starten Sie den Design Rule Check (DRC) und den
Electrical Rule Check (ERC) nach jeder REPLACE-Operation!
RIPUP
Siehe auch DELETE,
GROUP,
POLYGON,
RATSNEST
Polygondarstellung auf "Umrisse".
RIPUP [ @ ] [ ! ] ..
RIPUP [ @ ] [ ! ] signal_name..
Der Befehl RIPUP wird dazu verwendet, bereits verlegte Signale wieder in Luftlinien zu verwandeln. Der Befehl kann verwendet werden für:
RIPUP signal_name..Wirkt auf das gesamte Signal "signal_name" (mehrere Signale sind möglich, z.B. Ripup D0 D1 D2;)
RIPUP ..Wirkt auf das durch den Mausklick selektierte Segment (bis zum nächsten Pad/Smd). Bei
RIPUP;werden nur solche Signale berücksichtigt, die an Elementen angeschlossen sind (z.B. die Eckwinkel zur Platinenbegrenzung bleiben erhalten). Das gleiche gilt, wenn der RIPUP-Befehl auf eine Gruppe angewendet wird.
Achtung: in allen Fällen wirkt der RIPUP-Befehl nur auf Objekte in Layern, die momentan eingeblendet sind!
| * | steht für eine beliebige Anzahl beliebiger Zeichen | |
| ? | steht für genau ein Zeichen | |
| [...] | steht für irgend eines der Zeichen zwischen den Klammern |
Soll eines dieser Zeichen genau so gesucht werden, wie es ist, so muss es in eckige Klammern eingeschlossen werden. Zum Beispiel findet abc[*]ghi die Zeichenfolge abc*ghi, aber nicht abcdefghi.
Ein Bereich von Zeichen kann als [a-z] angegeben werden, was für eines der Zeichen aus dem Bereich 'a'...'z' steht.
Mit dem ROTATE-Befehl kann man die Orientierung von Objekten ändern.
Wird orientation (siehe Beschreibung bei ADD) angegeben, so wird stattdessen die angegebene Orientation zu der Orientation des selektierten Objektes hinzugefügt.
Wird der angegebenen orientation das Zeichen '=' vorangestellt, so wird der Wert nicht hinzugefügt, sondern absolut eingestellt.
Bauteile, Pads, Smds und Pins lassen sich auch mit ihrem Namen selektieren. Das ist vor allem dann nützlich, wenn sich das Objekt ausserhalb des gerade dargestellten Bildausschnitts befindet.
Zum Beispiel würde
ROTATE =MR90 IC1
die Orientierung des Elements IC1 auf MR90 einstellen, unabhängig davon, welchen Wert diese vorher hatte.
Attribute von Bauteilen können dadurch selektiert werden, dass die Kombination aus Bauteilname und Attributname angegeben wird, wie etwa R5>VALUE.
Falls name mit einem Wert für die Orientierung verwechselt werden könnte muss der Name in Hochkommas eingeschlossen werden, wie in
ROTATE R45 'R1'
Mit Click&Drag können Sie ein Objekt um einen beliebigen Winkel drehen. Klicken Sie dazu auf das Objekt und bewegen Sie die Maus (mit gedrückter Maustaste) vom Objekt weg. Nachdem Sie die Maus eine kurze Strecke bewegt haben beginnt das Objekt sich zu drehen. Bewegen Sie die Maus bis der gewünschte Winkel erreicht ist und lassen Sie dann die Maustaste los. Sollten Sie es sich zwischenzeitlich anders überlegt haben und das Objekt lieber doch nicht rotieren wollen, so können Sie (bei immer noch gedrückter Maustaste) die Esc-Taste drücken um den Vorgang abzubrechen. Die gleiche Operation kann auch auf eine Gruppe angewendet werden indem die rechte Maustaste verwendet wird. Die Gruppe wird um den Punkt rotiert, an dem die Maustaste gedrückt wurde.
Bauteile können nicht rotiert werden, wenn sie gelockt sind, oder wenn eines ihrer angeschlossenen Pads aus der erlaubten Fläche hinausstehen würde (falls sie eine eingeschränkte Version von EAGLE verwenden).
Elemente lassen sich nur drehen, wenn der tOrigins- bzw. der bOrigins-Layer sichtbar ist.
Wenn Sie einen Text "auf dem Kopf stehend" darstellen wollen, so können
Sie das "Spin"-Flag für diesen Text setzen.
ROUTE
Siehe auch AUTO,
UNDO,
WIRE,
MITER,
SIGNAL,
SET,
RATSNEST
ROUTE name ..
Der ROUTE-Befehl dient dazu, die unverdrahteten Signale (dargestellt als Luftlinien im Unrouted-Layer) in verdrahtete (also Wires in den Signal-Layern) umzuwandeln.
Ist der ROUTE-Befehl aktiviert, kann die Breite (width) des entstehenden Wires unmittelbar von der Tastatur aus eingegeben werden.
Nachdem man den ROUTE-Befehl aktiviert hat, setzt man den ersten Punkt an einem Ende der Luftlinie an und bewegt den Mauszeiger in die Richtung, in die man die Leitung legen will. EAGLE ersetzt dann die Luftlinie durch einen Wire oder zwei Wire-Stücke (je nach eingestelltem Knickwinkel) im gerade aktiven Signal-Layer.
Die linke Maustaste erneut betätigt, setzt das Leitungsstück ab. Wird beim Absetzen die Shift-Taste gedrückt, so wird (falls möglich und die Luftlinie nicht bereits ohnehin komplett geroutet ist) ein Via an der Absetzstelle gesetzt (entweder mit passender Länge oder, falls sich eine solche nicht ermitteln lässt, durchgehend von Layer 1 bis 16).
Mit der mittleren Maustaste wechselt man die Ebene. Durchkontaktierungen (Vias) werden automatisch gesetzt. Bitte beachten Sie, dass von den Signal-Layern (1 bis 16) nur diejenigen zur Verfügung stehen, die im Layer-Setup in den Design Rules eingetragen sind.
Es wird nur das minimal nötige Via (gemäß dem Layer-Setup in den Design Rules) gesetzt. Dabei kann es vorkommen, dass ein bereits vorhandenes Via des selben Signals entsprechend verlängert wird, oder dass vorhandene Vias zusammengefasst werden um ein längeres Via zu bilden, falls dies nötig ist um den gewünschten Layer-Übergang zu ermöglichen. Wird ein Via am Anfangs- oder Endpunkt gesetzt und es befindet sich an dieser Stelle ein SMD-Pad, so wird ein Micro-Via erzeugt falls der aktuelle Route-Layer eine Ebene vom Layer des SMDs entfernt ist (dies trifft nur dann zu wenn in den Design Rules Micro-Vias erlaubt sind).
Die rechte Maustaste ändert den Knickwinkel (siehe SET Wire_Bend).
Ist eine Luftlinie komplett verdrahtet, ertönt ein Piepston.
Wird der curve oder @radius Parameter angegeben, so kann ein Kreisbogen als Teil des Leiterbahnzugs gezeichnet werden (siehe die ausführliche Beschreibung beim WIRE-Befehl).
Wird der Startpunkt mit gedrückter Ctrl-Taste angeklickt und befindet sich dort keine Luftlinie, so wird automatisch eine neue Luftlinie erzeugt. Der Startpunkt dieser Luftlinie ist derjenige Punkt auf dem selektierten Wire oder Via, der dem Mauszeiger am nächsten liegt (möglicherweise auf den nächstgelegenen Rasterpunkt geschnappt). Das ferne Ende der Luftlinie zeigt dynamisch auf ein Zielsegment, welches nicht das ausgewählte Segment ist. Sollte das selektierte Signal bereits vollständig geroutet sein, so zeigt das ferne Ende zum Startpunkt. Ist der selektierte Wire ein Kreisbogen, so beginnt die Luftlinie am nächstgelegenen Endpunkt des Wires.
Wird ein name angegeben, so wird die Luftlinie dieses Signals selektiert, die dem Mauszeiger am nächsten liegt. Falls name als with, curve oder @radius Parameter interpretiert werden könnte, so muss er in Hochkommas eingeschlossen werden.
Wenn eine Luftlinie geroutet wird, die an einem bereits verlegten Wire beginnt, so übernimmt der neu verlegte Wire die Breite des bereits existierenden Wires, wenn beim Selektieren der Luftlinie die Shift-Taste gedrückt wird.
SET SNAP_LENGTH number;kann der Grenzwert für die Fangfunktion eingestellt werden, wobei number in der aktuellen Grid-Einheit anzugeben ist. Default ist 20 Mil.
Knickwinkel 8 verlegt nur das kürzere Ende der selektierten Luftlinie, während 9 beide Seiten verlegt. Sobald die automatische Wegesuche beendet ist (was einige Zeit dauern kann, haben Sie also bitte Geduld), wird die Luftlinie durch die konkreten Wires und Vias ersetzt. Konnte keine Verbindung gefunden werden (etwa aufgrund von Beschränkungen durch die Design-Regeln), so wechselt der Cursor in ein "Verbotszeichen". Mit Knickwinkel 9 kann es vorkommen, dass nur eine Seite der Luftlinie verlegt werden kann und die andere nicht.
Bei jeder Mausbewegung wird das bisherige Ergebnis verworfen und eine neue Berechnung gestartet. Sobald das Ergebnis akzeptabel ist, klicken Sie mit der linken Maustaste um es abzulegen.
Der Follow-me-Router arbeitet so, dass er den Rasterpunkt an der aktuellen Mausposition als Startpunkt nimmt und den Autorouter benutzt um eine Verbindung von diesem Punkt zu einem Punkt auf dem Signal-Segment zu finden, an dem die Luftlinie endet (was nicht unbedingt der genaue Endpunkt der Luftlinie sein muss). Der Startpunkt berücksichtigt auch den momentan gewählten Layer, wundern Sie sich also nicht, wenn der Router an dieser Stelle ein Via setzt. Durch Ändern des aktuellen Layers kann das Routing-Ergebnis beeinflusst werden.
Als Routing-Raster wird das zum Zeitpunkt des Selektierens der Luftlinie eingestellte Raster verwendet.
Die Routing-Parameter (wie etwa Kostenfaktoren, Vorzugsrichtungen etc.) werden im Dialog des AUTO-Befehls definiert.
Folgende Besonderheiten gelten:
Der RUN-Befehl startet das User-Language-Programm mit dem Namen file_name.
Das optionale Argument-Liste ist für das ULP über die
Builtin-Variablen argc und argv verfügbar.
Der SCRIPT-Befehl stellt eine Möglichkeit dar, Befehlssequenzen auszuführen, die in einer Datei abgelegt sind. Gibt man den Befehl über die Tastatur ein, so wird, falls keine Extension angegeben wurde, ".scr" als Default verwendet.
| SCRIPT nofill | ruft nofill.scr auf | |
| SCRIPT myscr. | ruft myscr (ohne Suffix!) auf | |
| SCRIPT myscr.old | ruft myscr.old auf |
Bitte beachten Sie die Möglichkeiten des EXPORT-Befehls im Zusammenhang mit Script-Dateien!
Wählt man den Befehl mit Hilfe der Maus, dann zeigt ein Popup-Menü alle Dateien mit der Erweiterung .scr an. Man kann dann die gewünschte Datei auswählen.
Der SCRIPT-Befehl bietet die Möglichkeit, das Programm an individuelle Bedürfnisse anzupassen. Unter anderem kann man damit:
Wird der SET-Befehl ohne Parameter aufgerufen, so erscheint ein Dialog in dem alle Parameter eingestellt werden können.
| Fangfunktion | SET SNAP_LENGTH number; | |
| Fangradius: Damit lässt sich der Grenzwert für die Fangfunktion des ROUTE-Befehls in der aktuellen Einheit einstellen. | ||
| Default: 20 Mil | ||
| Verlegt man mit dem ROUTE-Befehl Leitungen zu Pads, die nicht im Raster liegen, dann sorgt die Fangfunktion dafür, dass man innerhalb der Snap_length zu diesem Pad routen kann. | ||
| SET CATCH_FACTOR value; | ||
| Fangfaktor: Legt fest, bis zu welchem Abstand vom Mauszeiger Objekte beim Anklicken mit der Maus berücksichtigt werden. Der Wert wird relativ zur Höhe (bzw. Breite, falls diese kleiner ist) des gegenwärtigen Bildausschnitts angegeben. Er gilt bei einer Zoomstufe die mindestens einen Bereich von 100mm darstellt und steigt beim Hineinzoomen logarithmisch an. Der Wert 0 setzt diese Einschränkung ausser Kraft.
Werte < 1 werden als Faktor, Werte ≥ 1 als Prozentzahl interpretiert. Default: 0.05 (5%). | ||
| SET SELECT_FACTOR value; | ||
| Selektionsfaktor: Damit stellt man ein, bis zu welchem Abstand vom Mauszeiger benachbarte Objekte zur Auswahl vorgeschlagen werden. Der Wert wird relativ zur Höhe (bzw. Breite, falls diese kleiner ist) des gegenwärtigen Bildausschnitts angegeben.
Werte < 1 werden als Faktor, Werte ≥ 1 als Prozentzahl interpretiert. Default: 0.02 (2%). | ||
| Inhalt von Menüs | SET USED_LAYERS name | number; | |
| Legt die Layer fest, die in den entsprechenden EAGLE-Menüs angezeigt werden. Siehe Beispieldatei mylayers.scr. | ||
| Die Layer Pads, Vias, Unrouted, Dimension, Drills und Holes sowie die Schaltplan-Layer bleiben auf jeden Fall im Menü. Auch alle benutzten Signal-Layer bleiben aktiv. SET Used_Layers All aktiviert alle Layer. | ||
| SET WIDTH_MENU value..; | ||
| SET DIAMETER_MENU value..; | ||
| SET DRILL_MENU value..; | ||
| SET SMD_MENU value..; | ||
| SET SIZE_MENU value..; | ||
| SET ISOLATE_MENU value..; | ||
| SET SPACING_MENU value..; | ||
| SET MITER_MENU value..; | ||
| Für die Parameter width etc. kann der Inhalt der entsprechenden Popup-Menüs mit obigen Befehlen konfiguriert werden. Je Menü sind max. 16 Werte möglich (beim Smd-Menü max. 16 Wertepaare). Wird kein Wert angegeben (also z.B. SET WIDTH_MENU;), so werden die programminternen Standardwerte gesetzt. | ||
| Beispiel: Grid Inch; Set Width_Menu 0.1 0.2 0.3; | ||
| Knickwinkel für Wires | SET WIRE_BEND bend_nr; | |
| bend_nr kann einer der folgenden Werte sein: | ||
| 0: Startpunkt - waagrecht - senkrecht - Endpunkt | ||
| 1: Startpunkt - waagrecht - 45° - Endpunkt | ||
| 2: Startpunkt - Endpunkt (direkte Verbindung) | ||
| 3: Startpunkt - 45° - waagrecht - Endpunkt | ||
| 4: Startpunkt - senkrecht - waagrecht - Endpunkt | ||
| 5: Startpunkt - Kreisbogen - waagrecht - Endpunkt | ||
| 6: Startpunkt - waagrecht - Kreisbogen - Endpunkt | ||
| 7: "Freihand" (Kreisbogen passend zum Wire am Startpunkt, ansonsten gerade) | ||
| 8: Kurzes Ende der Luftlinie im Follow-me-Router verlegen | ||
| 9: Beide Enden der Luftlinie im Follow-me-Router verlegen | ||
| Beachten Sie bitte, dass 0, 1, 3 und 4 zusätzliche Wires zur Abschrägung enthalten können (siehe MITER). | ||
| SET WIRE_BEND @ bend_nr ...; | ||
| Legt fest welche Knickwinkel beim Weiterschalten mit der rechten Maustaste tatsächlich durchlaufen werden sollen. | ||
| SET WIRE_BEND @; | ||
| Schaltet zurück auf alle Knickwinkel. | ||
| Piepston ein/aus | SET BEEP OFF | ON; |
| Farbe für Grid-Linien | SET COLOR_GRID color; | |
| Farbe für Layer | SET COLOR_LAYER layer color; | |
| Füllmuster für Layer | SET FILL_LAYER layer fill; | |
| Raster-Parameter | SET MIN_GRID_SIZE pixels; | |
| Das Grid wird nur dann gezeichnet, wenn der Rasterabstand größer ist als die eingestellte Zahl von Pixeln. | ||
| Min. darg. Textgröße | SET MIN_TEXT_SIZE size; | |
| Texte, die weniger als size Bildpunkte hoch sind, werden auf dem Bildschirm als Rechtecke dargestellt. Einstellung 0 bedeutet: alle Texte werden lesbar dargestellt. | ||
| Netz-Linien-Darstellung | SET NET_WIRE_WIDTH width; | |
| Pad-Darstellung | SET DISPLAY_MODE REAL | NODRILL; | |
| REAL: Pads werden dargestellt, wie sie geplottet werden. NODRILL: Pads werden ohne Bohrung dargestellt. | ||
| SET PAD_NAMES OFF | ON; | ||
| Pad-Namen werden ein-/ausgeblendet. | ||
| Bus-Linien-Darstellung | SET BUS_WIRE_WIDTH width; | |
| DRC-Parameter | SET DRC_FILL fill_name; | |
| Polygon-Berechnung | SET POLYGON_RATSNEST OFF | ON; | |
| Siehe POLYGON-Befehl. | ||
| Vector Font | SET VECTOR_FONT OFF | ON; | |
| Siehe TEXT-Befehl. | ||
| Querverweis-Labels | SET XREF_LABEL_FORMAT string; | |
| Siehe LABEL-Befehl. | ||
| Bauteil-Querverweise | SET XREF_PART_FORMAT string; | |
| Siehe TEXT-Befehl. |
| Package-Check | SET CHECK_CONNECTS OFF | ON; | |
| Der ADD-Befehl prüft, ob bei einem Device jedem Pin ein Pad (mit CONNECT) zugewiesen ist. Diese Prüfung lässt sich abschalten. Allerdings kann keine Platine aus einem Schaltplan erzeugt werden, falls ein Device ohne Gehäuse gefunden wird. | ||
| REPLACE-Modus | SET REPLACE_SAME NAMES | COORDS; | |
| UNDO-Puffer ein/aus | SET UNDO_LOG OFF | ON; | |
| Wire-Optim. ein/aus | SET OPTIMIZING OFF | ON; | |
| Wires, die nach MOVE, ROUTE oder SPLIT in einer Linie liegen, werden zu einem Wire zusammengefasst, falls On eingestellt ist. Siehe auch OPTIMIZE. | ||
| Autom. Bestätigung | SET CONFIRM OFF | NO | YES; | |
| Ermöglicht die automatische Behandlung von Bestätigungs-Dialogen (weiteres siehe unten). |
Die Farbpaletten können entweder über den Dialog unter "Optionen/Einstellungen/Farben" verändert werden, oder mittels des Befehls
SET PALETTE index argbwobei index eine Zahl im Bereich 0..63 und argb ein hexadezimaler Wert ist, der die Alpha-, Rot-, Grün- und Blau-Komponenten der Farbe definiert, etwa 0xFFFFFF00 (was ein helles Gelb ergeben würde). Die Alpha-Komponente gibt an wie "deckend" die Farbe ist. Ein Wert von 0x00 bedeutet, dass die Farbe vollkommen transparent ist (d.h. unsichtbar), während 0xFF für eine vollkommen deckende Farbe steht. Die Alpha-Komponente der Hintergrundfarbe ist immer 0xFF. Beachten Sie bitte, dass der ARGB-Wert mit "0x" beginnen muss, ansonsten würde er als dezimale Zahl interpretiert werden. Mit dem Befehl
SET PALETTE BLACK|WHITE|COLOREDkönnen Sie auf die Palette für schwarzen, weißen oder farbigen Hintergrund umschalten. Beachten Sie bitte, dass nach diesem Befehl kein automatisches Neuzeichnen des Zeichenfensters stattfindet; Sie sollten daher anschließend den Befehl WINDOW; ausführen.
Standardmäßig werden nur die Paletten-Einträge 0..15 benutzt und diese enthalten die unten aufgeführten Farben.
Die Paletten-Einträge sind unterteilt in "normale" und "hervorgehobene" Farben. Es gibt immer 8 "normale" Farben, gefolgt von den 8 zugehörigen "hervorgehobenen" Farben. Die Farben 0..7 sind somit "normale" Farben, 8..15 sind ihre "hervorgehobenen" Werte, 16..23 sind weitere 8 "normale" Farben mit 24..31 als deren "hervorgehobene" Werte und so weiter. Die "hervorgehobenen" Farben werden benutzt um Objekte hervorzuheben, wie zum Beispiel im SHOW-Befehl.
Color, geordnet nach Farbnummern, die anstelle von color verwendet werden können. Damit legt man die Farbe fest:
| 0 | Black | |
| 1 | Blue | |
| 2 | Green | |
| 3 | Cyan | |
| 4 | Red | |
| 5 | Magenta | |
| 6 | Brown | |
| 7 | LGray | |
| 8 | DGray | |
| 9 | LBlue | |
| 10 | LGreen | |
| 11 | LCyan | |
| 12 | LRed | |
| 13 | LMagenta | |
| 14 | Yellow | |
| 15 | White |
Fill legt die Art fest, wie Wires und Rectangles in einem bestimmten Layer gefüllt werden sollen. Auch dieser Parameter kann durch die am Anfang der Zeile stehende Zahl ersetzt werden:
| 0 | Empty | |
| 1 | Solid | |
| 2 | Line | |
| 3 | LtSlash | |
| 4 | Slash | |
| 5 | BkSlash | |
| 6 | LtBkSlash | |
| 7 | Hatch | |
| 8 | XHatch | |
| 9 | Interleave | |
| 10 | WideDot | |
| 11 | CloseDot | |
| 12 | Stipple1 | |
| 13 | Stipple2 | |
| 14 | Stipple3 | |
| 15 | Stipple4 |
SET CONFIRM YESsorgt dafür, dass jeder Mitteilungs-Dialog automatisch so bestätigt wird, als hätte der Benutzer den "positiven" Button ("OK" bzw. "Ja") angeklickt. Der Dialog selbst wird überhaupt nicht dargestellt. Entsprechend wirkt der Befehl
SET CONFIRM NOals hätte der Benutzer den "negativen" Button ("Nein") angeklickt, falls ein solcher vorhanden ist. Andernfalls wird der Dialog einfach bestätigt. Schließlich schaltet
SET CONFIRM OFFdie automatische Bestätigung wieder aus. Wird die automatische Bestätigung nicht explizit ausgeschaltet, so fällt sie automatisch auf OFF zurück, sobald das Editor-Fenster wieder eine interaktive Eingabe des Benutzers annimmt.
Sie sollten nicht ein SET CONFIRM YES an den Anfang eines Scripts setzen und dann viele Befehle "im Stillen" ausführen. Besser ist es, dies gezielt auf einzelne Befehle anzuwenden, wie in
SET CONFIRM YES REMOVE filename SET CONFIRM OFFSeien Sie extrem vorsichtig bei der Verwendung dieses Befehls! Mitteilungs-Dialoge blind zu bestätigen kann dazu führen, dass wichtige Mitteilungen übersehen werden. Das Ergebnis kann dann unter Umständen nicht das sein, was der Benutzer erwartet.
Beispiel
SET Option.DrawUnprocessedPolygonEdgesContinuous 1;Folgende eaglerc-Parameter stehen zur Verfügung:
| 123 | stellt Layer 123 dar | |
| 123t | stellt Layer 123 dar, wenn die Ausgabe "von oben gesehen" erfolgt (nicht gespiegelt) | |
| 123b | stellt Layer 123 dar, wenn die Ausgabe "von unten gesehen" erfolgt (gespiegelt) | |
| 123-140 | stellt die Layer 123 bis 140 in der angegeben Reihenfolge dar | |
| 140-123 | stellt die Layer 140 bis 123 in der angegeben Reihenfolge dar | |
| * | fügt die Standard-Sequenz der internen Layer ein | |
| 123b * 123t | sorgt dafür, dass Layer 123 immer als erster dargestellt wird |
Der SHOW-Befehl dient zum Hervorheben von Objekten. Einzelheiten werden in der Statuszeile aufgelistet. Mit SHOW kann man auch ganze Signale und Netze hervorheben (auf dem Bildschirm heller dargestellt). Wird ein Bus ausgewählt, so werden auch alle zu diesem Bus gehörenden Netze hervorgehoben.
Werden mehrere Namen in einer Zeile eingegeben, so werden alle entsprechenden Objekte gleichzeitig hell dargestellt.
| * | steht für eine beliebige Anzahl beliebiger Zeichen | |
| ? | steht für genau ein Zeichen | |
| [...] | steht für irgend eines der Zeichen zwischen den Klammern |
Soll eines dieser Zeichen genau so gesucht werden, wie es ist, so muss es in eckige Klammern eingeschlossen werden. Zum Beispiel findet abc[*]ghi die Zeichenfolge abc*ghi, aber nicht abcdefghi.
Ein Bereich von Zeichen kann als [a-z] angegeben werden, was für eines der Zeichen aus dem Bereich 'a'...'z' steht.
Die spezielle Zeichenfolge [Zahl..Zahl] stellt einen Busnamen mit Index dar und wird deshalb im Schaltplan nicht als Platzhalter behandelt.
SHOW IC1IC1 wird hell und bleibt hell, bis der SHOW-Befehl beendet oder ein anderer Name eingegeben wird.
SHOW IC*Zeigt alle Objekte an deren Namen mit "IC" beginnt.
Mit dem SIGNAL-Befehl definiert man Signale, also die Verbindungen zwischen den Anschlüssen der Packages. Es sind mindestens zwei Stützstellen anzugeben, da sonst keine Luftlinie entstehen kann.
Gibt man signal_name mit ein, dann erhält das Signal den angegebenen Namen.
SIG GND IC1 7 IC2 7 IC3 7;würde z.B. die Pads mit dem Namen '7' der ICs 1...3 miteinander verbinden. Denken Sie an diese Möglichkeit im Zusammenhang mit Script-Dateien. Sie können beispielsweise komplette Netzlisten mit Hilfe von Script-Dateien eingeben.
Den SMASH-Befehl wendet man auf Bauteile an, damit man anschließend die zugehörigen Texte, die den aktuellen Namen, Wert bzw. Attribute repräsentieren, separat bewegen kann (MOVE). Das ist vor allem für Schalt- und Bestückungspläne nützlich.
Bauteile lassen sich auch mit ihrem Namen selektieren. Das ist vor allem dann nützlich, wenn sich das Objekt ausserhalb des gerade dargestellten Bildausschnitts befindet. Beim Selektieren eines aus mehreren Gattern bestehenden Bauteils im Schaltplan muss der volle, aus dem Bauteil- und dem jeweiligen Gatternamen bestehende Name angegeben werden.
Nach dem SMASH-Befehl kann man die >NAME- und >VALUE-Texte behandeln wie alle anderen Texte. Allerdings lässt sich ihr Inhalt nicht mit CHANGE TEXT ändern.
Ein "gesmashtes" Element kann in den "nicht gesmashten" Zustand zurückgeführt
werden, indem es bei gedrückter Shift-Taste (und natürlich aktiviertem
SMASH-Befehl) angeklickt wird.
SMD
Siehe auch PAD,
CHANGE,
NAME,
ROUTE,
Design Rules
Smd: Anschlussfläche für SMD-Bauelemente.
Der SMD-Befehl plaziert einen SMD-Anschluss in einem Package. Die Eingabe der Länge und Breite vor dem Plazieren ändert die Größe des Smds. Die Parameter werden in der aktuellen Maßeinheit angegeben. Sie dürfen maximal 0.51602 Zoll (ca. 13.1 mm) betragen.
Die orientation (siehe Beschreibung bei ADD) darf jeder Winkel im Bereich R0...R359.9 sein. Das S- bzw. M-Flag kann hier nicht benutzt werden.
Die eingegebene Smd-Größe bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
SMD 50 50 -100 '1' erzeugt zum Beispiel ein rundes SMD mit dem Namen '1' an der Position des Mausklicks. Dieses kann man für ein BGA-Gehäuse (Ball Grid Array) verwenden.
| NOSTOP | keine Lötstopmaske generieren | |
| NOTHERMALS | keine Thermals generieren | |
| NOCREAM | keine Lotpastenmaske generieren |
Standardmäßig generieren Smds automatisch Lötstopmaske, Lotpastenmaske und Thermals.
In speziellen Fällen kann es jedoch erwünscht sein, dass einzelne Smds dies nicht tun.
Die obigen NO...-Flags können benutzt werden um diese Eigenschaften zu
unterdrücken.
Ein neu gestarteter SMD-Befehl setzt alle Flags auf ihre Standardwerte zurück.
Sobald ein Flag in der Kommandozeile angegeben wird, gilt es für alle nachfolgend
in diesem SMD-Befehl plazierten Smds.
Den SPLIT-Befehl benötigt man, wenn nachträglich in Wires oder Polygonen noch eine Abknickung erforderlich ist. SPLIT teilt Wires am Anklickpunkt. Das kürzere Stück verläuft gemäß dem eingestellten Knickwinkel (Wire_Bend), das längere verläuft in gerader Linie zum nächsten Aufhängepunkt.
Wird der curve oder @radius Parameter angegeben, so kann ein Kreisbogen als Teil des Linienzuges gezeichnet werden (siehe die ausführliche Beschreibung beim WIRE-Befehl).
Nach dem SPLIT-Befehl werden die betroffenen Wire-Segmente wieder optimiert (entsprechend dem OPTIMIZE-Befehl), sofern nicht zuvor der Befehl
SET OPTIMIZING OFF;eingegeben wurde. Hat man diesen Befehl eingegeben, bleiben die Trennstellen in den Wires erhalten. Sie bleiben auch dann erhalten, wenn man im SPLIT-Befehl dieselbe Stelle zweimal mit der Maus anklickt.
CHANGE WIDTH breiteein und klickt mit der Maus das gewünschte Segment an.
Dieser Befehl wird im Device-Editor verwendet, um die verschiedenen Technologien eines Bauteils im Device-Namen zu bestimmen. Im Schaltplan- oder Board-Editor verhält sich der TECHNOLOGY-Befehl genau so wie "CHANGE TECHNOLOGY".
Einer der Namen, die mit dem TECHNOLOGY-Befehl definiert wurden, ersetzt den Platzhalter '*' im Device-Set-Namen, sobald man das Device in einem Schaltplan plaziert. Der Begriff Technology stammt von der hauptsächlichen Verwendung dieser Funktion verschiedene Varianten eines Devices zu erzeugen, die alle dasselbe Schaltplan-Symbol, dieselbe(n) Package-Variante(n) und dieselben Pin/Pad-Zuordnungen haben. Die Devices unterscheiden sich nur im Namen, der sich beispielsweise für die TTL-Bausteine im Bezug auf Ihre Technologie, wie "L", "LS", oder "HCT" unterscheiden.
Der TECHNOLOGY-Befehl kann nur angewendet werden, wenn schon vorher eine Package-Variante über den PACKAGE-Befehl definiert wurde.
Ist kein '*'-Platzhalter im Device-Set-Namen angegeben, wird der Device-Set-Name um die Technologie-Angabe zu einem vollständigen Device-Namen ergänzt. Bitte beachten Sie, dass die Technologie vor der Package-Variante eingefügt wird. Ist weder '*' noch '?' angegeben, setzt sich der Device-Name aus Device-Set-Name+Technology+Package-Variante zusammen.
Die Namen (name), die mit dem TECHNOLOGY-Befehl angegeben sind, werden zu einer schon vorhandenen Liste des aktuellen Devices hinzugefügt. Geben Sie einen Namen mit '-' an, wird diese Bezeichnung aus der Liste entfernt. Soll der Name mit einem '-' beginnen, muss dieser in einfachen Hochkommas angegeben werden. -* löscht alle Technologien.
Es sind nur die ASCII-Zeichen 33..126 als Technologie-Bezeichnung erlaubt (Kleinbuchstaben werden in Großbuchstaben gewandelt). Die maximale Anzahl von Technologie-Varianten pro Device ist 254.
Die besondere "leere" Technologie kann in mit zwei Hochkommas angegeben werden, also '' (ohne Namen).
Beachten Sie bitte, dass der "Technologien"-Dialog alle Technologien aller Devices in der geladenen Bibliothek enthält, wobei diejenigen, die vom aktuellen Device verwendet werden, markiert sind.
TECHNOLOGY -* '' L LS S HCT;zunächst alle bisherigen Technologien und erzeugt anschließend die folgenden Technologie-Varianten:
7400 74L00 74LS00 74S00 74HCT00
Der TEXT-Befehl plaziert einen Text in einer Zeichnung, oder in einem Bibliothekselement. Bei der Eingabe mehrerer Texte geht man sinnvollerweise so vor, dass man zuerst den TEXT-Befehl aktiviert, dann tippt man den ersten Begriff ein und setzt ihn mit der linken Maustaste ab, dann den zweiten usw.
Als Option kann die Schreibrichtung (orientation) auch textuell angegeben werden. Das ist vor allem für Script-Dateien sinnvoll. Die entsprechenden Schlüsselwörter sind im ADD-Befehl aufgeführt (R0, R90 usw.).
Text wird immer so dargestellt, dass er von vorne oder von rechts zu lesen ist - auch wenn er rotiert wird. Nach zweimaligem Rotieren erscheint er deshalb wieder gleich, aber der Aufhängepunkt liegt nicht mehr links unten, sondern rechts oben. Denken Sie daran, wenn sich ein Text scheinbar nicht mehr selektieren lässt.
Wenn Sie einen Text "auf dem Kopf stehend" darstellen wollen, so können Sie das "Spin"-Flag für diesen Text setzen.
CHANGE SIZE text_size .. CHANGE RATIO ratio ..Maximale Texthöhe: ca. 2 Zoll.
| Vector | der programm-interne Vektor-Font | |
| Proportional | ein Proportional-Pixel-Font (üblicherweise 'Helvetica') | |
| Fixed | ein Monospaced-Pixel-Font (üblicherweise 'Courier') |
Die Schriftart wird mit CHANGE verändert:
CHANGE FONT VECTOR|PROPORTIONAL|FIXED ..Das Programm versucht die Nicht-Vector-Schriftarten so gut wie möglich auszugeben. Da diese jedoch vom Grafik-Interface Ihres Systems gezeichnet werden, können bei Proportional- und Fixed-Schriftart Abweichungen in der Größe bzw. Länge entstehen.
Setzen Sie die Option "Immer Vektor-Schrift" im User-Interface-Dialog,
werden alle Texte mit dem programm-internen Vektor-Font dargestellt und ausgegeben.
Diese Einstellung ist dann sinnvoll, wenn vom System die anderen Schriftarten nicht
korrekt angezeigt werden.
Beim Anlegen eines neuen Boards oder Schaltplans wird die aktuelle Einstellung
in der Zeichnungsdatei gespeichert. So wird sicher gestellt (auch bei der Weitergabe
an Dritte, die evtl. mit anderen Einstellungen arbeiten), dass die Datei mit
Ihren Einstellungen ausgegeben wird.
Verwenden Sie SET VECTOR_FONT OFF|ON, um die
Einstellungen für ein bestehendes Layout oder einen Schaltplan zu ändern.
Wenn Sie Daten mit dem CAM-Prozessor erzeugen, werden Texte immer mit Vector-Font ausgegeben. Andere Fonts werden nicht unterstützt.
Soll ein Text in einem Nicht-Vector-Font von einem Signal-Polygon subtrahiert werden, wird nur das umschließende Rechteck ausgespart. Aufgrund der oben angeführten Probleme bzgl. Einhalten von Größe und Länge der Texte, kann es sein, dass der Text über das umschließende Rechteck hinausgeht. Sollten Sie also Texte von Polygonen subtrahieren wollen, ist es höchst empfehlenswert nur den Vector-Font zu verwenden.
Der Parameter Ratio hat für Nicht-Vector-Fonts keine Bedeutung.
| >NAME | Bauteilname (ggf.+Gate-Name) 1) | |
| >VALUE | Bauteilwert/-typ 1) | |
| >PART | Bauteilname 2) | |
| >GATE | Gate-Name 2) | |
| >XREF | Bauteil-Querverweis 2) | |
| >CONTACT_XREF | Kontaktspiegel 2) | |
| >DRAWING_NAME | Zeichnungsname | |
| >LAST_DATE_TIME | Datum/Zeit der letzten Änderung | |
| >PLOT_DATE_TIME | Datum/Zeit der Plot-Erstellung | |
| >SHEETNR | Seitennummer eines Schaltplans 3) | |
| >SHEETS | Gesamtzahl der Seiten eines Schaltplans 3) | |
| >SHEET | entspricht ">SHEETNR/>SHEETS" 3) |
1) Nur im Package und Symbol
2) Nur im Symbol
3) Nur im Symbol oder Schaltplan
Das Format, in welchem ein Bauteil-Querverweis angezeigt wird, kann über die "Format für Bauteil-Querverweise" Zeichenfolge im Dialog "Optionen/Einstellungen/Verschiedenes" oder über den SET Befehl festgelegt werden. Folgende Platzhalter sind definiert und können in beliebiger Reihenfolge verwendet werden:
| %S | die Seitennummer | |
| %C | die Spalte auf der Seite | |
| %R | die Zeile auf der Seite |
Das Standard-Format ist "/%S.%C%R". Neben den definierten Platzhaltern können Sie auch beliebige andere ASCII-Zeichen verwenden.
| >ABC | 123 | |
| >ABC= | ABC = 123 | |
| >ABC~ | ABC | |
| >ABC! | nothing |
!RESETwas als
_____ RESETdargestellt würde. Diese Möglichkeit ist nicht auf Signalnamen beschränkt, sondern kann in allen Texten benutzt werden. Man kann auch nur einen Teil eines Textes überstreichen, wie in
!RST!/NMI R/!Wwas als
___
RST/NMI
_
R/W
dargestellt würde. Beachten Sie das zweite Ausrufezeichen, welches das
Ende des Überstrichs markiert. Ein Text kann beliebig viele Überstriche
enthalten. Soll ein Text ein Ausrufezeichen enthalten, welches keinen
Überstrich erzeugt, so muss diesem ein Backslash vorangestellt werden.
Um die Notwendigkeit von Backslashes auf ein Minimum zu reduzieren startet
ein Ausrufezeichen einen Überstrich dann nicht, wenn es das letzte Zeichen
eines Textes ist, oder wenn es unmittelbar von einem Leerzeichen, einem
weiteren Ausrufezeichen, einem Apostroph, einem Anführungszeichen oder
einer schließenden runden, eckigen oder geschweiften Klammer gefolgt wird.
Ein Ausrufezeichen bzw. Komma ohne vorangestellten Backslash, das nach
einem Ausrufezeichen steht, welches einen Überstrich begonnen hat, beendet
den Überstrich (dass das Komma einen Überstrich beendet ist notwendig für
Busse).
Mit dem Befehl UNDO kann man Befehle rückgängig machen. Das ist insbesondere dann nützlich, wenn man z. B. versehentlich etwas gelöscht hat. Die mehrmalige Eingabe von UNDO macht entsprechend viele Befehle rückgängig. Das geht bis zum Zustand nach dem letzen EDIT-, OPEN-, AUTO oder REMOVE-Befehl. Diese Befehle löschen die Vorgeschichte.
Die UNDO-Funktion benötigt Platz auf der Platte und kann die Eingabe von Script-Dateien erheblich verlangsamen. Sie lässt sich bei Bedarf mit dem Befehl
SET UNDO_LOG OFF;abschalten.
UNDO/REDO ist vollkommen in den Mechanismus der Forward&Back-Annotation
integriert.
UPDATE
Siehe auch ADD,
REPLACE
UPDATE;
UPDATE library_name..;
UPDATE package_name@library_name..;
UPDATE +@ | -@ [library_name..];
UPDATE old_library_name = new_library_name;
Der UPDATE-Befehl vergleicht Bauteile in einem Layout oder Schaltplan mit den zugehörigen Bibliothekselementen und aktualisiert diese, sofern Unterschiede festgestellt werden. Wird UPDATE im Bibliotheks-Editor ausgeführt, so werden die in der geladenen Bibliothek befindlichen Packages aus den angegebenen Bibliotheken aktualisiert.
Wird der UPDATE-Befehl ohne Parameter aufgerufen, öffnet sich ein Datei-Dialog, aus dem man die Bibliothek wählt, deren Bauteile mit den Definitionen in der Zeichnung verglichen werden soll.
Werden eine oder mehrere Bibliotheken angegeben, überpüft das Programm alle Bauteile aus diesen Bibliotheken. Der Bibliotheksname kann entweder als einfacher Name (wie "ttl" oder "ttl.lbr") oder mit voller Pfadangabe (wie "/home/mydir/myproject/ttl.lbr" oder "../lbr/ttl") angegeben werden.
Falls der erste Parameter '+@' ist, werden die Namen der angegebenen Bibliotheken (oder aller Bibliotheken, falls keine angegeben wurden) um das '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl erweitert. Dies kann dazu benutzt werden um sicherzustellen, dass die in einer Zeichnung enthaltenen Bibliotheken nicht verändert werden wenn ein Bauteil aus einer neueren Bibliothek gleichen Namens in die Zeichnung eingefügt wird. Bibliotheksnamen die bereits mit dem '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl enden werden nicht verändert.
Falls der erste Parameter '-@' ist, wird das '@'-Zeichen (gefolgt von einer Zahl) vom Ende der angegebenen Bibliotheksnamen (oder aller Bibliotheksnamen, falls keine angegeben wurden) entfernt. Dies funktioniert natürlich nur dann, wenn sich noch keine Bibliothek mit diesem neuen Namen in der Zeichnung befindet.
Bitte beachten Sie, dass "UPDATE +@;" gefolgt von "UPDATE -@;" (und umgekehrt) nicht unbedingt die ursprüngliche Folge von Bibliotheksnamen ergeben muss, da die Reihenfolge, in der die Namen bearbeitet werden, von der Reihenfolge der Bibliotheken in der Zeichnungsdatei abhängt.
Die Bibliotheksdefinitionen, die in einem Schaltplan oder Board gespeichert sind, werden nur anhand des Bibliotheksnamens (z. B. "ttl") identifiziert. Bei der Entscheidung ob das Bauteil überprüft werden soll oder nicht, wird nur dieser Name berücksichtigt. Die Bibliotheken werden in den unter "Libraries" im Directories-Dialog angegebenen Verzeichnissen, von links nach rechts, gesucht. Die erste Bibliothek mit dem angegebenen Namen, die in den Verzeichnissen gefunden wird, wird verwendet. Bitte beachten Sie, dass bei den Bibliotheksnamen nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden wird. Es ist nicht relevant ob die gesuchte Bibliothek zur Zeit "in use" ist oder nicht. Kann eine Bibliothek nicht gefunden werden, findet auch kein Update statt. In diesem Fall wird keine Fehlermeldung ausgegeben.
Wird der UPDATE-Befehl in einem Schaltplan oder Board gestartet, und sind diese über die Forward&Back Annotation verbunden, aktualisiert EAGLE die Bauteile in beiden Dateien.
In manchen Fällen wird es notwendig sein anzugeben, ob Gates, Pins oder Pads aufgrund ihres Namens oder ihrer Koordinaten zugeordnet werden sollen. Das ist dann der Fall, wenn die zugehörigen Bibliotheksobjekte verschoben oder umbenannt wurden. Wenn zuviele Änderungen gemacht wurden (z. B. wurde ein Pin verschoben und umbenannt), ist ein automatisches Aktualisieren nicht möglich. In diesem Fall sollte man die Bibliotheksänderung entweder in mehreren Schritten machen (erst Umbenennen, dann Verschieben) oder das ganze Element umbenennen, so dass es nicht getauscht wird.
In der Notation old_library_name = new_library_name (beachten Sie, dass vor und nach dem '=' Zeichen jeweils mindestens ein Leerzeichen stehen muss) sucht der UPDATE-Befehl die Bibliothek old_library_name im aktuellen Board oder Schaltplan und aktualisiert diese mit dem Inhalt von new_library_name. Hierbei ist zu beachten, dass old_library_name ein reiner Bibliotheksname sein muss, ohne Pfad, während new_library_name ein vollständiger Pfadname sein kann. Wurde der Update erfolgreich ausgeführt, so wird auch die Bibliothek im aktuellen Board oder Schaltplan entsprechend umbenannt - aus diesem Grund ist diese ganze Operation natürlich nur dann möglich, wenn new_library_name bisher im aktuellen Board oder Schaltplan noch nicht verwendet wurde.
Achtung: Nach jedem Library Update in einem Layout oder Schaltplan sollten Sie unbedingt einen Design Rule Check (DRC) und einen Electrical Rule Check (ERC) durchführen!
Durch die Angabe des Package-Namens (package_name@library_name) kann dafür gesorgt
werden, dass nur ein ganz bestimmtes Package ersetzt wird.
USE
Siehe auch ADD,
REPLACE
USE -*;
USE library_name..;
Der USE-Befehl markiert eine Bibliothek so, dass sie für die Befehle ADD oder REPLACE verfügbar ist.
Rufen Sie den USE-Befehl ohne Parameter auf, öffnet sich ein Datei-Dialog aus dem man eine Bibliotheksdatei auswählen kann. Falls für Bibliotheken im "Optionen/Verzeichnisse"-Dialog ein Pfad definiert wurde, erscheinen im Datei-Dialog die Bibliotheken aus diesem Verzeichnis.
Der spezielle Parameter -* bewirkt, dass alle bisher markierten Bibliotheken aufgegeben werden.
library_name kann der volle Name einer Bibliothek oder ein teilqualifizierter Name sein. Falls library_name der Name eines Verzeichnisses ist, werden alle Bibliotheken aus diesem Verzeichnis markiert.
Der Suffix .lbr braucht nicht angegeben zu werden.
EAGLE übernimmt die komplette Bibliotheksinformation in die Zeichnung, deshalb ist die Bibliothek zum Bearbeiten fertiger Platinen nicht mehr erforderlich.
Änderungen an einer Bibliothek wirken sich nicht auf Elemente in den schon bestehenden Zeichnungen aus. Siehe UPDATE-Befehl, um Bauteile durch aktualisierte Bibliothekselemente zu ersetzen.
| USE | öffnet den Datei-Dialog zur Auswahl einer Bibliothek | |
| USE -*; | gibt alle vorher mit USE markierten Bibliotheken auf | |
| USE demo trans*; | markiert die Bibliothek demo.lbr und alle Bibliotheken mit Namen trans*.lbr | |
| USE -* /eagle/lbr; | gibt zunächst alle bereits makierten Bibliotheken auf und markiert dann alle Bibliotheken aus dem Verzeichnis /eagle/lbr |
Gibt man wert an, bevor man das Element mit der Maus selektiert, dann erhalten alle nachfolgend selektierten Elemente diesen Wert. Das ist sehr praktisch, wenn man z. B. eine ganze Reihe von ICs auf denselben Wert setzen will.
Werden name und wert angegeben, so erhält das Element name den angegebenen Wert.
VALUE R1 10k R2 100kHier wurde mehreren Elementen in einem Befehl je ein Wert zugewiesen. Diese Möglichkeit lässt sich auch in Script-Dateien nach folgendem Muster ausnutzen:
VALUE R1 10k \
R2 100k \
R3 5.6k \
C1 10uF \
C2 22nF \
...
Der Backslash ('\') verhindert, dass in der nächsten Zeile ein Parameter
mit einem Schlüsselwort verwechselt wird.
On: Anstelle des Platzhalters VALUE (im Symbol definiert) kann im Schaltplan der aktuelle Wert eingegeben werden.
Off: Anstelle des Platzhalters VALUE erscheint im Schaltplan der Device-Name
(z.B. 74LS00N). Er lässt sich im Schaltplan nur nach Rückfrage mit dem
VALUE-Befehl verändern.
VIA
Siehe auch SMD,
CHANGE,
DISPLAY,
SET,
PAD,
Design Rules
Der VIA-Befehl plaziert ein Via in einer Platine. Dabei fügt er das Via zu einem Signal hinzu (falls es auf einer Leitung plaziert wird). Werden durch das Via zwei oder mehrere Signale verbunden, so erfolgt eine Nachfrage, ob dies wirklich beabsichtgt ist.
Die eingegebene Größe bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Der Bohrdurchmesser entspricht dem Durchmesser, der für Pads eingestellt ist. Er lässt sich mit
CHANGE DRILL durchmesser einstellen und verändern.
Vias erzeugen Bohrsymbole im Layer Drills und die Lötstopmaske in den Layern tStop/bStop.
Square quadratisch
Round rund
Octagon achteckig
Diese Formen gelten nur für die Aussenlagen (Top bzw. Bottom). In den Innenlagen ist die Form immer "rund".
Die Via-Form kann entweder (wie der Durchmesser) eingegeben werden, während der VIA-Befehl aktiv ist, oder sie kann mit dem Befehl
CHANGE SHAPE shape verändert werden.
Die eingegebene Form bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Beachten Sie bitte, dass die tatsächlichen Werte für Via-Form und -Durchmesser durch die Design Rules des Boards bestimmt werden, in dem das Via verwendet wird.
!RESETwas als
_____ RESETdargestellt würde. Diese Möglichkeit ist nicht auf Signalnamen beschränkt, sondern kann in allen Texten benutzt werden. Man kann auch nur einen Teil eines Textes überstreichen, wie in
!RST!/NMI R/!Wwas als
___
RST/NMI
_
R/W
dargestellt würde. Beachten Sie das zweite Ausrufezeichen, welches das
Ende des Überstrichs markiert. Ein Text kann beliebig viele Überstriche
enthalten. Soll ein Text ein Ausrufezeichen enthalten, welches keinen
Überstrich erzeugt, so muss diesem ein Backslash vorangestellt werden.
Um die Notwendigkeit von Backslashes auf ein Minimum zu reduzieren startet
ein Ausrufezeichen einen Überstrich dann nicht, wenn es das letzte Zeichen
eines Textes ist, oder wenn es unmittelbar von einem Leerzeichen, einem
weiteren Ausrufezeichen, einem Apostroph, einem Anführungszeichen oder
einer schließenden runden, eckigen oder geschweiften Klammer gefolgt wird.
Ein Ausrufezeichen bzw. Komma ohne vorangestellten Backslash, das nach
einem Ausrufezeichen steht, welches einen Überstrich begonnen hat, beendet
den Überstrich (dass das Komma einen Überstrich beendet ist notwendig für
Busse).
Mit dem Befehl UNDO kann man Befehle rückgängig machen. Das ist insbesondere dann nützlich, wenn man z. B. versehentlich etwas gelöscht hat. Die mehrmalige Eingabe von UNDO macht entsprechend viele Befehle rückgängig. Das geht bis zum Zustand nach dem letzen EDIT-, OPEN-, AUTO oder REMOVE-Befehl. Diese Befehle löschen die Vorgeschichte.
Die UNDO-Funktion benötigt Platz auf der Platte und kann die Eingabe von Script-Dateien erheblich verlangsamen. Sie lässt sich bei Bedarf mit dem Befehl
SET UNDO_LOG OFF;abschalten.
UNDO/REDO ist vollkommen in den Mechanismus der Forward&Back-Annotation
integriert.
UPDATE
Siehe auch ADD,
REPLACE
UPDATE;
UPDATE library_name..;
UPDATE package_name@library_name..;
UPDATE +@ | -@ [library_name..];
UPDATE old_library_name = new_library_name;
Der UPDATE-Befehl vergleicht Bauteile in einem Layout oder Schaltplan mit den zugehörigen Bibliothekselementen und aktualisiert diese, sofern Unterschiede festgestellt werden. Wird UPDATE im Bibliotheks-Editor ausgeführt, so werden die in der geladenen Bibliothek befindlichen Packages aus den angegebenen Bibliotheken aktualisiert.
Wird der UPDATE-Befehl ohne Parameter aufgerufen, öffnet sich ein Datei-Dialog, aus dem man die Bibliothek wählt, deren Bauteile mit den Definitionen in der Zeichnung verglichen werden soll.
Werden eine oder mehrere Bibliotheken angegeben, überpüft das Programm alle Bauteile aus diesen Bibliotheken. Der Bibliotheksname kann entweder als einfacher Name (wie "ttl" oder "ttl.lbr") oder mit voller Pfadangabe (wie "/home/mydir/myproject/ttl.lbr" oder "../lbr/ttl") angegeben werden.
Falls der erste Parameter '+@' ist, werden die Namen der angegebenen Bibliotheken (oder aller Bibliotheken, falls keine angegeben wurden) um das '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl erweitert. Dies kann dazu benutzt werden um sicherzustellen, dass die in einer Zeichnung enthaltenen Bibliotheken nicht verändert werden wenn ein Bauteil aus einer neueren Bibliothek gleichen Namens in die Zeichnung eingefügt wird. Bibliotheksnamen die bereits mit dem '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl enden werden nicht verändert.
Falls der erste Parameter '-@' ist, wird das '@'-Zeichen (gefolgt von einer Zahl) vom Ende der angegebenen Bibliotheksnamen (oder aller Bibliotheksnamen, falls keine angegeben wurden) entfernt. Dies funktioniert natürlich nur dann, wenn sich noch keine Bibliothek mit diesem neuen Namen in der Zeichnung befindet.
Bitte beachten Sie, dass "UPDATE +@;" gefolgt von "UPDATE -@;" (und umgekehrt) nicht unbedingt die ursprüngliche Folge von Bibliotheksnamen ergeben muss, da die Reihenfolge, in der die Namen bearbeitet werden, von der Reihenfolge der Bibliotheken in der Zeichnungsdatei abhängt.
Die Bibliotheksdefinitionen, die in einem Schaltplan oder Board gespeichert sind, werden nur anhand des Bibliotheksnamens (z. B. "ttl") identifiziert. Bei der Entscheidung ob das Bauteil überprüft werden soll oder nicht, wird nur dieser Name berücksichtigt. Die Bibliotheken werden in den unter "Libraries" im Directories-Dialog angegebenen Verzeichnissen, von links nach rechts, gesucht. Die erste Bibliothek mit dem angegebenen Namen, die in den Verzeichnissen gefunden wird, wird verwendet. Bitte beachten Sie, dass bei den Bibliotheksnamen nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden wird. Es ist nicht relevant ob die gesuchte Bibliothek zur Zeit "in use" ist oder nicht. Kann eine Bibliothek nicht gefunden werden, findet auch kein Update statt. In diesem Fall wird keine Fehlermeldung ausgegeben.
Wird der UPDATE-Befehl in einem Schaltplan oder Board gestartet, und sind diese über die Forward&Back Annotation verbunden, aktualisiert EAGLE die Bauteile in beiden Dateien.
In manchen Fällen wird es notwendig sein anzugeben, ob Gates, Pins oder Pads aufgrund ihres Namens oder ihrer Koordinaten zugeordnet werden sollen. Das ist dann der Fall, wenn die zugehörigen Bibliotheksobjekte verschoben oder umbenannt wurden. Wenn zuviele Änderungen gemacht wurden (z. B. wurde ein Pin verschoben und umbenannt), ist ein automatisches Aktualisieren nicht möglich. In diesem Fall sollte man die Bibliotheksänderung entweder in mehreren Schritten machen (erst Umbenennen, dann Verschieben) oder das ganze Element umbenennen, so dass es nicht getauscht wird.
In der Notation old_library_name = new_library_name (beachten Sie, dass vor und nach dem '=' Zeichen jeweils mindestens ein Leerzeichen stehen muss) sucht der UPDATE-Befehl die Bibliothek old_library_name im aktuellen Board oder Schaltplan und aktualisiert diese mit dem Inhalt von new_library_name. Hierbei ist zu beachten, dass old_library_name ein reiner Bibliotheksname sein muss, ohne Pfad, während new_library_name ein vollständiger Pfadname sein kann. Wurde der Update erfolgreich ausgeführt, so wird auch die Bibliothek im aktuellen Board oder Schaltplan entsprechend umbenannt - aus diesem Grund ist diese ganze Operation natürlich nur dann möglich, wenn new_library_name bisher im aktuellen Board oder Schaltplan noch nicht verwendet wurde.
Achtung: Nach jedem Library Update in einem Layout oder Schaltplan sollten Sie unbedingt einen Design Rule Check (DRC) und einen Electrical Rule Check (ERC) durchführen!
Durch die Angabe des Package-Namens (package_name@library_name) kann dafür gesorgt
werden, dass nur ein ganz bestimmtes Package ersetzt wird.
USE
Siehe auch ADD,
REPLACE
USE -*;
USE library_name..;
Der USE-Befehl markiert eine Bibliothek so, dass sie für die Befehle ADD oder REPLACE verfügbar ist.
Rufen Sie den USE-Befehl ohne Parameter auf, öffnet sich ein Datei-Dialog aus dem man eine Bibliotheksdatei auswählen kann. Falls für Bibliotheken im "Optionen/Verzeichnisse"-Dialog ein Pfad definiert wurde, erscheinen im Datei-Dialog die Bibliotheken aus diesem Verzeichnis.
Der spezielle Parameter -* bewirkt, dass alle bisher markierten Bibliotheken aufgegeben werden.
library_name kann der volle Name einer Bibliothek oder ein teilqualifizierter Name sein. Falls library_name der Name eines Verzeichnisses ist, werden alle Bibliotheken aus diesem Verzeichnis markiert.
Der Suffix .lbr braucht nicht angegeben zu werden.
EAGLE übernimmt die komplette Bibliotheksinformation in die Zeichnung, deshalb ist die Bibliothek zum Bearbeiten fertiger Platinen nicht mehr erforderlich.
Änderungen an einer Bibliothek wirken sich nicht auf Elemente in den schon bestehenden Zeichnungen aus. Siehe UPDATE-Befehl, um Bauteile durch aktualisierte Bibliothekselemente zu ersetzen.
| USE | öffnet den Datei-Dialog zur Auswahl einer Bibliothek | |
| USE -*; | gibt alle vorher mit USE markierten Bibliotheken auf | |
| USE demo trans*; | markiert die Bibliothek demo.lbr und alle Bibliotheken mit Namen trans*.lbr | |
| USE -* /eagle/lbr; | gibt zunächst alle bereits makierten Bibliotheken auf und markiert dann alle Bibliotheken aus dem Verzeichnis /eagle/lbr |
Gibt man wert an, bevor man das Element mit der Maus selektiert, dann erhalten alle nachfolgend selektierten Elemente diesen Wert. Das ist sehr praktisch, wenn man z. B. eine ganze Reihe von ICs auf denselben Wert setzen will.
Werden name und wert angegeben, so erhält das Element name den angegebenen Wert.
VALUE R1 10k R2 100kHier wurde mehreren Elementen in einem Befehl je ein Wert zugewiesen. Diese Möglichkeit lässt sich auch in Script-Dateien nach folgendem Muster ausnutzen:
VALUE R1 10k \
R2 100k \
R3 5.6k \
C1 10uF \
C2 22nF \
...
Der Backslash ('\') verhindert, dass in der nächsten Zeile ein Parameter
mit einem Schlüsselwort verwechselt wird.
On: Anstelle des Platzhalters VALUE (im Symbol definiert) kann im Schaltplan der aktuelle Wert eingegeben werden.
Off: Anstelle des Platzhalters VALUE erscheint im Schaltplan der Device-Name
(z.B. 74LS00N). Er lässt sich im Schaltplan nur nach Rückfrage mit dem
VALUE-Befehl verändern.
VIA
Siehe auch SMD,
CHANGE,
DISPLAY,
SET,
PAD,
Design Rules
Der VIA-Befehl plaziert ein Via in einer Platine. Dabei fügt er das Via zu einem Signal hinzu (falls es auf einer Leitung plaziert wird). Werden durch das Via zwei oder mehrere Signale verbunden, so erfolgt eine Nachfrage, ob dies wirklich beabsichtgt ist.
Die eingegebene Größe bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Der Bohrdurchmesser entspricht dem Durchmesser, der für Pads eingestellt ist. Er lässt sich mit
CHANGE DRILL durchmesser einstellen und verändern.
Vias erzeugen Bohrsymbole im Layer Drills und die Lötstopmaske in den Layern tStop/bStop.
Square quadratisch
Round rund
Octagon achteckig
Diese Formen gelten nur für die Aussenlagen (Top bzw. Bottom). In den Innenlagen ist die Form immer "rund".
Die Via-Form kann entweder (wie der Durchmesser) eingegeben werden, während der VIA-Befehl aktiv ist, oder sie kann mit dem Befehl
CHANGE SHAPE shape verändert werden.
Die eingegebene Form bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Beachten Sie bitte, dass die tatsächlichen Werte für Via-Form und -Durchmesser durch die Design Rules des Boards bestimmt werden, in dem das Via verwendet wird.
!RESETwas als
_____ RESETdargestellt würde. Diese Möglichkeit ist nicht auf Signalnamen beschränkt, sondern kann in allen Texten benutzt werden. Man kann auch nur einen Teil eines Textes überstreichen, wie in
!RST!/NMI R/!Wwas als
___
RST/NMI
_
R/W
dargestellt würde. Beachten Sie das zweite Ausrufezeichen, welches das
Ende des Überstrichs markiert. Ein Text kann beliebig viele Überstriche
enthalten. Soll ein Text ein Ausrufezeichen enthalten, welches keinen
Überstrich erzeugt, so muss diesem ein Backslash vorangestellt werden.
Um die Notwendigkeit von Backslashes auf ein Minimum zu reduzieren startet
ein Ausrufezeichen einen Überstrich dann nicht, wenn es das letzte Zeichen
eines Textes ist, oder wenn es unmittelbar von einem Leerzeichen, einem
weiteren Ausrufezeichen, einem Apostroph, einem Anführungszeichen oder
einer schließenden runden, eckigen oder geschweiften Klammer gefolgt wird.
Ein Ausrufezeichen bzw. Komma ohne vorangestellten Backslash, das nach
einem Ausrufezeichen steht, welches einen Überstrich begonnen hat, beendet
den Überstrich (dass das Komma einen Überstrich beendet ist notwendig für
Busse).
Mit dem Befehl UNDO kann man Befehle rückgängig machen. Das ist insbesondere dann nützlich, wenn man z. B. versehentlich etwas gelöscht hat. Die mehrmalige Eingabe von UNDO macht entsprechend viele Befehle rückgängig. Das geht bis zum Zustand nach dem letzen EDIT-, OPEN-, AUTO oder REMOVE-Befehl. Diese Befehle löschen die Vorgeschichte.
Die UNDO-Funktion benötigt Platz auf der Platte und kann die Eingabe von Script-Dateien erheblich verlangsamen. Sie lässt sich bei Bedarf mit dem Befehl
SET UNDO_LOG OFF;abschalten.
UNDO/REDO ist vollkommen in den Mechanismus der Forward&Back-Annotation
integriert.
UPDATE
Siehe auch ADD,
REPLACE
UPDATE;
UPDATE library_name..;
UPDATE package_name@library_name..;
UPDATE +@ | -@ [library_name..];
UPDATE old_library_name = new_library_name;
Der UPDATE-Befehl vergleicht Bauteile in einem Layout oder Schaltplan mit den zugehörigen Bibliothekselementen und aktualisiert diese, sofern Unterschiede festgestellt werden. Wird UPDATE im Bibliotheks-Editor ausgeführt, so werden die in der geladenen Bibliothek befindlichen Packages aus den angegebenen Bibliotheken aktualisiert.
Wird der UPDATE-Befehl ohne Parameter aufgerufen, öffnet sich ein Datei-Dialog, aus dem man die Bibliothek wählt, deren Bauteile mit den Definitionen in der Zeichnung verglichen werden soll.
Werden eine oder mehrere Bibliotheken angegeben, überpüft das Programm alle Bauteile aus diesen Bibliotheken. Der Bibliotheksname kann entweder als einfacher Name (wie "ttl" oder "ttl.lbr") oder mit voller Pfadangabe (wie "/home/mydir/myproject/ttl.lbr" oder "../lbr/ttl") angegeben werden.
Falls der erste Parameter '+@' ist, werden die Namen der angegebenen Bibliotheken (oder aller Bibliotheken, falls keine angegeben wurden) um das '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl erweitert. Dies kann dazu benutzt werden um sicherzustellen, dass die in einer Zeichnung enthaltenen Bibliotheken nicht verändert werden wenn ein Bauteil aus einer neueren Bibliothek gleichen Namens in die Zeichnung eingefügt wird. Bibliotheksnamen die bereits mit dem '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl enden werden nicht verändert.
Falls der erste Parameter '-@' ist, wird das '@'-Zeichen (gefolgt von einer Zahl) vom Ende der angegebenen Bibliotheksnamen (oder aller Bibliotheksnamen, falls keine angegeben wurden) entfernt. Dies funktioniert natürlich nur dann, wenn sich noch keine Bibliothek mit diesem neuen Namen in der Zeichnung befindet.
Bitte beachten Sie, dass "UPDATE +@;" gefolgt von "UPDATE -@;" (und umgekehrt) nicht unbedingt die ursprüngliche Folge von Bibliotheksnamen ergeben muss, da die Reihenfolge, in der die Namen bearbeitet werden, von der Reihenfolge der Bibliotheken in der Zeichnungsdatei abhängt.
Die Bibliotheksdefinitionen, die in einem Schaltplan oder Board gespeichert sind, werden nur anhand des Bibliotheksnamens (z. B. "ttl") identifiziert. Bei der Entscheidung ob das Bauteil überprüft werden soll oder nicht, wird nur dieser Name berücksichtigt. Die Bibliotheken werden in den unter "Libraries" im Directories-Dialog angegebenen Verzeichnissen, von links nach rechts, gesucht. Die erste Bibliothek mit dem angegebenen Namen, die in den Verzeichnissen gefunden wird, wird verwendet. Bitte beachten Sie, dass bei den Bibliotheksnamen nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden wird. Es ist nicht relevant ob die gesuchte Bibliothek zur Zeit "in use" ist oder nicht. Kann eine Bibliothek nicht gefunden werden, findet auch kein Update statt. In diesem Fall wird keine Fehlermeldung ausgegeben.
Wird der UPDATE-Befehl in einem Schaltplan oder Board gestartet, und sind diese über die Forward&Back Annotation verbunden, aktualisiert EAGLE die Bauteile in beiden Dateien.
In manchen Fällen wird es notwendig sein anzugeben, ob Gates, Pins oder Pads aufgrund ihres Namens oder ihrer Koordinaten zugeordnet werden sollen. Das ist dann der Fall, wenn die zugehörigen Bibliotheksobjekte verschoben oder umbenannt wurden. Wenn zuviele Änderungen gemacht wurden (z. B. wurde ein Pin verschoben und umbenannt), ist ein automatisches Aktualisieren nicht möglich. In diesem Fall sollte man die Bibliotheksänderung entweder in mehreren Schritten machen (erst Umbenennen, dann Verschieben) oder das ganze Element umbenennen, so dass es nicht getauscht wird.
In der Notation old_library_name = new_library_name (beachten Sie, dass vor und nach dem '=' Zeichen jeweils mindestens ein Leerzeichen stehen muss) sucht der UPDATE-Befehl die Bibliothek old_library_name im aktuellen Board oder Schaltplan und aktualisiert diese mit dem Inhalt von new_library_name. Hierbei ist zu beachten, dass old_library_name ein reiner Bibliotheksname sein muss, ohne Pfad, während new_library_name ein vollständiger Pfadname sein kann. Wurde der Update erfolgreich ausgeführt, so wird auch die Bibliothek im aktuellen Board oder Schaltplan entsprechend umbenannt - aus diesem Grund ist diese ganze Operation natürlich nur dann möglich, wenn new_library_name bisher im aktuellen Board oder Schaltplan noch nicht verwendet wurde.
Achtung: Nach jedem Library Update in einem Layout oder Schaltplan sollten Sie unbedingt einen Design Rule Check (DRC) und einen Electrical Rule Check (ERC) durchführen!
Durch die Angabe des Package-Namens (package_name@library_name) kann dafür gesorgt
werden, dass nur ein ganz bestimmtes Package ersetzt wird.
USE
Siehe auch ADD,
REPLACE
USE -*;
USE library_name..;
Der USE-Befehl markiert eine Bibliothek so, dass sie für die Befehle ADD oder REPLACE verfügbar ist.
Rufen Sie den USE-Befehl ohne Parameter auf, öffnet sich ein Datei-Dialog aus dem man eine Bibliotheksdatei auswählen kann. Falls für Bibliotheken im "Optionen/Verzeichnisse"-Dialog ein Pfad definiert wurde, erscheinen im Datei-Dialog die Bibliotheken aus diesem Verzeichnis.
Der spezielle Parameter -* bewirkt, dass alle bisher markierten Bibliotheken aufgegeben werden.
library_name kann der volle Name einer Bibliothek oder ein teilqualifizierter Name sein. Falls library_name der Name eines Verzeichnisses ist, werden alle Bibliotheken aus diesem Verzeichnis markiert.
Der Suffix .lbr braucht nicht angegeben zu werden.
EAGLE übernimmt die komplette Bibliotheksinformation in die Zeichnung, deshalb ist die Bibliothek zum Bearbeiten fertiger Platinen nicht mehr erforderlich.
Änderungen an einer Bibliothek wirken sich nicht auf Elemente in den schon bestehenden Zeichnungen aus. Siehe UPDATE-Befehl, um Bauteile durch aktualisierte Bibliothekselemente zu ersetzen.
| USE | öffnet den Datei-Dialog zur Auswahl einer Bibliothek | |
| USE -*; | gibt alle vorher mit USE markierten Bibliotheken auf | |
| USE demo trans*; | markiert die Bibliothek demo.lbr und alle Bibliotheken mit Namen trans*.lbr | |
| USE -* /eagle/lbr; | gibt zunächst alle bereits makierten Bibliotheken auf und markiert dann alle Bibliotheken aus dem Verzeichnis /eagle/lbr |
Gibt man wert an, bevor man das Element mit der Maus selektiert, dann erhalten alle nachfolgend selektierten Elemente diesen Wert. Das ist sehr praktisch, wenn man z. B. eine ganze Reihe von ICs auf denselben Wert setzen will.
Werden name und wert angegeben, so erhält das Element name den angegebenen Wert.
VALUE R1 10k R2 100kHier wurde mehreren Elementen in einem Befehl je ein Wert zugewiesen. Diese Möglichkeit lässt sich auch in Script-Dateien nach folgendem Muster ausnutzen:
VALUE R1 10k \
R2 100k \
R3 5.6k \
C1 10uF \
C2 22nF \
...
Der Backslash ('\') verhindert, dass in der nächsten Zeile ein Parameter
mit einem Schlüsselwort verwechselt wird.
On: Anstelle des Platzhalters VALUE (im Symbol definiert) kann im Schaltplan der aktuelle Wert eingegeben werden.
Off: Anstelle des Platzhalters VALUE erscheint im Schaltplan der Device-Name
(z.B. 74LS00N). Er lässt sich im Schaltplan nur nach Rückfrage mit dem
VALUE-Befehl verändern.
VIA
Siehe auch SMD,
CHANGE,
DISPLAY,
SET,
PAD,
Design Rules
Der VIA-Befehl plaziert ein Via in einer Platine. Dabei fügt er das Via zu einem Signal hinzu (falls es auf einer Leitung plaziert wird). Werden durch das Via zwei oder mehrere Signale verbunden, so erfolgt eine Nachfrage, ob dies wirklich beabsichtgt ist.
Die eingegebene Größe bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Der Bohrdurchmesser entspricht dem Durchmesser, der für Pads eingestellt ist. Er lässt sich mit
CHANGE DRILL durchmesser einstellen und verändern.
Vias erzeugen Bohrsymbole im Layer Drills und die Lötstopmaske in den Layern tStop/bStop.
Square quadratisch
Round rund
Octagon achteckig
Diese Formen gelten nur für die Aussenlagen (Top bzw. Bottom). In den Innenlagen ist die Form immer "rund".
Die Via-Form kann entweder (wie der Durchmesser) eingegeben werden, während der VIA-Befehl aktiv ist, oder sie kann mit dem Befehl
CHANGE SHAPE shape verändert werden.
Die eingegebene Form bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Beachten Sie bitte, dass die tatsächlichen Werte für Via-Form und -Durchmesser durch die Design Rules des Boards bestimmt werden, in dem das Via verwendet wird.
!RESETwas als
_____ RESETdargestellt würde. Diese Möglichkeit ist nicht auf Signalnamen beschränkt, sondern kann in allen Texten benutzt werden. Man kann auch nur einen Teil eines Textes überstreichen, wie in
!RST!/NMI R/!Wwas als
___
RST/NMI
_
R/W
dargestellt würde. Beachten Sie das zweite Ausrufezeichen, welches das
Ende des Überstrichs markiert. Ein Text kann beliebig viele Überstriche
enthalten. Soll ein Text ein Ausrufezeichen enthalten, welches keinen
Überstrich erzeugt, so muss diesem ein Backslash vorangestellt werden.
Um die Notwendigkeit von Backslashes auf ein Minimum zu reduzieren startet
ein Ausrufezeichen einen Überstrich dann nicht, wenn es das letzte Zeichen
eines Textes ist, oder wenn es unmittelbar von einem Leerzeichen, einem
weiteren Ausrufezeichen, einem Apostroph, einem Anführungszeichen oder
einer schließenden runden, eckigen oder geschweiften Klammer gefolgt wird.
Ein Ausrufezeichen bzw. Komma ohne vorangestellten Backslash, das nach
einem Ausrufezeichen steht, welches einen Überstrich begonnen hat, beendet
den Überstrich (dass das Komma einen Überstrich beendet ist notwendig für
Busse).
Mit dem Befehl UNDO kann man Befehle rückgängig machen. Das ist insbesondere dann nützlich, wenn man z. B. versehentlich etwas gelöscht hat. Die mehrmalige Eingabe von UNDO macht entsprechend viele Befehle rückgängig. Das geht bis zum Zustand nach dem letzen EDIT-, OPEN-, AUTO oder REMOVE-Befehl. Diese Befehle löschen die Vorgeschichte.
Die UNDO-Funktion benötigt Platz auf der Platte und kann die Eingabe von Script-Dateien erheblich verlangsamen. Sie lässt sich bei Bedarf mit dem Befehl
SET UNDO_LOG OFF;abschalten.
UNDO/REDO ist vollkommen in den Mechanismus der Forward&Back-Annotation
integriert.
UPDATE
Siehe auch ADD,
REPLACE
UPDATE;
UPDATE library_name..;
UPDATE package_name@library_name..;
UPDATE +@ | -@ [library_name..];
UPDATE old_library_name = new_library_name;
Der UPDATE-Befehl vergleicht Bauteile in einem Layout oder Schaltplan mit den zugehörigen Bibliothekselementen und aktualisiert diese, sofern Unterschiede festgestellt werden. Wird UPDATE im Bibliotheks-Editor ausgeführt, so werden die in der geladenen Bibliothek befindlichen Packages aus den angegebenen Bibliotheken aktualisiert.
Wird der UPDATE-Befehl ohne Parameter aufgerufen, öffnet sich ein Datei-Dialog, aus dem man die Bibliothek wählt, deren Bauteile mit den Definitionen in der Zeichnung verglichen werden soll.
Werden eine oder mehrere Bibliotheken angegeben, überpüft das Programm alle Bauteile aus diesen Bibliotheken. Der Bibliotheksname kann entweder als einfacher Name (wie "ttl" oder "ttl.lbr") oder mit voller Pfadangabe (wie "/home/mydir/myproject/ttl.lbr" oder "../lbr/ttl") angegeben werden.
Falls der erste Parameter '+@' ist, werden die Namen der angegebenen Bibliotheken (oder aller Bibliotheken, falls keine angegeben wurden) um das '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl erweitert. Dies kann dazu benutzt werden um sicherzustellen, dass die in einer Zeichnung enthaltenen Bibliotheken nicht verändert werden wenn ein Bauteil aus einer neueren Bibliothek gleichen Namens in die Zeichnung eingefügt wird. Bibliotheksnamen die bereits mit dem '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl enden werden nicht verändert.
Falls der erste Parameter '-@' ist, wird das '@'-Zeichen (gefolgt von einer Zahl) vom Ende der angegebenen Bibliotheksnamen (oder aller Bibliotheksnamen, falls keine angegeben wurden) entfernt. Dies funktioniert natürlich nur dann, wenn sich noch keine Bibliothek mit diesem neuen Namen in der Zeichnung befindet.
Bitte beachten Sie, dass "UPDATE +@;" gefolgt von "UPDATE -@;" (und umgekehrt) nicht unbedingt die ursprüngliche Folge von Bibliotheksnamen ergeben muss, da die Reihenfolge, in der die Namen bearbeitet werden, von der Reihenfolge der Bibliotheken in der Zeichnungsdatei abhängt.
Die Bibliotheksdefinitionen, die in einem Schaltplan oder Board gespeichert sind, werden nur anhand des Bibliotheksnamens (z. B. "ttl") identifiziert. Bei der Entscheidung ob das Bauteil überprüft werden soll oder nicht, wird nur dieser Name berücksichtigt. Die Bibliotheken werden in den unter "Libraries" im Directories-Dialog angegebenen Verzeichnissen, von links nach rechts, gesucht. Die erste Bibliothek mit dem angegebenen Namen, die in den Verzeichnissen gefunden wird, wird verwendet. Bitte beachten Sie, dass bei den Bibliotheksnamen nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden wird. Es ist nicht relevant ob die gesuchte Bibliothek zur Zeit "in use" ist oder nicht. Kann eine Bibliothek nicht gefunden werden, findet auch kein Update statt. In diesem Fall wird keine Fehlermeldung ausgegeben.
Wird der UPDATE-Befehl in einem Schaltplan oder Board gestartet, und sind diese über die Forward&Back Annotation verbunden, aktualisiert EAGLE die Bauteile in beiden Dateien.
In manchen Fällen wird es notwendig sein anzugeben, ob Gates, Pins oder Pads aufgrund ihres Namens oder ihrer Koordinaten zugeordnet werden sollen. Das ist dann der Fall, wenn die zugehörigen Bibliotheksobjekte verschoben oder umbenannt wurden. Wenn zuviele Änderungen gemacht wurden (z. B. wurde ein Pin verschoben und umbenannt), ist ein automatisches Aktualisieren nicht möglich. In diesem Fall sollte man die Bibliotheksänderung entweder in mehreren Schritten machen (erst Umbenennen, dann Verschieben) oder das ganze Element umbenennen, so dass es nicht getauscht wird.
In der Notation old_library_name = new_library_name (beachten Sie, dass vor und nach dem '=' Zeichen jeweils mindestens ein Leerzeichen stehen muss) sucht der UPDATE-Befehl die Bibliothek old_library_name im aktuellen Board oder Schaltplan und aktualisiert diese mit dem Inhalt von new_library_name. Hierbei ist zu beachten, dass old_library_name ein reiner Bibliotheksname sein muss, ohne Pfad, während new_library_name ein vollständiger Pfadname sein kann. Wurde der Update erfolgreich ausgeführt, so wird auch die Bibliothek im aktuellen Board oder Schaltplan entsprechend umbenannt - aus diesem Grund ist diese ganze Operation natürlich nur dann möglich, wenn new_library_name bisher im aktuellen Board oder Schaltplan noch nicht verwendet wurde.
Achtung: Nach jedem Library Update in einem Layout oder Schaltplan sollten Sie unbedingt einen Design Rule Check (DRC) und einen Electrical Rule Check (ERC) durchführen!
Durch die Angabe des Package-Namens (package_name@library_name) kann dafür gesorgt
werden, dass nur ein ganz bestimmtes Package ersetzt wird.
USE
Siehe auch ADD,
REPLACE
USE -*;
USE library_name..;
Der USE-Befehl markiert eine Bibliothek so, dass sie für die Befehle ADD oder REPLACE verfügbar ist.
Rufen Sie den USE-Befehl ohne Parameter auf, öffnet sich ein Datei-Dialog aus dem man eine Bibliotheksdatei auswählen kann. Falls für Bibliotheken im "Optionen/Verzeichnisse"-Dialog ein Pfad definiert wurde, erscheinen im Datei-Dialog die Bibliotheken aus diesem Verzeichnis.
Der spezielle Parameter -* bewirkt, dass alle bisher markierten Bibliotheken aufgegeben werden.
library_name kann der volle Name einer Bibliothek oder ein teilqualifizierter Name sein. Falls library_name der Name eines Verzeichnisses ist, werden alle Bibliotheken aus diesem Verzeichnis markiert.
Der Suffix .lbr braucht nicht angegeben zu werden.
EAGLE übernimmt die komplette Bibliotheksinformation in die Zeichnung, deshalb ist die Bibliothek zum Bearbeiten fertiger Platinen nicht mehr erforderlich.
Änderungen an einer Bibliothek wirken sich nicht auf Elemente in den schon bestehenden Zeichnungen aus. Siehe UPDATE-Befehl, um Bauteile durch aktualisierte Bibliothekselemente zu ersetzen.
| USE | öffnet den Datei-Dialog zur Auswahl einer Bibliothek | |
| USE -*; | gibt alle vorher mit USE markierten Bibliotheken auf | |
| USE demo trans*; | markiert die Bibliothek demo.lbr und alle Bibliotheken mit Namen trans*.lbr | |
| USE -* /eagle/lbr; | gibt zunächst alle bereits makierten Bibliotheken auf und markiert dann alle Bibliotheken aus dem Verzeichnis /eagle/lbr |
Gibt man wert an, bevor man das Element mit der Maus selektiert, dann erhalten alle nachfolgend selektierten Elemente diesen Wert. Das ist sehr praktisch, wenn man z. B. eine ganze Reihe von ICs auf denselben Wert setzen will.
Werden name und wert angegeben, so erhält das Element name den angegebenen Wert.
VALUE R1 10k R2 100kHier wurde mehreren Elementen in einem Befehl je ein Wert zugewiesen. Diese Möglichkeit lässt sich auch in Script-Dateien nach folgendem Muster ausnutzen:
VALUE R1 10k \
R2 100k \
R3 5.6k \
C1 10uF \
C2 22nF \
...
Der Backslash ('\') verhindert, dass in der nächsten Zeile ein Parameter
mit einem Schlüsselwort verwechselt wird.
On: Anstelle des Platzhalters VALUE (im Symbol definiert) kann im Schaltplan der aktuelle Wert eingegeben werden.
Off: Anstelle des Platzhalters VALUE erscheint im Schaltplan der Device-Name
(z.B. 74LS00N). Er lässt sich im Schaltplan nur nach Rückfrage mit dem
VALUE-Befehl verändern.
VIA
Siehe auch SMD,
CHANGE,
DISPLAY,
SET,
PAD,
Design Rules
Der VIA-Befehl plaziert ein Via in einer Platine. Dabei fügt er das Via zu einem Signal hinzu (falls es auf einer Leitung plaziert wird). Werden durch das Via zwei oder mehrere Signale verbunden, so erfolgt eine Nachfrage, ob dies wirklich beabsichtgt ist.
Die eingegebene Größe bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Der Bohrdurchmesser entspricht dem Durchmesser, der für Pads eingestellt ist. Er lässt sich mit
CHANGE DRILL durchmesser einstellen und verändern.
Vias erzeugen Bohrsymbole im Layer Drills und die Lötstopmaske in den Layern tStop/bStop.
Square quadratisch
Round rund
Octagon achteckig
Diese Formen gelten nur für die Aussenlagen (Top bzw. Bottom). In den Innenlagen ist die Form immer "rund".
Die Via-Form kann entweder (wie der Durchmesser) eingegeben werden, während der VIA-Befehl aktiv ist, oder sie kann mit dem Befehl
CHANGE SHAPE shape verändert werden.
Die eingegebene Form bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Beachten Sie bitte, dass die tatsächlichen Werte für Via-Form und -Durchmesser durch die Design Rules des Boards bestimmt werden, in dem das Via verwendet wird.
!RESETwas als
_____ RESETdargestellt würde. Diese Möglichkeit ist nicht auf Signalnamen beschränkt, sondern kann in allen Texten benutzt werden. Man kann auch nur einen Teil eines Textes überstreichen, wie in
!RST!/NMI R/!Wwas als
___
RST/NMI
_
R/W
dargestellt würde. Beachten Sie das zweite Ausrufezeichen, welches das
Ende des Überstrichs markiert. Ein Text kann beliebig viele Überstriche
enthalten. Soll ein Text ein Ausrufezeichen enthalten, welches keinen
Überstrich erzeugt, so muss diesem ein Backslash vorangestellt werden.
Um die Notwendigkeit von Backslashes auf ein Minimum zu reduzieren startet
ein Ausrufezeichen einen Überstrich dann nicht, wenn es das letzte Zeichen
eines Textes ist, oder wenn es unmittelbar von einem Leerzeichen, einem
weiteren Ausrufezeichen, einem Apostroph, einem Anführungszeichen oder
einer schließenden runden, eckigen oder geschweiften Klammer gefolgt wird.
Ein Ausrufezeichen bzw. Komma ohne vorangestellten Backslash, das nach
einem Ausrufezeichen steht, welches einen Überstrich begonnen hat, beendet
den Überstrich (dass das Komma einen Überstrich beendet ist notwendig für
Busse).
Mit dem Befehl UNDO kann man Befehle rückgängig machen. Das ist insbesondere dann nützlich, wenn man z. B. versehentlich etwas gelöscht hat. Die mehrmalige Eingabe von UNDO macht entsprechend viele Befehle rückgängig. Das geht bis zum Zustand nach dem letzen EDIT-, OPEN-, AUTO oder REMOVE-Befehl. Diese Befehle löschen die Vorgeschichte.
Die UNDO-Funktion benötigt Platz auf der Platte und kann die Eingabe von Script-Dateien erheblich verlangsamen. Sie lässt sich bei Bedarf mit dem Befehl
SET UNDO_LOG OFF;abschalten.
UNDO/REDO ist vollkommen in den Mechanismus der Forward&Back-Annotation
integriert.
UPDATE
Siehe auch ADD,
REPLACE
UPDATE;
UPDATE library_name..;
UPDATE package_name@library_name..;
UPDATE +@ | -@ [library_name..];
UPDATE old_library_name = new_library_name;
Der UPDATE-Befehl vergleicht Bauteile in einem Layout oder Schaltplan mit den zugehörigen Bibliothekselementen und aktualisiert diese, sofern Unterschiede festgestellt werden. Wird UPDATE im Bibliotheks-Editor ausgeführt, so werden die in der geladenen Bibliothek befindlichen Packages aus den angegebenen Bibliotheken aktualisiert.
Wird der UPDATE-Befehl ohne Parameter aufgerufen, öffnet sich ein Datei-Dialog, aus dem man die Bibliothek wählt, deren Bauteile mit den Definitionen in der Zeichnung verglichen werden soll.
Werden eine oder mehrere Bibliotheken angegeben, überpüft das Programm alle Bauteile aus diesen Bibliotheken. Der Bibliotheksname kann entweder als einfacher Name (wie "ttl" oder "ttl.lbr") oder mit voller Pfadangabe (wie "/home/mydir/myproject/ttl.lbr" oder "../lbr/ttl") angegeben werden.
Falls der erste Parameter '+@' ist, werden die Namen der angegebenen Bibliotheken (oder aller Bibliotheken, falls keine angegeben wurden) um das '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl erweitert. Dies kann dazu benutzt werden um sicherzustellen, dass die in einer Zeichnung enthaltenen Bibliotheken nicht verändert werden wenn ein Bauteil aus einer neueren Bibliothek gleichen Namens in die Zeichnung eingefügt wird. Bibliotheksnamen die bereits mit dem '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl enden werden nicht verändert.
Falls der erste Parameter '-@' ist, wird das '@'-Zeichen (gefolgt von einer Zahl) vom Ende der angegebenen Bibliotheksnamen (oder aller Bibliotheksnamen, falls keine angegeben wurden) entfernt. Dies funktioniert natürlich nur dann, wenn sich noch keine Bibliothek mit diesem neuen Namen in der Zeichnung befindet.
Bitte beachten Sie, dass "UPDATE +@;" gefolgt von "UPDATE -@;" (und umgekehrt) nicht unbedingt die ursprüngliche Folge von Bibliotheksnamen ergeben muss, da die Reihenfolge, in der die Namen bearbeitet werden, von der Reihenfolge der Bibliotheken in der Zeichnungsdatei abhängt.
Die Bibliotheksdefinitionen, die in einem Schaltplan oder Board gespeichert sind, werden nur anhand des Bibliotheksnamens (z. B. "ttl") identifiziert. Bei der Entscheidung ob das Bauteil überprüft werden soll oder nicht, wird nur dieser Name berücksichtigt. Die Bibliotheken werden in den unter "Libraries" im Directories-Dialog angegebenen Verzeichnissen, von links nach rechts, gesucht. Die erste Bibliothek mit dem angegebenen Namen, die in den Verzeichnissen gefunden wird, wird verwendet. Bitte beachten Sie, dass bei den Bibliotheksnamen nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden wird. Es ist nicht relevant ob die gesuchte Bibliothek zur Zeit "in use" ist oder nicht. Kann eine Bibliothek nicht gefunden werden, findet auch kein Update statt. In diesem Fall wird keine Fehlermeldung ausgegeben.
Wird der UPDATE-Befehl in einem Schaltplan oder Board gestartet, und sind diese über die Forward&Back Annotation verbunden, aktualisiert EAGLE die Bauteile in beiden Dateien.
In manchen Fällen wird es notwendig sein anzugeben, ob Gates, Pins oder Pads aufgrund ihres Namens oder ihrer Koordinaten zugeordnet werden sollen. Das ist dann der Fall, wenn die zugehörigen Bibliotheksobjekte verschoben oder umbenannt wurden. Wenn zuviele Änderungen gemacht wurden (z. B. wurde ein Pin verschoben und umbenannt), ist ein automatisches Aktualisieren nicht möglich. In diesem Fall sollte man die Bibliotheksänderung entweder in mehreren Schritten machen (erst Umbenennen, dann Verschieben) oder das ganze Element umbenennen, so dass es nicht getauscht wird.
In der Notation old_library_name = new_library_name (beachten Sie, dass vor und nach dem '=' Zeichen jeweils mindestens ein Leerzeichen stehen muss) sucht der UPDATE-Befehl die Bibliothek old_library_name im aktuellen Board oder Schaltplan und aktualisiert diese mit dem Inhalt von new_library_name. Hierbei ist zu beachten, dass old_library_name ein reiner Bibliotheksname sein muss, ohne Pfad, während new_library_name ein vollständiger Pfadname sein kann. Wurde der Update erfolgreich ausgeführt, so wird auch die Bibliothek im aktuellen Board oder Schaltplan entsprechend umbenannt - aus diesem Grund ist diese ganze Operation natürlich nur dann möglich, wenn new_library_name bisher im aktuellen Board oder Schaltplan noch nicht verwendet wurde.
Achtung: Nach jedem Library Update in einem Layout oder Schaltplan sollten Sie unbedingt einen Design Rule Check (DRC) und einen Electrical Rule Check (ERC) durchführen!
Durch die Angabe des Package-Namens (package_name@library_name) kann dafür gesorgt
werden, dass nur ein ganz bestimmtes Package ersetzt wird.
USE
Siehe auch ADD,
REPLACE
USE -*;
USE library_name..;
Der USE-Befehl markiert eine Bibliothek so, dass sie für die Befehle ADD oder REPLACE verfügbar ist.
Rufen Sie den USE-Befehl ohne Parameter auf, öffnet sich ein Datei-Dialog aus dem man eine Bibliotheksdatei auswählen kann. Falls für Bibliotheken im "Optionen/Verzeichnisse"-Dialog ein Pfad definiert wurde, erscheinen im Datei-Dialog die Bibliotheken aus diesem Verzeichnis.
Der spezielle Parameter -* bewirkt, dass alle bisher markierten Bibliotheken aufgegeben werden.
library_name kann der volle Name einer Bibliothek oder ein teilqualifizierter Name sein. Falls library_name der Name eines Verzeichnisses ist, werden alle Bibliotheken aus diesem Verzeichnis markiert.
Der Suffix .lbr braucht nicht angegeben zu werden.
EAGLE übernimmt die komplette Bibliotheksinformation in die Zeichnung, deshalb ist die Bibliothek zum Bearbeiten fertiger Platinen nicht mehr erforderlich.
Änderungen an einer Bibliothek wirken sich nicht auf Elemente in den schon bestehenden Zeichnungen aus. Siehe UPDATE-Befehl, um Bauteile durch aktualisierte Bibliothekselemente zu ersetzen.
| USE | öffnet den Datei-Dialog zur Auswahl einer Bibliothek | |
| USE -*; | gibt alle vorher mit USE markierten Bibliotheken auf | |
| USE demo trans*; | markiert die Bibliothek demo.lbr und alle Bibliotheken mit Namen trans*.lbr | |
| USE -* /eagle/lbr; | gibt zunächst alle bereits makierten Bibliotheken auf und markiert dann alle Bibliotheken aus dem Verzeichnis /eagle/lbr |
Gibt man wert an, bevor man das Element mit der Maus selektiert, dann erhalten alle nachfolgend selektierten Elemente diesen Wert. Das ist sehr praktisch, wenn man z. B. eine ganze Reihe von ICs auf denselben Wert setzen will.
Werden name und wert angegeben, so erhält das Element name den angegebenen Wert.
VALUE R1 10k R2 100kHier wurde mehreren Elementen in einem Befehl je ein Wert zugewiesen. Diese Möglichkeit lässt sich auch in Script-Dateien nach folgendem Muster ausnutzen:
VALUE R1 10k \
R2 100k \
R3 5.6k \
C1 10uF \
C2 22nF \
...
Der Backslash ('\') verhindert, dass in der nächsten Zeile ein Parameter
mit einem Schlüsselwort verwechselt wird.
On: Anstelle des Platzhalters VALUE (im Symbol definiert) kann im Schaltplan der aktuelle Wert eingegeben werden.
Off: Anstelle des Platzhalters VALUE erscheint im Schaltplan der Device-Name
(z.B. 74LS00N). Er lässt sich im Schaltplan nur nach Rückfrage mit dem
VALUE-Befehl verändern.
VIA
Siehe auch SMD,
CHANGE,
DISPLAY,
SET,
PAD,
Design Rules
Der VIA-Befehl plaziert ein Via in einer Platine. Dabei fügt er das Via zu einem Signal hinzu (falls es auf einer Leitung plaziert wird). Werden durch das Via zwei oder mehrere Signale verbunden, so erfolgt eine Nachfrage, ob dies wirklich beabsichtgt ist.
Die eingegebene Größe bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Der Bohrdurchmesser entspricht dem Durchmesser, der für Pads eingestellt ist. Er lässt sich mit
CHANGE DRILL durchmesser einstellen und verändern.
Vias erzeugen Bohrsymbole im Layer Drills und die Lötstopmaske in den Layern tStop/bStop.
Square quadratisch
Round rund
Octagon achteckig
Diese Formen gelten nur für die Aussenlagen (Top bzw. Bottom). In den Innenlagen ist die Form immer "rund".
Die Via-Form kann entweder (wie der Durchmesser) eingegeben werden, während der VIA-Befehl aktiv ist, oder sie kann mit dem Befehl
CHANGE SHAPE shape verändert werden.
Die eingegebene Form bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Beachten Sie bitte, dass die tatsächlichen Werte für Via-Form und -Durchmesser durch die Design Rules des Boards bestimmt werden, in dem das Via verwendet wird.
!RESETwas als
_____ RESETdargestellt würde. Diese Möglichkeit ist nicht auf Signalnamen beschränkt, sondern kann in allen Texten benutzt werden. Man kann auch nur einen Teil eines Textes überstreichen, wie in
!RST!/NMI R/!Wwas als
___
RST/NMI
_
R/W
dargestellt würde. Beachten Sie das zweite Ausrufezeichen, welches das
Ende des Überstrichs markiert. Ein Text kann beliebig viele Überstriche
enthalten. Soll ein Text ein Ausrufezeichen enthalten, welches keinen
Überstrich erzeugt, so muss diesem ein Backslash vorangestellt werden.
Um die Notwendigkeit von Backslashes auf ein Minimum zu reduzieren startet
ein Ausrufezeichen einen Überstrich dann nicht, wenn es das letzte Zeichen
eines Textes ist, oder wenn es unmittelbar von einem Leerzeichen, einem
weiteren Ausrufezeichen, einem Apostroph, einem Anführungszeichen oder
einer schließenden runden, eckigen oder geschweiften Klammer gefolgt wird.
Ein Ausrufezeichen bzw. Komma ohne vorangestellten Backslash, das nach
einem Ausrufezeichen steht, welches einen Überstrich begonnen hat, beendet
den Überstrich (dass das Komma einen Überstrich beendet ist notwendig für
Busse).
Mit dem Befehl UNDO kann man Befehle rückgängig machen. Das ist insbesondere dann nützlich, wenn man z. B. versehentlich etwas gelöscht hat. Die mehrmalige Eingabe von UNDO macht entsprechend viele Befehle rückgängig. Das geht bis zum Zustand nach dem letzen EDIT-, OPEN-, AUTO oder REMOVE-Befehl. Diese Befehle löschen die Vorgeschichte.
Die UNDO-Funktion benötigt Platz auf der Platte und kann die Eingabe von Script-Dateien erheblich verlangsamen. Sie lässt sich bei Bedarf mit dem Befehl
SET UNDO_LOG OFF;abschalten.
UNDO/REDO ist vollkommen in den Mechanismus der Forward&Back-Annotation
integriert.
UPDATE
Siehe auch ADD,
REPLACE
UPDATE;
UPDATE library_name..;
UPDATE package_name@library_name..;
UPDATE +@ | -@ [library_name..];
UPDATE old_library_name = new_library_name;
Der UPDATE-Befehl vergleicht Bauteile in einem Layout oder Schaltplan mit den zugehörigen Bibliothekselementen und aktualisiert diese, sofern Unterschiede festgestellt werden. Wird UPDATE im Bibliotheks-Editor ausgeführt, so werden die in der geladenen Bibliothek befindlichen Packages aus den angegebenen Bibliotheken aktualisiert.
Wird der UPDATE-Befehl ohne Parameter aufgerufen, öffnet sich ein Datei-Dialog, aus dem man die Bibliothek wählt, deren Bauteile mit den Definitionen in der Zeichnung verglichen werden soll.
Werden eine oder mehrere Bibliotheken angegeben, überpüft das Programm alle Bauteile aus diesen Bibliotheken. Der Bibliotheksname kann entweder als einfacher Name (wie "ttl" oder "ttl.lbr") oder mit voller Pfadangabe (wie "/home/mydir/myproject/ttl.lbr" oder "../lbr/ttl") angegeben werden.
Falls der erste Parameter '+@' ist, werden die Namen der angegebenen Bibliotheken (oder aller Bibliotheken, falls keine angegeben wurden) um das '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl erweitert. Dies kann dazu benutzt werden um sicherzustellen, dass die in einer Zeichnung enthaltenen Bibliotheken nicht verändert werden wenn ein Bauteil aus einer neueren Bibliothek gleichen Namens in die Zeichnung eingefügt wird. Bibliotheksnamen die bereits mit dem '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl enden werden nicht verändert.
Falls der erste Parameter '-@' ist, wird das '@'-Zeichen (gefolgt von einer Zahl) vom Ende der angegebenen Bibliotheksnamen (oder aller Bibliotheksnamen, falls keine angegeben wurden) entfernt. Dies funktioniert natürlich nur dann, wenn sich noch keine Bibliothek mit diesem neuen Namen in der Zeichnung befindet.
Bitte beachten Sie, dass "UPDATE +@;" gefolgt von "UPDATE -@;" (und umgekehrt) nicht unbedingt die ursprüngliche Folge von Bibliotheksnamen ergeben muss, da die Reihenfolge, in der die Namen bearbeitet werden, von der Reihenfolge der Bibliotheken in der Zeichnungsdatei abhängt.
Die Bibliotheksdefinitionen, die in einem Schaltplan oder Board gespeichert sind, werden nur anhand des Bibliotheksnamens (z. B. "ttl") identifiziert. Bei der Entscheidung ob das Bauteil überprüft werden soll oder nicht, wird nur dieser Name berücksichtigt. Die Bibliotheken werden in den unter "Libraries" im Directories-Dialog angegebenen Verzeichnissen, von links nach rechts, gesucht. Die erste Bibliothek mit dem angegebenen Namen, die in den Verzeichnissen gefunden wird, wird verwendet. Bitte beachten Sie, dass bei den Bibliotheksnamen nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden wird. Es ist nicht relevant ob die gesuchte Bibliothek zur Zeit "in use" ist oder nicht. Kann eine Bibliothek nicht gefunden werden, findet auch kein Update statt. In diesem Fall wird keine Fehlermeldung ausgegeben.
Wird der UPDATE-Befehl in einem Schaltplan oder Board gestartet, und sind diese über die Forward&Back Annotation verbunden, aktualisiert EAGLE die Bauteile in beiden Dateien.
In manchen Fällen wird es notwendig sein anzugeben, ob Gates, Pins oder Pads aufgrund ihres Namens oder ihrer Koordinaten zugeordnet werden sollen. Das ist dann der Fall, wenn die zugehörigen Bibliotheksobjekte verschoben oder umbenannt wurden. Wenn zuviele Änderungen gemacht wurden (z. B. wurde ein Pin verschoben und umbenannt), ist ein automatisches Aktualisieren nicht möglich. In diesem Fall sollte man die Bibliotheksänderung entweder in mehreren Schritten machen (erst Umbenennen, dann Verschieben) oder das ganze Element umbenennen, so dass es nicht getauscht wird.
In der Notation old_library_name = new_library_name (beachten Sie, dass vor und nach dem '=' Zeichen jeweils mindestens ein Leerzeichen stehen muss) sucht der UPDATE-Befehl die Bibliothek old_library_name im aktuellen Board oder Schaltplan und aktualisiert diese mit dem Inhalt von new_library_name. Hierbei ist zu beachten, dass old_library_name ein reiner Bibliotheksname sein muss, ohne Pfad, während new_library_name ein vollständiger Pfadname sein kann. Wurde der Update erfolgreich ausgeführt, so wird auch die Bibliothek im aktuellen Board oder Schaltplan entsprechend umbenannt - aus diesem Grund ist diese ganze Operation natürlich nur dann möglich, wenn new_library_name bisher im aktuellen Board oder Schaltplan noch nicht verwendet wurde.
Achtung: Nach jedem Library Update in einem Layout oder Schaltplan sollten Sie unbedingt einen Design Rule Check (DRC) und einen Electrical Rule Check (ERC) durchführen!
Durch die Angabe des Package-Namens (package_name@library_name) kann dafür gesorgt
werden, dass nur ein ganz bestimmtes Package ersetzt wird.
USE
Siehe auch ADD,
REPLACE
USE -*;
USE library_name..;
Der USE-Befehl markiert eine Bibliothek so, dass sie für die Befehle ADD oder REPLACE verfügbar ist.
Rufen Sie den USE-Befehl ohne Parameter auf, öffnet sich ein Datei-Dialog aus dem man eine Bibliotheksdatei auswählen kann. Falls für Bibliotheken im "Optionen/Verzeichnisse"-Dialog ein Pfad definiert wurde, erscheinen im Datei-Dialog die Bibliotheken aus diesem Verzeichnis.
Der spezielle Parameter -* bewirkt, dass alle bisher markierten Bibliotheken aufgegeben werden.
library_name kann der volle Name einer Bibliothek oder ein teilqualifizierter Name sein. Falls library_name der Name eines Verzeichnisses ist, werden alle Bibliotheken aus diesem Verzeichnis markiert.
Der Suffix .lbr braucht nicht angegeben zu werden.
EAGLE übernimmt die komplette Bibliotheksinformation in die Zeichnung, deshalb ist die Bibliothek zum Bearbeiten fertiger Platinen nicht mehr erforderlich.
Änderungen an einer Bibliothek wirken sich nicht auf Elemente in den schon bestehenden Zeichnungen aus. Siehe UPDATE-Befehl, um Bauteile durch aktualisierte Bibliothekselemente zu ersetzen.
| USE | öffnet den Datei-Dialog zur Auswahl einer Bibliothek | |
| USE -*; | gibt alle vorher mit USE markierten Bibliotheken auf | |
| USE demo trans*; | markiert die Bibliothek demo.lbr und alle Bibliotheken mit Namen trans*.lbr | |
| USE -* /eagle/lbr; | gibt zunächst alle bereits makierten Bibliotheken auf und markiert dann alle Bibliotheken aus dem Verzeichnis /eagle/lbr |
Gibt man wert an, bevor man das Element mit der Maus selektiert, dann erhalten alle nachfolgend selektierten Elemente diesen Wert. Das ist sehr praktisch, wenn man z. B. eine ganze Reihe von ICs auf denselben Wert setzen will.
Werden name und wert angegeben, so erhält das Element name den angegebenen Wert.
VALUE R1 10k R2 100kHier wurde mehreren Elementen in einem Befehl je ein Wert zugewiesen. Diese Möglichkeit lässt sich auch in Script-Dateien nach folgendem Muster ausnutzen:
VALUE R1 10k \
R2 100k \
R3 5.6k \
C1 10uF \
C2 22nF \
...
Der Backslash ('\') verhindert, dass in der nächsten Zeile ein Parameter
mit einem Schlüsselwort verwechselt wird.
On: Anstelle des Platzhalters VALUE (im Symbol definiert) kann im Schaltplan der aktuelle Wert eingegeben werden.
Off: Anstelle des Platzhalters VALUE erscheint im Schaltplan der Device-Name
(z.B. 74LS00N). Er lässt sich im Schaltplan nur nach Rückfrage mit dem
VALUE-Befehl verändern.
VIA
Siehe auch SMD,
CHANGE,
DISPLAY,
SET,
PAD,
Design Rules
Der VIA-Befehl plaziert ein Via in einer Platine. Dabei fügt er das Via zu einem Signal hinzu (falls es auf einer Leitung plaziert wird). Werden durch das Via zwei oder mehrere Signale verbunden, so erfolgt eine Nachfrage, ob dies wirklich beabsichtgt ist.
Die eingegebene Größe bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Der Bohrdurchmesser entspricht dem Durchmesser, der für Pads eingestellt ist. Er lässt sich mit
CHANGE DRILL durchmesser einstellen und verändern.
Vias erzeugen Bohrsymbole im Layer Drills und die Lötstopmaske in den Layern tStop/bStop.
Square quadratisch
Round rund
Octagon achteckig
Diese Formen gelten nur für die Aussenlagen (Top bzw. Bottom). In den Innenlagen ist die Form immer "rund".
Die Via-Form kann entweder (wie der Durchmesser) eingegeben werden, während der VIA-Befehl aktiv ist, oder sie kann mit dem Befehl
CHANGE SHAPE shape verändert werden.
Die eingegebene Form bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Beachten Sie bitte, dass die tatsächlichen Werte für Via-Form und -Durchmesser durch die Design Rules des Boards bestimmt werden, in dem das Via verwendet wird.
!RESETwas als
_____ RESETdargestellt würde. Diese Möglichkeit ist nicht auf Signalnamen beschränkt, sondern kann in allen Texten benutzt werden. Man kann auch nur einen Teil eines Textes überstreichen, wie in
!RST!/NMI R/!Wwas als
___
RST/NMI
_
R/W
dargestellt würde. Beachten Sie das zweite Ausrufezeichen, welches das
Ende des Überstrichs markiert. Ein Text kann beliebig viele Überstriche
enthalten. Soll ein Text ein Ausrufezeichen enthalten, welches keinen
Überstrich erzeugt, so muss diesem ein Backslash vorangestellt werden.
Um die Notwendigkeit von Backslashes auf ein Minimum zu reduzieren startet
ein Ausrufezeichen einen Überstrich dann nicht, wenn es das letzte Zeichen
eines Textes ist, oder wenn es unmittelbar von einem Leerzeichen, einem
weiteren Ausrufezeichen, einem Apostroph, einem Anführungszeichen oder
einer schließenden runden, eckigen oder geschweiften Klammer gefolgt wird.
Ein Ausrufezeichen bzw. Komma ohne vorangestellten Backslash, das nach
einem Ausrufezeichen steht, welches einen Überstrich begonnen hat, beendet
den Überstrich (dass das Komma einen Überstrich beendet ist notwendig für
Busse).
Mit dem Befehl UNDO kann man Befehle rückgängig machen. Das ist insbesondere dann nützlich, wenn man z. B. versehentlich etwas gelöscht hat. Die mehrmalige Eingabe von UNDO macht entsprechend viele Befehle rückgängig. Das geht bis zum Zustand nach dem letzen EDIT-, OPEN-, AUTO oder REMOVE-Befehl. Diese Befehle löschen die Vorgeschichte.
Die UNDO-Funktion benötigt Platz auf der Platte und kann die Eingabe von Script-Dateien erheblich verlangsamen. Sie lässt sich bei Bedarf mit dem Befehl
SET UNDO_LOG OFF;abschalten.
UNDO/REDO ist vollkommen in den Mechanismus der Forward&Back-Annotation
integriert.
UPDATE
Siehe auch ADD,
REPLACE
UPDATE;
UPDATE library_name..;
UPDATE package_name@library_name..;
UPDATE +@ | -@ [library_name..];
UPDATE old_library_name = new_library_name;
Der UPDATE-Befehl vergleicht Bauteile in einem Layout oder Schaltplan mit den zugehörigen Bibliothekselementen und aktualisiert diese, sofern Unterschiede festgestellt werden. Wird UPDATE im Bibliotheks-Editor ausgeführt, so werden die in der geladenen Bibliothek befindlichen Packages aus den angegebenen Bibliotheken aktualisiert.
Wird der UPDATE-Befehl ohne Parameter aufgerufen, öffnet sich ein Datei-Dialog, aus dem man die Bibliothek wählt, deren Bauteile mit den Definitionen in der Zeichnung verglichen werden soll.
Werden eine oder mehrere Bibliotheken angegeben, überpüft das Programm alle Bauteile aus diesen Bibliotheken. Der Bibliotheksname kann entweder als einfacher Name (wie "ttl" oder "ttl.lbr") oder mit voller Pfadangabe (wie "/home/mydir/myproject/ttl.lbr" oder "../lbr/ttl") angegeben werden.
Falls der erste Parameter '+@' ist, werden die Namen der angegebenen Bibliotheken (oder aller Bibliotheken, falls keine angegeben wurden) um das '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl erweitert. Dies kann dazu benutzt werden um sicherzustellen, dass die in einer Zeichnung enthaltenen Bibliotheken nicht verändert werden wenn ein Bauteil aus einer neueren Bibliothek gleichen Namens in die Zeichnung eingefügt wird. Bibliotheksnamen die bereits mit dem '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl enden werden nicht verändert.
Falls der erste Parameter '-@' ist, wird das '@'-Zeichen (gefolgt von einer Zahl) vom Ende der angegebenen Bibliotheksnamen (oder aller Bibliotheksnamen, falls keine angegeben wurden) entfernt. Dies funktioniert natürlich nur dann, wenn sich noch keine Bibliothek mit diesem neuen Namen in der Zeichnung befindet.
Bitte beachten Sie, dass "UPDATE +@;" gefolgt von "UPDATE -@;" (und umgekehrt) nicht unbedingt die ursprüngliche Folge von Bibliotheksnamen ergeben muss, da die Reihenfolge, in der die Namen bearbeitet werden, von der Reihenfolge der Bibliotheken in der Zeichnungsdatei abhängt.
Die Bibliotheksdefinitionen, die in einem Schaltplan oder Board gespeichert sind, werden nur anhand des Bibliotheksnamens (z. B. "ttl") identifiziert. Bei der Entscheidung ob das Bauteil überprüft werden soll oder nicht, wird nur dieser Name berücksichtigt. Die Bibliotheken werden in den unter "Libraries" im Directories-Dialog angegebenen Verzeichnissen, von links nach rechts, gesucht. Die erste Bibliothek mit dem angegebenen Namen, die in den Verzeichnissen gefunden wird, wird verwendet. Bitte beachten Sie, dass bei den Bibliotheksnamen nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden wird. Es ist nicht relevant ob die gesuchte Bibliothek zur Zeit "in use" ist oder nicht. Kann eine Bibliothek nicht gefunden werden, findet auch kein Update statt. In diesem Fall wird keine Fehlermeldung ausgegeben.
Wird der UPDATE-Befehl in einem Schaltplan oder Board gestartet, und sind diese über die Forward&Back Annotation verbunden, aktualisiert EAGLE die Bauteile in beiden Dateien.
In manchen Fällen wird es notwendig sein anzugeben, ob Gates, Pins oder Pads aufgrund ihres Namens oder ihrer Koordinaten zugeordnet werden sollen. Das ist dann der Fall, wenn die zugehörigen Bibliotheksobjekte verschoben oder umbenannt wurden. Wenn zuviele Änderungen gemacht wurden (z. B. wurde ein Pin verschoben und umbenannt), ist ein automatisches Aktualisieren nicht möglich. In diesem Fall sollte man die Bibliotheksänderung entweder in mehreren Schritten machen (erst Umbenennen, dann Verschieben) oder das ganze Element umbenennen, so dass es nicht getauscht wird.
In der Notation old_library_name = new_library_name (beachten Sie, dass vor und nach dem '=' Zeichen jeweils mindestens ein Leerzeichen stehen muss) sucht der UPDATE-Befehl die Bibliothek old_library_name im aktuellen Board oder Schaltplan und aktualisiert diese mit dem Inhalt von new_library_name. Hierbei ist zu beachten, dass old_library_name ein reiner Bibliotheksname sein muss, ohne Pfad, während new_library_name ein vollständiger Pfadname sein kann. Wurde der Update erfolgreich ausgeführt, so wird auch die Bibliothek im aktuellen Board oder Schaltplan entsprechend umbenannt - aus diesem Grund ist diese ganze Operation natürlich nur dann möglich, wenn new_library_name bisher im aktuellen Board oder Schaltplan noch nicht verwendet wurde.
Achtung: Nach jedem Library Update in einem Layout oder Schaltplan sollten Sie unbedingt einen Design Rule Check (DRC) und einen Electrical Rule Check (ERC) durchführen!
Durch die Angabe des Package-Namens (package_name@library_name) kann dafür gesorgt
werden, dass nur ein ganz bestimmtes Package ersetzt wird.
USE
Siehe auch ADD,
REPLACE
USE -*;
USE library_name..;
Der USE-Befehl markiert eine Bibliothek so, dass sie für die Befehle ADD oder REPLACE verfügbar ist.
Rufen Sie den USE-Befehl ohne Parameter auf, öffnet sich ein Datei-Dialog aus dem man eine Bibliotheksdatei auswählen kann. Falls für Bibliotheken im "Optionen/Verzeichnisse"-Dialog ein Pfad definiert wurde, erscheinen im Datei-Dialog die Bibliotheken aus diesem Verzeichnis.
Der spezielle Parameter -* bewirkt, dass alle bisher markierten Bibliotheken aufgegeben werden.
library_name kann der volle Name einer Bibliothek oder ein teilqualifizierter Name sein. Falls library_name der Name eines Verzeichnisses ist, werden alle Bibliotheken aus diesem Verzeichnis markiert.
Der Suffix .lbr braucht nicht angegeben zu werden.
EAGLE übernimmt die komplette Bibliotheksinformation in die Zeichnung, deshalb ist die Bibliothek zum Bearbeiten fertiger Platinen nicht mehr erforderlich.
Änderungen an einer Bibliothek wirken sich nicht auf Elemente in den schon bestehenden Zeichnungen aus. Siehe UPDATE-Befehl, um Bauteile durch aktualisierte Bibliothekselemente zu ersetzen.
| USE | öffnet den Datei-Dialog zur Auswahl einer Bibliothek | |
| USE -*; | gibt alle vorher mit USE markierten Bibliotheken auf | |
| USE demo trans*; | markiert die Bibliothek demo.lbr und alle Bibliotheken mit Namen trans*.lbr | |
| USE -* /eagle/lbr; | gibt zunächst alle bereits makierten Bibliotheken auf und markiert dann alle Bibliotheken aus dem Verzeichnis /eagle/lbr |
Gibt man wert an, bevor man das Element mit der Maus selektiert, dann erhalten alle nachfolgend selektierten Elemente diesen Wert. Das ist sehr praktisch, wenn man z. B. eine ganze Reihe von ICs auf denselben Wert setzen will.
Werden name und wert angegeben, so erhält das Element name den angegebenen Wert.
VALUE R1 10k R2 100kHier wurde mehreren Elementen in einem Befehl je ein Wert zugewiesen. Diese Möglichkeit lässt sich auch in Script-Dateien nach folgendem Muster ausnutzen:
VALUE R1 10k \
R2 100k \
R3 5.6k \
C1 10uF \
C2 22nF \
...
Der Backslash ('\') verhindert, dass in der nächsten Zeile ein Parameter
mit einem Schlüsselwort verwechselt wird.
On: Anstelle des Platzhalters VALUE (im Symbol definiert) kann im Schaltplan der aktuelle Wert eingegeben werden.
Off: Anstelle des Platzhalters VALUE erscheint im Schaltplan der Device-Name
(z.B. 74LS00N). Er lässt sich im Schaltplan nur nach Rückfrage mit dem
VALUE-Befehl verändern.
VIA
Siehe auch SMD,
CHANGE,
DISPLAY,
SET,
PAD,
Design Rules
Der VIA-Befehl plaziert ein Via in einer Platine. Dabei fügt er das Via zu einem Signal hinzu (falls es auf einer Leitung plaziert wird). Werden durch das Via zwei oder mehrere Signale verbunden, so erfolgt eine Nachfrage, ob dies wirklich beabsichtgt ist.
Die eingegebene Größe bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Der Bohrdurchmesser entspricht dem Durchmesser, der für Pads eingestellt ist. Er lässt sich mit
CHANGE DRILL durchmesser einstellen und verändern.
Vias erzeugen Bohrsymbole im Layer Drills und die Lötstopmaske in den Layern tStop/bStop.
Square quadratisch
Round rund
Octagon achteckig
Diese Formen gelten nur für die Aussenlagen (Top bzw. Bottom). In den Innenlagen ist die Form immer "rund".
Die Via-Form kann entweder (wie der Durchmesser) eingegeben werden, während der VIA-Befehl aktiv ist, oder sie kann mit dem Befehl
CHANGE SHAPE shape verändert werden.
Die eingegebene Form bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Beachten Sie bitte, dass die tatsächlichen Werte für Via-Form und -Durchmesser durch die Design Rules des Boards bestimmt werden, in dem das Via verwendet wird.
!RESETwas als
_____ RESETdargestellt würde. Diese Möglichkeit ist nicht auf Signalnamen beschränkt, sondern kann in allen Texten benutzt werden. Man kann auch nur einen Teil eines Textes überstreichen, wie in
!RST!/NMI R/!Wwas als
___
RST/NMI
_
R/W
dargestellt würde. Beachten Sie das zweite Ausrufezeichen, welches das
Ende des Überstrichs markiert. Ein Text kann beliebig viele Überstriche
enthalten. Soll ein Text ein Ausrufezeichen enthalten, welches keinen
Überstrich erzeugt, so muss diesem ein Backslash vorangestellt werden.
Um die Notwendigkeit von Backslashes auf ein Minimum zu reduzieren startet
ein Ausrufezeichen einen Überstrich dann nicht, wenn es das letzte Zeichen
eines Textes ist, oder wenn es unmittelbar von einem Leerzeichen, einem
weiteren Ausrufezeichen, einem Apostroph, einem Anführungszeichen oder
einer schließenden runden, eckigen oder geschweiften Klammer gefolgt wird.
Ein Ausrufezeichen bzw. Komma ohne vorangestellten Backslash, das nach
einem Ausrufezeichen steht, welches einen Überstrich begonnen hat, beendet
den Überstrich (dass das Komma einen Überstrich beendet ist notwendig für
Busse).
Mit dem Befehl UNDO kann man Befehle rückgängig machen. Das ist insbesondere dann nützlich, wenn man z. B. versehentlich etwas gelöscht hat. Die mehrmalige Eingabe von UNDO macht entsprechend viele Befehle rückgängig. Das geht bis zum Zustand nach dem letzen EDIT-, OPEN-, AUTO oder REMOVE-Befehl. Diese Befehle löschen die Vorgeschichte.
Die UNDO-Funktion benötigt Platz auf der Platte und kann die Eingabe von Script-Dateien erheblich verlangsamen. Sie lässt sich bei Bedarf mit dem Befehl
SET UNDO_LOG OFF;abschalten.
UNDO/REDO ist vollkommen in den Mechanismus der Forward&Back-Annotation
integriert.
UPDATE
Siehe auch ADD,
REPLACE
UPDATE;
UPDATE library_name..;
UPDATE package_name@library_name..;
UPDATE +@ | -@ [library_name..];
UPDATE old_library_name = new_library_name;
Der UPDATE-Befehl vergleicht Bauteile in einem Layout oder Schaltplan mit den zugehörigen Bibliothekselementen und aktualisiert diese, sofern Unterschiede festgestellt werden. Wird UPDATE im Bibliotheks-Editor ausgeführt, so werden die in der geladenen Bibliothek befindlichen Packages aus den angegebenen Bibliotheken aktualisiert.
Wird der UPDATE-Befehl ohne Parameter aufgerufen, öffnet sich ein Datei-Dialog, aus dem man die Bibliothek wählt, deren Bauteile mit den Definitionen in der Zeichnung verglichen werden soll.
Werden eine oder mehrere Bibliotheken angegeben, überpüft das Programm alle Bauteile aus diesen Bibliotheken. Der Bibliotheksname kann entweder als einfacher Name (wie "ttl" oder "ttl.lbr") oder mit voller Pfadangabe (wie "/home/mydir/myproject/ttl.lbr" oder "../lbr/ttl") angegeben werden.
Falls der erste Parameter '+@' ist, werden die Namen der angegebenen Bibliotheken (oder aller Bibliotheken, falls keine angegeben wurden) um das '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl erweitert. Dies kann dazu benutzt werden um sicherzustellen, dass die in einer Zeichnung enthaltenen Bibliotheken nicht verändert werden wenn ein Bauteil aus einer neueren Bibliothek gleichen Namens in die Zeichnung eingefügt wird. Bibliotheksnamen die bereits mit dem '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl enden werden nicht verändert.
Falls der erste Parameter '-@' ist, wird das '@'-Zeichen (gefolgt von einer Zahl) vom Ende der angegebenen Bibliotheksnamen (oder aller Bibliotheksnamen, falls keine angegeben wurden) entfernt. Dies funktioniert natürlich nur dann, wenn sich noch keine Bibliothek mit diesem neuen Namen in der Zeichnung befindet.
Bitte beachten Sie, dass "UPDATE +@;" gefolgt von "UPDATE -@;" (und umgekehrt) nicht unbedingt die ursprüngliche Folge von Bibliotheksnamen ergeben muss, da die Reihenfolge, in der die Namen bearbeitet werden, von der Reihenfolge der Bibliotheken in der Zeichnungsdatei abhängt.
Die Bibliotheksdefinitionen, die in einem Schaltplan oder Board gespeichert sind, werden nur anhand des Bibliotheksnamens (z. B. "ttl") identifiziert. Bei der Entscheidung ob das Bauteil überprüft werden soll oder nicht, wird nur dieser Name berücksichtigt. Die Bibliotheken werden in den unter "Libraries" im Directories-Dialog angegebenen Verzeichnissen, von links nach rechts, gesucht. Die erste Bibliothek mit dem angegebenen Namen, die in den Verzeichnissen gefunden wird, wird verwendet. Bitte beachten Sie, dass bei den Bibliotheksnamen nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden wird. Es ist nicht relevant ob die gesuchte Bibliothek zur Zeit "in use" ist oder nicht. Kann eine Bibliothek nicht gefunden werden, findet auch kein Update statt. In diesem Fall wird keine Fehlermeldung ausgegeben.
Wird der UPDATE-Befehl in einem Schaltplan oder Board gestartet, und sind diese über die Forward&Back Annotation verbunden, aktualisiert EAGLE die Bauteile in beiden Dateien.
In manchen Fällen wird es notwendig sein anzugeben, ob Gates, Pins oder Pads aufgrund ihres Namens oder ihrer Koordinaten zugeordnet werden sollen. Das ist dann der Fall, wenn die zugehörigen Bibliotheksobjekte verschoben oder umbenannt wurden. Wenn zuviele Änderungen gemacht wurden (z. B. wurde ein Pin verschoben und umbenannt), ist ein automatisches Aktualisieren nicht möglich. In diesem Fall sollte man die Bibliotheksänderung entweder in mehreren Schritten machen (erst Umbenennen, dann Verschieben) oder das ganze Element umbenennen, so dass es nicht getauscht wird.
In der Notation old_library_name = new_library_name (beachten Sie, dass vor und nach dem '=' Zeichen jeweils mindestens ein Leerzeichen stehen muss) sucht der UPDATE-Befehl die Bibliothek old_library_name im aktuellen Board oder Schaltplan und aktualisiert diese mit dem Inhalt von new_library_name. Hierbei ist zu beachten, dass old_library_name ein reiner Bibliotheksname sein muss, ohne Pfad, während new_library_name ein vollständiger Pfadname sein kann. Wurde der Update erfolgreich ausgeführt, so wird auch die Bibliothek im aktuellen Board oder Schaltplan entsprechend umbenannt - aus diesem Grund ist diese ganze Operation natürlich nur dann möglich, wenn new_library_name bisher im aktuellen Board oder Schaltplan noch nicht verwendet wurde.
Achtung: Nach jedem Library Update in einem Layout oder Schaltplan sollten Sie unbedingt einen Design Rule Check (DRC) und einen Electrical Rule Check (ERC) durchführen!
Durch die Angabe des Package-Namens (package_name@library_name) kann dafür gesorgt
werden, dass nur ein ganz bestimmtes Package ersetzt wird.
USE
Siehe auch ADD,
REPLACE
USE -*;
USE library_name..;
Der USE-Befehl markiert eine Bibliothek so, dass sie für die Befehle ADD oder REPLACE verfügbar ist.
Rufen Sie den USE-Befehl ohne Parameter auf, öffnet sich ein Datei-Dialog aus dem man eine Bibliotheksdatei auswählen kann. Falls für Bibliotheken im "Optionen/Verzeichnisse"-Dialog ein Pfad definiert wurde, erscheinen im Datei-Dialog die Bibliotheken aus diesem Verzeichnis.
Der spezielle Parameter -* bewirkt, dass alle bisher markierten Bibliotheken aufgegeben werden.
library_name kann der volle Name einer Bibliothek oder ein teilqualifizierter Name sein. Falls library_name der Name eines Verzeichnisses ist, werden alle Bibliotheken aus diesem Verzeichnis markiert.
Der Suffix .lbr braucht nicht angegeben zu werden.
EAGLE übernimmt die komplette Bibliotheksinformation in die Zeichnung, deshalb ist die Bibliothek zum Bearbeiten fertiger Platinen nicht mehr erforderlich.
Änderungen an einer Bibliothek wirken sich nicht auf Elemente in den schon bestehenden Zeichnungen aus. Siehe UPDATE-Befehl, um Bauteile durch aktualisierte Bibliothekselemente zu ersetzen.
| USE | öffnet den Datei-Dialog zur Auswahl einer Bibliothek | |
| USE -*; | gibt alle vorher mit USE markierten Bibliotheken auf | |
| USE demo trans*; | markiert die Bibliothek demo.lbr und alle Bibliotheken mit Namen trans*.lbr | |
| USE -* /eagle/lbr; | gibt zunächst alle bereits makierten Bibliotheken auf und markiert dann alle Bibliotheken aus dem Verzeichnis /eagle/lbr |
Gibt man wert an, bevor man das Element mit der Maus selektiert, dann erhalten alle nachfolgend selektierten Elemente diesen Wert. Das ist sehr praktisch, wenn man z. B. eine ganze Reihe von ICs auf denselben Wert setzen will.
Werden name und wert angegeben, so erhält das Element name den angegebenen Wert.
VALUE R1 10k R2 100kHier wurde mehreren Elementen in einem Befehl je ein Wert zugewiesen. Diese Möglichkeit lässt sich auch in Script-Dateien nach folgendem Muster ausnutzen:
VALUE R1 10k \
R2 100k \
R3 5.6k \
C1 10uF \
C2 22nF \
...
Der Backslash ('\') verhindert, dass in der nächsten Zeile ein Parameter
mit einem Schlüsselwort verwechselt wird.
On: Anstelle des Platzhalters VALUE (im Symbol definiert) kann im Schaltplan der aktuelle Wert eingegeben werden.
Off: Anstelle des Platzhalters VALUE erscheint im Schaltplan der Device-Name
(z.B. 74LS00N). Er lässt sich im Schaltplan nur nach Rückfrage mit dem
VALUE-Befehl verändern.
VIA
Siehe auch SMD,
CHANGE,
DISPLAY,
SET,
PAD,
Design Rules
Der VIA-Befehl plaziert ein Via in einer Platine. Dabei fügt er das Via zu einem Signal hinzu (falls es auf einer Leitung plaziert wird). Werden durch das Via zwei oder mehrere Signale verbunden, so erfolgt eine Nachfrage, ob dies wirklich beabsichtgt ist.
Die eingegebene Größe bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Der Bohrdurchmesser entspricht dem Durchmesser, der für Pads eingestellt ist. Er lässt sich mit
CHANGE DRILL durchmesser einstellen und verändern.
Vias erzeugen Bohrsymbole im Layer Drills und die Lötstopmaske in den Layern tStop/bStop.
Square quadratisch
Round rund
Octagon achteckig
Diese Formen gelten nur für die Aussenlagen (Top bzw. Bottom). In den Innenlagen ist die Form immer "rund".
Die Via-Form kann entweder (wie der Durchmesser) eingegeben werden, während der VIA-Befehl aktiv ist, oder sie kann mit dem Befehl
CHANGE SHAPE shape verändert werden.
Die eingegebene Form bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Beachten Sie bitte, dass die tatsächlichen Werte für Via-Form und -Durchmesser durch die Design Rules des Boards bestimmt werden, in dem das Via verwendet wird.
!RESETwas als
_____ RESETdargestellt würde. Diese Möglichkeit ist nicht auf Signalnamen beschränkt, sondern kann in allen Texten benutzt werden. Man kann auch nur einen Teil eines Textes überstreichen, wie in
!RST!/NMI R/!Wwas als
___
RST/NMI
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R/W
dargestellt würde. Beachten Sie das zweite Ausrufezeichen, welches das
Ende des Überstrichs markiert. Ein Text kann beliebig viele Überstriche
enthalten. Soll ein Text ein Ausrufezeichen enthalten, welches keinen
Überstrich erzeugt, so muss diesem ein Backslash vorangestellt werden.
Um die Notwendigkeit von Backslashes auf ein Minimum zu reduzieren startet
ein Ausrufezeichen einen Überstrich dann nicht, wenn es das letzte Zeichen
eines Textes ist, oder wenn es unmittelbar von einem Leerzeichen, einem
weiteren Ausrufezeichen, einem Apostroph, einem Anführungszeichen oder
einer schließenden runden, eckigen oder geschweiften Klammer gefolgt wird.
Ein Ausrufezeichen bzw. Komma ohne vorangestellten Backslash, das nach
einem Ausrufezeichen steht, welches einen Überstrich begonnen hat, beendet
den Überstrich (dass das Komma einen Überstrich beendet ist notwendig für
Busse).
Mit dem Befehl UNDO kann man Befehle rückgängig machen. Das ist insbesondere dann nützlich, wenn man z. B. versehentlich etwas gelöscht hat. Die mehrmalige Eingabe von UNDO macht entsprechend viele Befehle rückgängig. Das geht bis zum Zustand nach dem letzen EDIT-, OPEN-, AUTO oder REMOVE-Befehl. Diese Befehle löschen die Vorgeschichte.
Die UNDO-Funktion benötigt Platz auf der Platte und kann die Eingabe von Script-Dateien erheblich verlangsamen. Sie lässt sich bei Bedarf mit dem Befehl
SET UNDO_LOG OFF;abschalten.
UNDO/REDO ist vollkommen in den Mechanismus der Forward&Back-Annotation
integriert.
UPDATE
Siehe auch ADD,
REPLACE
UPDATE;
UPDATE library_name..;
UPDATE package_name@library_name..;
UPDATE +@ | -@ [library_name..];
UPDATE old_library_name = new_library_name;
Der UPDATE-Befehl vergleicht Bauteile in einem Layout oder Schaltplan mit den zugehörigen Bibliothekselementen und aktualisiert diese, sofern Unterschiede festgestellt werden. Wird UPDATE im Bibliotheks-Editor ausgeführt, so werden die in der geladenen Bibliothek befindlichen Packages aus den angegebenen Bibliotheken aktualisiert.
Wird der UPDATE-Befehl ohne Parameter aufgerufen, öffnet sich ein Datei-Dialog, aus dem man die Bibliothek wählt, deren Bauteile mit den Definitionen in der Zeichnung verglichen werden soll.
Werden eine oder mehrere Bibliotheken angegeben, überpüft das Programm alle Bauteile aus diesen Bibliotheken. Der Bibliotheksname kann entweder als einfacher Name (wie "ttl" oder "ttl.lbr") oder mit voller Pfadangabe (wie "/home/mydir/myproject/ttl.lbr" oder "../lbr/ttl") angegeben werden.
Falls der erste Parameter '+@' ist, werden die Namen der angegebenen Bibliotheken (oder aller Bibliotheken, falls keine angegeben wurden) um das '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl erweitert. Dies kann dazu benutzt werden um sicherzustellen, dass die in einer Zeichnung enthaltenen Bibliotheken nicht verändert werden wenn ein Bauteil aus einer neueren Bibliothek gleichen Namens in die Zeichnung eingefügt wird. Bibliotheksnamen die bereits mit dem '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl enden werden nicht verändert.
Falls der erste Parameter '-@' ist, wird das '@'-Zeichen (gefolgt von einer Zahl) vom Ende der angegebenen Bibliotheksnamen (oder aller Bibliotheksnamen, falls keine angegeben wurden) entfernt. Dies funktioniert natürlich nur dann, wenn sich noch keine Bibliothek mit diesem neuen Namen in der Zeichnung befindet.
Bitte beachten Sie, dass "UPDATE +@;" gefolgt von "UPDATE -@;" (und umgekehrt) nicht unbedingt die ursprüngliche Folge von Bibliotheksnamen ergeben muss, da die Reihenfolge, in der die Namen bearbeitet werden, von der Reihenfolge der Bibliotheken in der Zeichnungsdatei abhängt.
Die Bibliotheksdefinitionen, die in einem Schaltplan oder Board gespeichert sind, werden nur anhand des Bibliotheksnamens (z. B. "ttl") identifiziert. Bei der Entscheidung ob das Bauteil überprüft werden soll oder nicht, wird nur dieser Name berücksichtigt. Die Bibliotheken werden in den unter "Libraries" im Directories-Dialog angegebenen Verzeichnissen, von links nach rechts, gesucht. Die erste Bibliothek mit dem angegebenen Namen, die in den Verzeichnissen gefunden wird, wird verwendet. Bitte beachten Sie, dass bei den Bibliotheksnamen nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden wird. Es ist nicht relevant ob die gesuchte Bibliothek zur Zeit "in use" ist oder nicht. Kann eine Bibliothek nicht gefunden werden, findet auch kein Update statt. In diesem Fall wird keine Fehlermeldung ausgegeben.
Wird der UPDATE-Befehl in einem Schaltplan oder Board gestartet, und sind diese über die Forward&Back Annotation verbunden, aktualisiert EAGLE die Bauteile in beiden Dateien.
In manchen Fällen wird es notwendig sein anzugeben, ob Gates, Pins oder Pads aufgrund ihres Namens oder ihrer Koordinaten zugeordnet werden sollen. Das ist dann der Fall, wenn die zugehörigen Bibliotheksobjekte verschoben oder umbenannt wurden. Wenn zuviele Änderungen gemacht wurden (z. B. wurde ein Pin verschoben und umbenannt), ist ein automatisches Aktualisieren nicht möglich. In diesem Fall sollte man die Bibliotheksänderung entweder in mehreren Schritten machen (erst Umbenennen, dann Verschieben) oder das ganze Element umbenennen, so dass es nicht getauscht wird.
In der Notation old_library_name = new_library_name (beachten Sie, dass vor und nach dem '=' Zeichen jeweils mindestens ein Leerzeichen stehen muss) sucht der UPDATE-Befehl die Bibliothek old_library_name im aktuellen Board oder Schaltplan und aktualisiert diese mit dem Inhalt von new_library_name. Hierbei ist zu beachten, dass old_library_name ein reiner Bibliotheksname sein muss, ohne Pfad, während new_library_name ein vollständiger Pfadname sein kann. Wurde der Update erfolgreich ausgeführt, so wird auch die Bibliothek im aktuellen Board oder Schaltplan entsprechend umbenannt - aus diesem Grund ist diese ganze Operation natürlich nur dann möglich, wenn new_library_name bisher im aktuellen Board oder Schaltplan noch nicht verwendet wurde.
Achtung: Nach jedem Library Update in einem Layout oder Schaltplan sollten Sie unbedingt einen Design Rule Check (DRC) und einen Electrical Rule Check (ERC) durchführen!
Durch die Angabe des Package-Namens (package_name@library_name) kann dafür gesorgt
werden, dass nur ein ganz bestimmtes Package ersetzt wird.
USE
Siehe auch ADD,
REPLACE
USE -*;
USE library_name..;
Der USE-Befehl markiert eine Bibliothek so, dass sie für die Befehle ADD oder REPLACE verfügbar ist.
Rufen Sie den USE-Befehl ohne Parameter auf, öffnet sich ein Datei-Dialog aus dem man eine Bibliotheksdatei auswählen kann. Falls für Bibliotheken im "Optionen/Verzeichnisse"-Dialog ein Pfad definiert wurde, erscheinen im Datei-Dialog die Bibliotheken aus diesem Verzeichnis.
Der spezielle Parameter -* bewirkt, dass alle bisher markierten Bibliotheken aufgegeben werden.
library_name kann der volle Name einer Bibliothek oder ein teilqualifizierter Name sein. Falls library_name der Name eines Verzeichnisses ist, werden alle Bibliotheken aus diesem Verzeichnis markiert.
Der Suffix .lbr braucht nicht angegeben zu werden.
EAGLE übernimmt die komplette Bibliotheksinformation in die Zeichnung, deshalb ist die Bibliothek zum Bearbeiten fertiger Platinen nicht mehr erforderlich.
Änderungen an einer Bibliothek wirken sich nicht auf Elemente in den schon bestehenden Zeichnungen aus. Siehe UPDATE-Befehl, um Bauteile durch aktualisierte Bibliothekselemente zu ersetzen.
| USE | öffnet den Datei-Dialog zur Auswahl einer Bibliothek | |
| USE -*; | gibt alle vorher mit USE markierten Bibliotheken auf | |
| USE demo trans*; | markiert die Bibliothek demo.lbr und alle Bibliotheken mit Namen trans*.lbr | |
| USE -* /eagle/lbr; | gibt zunächst alle bereits makierten Bibliotheken auf und markiert dann alle Bibliotheken aus dem Verzeichnis /eagle/lbr |
Gibt man wert an, bevor man das Element mit der Maus selektiert, dann erhalten alle nachfolgend selektierten Elemente diesen Wert. Das ist sehr praktisch, wenn man z. B. eine ganze Reihe von ICs auf denselben Wert setzen will.
Werden name und wert angegeben, so erhält das Element name den angegebenen Wert.
VALUE R1 10k R2 100kHier wurde mehreren Elementen in einem Befehl je ein Wert zugewiesen. Diese Möglichkeit lässt sich auch in Script-Dateien nach folgendem Muster ausnutzen:
VALUE R1 10k \
R2 100k \
R3 5.6k \
C1 10uF \
C2 22nF \
...
Der Backslash ('\') verhindert, dass in der nächsten Zeile ein Parameter
mit einem Schlüsselwort verwechselt wird.
On: Anstelle des Platzhalters VALUE (im Symbol definiert) kann im Schaltplan der aktuelle Wert eingegeben werden.
Off: Anstelle des Platzhalters VALUE erscheint im Schaltplan der Device-Name
(z.B. 74LS00N). Er lässt sich im Schaltplan nur nach Rückfrage mit dem
VALUE-Befehl verändern.
VIA
Siehe auch SMD,
CHANGE,
DISPLAY,
SET,
PAD,
Design Rules
Der VIA-Befehl plaziert ein Via in einer Platine. Dabei fügt er das Via zu einem Signal hinzu (falls es auf einer Leitung plaziert wird). Werden durch das Via zwei oder mehrere Signale verbunden, so erfolgt eine Nachfrage, ob dies wirklich beabsichtgt ist.
Die eingegebene Größe bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Der Bohrdurchmesser entspricht dem Durchmesser, der für Pads eingestellt ist. Er lässt sich mit
CHANGE DRILL durchmesser einstellen und verändern.
Vias erzeugen Bohrsymbole im Layer Drills und die Lötstopmaske in den Layern tStop/bStop.
Square quadratisch
Round rund
Octagon achteckig
Diese Formen gelten nur für die Aussenlagen (Top bzw. Bottom). In den Innenlagen ist die Form immer "rund".
Die Via-Form kann entweder (wie der Durchmesser) eingegeben werden, während der VIA-Befehl aktiv ist, oder sie kann mit dem Befehl
CHANGE SHAPE shape verändert werden.
Die eingegebene Form bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Beachten Sie bitte, dass die tatsächlichen Werte für Via-Form und -Durchmesser durch die Design Rules des Boards bestimmt werden, in dem das Via verwendet wird.
!RESETwas als
_____ RESETdargestellt würde. Diese Möglichkeit ist nicht auf Signalnamen beschränkt, sondern kann in allen Texten benutzt werden. Man kann auch nur einen Teil eines Textes überstreichen, wie in
!RST!/NMI R/!Wwas als
___
RST/NMI
_
R/W
dargestellt würde. Beachten Sie das zweite Ausrufezeichen, welches das
Ende des Überstrichs markiert. Ein Text kann beliebig viele Überstriche
enthalten. Soll ein Text ein Ausrufezeichen enthalten, welches keinen
Überstrich erzeugt, so muss diesem ein Backslash vorangestellt werden.
Um die Notwendigkeit von Backslashes auf ein Minimum zu reduzieren startet
ein Ausrufezeichen einen Überstrich dann nicht, wenn es das letzte Zeichen
eines Textes ist, oder wenn es unmittelbar von einem Leerzeichen, einem
weiteren Ausrufezeichen, einem Apostroph, einem Anführungszeichen oder
einer schließenden runden, eckigen oder geschweiften Klammer gefolgt wird.
Ein Ausrufezeichen bzw. Komma ohne vorangestellten Backslash, das nach
einem Ausrufezeichen steht, welches einen Überstrich begonnen hat, beendet
den Überstrich (dass das Komma einen Überstrich beendet ist notwendig für
Busse).
Mit dem Befehl UNDO kann man Befehle rückgängig machen. Das ist insbesondere dann nützlich, wenn man z. B. versehentlich etwas gelöscht hat. Die mehrmalige Eingabe von UNDO macht entsprechend viele Befehle rückgängig. Das geht bis zum Zustand nach dem letzen EDIT-, OPEN-, AUTO oder REMOVE-Befehl. Diese Befehle löschen die Vorgeschichte.
Die UNDO-Funktion benötigt Platz auf der Platte und kann die Eingabe von Script-Dateien erheblich verlangsamen. Sie lässt sich bei Bedarf mit dem Befehl
SET UNDO_LOG OFF;abschalten.
UNDO/REDO ist vollkommen in den Mechanismus der Forward&Back-Annotation
integriert.
UPDATE
Siehe auch ADD,
REPLACE
UPDATE;
UPDATE library_name..;
UPDATE package_name@library_name..;
UPDATE +@ | -@ [library_name..];
UPDATE old_library_name = new_library_name;
Der UPDATE-Befehl vergleicht Bauteile in einem Layout oder Schaltplan mit den zugehörigen Bibliothekselementen und aktualisiert diese, sofern Unterschiede festgestellt werden. Wird UPDATE im Bibliotheks-Editor ausgeführt, so werden die in der geladenen Bibliothek befindlichen Packages aus den angegebenen Bibliotheken aktualisiert.
Wird der UPDATE-Befehl ohne Parameter aufgerufen, öffnet sich ein Datei-Dialog, aus dem man die Bibliothek wählt, deren Bauteile mit den Definitionen in der Zeichnung verglichen werden soll.
Werden eine oder mehrere Bibliotheken angegeben, überpüft das Programm alle Bauteile aus diesen Bibliotheken. Der Bibliotheksname kann entweder als einfacher Name (wie "ttl" oder "ttl.lbr") oder mit voller Pfadangabe (wie "/home/mydir/myproject/ttl.lbr" oder "../lbr/ttl") angegeben werden.
Falls der erste Parameter '+@' ist, werden die Namen der angegebenen Bibliotheken (oder aller Bibliotheken, falls keine angegeben wurden) um das '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl erweitert. Dies kann dazu benutzt werden um sicherzustellen, dass die in einer Zeichnung enthaltenen Bibliotheken nicht verändert werden wenn ein Bauteil aus einer neueren Bibliothek gleichen Namens in die Zeichnung eingefügt wird. Bibliotheksnamen die bereits mit dem '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl enden werden nicht verändert.
Falls der erste Parameter '-@' ist, wird das '@'-Zeichen (gefolgt von einer Zahl) vom Ende der angegebenen Bibliotheksnamen (oder aller Bibliotheksnamen, falls keine angegeben wurden) entfernt. Dies funktioniert natürlich nur dann, wenn sich noch keine Bibliothek mit diesem neuen Namen in der Zeichnung befindet.
Bitte beachten Sie, dass "UPDATE +@;" gefolgt von "UPDATE -@;" (und umgekehrt) nicht unbedingt die ursprüngliche Folge von Bibliotheksnamen ergeben muss, da die Reihenfolge, in der die Namen bearbeitet werden, von der Reihenfolge der Bibliotheken in der Zeichnungsdatei abhängt.
Die Bibliotheksdefinitionen, die in einem Schaltplan oder Board gespeichert sind, werden nur anhand des Bibliotheksnamens (z. B. "ttl") identifiziert. Bei der Entscheidung ob das Bauteil überprüft werden soll oder nicht, wird nur dieser Name berücksichtigt. Die Bibliotheken werden in den unter "Libraries" im Directories-Dialog angegebenen Verzeichnissen, von links nach rechts, gesucht. Die erste Bibliothek mit dem angegebenen Namen, die in den Verzeichnissen gefunden wird, wird verwendet. Bitte beachten Sie, dass bei den Bibliotheksnamen nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden wird. Es ist nicht relevant ob die gesuchte Bibliothek zur Zeit "in use" ist oder nicht. Kann eine Bibliothek nicht gefunden werden, findet auch kein Update statt. In diesem Fall wird keine Fehlermeldung ausgegeben.
Wird der UPDATE-Befehl in einem Schaltplan oder Board gestartet, und sind diese über die Forward&Back Annotation verbunden, aktualisiert EAGLE die Bauteile in beiden Dateien.
In manchen Fällen wird es notwendig sein anzugeben, ob Gates, Pins oder Pads aufgrund ihres Namens oder ihrer Koordinaten zugeordnet werden sollen. Das ist dann der Fall, wenn die zugehörigen Bibliotheksobjekte verschoben oder umbenannt wurden. Wenn zuviele Änderungen gemacht wurden (z. B. wurde ein Pin verschoben und umbenannt), ist ein automatisches Aktualisieren nicht möglich. In diesem Fall sollte man die Bibliotheksänderung entweder in mehreren Schritten machen (erst Umbenennen, dann Verschieben) oder das ganze Element umbenennen, so dass es nicht getauscht wird.
In der Notation old_library_name = new_library_name (beachten Sie, dass vor und nach dem '=' Zeichen jeweils mindestens ein Leerzeichen stehen muss) sucht der UPDATE-Befehl die Bibliothek old_library_name im aktuellen Board oder Schaltplan und aktualisiert diese mit dem Inhalt von new_library_name. Hierbei ist zu beachten, dass old_library_name ein reiner Bibliotheksname sein muss, ohne Pfad, während new_library_name ein vollständiger Pfadname sein kann. Wurde der Update erfolgreich ausgeführt, so wird auch die Bibliothek im aktuellen Board oder Schaltplan entsprechend umbenannt - aus diesem Grund ist diese ganze Operation natürlich nur dann möglich, wenn new_library_name bisher im aktuellen Board oder Schaltplan noch nicht verwendet wurde.
Achtung: Nach jedem Library Update in einem Layout oder Schaltplan sollten Sie unbedingt einen Design Rule Check (DRC) und einen Electrical Rule Check (ERC) durchführen!
Durch die Angabe des Package-Namens (package_name@library_name) kann dafür gesorgt
werden, dass nur ein ganz bestimmtes Package ersetzt wird.
USE
Siehe auch ADD,
REPLACE
USE -*;
USE library_name..;
Der USE-Befehl markiert eine Bibliothek so, dass sie für die Befehle ADD oder REPLACE verfügbar ist.
Rufen Sie den USE-Befehl ohne Parameter auf, öffnet sich ein Datei-Dialog aus dem man eine Bibliotheksdatei auswählen kann. Falls für Bibliotheken im "Optionen/Verzeichnisse"-Dialog ein Pfad definiert wurde, erscheinen im Datei-Dialog die Bibliotheken aus diesem Verzeichnis.
Der spezielle Parameter -* bewirkt, dass alle bisher markierten Bibliotheken aufgegeben werden.
library_name kann der volle Name einer Bibliothek oder ein teilqualifizierter Name sein. Falls library_name der Name eines Verzeichnisses ist, werden alle Bibliotheken aus diesem Verzeichnis markiert.
Der Suffix .lbr braucht nicht angegeben zu werden.
EAGLE übernimmt die komplette Bibliotheksinformation in die Zeichnung, deshalb ist die Bibliothek zum Bearbeiten fertiger Platinen nicht mehr erforderlich.
Änderungen an einer Bibliothek wirken sich nicht auf Elemente in den schon bestehenden Zeichnungen aus. Siehe UPDATE-Befehl, um Bauteile durch aktualisierte Bibliothekselemente zu ersetzen.
| USE | öffnet den Datei-Dialog zur Auswahl einer Bibliothek | |
| USE -*; | gibt alle vorher mit USE markierten Bibliotheken auf | |
| USE demo trans*; | markiert die Bibliothek demo.lbr und alle Bibliotheken mit Namen trans*.lbr | |
| USE -* /eagle/lbr; | gibt zunächst alle bereits makierten Bibliotheken auf und markiert dann alle Bibliotheken aus dem Verzeichnis /eagle/lbr |
Gibt man wert an, bevor man das Element mit der Maus selektiert, dann erhalten alle nachfolgend selektierten Elemente diesen Wert. Das ist sehr praktisch, wenn man z. B. eine ganze Reihe von ICs auf denselben Wert setzen will.
Werden name und wert angegeben, so erhält das Element name den angegebenen Wert.
VALUE R1 10k R2 100kHier wurde mehreren Elementen in einem Befehl je ein Wert zugewiesen. Diese Möglichkeit lässt sich auch in Script-Dateien nach folgendem Muster ausnutzen:
VALUE R1 10k \
R2 100k \
R3 5.6k \
C1 10uF \
C2 22nF \
...
Der Backslash ('\') verhindert, dass in der nächsten Zeile ein Parameter
mit einem Schlüsselwort verwechselt wird.
On: Anstelle des Platzhalters VALUE (im Symbol definiert) kann im Schaltplan der aktuelle Wert eingegeben werden.
Off: Anstelle des Platzhalters VALUE erscheint im Schaltplan der Device-Name
(z.B. 74LS00N). Er lässt sich im Schaltplan nur nach Rückfrage mit dem
VALUE-Befehl verändern.
VIA
Siehe auch SMD,
CHANGE,
DISPLAY,
SET,
PAD,
Design Rules
Der VIA-Befehl plaziert ein Via in einer Platine. Dabei fügt er das Via zu einem Signal hinzu (falls es auf einer Leitung plaziert wird). Werden durch das Via zwei oder mehrere Signale verbunden, so erfolgt eine Nachfrage, ob dies wirklich beabsichtgt ist.
Die eingegebene Größe bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Der Bohrdurchmesser entspricht dem Durchmesser, der für Pads eingestellt ist. Er lässt sich mit
CHANGE DRILL durchmesser einstellen und verändern.
Vias erzeugen Bohrsymbole im Layer Drills und die Lötstopmaske in den Layern tStop/bStop.
Square quadratisch
Round rund
Octagon achteckig
Diese Formen gelten nur für die Aussenlagen (Top bzw. Bottom). In den Innenlagen ist die Form immer "rund".
Die Via-Form kann entweder (wie der Durchmesser) eingegeben werden, während der VIA-Befehl aktiv ist, oder sie kann mit dem Befehl
CHANGE SHAPE shape verändert werden.
Die eingegebene Form bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Beachten Sie bitte, dass die tatsächlichen Werte für Via-Form und -Durchmesser durch die Design Rules des Boards bestimmt werden, in dem das Via verwendet wird.
!RESETwas als
_____ RESETdargestellt würde. Diese Möglichkeit ist nicht auf Signalnamen beschränkt, sondern kann in allen Texten benutzt werden. Man kann auch nur einen Teil eines Textes überstreichen, wie in
!RST!/NMI R/!Wwas als
___
RST/NMI
_
R/W
dargestellt würde. Beachten Sie das zweite Ausrufezeichen, welches das
Ende des Überstrichs markiert. Ein Text kann beliebig viele Überstriche
enthalten. Soll ein Text ein Ausrufezeichen enthalten, welches keinen
Überstrich erzeugt, so muss diesem ein Backslash vorangestellt werden.
Um die Notwendigkeit von Backslashes auf ein Minimum zu reduzieren startet
ein Ausrufezeichen einen Überstrich dann nicht, wenn es das letzte Zeichen
eines Textes ist, oder wenn es unmittelbar von einem Leerzeichen, einem
weiteren Ausrufezeichen, einem Apostroph, einem Anführungszeichen oder
einer schließenden runden, eckigen oder geschweiften Klammer gefolgt wird.
Ein Ausrufezeichen bzw. Komma ohne vorangestellten Backslash, das nach
einem Ausrufezeichen steht, welches einen Überstrich begonnen hat, beendet
den Überstrich (dass das Komma einen Überstrich beendet ist notwendig für
Busse).
Mit dem Befehl UNDO kann man Befehle rückgängig machen. Das ist insbesondere dann nützlich, wenn man z. B. versehentlich etwas gelöscht hat. Die mehrmalige Eingabe von UNDO macht entsprechend viele Befehle rückgängig. Das geht bis zum Zustand nach dem letzen EDIT-, OPEN-, AUTO oder REMOVE-Befehl. Diese Befehle löschen die Vorgeschichte.
Die UNDO-Funktion benötigt Platz auf der Platte und kann die Eingabe von Script-Dateien erheblich verlangsamen. Sie lässt sich bei Bedarf mit dem Befehl
SET UNDO_LOG OFF;abschalten.
UNDO/REDO ist vollkommen in den Mechanismus der Forward&Back-Annotation
integriert.
UPDATE
Siehe auch ADD,
REPLACE
UPDATE;
UPDATE library_name..;
UPDATE package_name@library_name..;
UPDATE +@ | -@ [library_name..];
UPDATE old_library_name = new_library_name;
Der UPDATE-Befehl vergleicht Bauteile in einem Layout oder Schaltplan mit den zugehörigen Bibliothekselementen und aktualisiert diese, sofern Unterschiede festgestellt werden. Wird UPDATE im Bibliotheks-Editor ausgeführt, so werden die in der geladenen Bibliothek befindlichen Packages aus den angegebenen Bibliotheken aktualisiert.
Wird der UPDATE-Befehl ohne Parameter aufgerufen, öffnet sich ein Datei-Dialog, aus dem man die Bibliothek wählt, deren Bauteile mit den Definitionen in der Zeichnung verglichen werden soll.
Werden eine oder mehrere Bibliotheken angegeben, überpüft das Programm alle Bauteile aus diesen Bibliotheken. Der Bibliotheksname kann entweder als einfacher Name (wie "ttl" oder "ttl.lbr") oder mit voller Pfadangabe (wie "/home/mydir/myproject/ttl.lbr" oder "../lbr/ttl") angegeben werden.
Falls der erste Parameter '+@' ist, werden die Namen der angegebenen Bibliotheken (oder aller Bibliotheken, falls keine angegeben wurden) um das '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl erweitert. Dies kann dazu benutzt werden um sicherzustellen, dass die in einer Zeichnung enthaltenen Bibliotheken nicht verändert werden wenn ein Bauteil aus einer neueren Bibliothek gleichen Namens in die Zeichnung eingefügt wird. Bibliotheksnamen die bereits mit dem '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl enden werden nicht verändert.
Falls der erste Parameter '-@' ist, wird das '@'-Zeichen (gefolgt von einer Zahl) vom Ende der angegebenen Bibliotheksnamen (oder aller Bibliotheksnamen, falls keine angegeben wurden) entfernt. Dies funktioniert natürlich nur dann, wenn sich noch keine Bibliothek mit diesem neuen Namen in der Zeichnung befindet.
Bitte beachten Sie, dass "UPDATE +@;" gefolgt von "UPDATE -@;" (und umgekehrt) nicht unbedingt die ursprüngliche Folge von Bibliotheksnamen ergeben muss, da die Reihenfolge, in der die Namen bearbeitet werden, von der Reihenfolge der Bibliotheken in der Zeichnungsdatei abhängt.
Die Bibliotheksdefinitionen, die in einem Schaltplan oder Board gespeichert sind, werden nur anhand des Bibliotheksnamens (z. B. "ttl") identifiziert. Bei der Entscheidung ob das Bauteil überprüft werden soll oder nicht, wird nur dieser Name berücksichtigt. Die Bibliotheken werden in den unter "Libraries" im Directories-Dialog angegebenen Verzeichnissen, von links nach rechts, gesucht. Die erste Bibliothek mit dem angegebenen Namen, die in den Verzeichnissen gefunden wird, wird verwendet. Bitte beachten Sie, dass bei den Bibliotheksnamen nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden wird. Es ist nicht relevant ob die gesuchte Bibliothek zur Zeit "in use" ist oder nicht. Kann eine Bibliothek nicht gefunden werden, findet auch kein Update statt. In diesem Fall wird keine Fehlermeldung ausgegeben.
Wird der UPDATE-Befehl in einem Schaltplan oder Board gestartet, und sind diese über die Forward&Back Annotation verbunden, aktualisiert EAGLE die Bauteile in beiden Dateien.
In manchen Fällen wird es notwendig sein anzugeben, ob Gates, Pins oder Pads aufgrund ihres Namens oder ihrer Koordinaten zugeordnet werden sollen. Das ist dann der Fall, wenn die zugehörigen Bibliotheksobjekte verschoben oder umbenannt wurden. Wenn zuviele Änderungen gemacht wurden (z. B. wurde ein Pin verschoben und umbenannt), ist ein automatisches Aktualisieren nicht möglich. In diesem Fall sollte man die Bibliotheksänderung entweder in mehreren Schritten machen (erst Umbenennen, dann Verschieben) oder das ganze Element umbenennen, so dass es nicht getauscht wird.
In der Notation old_library_name = new_library_name (beachten Sie, dass vor und nach dem '=' Zeichen jeweils mindestens ein Leerzeichen stehen muss) sucht der UPDATE-Befehl die Bibliothek old_library_name im aktuellen Board oder Schaltplan und aktualisiert diese mit dem Inhalt von new_library_name. Hierbei ist zu beachten, dass old_library_name ein reiner Bibliotheksname sein muss, ohne Pfad, während new_library_name ein vollständiger Pfadname sein kann. Wurde der Update erfolgreich ausgeführt, so wird auch die Bibliothek im aktuellen Board oder Schaltplan entsprechend umbenannt - aus diesem Grund ist diese ganze Operation natürlich nur dann möglich, wenn new_library_name bisher im aktuellen Board oder Schaltplan noch nicht verwendet wurde.
Achtung: Nach jedem Library Update in einem Layout oder Schaltplan sollten Sie unbedingt einen Design Rule Check (DRC) und einen Electrical Rule Check (ERC) durchführen!
Durch die Angabe des Package-Namens (package_name@library_name) kann dafür gesorgt
werden, dass nur ein ganz bestimmtes Package ersetzt wird.
USE
Siehe auch ADD,
REPLACE
USE -*;
USE library_name..;
Der USE-Befehl markiert eine Bibliothek so, dass sie für die Befehle ADD oder REPLACE verfügbar ist.
Rufen Sie den USE-Befehl ohne Parameter auf, öffnet sich ein Datei-Dialog aus dem man eine Bibliotheksdatei auswählen kann. Falls für Bibliotheken im "Optionen/Verzeichnisse"-Dialog ein Pfad definiert wurde, erscheinen im Datei-Dialog die Bibliotheken aus diesem Verzeichnis.
Der spezielle Parameter -* bewirkt, dass alle bisher markierten Bibliotheken aufgegeben werden.
library_name kann der volle Name einer Bibliothek oder ein teilqualifizierter Name sein. Falls library_name der Name eines Verzeichnisses ist, werden alle Bibliotheken aus diesem Verzeichnis markiert.
Der Suffix .lbr braucht nicht angegeben zu werden.
EAGLE übernimmt die komplette Bibliotheksinformation in die Zeichnung, deshalb ist die Bibliothek zum Bearbeiten fertiger Platinen nicht mehr erforderlich.
Änderungen an einer Bibliothek wirken sich nicht auf Elemente in den schon bestehenden Zeichnungen aus. Siehe UPDATE-Befehl, um Bauteile durch aktualisierte Bibliothekselemente zu ersetzen.
| USE | öffnet den Datei-Dialog zur Auswahl einer Bibliothek | |
| USE -*; | gibt alle vorher mit USE markierten Bibliotheken auf | |
| USE demo trans*; | markiert die Bibliothek demo.lbr und alle Bibliotheken mit Namen trans*.lbr | |
| USE -* /eagle/lbr; | gibt zunächst alle bereits makierten Bibliotheken auf und markiert dann alle Bibliotheken aus dem Verzeichnis /eagle/lbr |
Gibt man wert an, bevor man das Element mit der Maus selektiert, dann erhalten alle nachfolgend selektierten Elemente diesen Wert. Das ist sehr praktisch, wenn man z. B. eine ganze Reihe von ICs auf denselben Wert setzen will.
Werden name und wert angegeben, so erhält das Element name den angegebenen Wert.
VALUE R1 10k R2 100kHier wurde mehreren Elementen in einem Befehl je ein Wert zugewiesen. Diese Möglichkeit lässt sich auch in Script-Dateien nach folgendem Muster ausnutzen:
VALUE R1 10k \
R2 100k \
R3 5.6k \
C1 10uF \
C2 22nF \
...
Der Backslash ('\') verhindert, dass in der nächsten Zeile ein Parameter
mit einem Schlüsselwort verwechselt wird.
On: Anstelle des Platzhalters VALUE (im Symbol definiert) kann im Schaltplan der aktuelle Wert eingegeben werden.
Off: Anstelle des Platzhalters VALUE erscheint im Schaltplan der Device-Name
(z.B. 74LS00N). Er lässt sich im Schaltplan nur nach Rückfrage mit dem
VALUE-Befehl verändern.
VIA
Siehe auch SMD,
CHANGE,
DISPLAY,
SET,
PAD,
Design Rules
Der VIA-Befehl plaziert ein Via in einer Platine. Dabei fügt er das Via zu einem Signal hinzu (falls es auf einer Leitung plaziert wird). Werden durch das Via zwei oder mehrere Signale verbunden, so erfolgt eine Nachfrage, ob dies wirklich beabsichtgt ist.
Die eingegebene Größe bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Der Bohrdurchmesser entspricht dem Durchmesser, der für Pads eingestellt ist. Er lässt sich mit
CHANGE DRILL durchmesser einstellen und verändern.
Vias erzeugen Bohrsymbole im Layer Drills und die Lötstopmaske in den Layern tStop/bStop.
Square quadratisch
Round rund
Octagon achteckig
Diese Formen gelten nur für die Aussenlagen (Top bzw. Bottom). In den Innenlagen ist die Form immer "rund".
Die Via-Form kann entweder (wie der Durchmesser) eingegeben werden, während der VIA-Befehl aktiv ist, oder sie kann mit dem Befehl
CHANGE SHAPE shape verändert werden.
Die eingegebene Form bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Beachten Sie bitte, dass die tatsächlichen Werte für Via-Form und -Durchmesser durch die Design Rules des Boards bestimmt werden, in dem das Via verwendet wird.
!RESETwas als
_____ RESETdargestellt würde. Diese Möglichkeit ist nicht auf Signalnamen beschränkt, sondern kann in allen Texten benutzt werden. Man kann auch nur einen Teil eines Textes überstreichen, wie in
!RST!/NMI R/!Wwas als
___
RST/NMI
_
R/W
dargestellt würde. Beachten Sie das zweite Ausrufezeichen, welches das
Ende des Überstrichs markiert. Ein Text kann beliebig viele Überstriche
enthalten. Soll ein Text ein Ausrufezeichen enthalten, welches keinen
Überstrich erzeugt, so muss diesem ein Backslash vorangestellt werden.
Um die Notwendigkeit von Backslashes auf ein Minimum zu reduzieren startet
ein Ausrufezeichen einen Überstrich dann nicht, wenn es das letzte Zeichen
eines Textes ist, oder wenn es unmittelbar von einem Leerzeichen, einem
weiteren Ausrufezeichen, einem Apostroph, einem Anführungszeichen oder
einer schließenden runden, eckigen oder geschweiften Klammer gefolgt wird.
Ein Ausrufezeichen bzw. Komma ohne vorangestellten Backslash, das nach
einem Ausrufezeichen steht, welches einen Überstrich begonnen hat, beendet
den Überstrich (dass das Komma einen Überstrich beendet ist notwendig für
Busse).
Mit dem Befehl UNDO kann man Befehle rückgängig machen. Das ist insbesondere dann nützlich, wenn man z. B. versehentlich etwas gelöscht hat. Die mehrmalige Eingabe von UNDO macht entsprechend viele Befehle rückgängig. Das geht bis zum Zustand nach dem letzen EDIT-, OPEN-, AUTO oder REMOVE-Befehl. Diese Befehle löschen die Vorgeschichte.
Die UNDO-Funktion benötigt Platz auf der Platte und kann die Eingabe von Script-Dateien erheblich verlangsamen. Sie lässt sich bei Bedarf mit dem Befehl
SET UNDO_LOG OFF;abschalten.
UNDO/REDO ist vollkommen in den Mechanismus der Forward&Back-Annotation
integriert.
UPDATE
Siehe auch ADD,
REPLACE
UPDATE;
UPDATE library_name..;
UPDATE package_name@library_name..;
UPDATE +@ | -@ [library_name..];
UPDATE old_library_name = new_library_name;
Der UPDATE-Befehl vergleicht Bauteile in einem Layout oder Schaltplan mit den zugehörigen Bibliothekselementen und aktualisiert diese, sofern Unterschiede festgestellt werden. Wird UPDATE im Bibliotheks-Editor ausgeführt, so werden die in der geladenen Bibliothek befindlichen Packages aus den angegebenen Bibliotheken aktualisiert.
Wird der UPDATE-Befehl ohne Parameter aufgerufen, öffnet sich ein Datei-Dialog, aus dem man die Bibliothek wählt, deren Bauteile mit den Definitionen in der Zeichnung verglichen werden soll.
Werden eine oder mehrere Bibliotheken angegeben, überpüft das Programm alle Bauteile aus diesen Bibliotheken. Der Bibliotheksname kann entweder als einfacher Name (wie "ttl" oder "ttl.lbr") oder mit voller Pfadangabe (wie "/home/mydir/myproject/ttl.lbr" oder "../lbr/ttl") angegeben werden.
Falls der erste Parameter '+@' ist, werden die Namen der angegebenen Bibliotheken (oder aller Bibliotheken, falls keine angegeben wurden) um das '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl erweitert. Dies kann dazu benutzt werden um sicherzustellen, dass die in einer Zeichnung enthaltenen Bibliotheken nicht verändert werden wenn ein Bauteil aus einer neueren Bibliothek gleichen Namens in die Zeichnung eingefügt wird. Bibliotheksnamen die bereits mit dem '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl enden werden nicht verändert.
Falls der erste Parameter '-@' ist, wird das '@'-Zeichen (gefolgt von einer Zahl) vom Ende der angegebenen Bibliotheksnamen (oder aller Bibliotheksnamen, falls keine angegeben wurden) entfernt. Dies funktioniert natürlich nur dann, wenn sich noch keine Bibliothek mit diesem neuen Namen in der Zeichnung befindet.
Bitte beachten Sie, dass "UPDATE +@;" gefolgt von "UPDATE -@;" (und umgekehrt) nicht unbedingt die ursprüngliche Folge von Bibliotheksnamen ergeben muss, da die Reihenfolge, in der die Namen bearbeitet werden, von der Reihenfolge der Bibliotheken in der Zeichnungsdatei abhängt.
Die Bibliotheksdefinitionen, die in einem Schaltplan oder Board gespeichert sind, werden nur anhand des Bibliotheksnamens (z. B. "ttl") identifiziert. Bei der Entscheidung ob das Bauteil überprüft werden soll oder nicht, wird nur dieser Name berücksichtigt. Die Bibliotheken werden in den unter "Libraries" im Directories-Dialog angegebenen Verzeichnissen, von links nach rechts, gesucht. Die erste Bibliothek mit dem angegebenen Namen, die in den Verzeichnissen gefunden wird, wird verwendet. Bitte beachten Sie, dass bei den Bibliotheksnamen nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden wird. Es ist nicht relevant ob die gesuchte Bibliothek zur Zeit "in use" ist oder nicht. Kann eine Bibliothek nicht gefunden werden, findet auch kein Update statt. In diesem Fall wird keine Fehlermeldung ausgegeben.
Wird der UPDATE-Befehl in einem Schaltplan oder Board gestartet, und sind diese über die Forward&Back Annotation verbunden, aktualisiert EAGLE die Bauteile in beiden Dateien.
In manchen Fällen wird es notwendig sein anzugeben, ob Gates, Pins oder Pads aufgrund ihres Namens oder ihrer Koordinaten zugeordnet werden sollen. Das ist dann der Fall, wenn die zugehörigen Bibliotheksobjekte verschoben oder umbenannt wurden. Wenn zuviele Änderungen gemacht wurden (z. B. wurde ein Pin verschoben und umbenannt), ist ein automatisches Aktualisieren nicht möglich. In diesem Fall sollte man die Bibliotheksänderung entweder in mehreren Schritten machen (erst Umbenennen, dann Verschieben) oder das ganze Element umbenennen, so dass es nicht getauscht wird.
In der Notation old_library_name = new_library_name (beachten Sie, dass vor und nach dem '=' Zeichen jeweils mindestens ein Leerzeichen stehen muss) sucht der UPDATE-Befehl die Bibliothek old_library_name im aktuellen Board oder Schaltplan und aktualisiert diese mit dem Inhalt von new_library_name. Hierbei ist zu beachten, dass old_library_name ein reiner Bibliotheksname sein muss, ohne Pfad, während new_library_name ein vollständiger Pfadname sein kann. Wurde der Update erfolgreich ausgeführt, so wird auch die Bibliothek im aktuellen Board oder Schaltplan entsprechend umbenannt - aus diesem Grund ist diese ganze Operation natürlich nur dann möglich, wenn new_library_name bisher im aktuellen Board oder Schaltplan noch nicht verwendet wurde.
Achtung: Nach jedem Library Update in einem Layout oder Schaltplan sollten Sie unbedingt einen Design Rule Check (DRC) und einen Electrical Rule Check (ERC) durchführen!
Durch die Angabe des Package-Namens (package_name@library_name) kann dafür gesorgt
werden, dass nur ein ganz bestimmtes Package ersetzt wird.
USE
Siehe auch ADD,
REPLACE
USE -*;
USE library_name..;
Der USE-Befehl markiert eine Bibliothek so, dass sie für die Befehle ADD oder REPLACE verfügbar ist.
Rufen Sie den USE-Befehl ohne Parameter auf, öffnet sich ein Datei-Dialog aus dem man eine Bibliotheksdatei auswählen kann. Falls für Bibliotheken im "Optionen/Verzeichnisse"-Dialog ein Pfad definiert wurde, erscheinen im Datei-Dialog die Bibliotheken aus diesem Verzeichnis.
Der spezielle Parameter -* bewirkt, dass alle bisher markierten Bibliotheken aufgegeben werden.
library_name kann der volle Name einer Bibliothek oder ein teilqualifizierter Name sein. Falls library_name der Name eines Verzeichnisses ist, werden alle Bibliotheken aus diesem Verzeichnis markiert.
Der Suffix .lbr braucht nicht angegeben zu werden.
EAGLE übernimmt die komplette Bibliotheksinformation in die Zeichnung, deshalb ist die Bibliothek zum Bearbeiten fertiger Platinen nicht mehr erforderlich.
Änderungen an einer Bibliothek wirken sich nicht auf Elemente in den schon bestehenden Zeichnungen aus. Siehe UPDATE-Befehl, um Bauteile durch aktualisierte Bibliothekselemente zu ersetzen.
| USE | öffnet den Datei-Dialog zur Auswahl einer Bibliothek | |
| USE -*; | gibt alle vorher mit USE markierten Bibliotheken auf | |
| USE demo trans*; | markiert die Bibliothek demo.lbr und alle Bibliotheken mit Namen trans*.lbr | |
| USE -* /eagle/lbr; | gibt zunächst alle bereits makierten Bibliotheken auf und markiert dann alle Bibliotheken aus dem Verzeichnis /eagle/lbr |
Gibt man wert an, bevor man das Element mit der Maus selektiert, dann erhalten alle nachfolgend selektierten Elemente diesen Wert. Das ist sehr praktisch, wenn man z. B. eine ganze Reihe von ICs auf denselben Wert setzen will.
Werden name und wert angegeben, so erhält das Element name den angegebenen Wert.
VALUE R1 10k R2 100kHier wurde mehreren Elementen in einem Befehl je ein Wert zugewiesen. Diese Möglichkeit lässt sich auch in Script-Dateien nach folgendem Muster ausnutzen:
VALUE R1 10k \
R2 100k \
R3 5.6k \
C1 10uF \
C2 22nF \
...
Der Backslash ('\') verhindert, dass in der nächsten Zeile ein Parameter
mit einem Schlüsselwort verwechselt wird.
On: Anstelle des Platzhalters VALUE (im Symbol definiert) kann im Schaltplan der aktuelle Wert eingegeben werden.
Off: Anstelle des Platzhalters VALUE erscheint im Schaltplan der Device-Name
(z.B. 74LS00N). Er lässt sich im Schaltplan nur nach Rückfrage mit dem
VALUE-Befehl verändern.
VIA
Siehe auch SMD,
CHANGE,
DISPLAY,
SET,
PAD,
Design Rules
Der VIA-Befehl plaziert ein Via in einer Platine. Dabei fügt er das Via zu einem Signal hinzu (falls es auf einer Leitung plaziert wird). Werden durch das Via zwei oder mehrere Signale verbunden, so erfolgt eine Nachfrage, ob dies wirklich beabsichtgt ist.
Die eingegebene Größe bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Der Bohrdurchmesser entspricht dem Durchmesser, der für Pads eingestellt ist. Er lässt sich mit
CHANGE DRILL durchmesser einstellen und verändern.
Vias erzeugen Bohrsymbole im Layer Drills und die Lötstopmaske in den Layern tStop/bStop.
Square quadratisch
Round rund
Octagon achteckig
Diese Formen gelten nur für die Aussenlagen (Top bzw. Bottom). In den Innenlagen ist die Form immer "rund".
Die Via-Form kann entweder (wie der Durchmesser) eingegeben werden, während der VIA-Befehl aktiv ist, oder sie kann mit dem Befehl
CHANGE SHAPE shape verändert werden.
Die eingegebene Form bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Beachten Sie bitte, dass die tatsächlichen Werte für Via-Form und -Durchmesser durch die Design Rules des Boards bestimmt werden, in dem das Via verwendet wird.
!RESETwas als
_____ RESETdargestellt würde. Diese Möglichkeit ist nicht auf Signalnamen beschränkt, sondern kann in allen Texten benutzt werden. Man kann auch nur einen Teil eines Textes überstreichen, wie in
!RST!/NMI R/!Wwas als
___
RST/NMI
_
R/W
dargestellt würde. Beachten Sie das zweite Ausrufezeichen, welches das
Ende des Überstrichs markiert. Ein Text kann beliebig viele Überstriche
enthalten. Soll ein Text ein Ausrufezeichen enthalten, welches keinen
Überstrich erzeugt, so muss diesem ein Backslash vorangestellt werden.
Um die Notwendigkeit von Backslashes auf ein Minimum zu reduzieren startet
ein Ausrufezeichen einen Überstrich dann nicht, wenn es das letzte Zeichen
eines Textes ist, oder wenn es unmittelbar von einem Leerzeichen, einem
weiteren Ausrufezeichen, einem Apostroph, einem Anführungszeichen oder
einer schließenden runden, eckigen oder geschweiften Klammer gefolgt wird.
Ein Ausrufezeichen bzw. Komma ohne vorangestellten Backslash, das nach
einem Ausrufezeichen steht, welches einen Überstrich begonnen hat, beendet
den Überstrich (dass das Komma einen Überstrich beendet ist notwendig für
Busse).
Mit dem Befehl UNDO kann man Befehle rückgängig machen. Das ist insbesondere dann nützlich, wenn man z. B. versehentlich etwas gelöscht hat. Die mehrmalige Eingabe von UNDO macht entsprechend viele Befehle rückgängig. Das geht bis zum Zustand nach dem letzen EDIT-, OPEN-, AUTO oder REMOVE-Befehl. Diese Befehle löschen die Vorgeschichte.
Die UNDO-Funktion benötigt Platz auf der Platte und kann die Eingabe von Script-Dateien erheblich verlangsamen. Sie lässt sich bei Bedarf mit dem Befehl
SET UNDO_LOG OFF;abschalten.
UNDO/REDO ist vollkommen in den Mechanismus der Forward&Back-Annotation
integriert.
UPDATE
Siehe auch ADD,
REPLACE
UPDATE;
UPDATE library_name..;
UPDATE package_name@library_name..;
UPDATE +@ | -@ [library_name..];
UPDATE old_library_name = new_library_name;
Der UPDATE-Befehl vergleicht Bauteile in einem Layout oder Schaltplan mit den zugehörigen Bibliothekselementen und aktualisiert diese, sofern Unterschiede festgestellt werden. Wird UPDATE im Bibliotheks-Editor ausgeführt, so werden die in der geladenen Bibliothek befindlichen Packages aus den angegebenen Bibliotheken aktualisiert.
Wird der UPDATE-Befehl ohne Parameter aufgerufen, öffnet sich ein Datei-Dialog, aus dem man die Bibliothek wählt, deren Bauteile mit den Definitionen in der Zeichnung verglichen werden soll.
Werden eine oder mehrere Bibliotheken angegeben, überpüft das Programm alle Bauteile aus diesen Bibliotheken. Der Bibliotheksname kann entweder als einfacher Name (wie "ttl" oder "ttl.lbr") oder mit voller Pfadangabe (wie "/home/mydir/myproject/ttl.lbr" oder "../lbr/ttl") angegeben werden.
Falls der erste Parameter '+@' ist, werden die Namen der angegebenen Bibliotheken (oder aller Bibliotheken, falls keine angegeben wurden) um das '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl erweitert. Dies kann dazu benutzt werden um sicherzustellen, dass die in einer Zeichnung enthaltenen Bibliotheken nicht verändert werden wenn ein Bauteil aus einer neueren Bibliothek gleichen Namens in die Zeichnung eingefügt wird. Bibliotheksnamen die bereits mit dem '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl enden werden nicht verändert.
Falls der erste Parameter '-@' ist, wird das '@'-Zeichen (gefolgt von einer Zahl) vom Ende der angegebenen Bibliotheksnamen (oder aller Bibliotheksnamen, falls keine angegeben wurden) entfernt. Dies funktioniert natürlich nur dann, wenn sich noch keine Bibliothek mit diesem neuen Namen in der Zeichnung befindet.
Bitte beachten Sie, dass "UPDATE +@;" gefolgt von "UPDATE -@;" (und umgekehrt) nicht unbedingt die ursprüngliche Folge von Bibliotheksnamen ergeben muss, da die Reihenfolge, in der die Namen bearbeitet werden, von der Reihenfolge der Bibliotheken in der Zeichnungsdatei abhängt.
Die Bibliotheksdefinitionen, die in einem Schaltplan oder Board gespeichert sind, werden nur anhand des Bibliotheksnamens (z. B. "ttl") identifiziert. Bei der Entscheidung ob das Bauteil überprüft werden soll oder nicht, wird nur dieser Name berücksichtigt. Die Bibliotheken werden in den unter "Libraries" im Directories-Dialog angegebenen Verzeichnissen, von links nach rechts, gesucht. Die erste Bibliothek mit dem angegebenen Namen, die in den Verzeichnissen gefunden wird, wird verwendet. Bitte beachten Sie, dass bei den Bibliotheksnamen nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden wird. Es ist nicht relevant ob die gesuchte Bibliothek zur Zeit "in use" ist oder nicht. Kann eine Bibliothek nicht gefunden werden, findet auch kein Update statt. In diesem Fall wird keine Fehlermeldung ausgegeben.
Wird der UPDATE-Befehl in einem Schaltplan oder Board gestartet, und sind diese über die Forward&Back Annotation verbunden, aktualisiert EAGLE die Bauteile in beiden Dateien.
In manchen Fällen wird es notwendig sein anzugeben, ob Gates, Pins oder Pads aufgrund ihres Namens oder ihrer Koordinaten zugeordnet werden sollen. Das ist dann der Fall, wenn die zugehörigen Bibliotheksobjekte verschoben oder umbenannt wurden. Wenn zuviele Änderungen gemacht wurden (z. B. wurde ein Pin verschoben und umbenannt), ist ein automatisches Aktualisieren nicht möglich. In diesem Fall sollte man die Bibliotheksänderung entweder in mehreren Schritten machen (erst Umbenennen, dann Verschieben) oder das ganze Element umbenennen, so dass es nicht getauscht wird.
In der Notation old_library_name = new_library_name (beachten Sie, dass vor und nach dem '=' Zeichen jeweils mindestens ein Leerzeichen stehen muss) sucht der UPDATE-Befehl die Bibliothek old_library_name im aktuellen Board oder Schaltplan und aktualisiert diese mit dem Inhalt von new_library_name. Hierbei ist zu beachten, dass old_library_name ein reiner Bibliotheksname sein muss, ohne Pfad, während new_library_name ein vollständiger Pfadname sein kann. Wurde der Update erfolgreich ausgeführt, so wird auch die Bibliothek im aktuellen Board oder Schaltplan entsprechend umbenannt - aus diesem Grund ist diese ganze Operation natürlich nur dann möglich, wenn new_library_name bisher im aktuellen Board oder Schaltplan noch nicht verwendet wurde.
Achtung: Nach jedem Library Update in einem Layout oder Schaltplan sollten Sie unbedingt einen Design Rule Check (DRC) und einen Electrical Rule Check (ERC) durchführen!
Durch die Angabe des Package-Namens (package_name@library_name) kann dafür gesorgt
werden, dass nur ein ganz bestimmtes Package ersetzt wird.
USE
Siehe auch ADD,
REPLACE
USE -*;
USE library_name..;
Der USE-Befehl markiert eine Bibliothek so, dass sie für die Befehle ADD oder REPLACE verfügbar ist.
Rufen Sie den USE-Befehl ohne Parameter auf, öffnet sich ein Datei-Dialog aus dem man eine Bibliotheksdatei auswählen kann. Falls für Bibliotheken im "Optionen/Verzeichnisse"-Dialog ein Pfad definiert wurde, erscheinen im Datei-Dialog die Bibliotheken aus diesem Verzeichnis.
Der spezielle Parameter -* bewirkt, dass alle bisher markierten Bibliotheken aufgegeben werden.
library_name kann der volle Name einer Bibliothek oder ein teilqualifizierter Name sein. Falls library_name der Name eines Verzeichnisses ist, werden alle Bibliotheken aus diesem Verzeichnis markiert.
Der Suffix .lbr braucht nicht angegeben zu werden.
EAGLE übernimmt die komplette Bibliotheksinformation in die Zeichnung, deshalb ist die Bibliothek zum Bearbeiten fertiger Platinen nicht mehr erforderlich.
Änderungen an einer Bibliothek wirken sich nicht auf Elemente in den schon bestehenden Zeichnungen aus. Siehe UPDATE-Befehl, um Bauteile durch aktualisierte Bibliothekselemente zu ersetzen.
| USE | öffnet den Datei-Dialog zur Auswahl einer Bibliothek | |
| USE -*; | gibt alle vorher mit USE markierten Bibliotheken auf | |
| USE demo trans*; | markiert die Bibliothek demo.lbr und alle Bibliotheken mit Namen trans*.lbr | |
| USE -* /eagle/lbr; | gibt zunächst alle bereits makierten Bibliotheken auf und markiert dann alle Bibliotheken aus dem Verzeichnis /eagle/lbr |
Gibt man wert an, bevor man das Element mit der Maus selektiert, dann erhalten alle nachfolgend selektierten Elemente diesen Wert. Das ist sehr praktisch, wenn man z. B. eine ganze Reihe von ICs auf denselben Wert setzen will.
Werden name und wert angegeben, so erhält das Element name den angegebenen Wert.
VALUE R1 10k R2 100kHier wurde mehreren Elementen in einem Befehl je ein Wert zugewiesen. Diese Möglichkeit lässt sich auch in Script-Dateien nach folgendem Muster ausnutzen:
VALUE R1 10k \
R2 100k \
R3 5.6k \
C1 10uF \
C2 22nF \
...
Der Backslash ('\') verhindert, dass in der nächsten Zeile ein Parameter
mit einem Schlüsselwort verwechselt wird.
On: Anstelle des Platzhalters VALUE (im Symbol definiert) kann im Schaltplan der aktuelle Wert eingegeben werden.
Off: Anstelle des Platzhalters VALUE erscheint im Schaltplan der Device-Name
(z.B. 74LS00N). Er lässt sich im Schaltplan nur nach Rückfrage mit dem
VALUE-Befehl verändern.
VIA
Siehe auch SMD,
CHANGE,
DISPLAY,
SET,
PAD,
Design Rules
Der VIA-Befehl plaziert ein Via in einer Platine. Dabei fügt er das Via zu einem Signal hinzu (falls es auf einer Leitung plaziert wird). Werden durch das Via zwei oder mehrere Signale verbunden, so erfolgt eine Nachfrage, ob dies wirklich beabsichtgt ist.
Die eingegebene Größe bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Der Bohrdurchmesser entspricht dem Durchmesser, der für Pads eingestellt ist. Er lässt sich mit
CHANGE DRILL durchmesser einstellen und verändern.
Vias erzeugen Bohrsymbole im Layer Drills und die Lötstopmaske in den Layern tStop/bStop.
Square quadratisch
Round rund
Octagon achteckig
Diese Formen gelten nur für die Aussenlagen (Top bzw. Bottom). In den Innenlagen ist die Form immer "rund".
Die Via-Form kann entweder (wie der Durchmesser) eingegeben werden, während der VIA-Befehl aktiv ist, oder sie kann mit dem Befehl
CHANGE SHAPE shape verändert werden.
Die eingegebene Form bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Beachten Sie bitte, dass die tatsächlichen Werte für Via-Form und -Durchmesser durch die Design Rules des Boards bestimmt werden, in dem das Via verwendet wird.
!RESETwas als
_____ RESETdargestellt würde. Diese Möglichkeit ist nicht auf Signalnamen beschränkt, sondern kann in allen Texten benutzt werden. Man kann auch nur einen Teil eines Textes überstreichen, wie in
!RST!/NMI R/!Wwas als
___
RST/NMI
_
R/W
dargestellt würde. Beachten Sie das zweite Ausrufezeichen, welches das
Ende des Überstrichs markiert. Ein Text kann beliebig viele Überstriche
enthalten. Soll ein Text ein Ausrufezeichen enthalten, welches keinen
Überstrich erzeugt, so muss diesem ein Backslash vorangestellt werden.
Um die Notwendigkeit von Backslashes auf ein Minimum zu reduzieren startet
ein Ausrufezeichen einen Überstrich dann nicht, wenn es das letzte Zeichen
eines Textes ist, oder wenn es unmittelbar von einem Leerzeichen, einem
weiteren Ausrufezeichen, einem Apostroph, einem Anführungszeichen oder
einer schließenden runden, eckigen oder geschweiften Klammer gefolgt wird.
Ein Ausrufezeichen bzw. Komma ohne vorangestellten Backslash, das nach
einem Ausrufezeichen steht, welches einen Überstrich begonnen hat, beendet
den Überstrich (dass das Komma einen Überstrich beendet ist notwendig für
Busse).
Mit dem Befehl UNDO kann man Befehle rückgängig machen. Das ist insbesondere dann nützlich, wenn man z. B. versehentlich etwas gelöscht hat. Die mehrmalige Eingabe von UNDO macht entsprechend viele Befehle rückgängig. Das geht bis zum Zustand nach dem letzen EDIT-, OPEN-, AUTO oder REMOVE-Befehl. Diese Befehle löschen die Vorgeschichte.
Die UNDO-Funktion benötigt Platz auf der Platte und kann die Eingabe von Script-Dateien erheblich verlangsamen. Sie lässt sich bei Bedarf mit dem Befehl
SET UNDO_LOG OFF;abschalten.
UNDO/REDO ist vollkommen in den Mechanismus der Forward&Back-Annotation
integriert.
UPDATE
Siehe auch ADD,
REPLACE
UPDATE;
UPDATE library_name..;
UPDATE package_name@library_name..;
UPDATE +@ | -@ [library_name..];
UPDATE old_library_name = new_library_name;
Der UPDATE-Befehl vergleicht Bauteile in einem Layout oder Schaltplan mit den zugehörigen Bibliothekselementen und aktualisiert diese, sofern Unterschiede festgestellt werden. Wird UPDATE im Bibliotheks-Editor ausgeführt, so werden die in der geladenen Bibliothek befindlichen Packages aus den angegebenen Bibliotheken aktualisiert.
Wird der UPDATE-Befehl ohne Parameter aufgerufen, öffnet sich ein Datei-Dialog, aus dem man die Bibliothek wählt, deren Bauteile mit den Definitionen in der Zeichnung verglichen werden soll.
Werden eine oder mehrere Bibliotheken angegeben, überpüft das Programm alle Bauteile aus diesen Bibliotheken. Der Bibliotheksname kann entweder als einfacher Name (wie "ttl" oder "ttl.lbr") oder mit voller Pfadangabe (wie "/home/mydir/myproject/ttl.lbr" oder "../lbr/ttl") angegeben werden.
Falls der erste Parameter '+@' ist, werden die Namen der angegebenen Bibliotheken (oder aller Bibliotheken, falls keine angegeben wurden) um das '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl erweitert. Dies kann dazu benutzt werden um sicherzustellen, dass die in einer Zeichnung enthaltenen Bibliotheken nicht verändert werden wenn ein Bauteil aus einer neueren Bibliothek gleichen Namens in die Zeichnung eingefügt wird. Bibliotheksnamen die bereits mit dem '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl enden werden nicht verändert.
Falls der erste Parameter '-@' ist, wird das '@'-Zeichen (gefolgt von einer Zahl) vom Ende der angegebenen Bibliotheksnamen (oder aller Bibliotheksnamen, falls keine angegeben wurden) entfernt. Dies funktioniert natürlich nur dann, wenn sich noch keine Bibliothek mit diesem neuen Namen in der Zeichnung befindet.
Bitte beachten Sie, dass "UPDATE +@;" gefolgt von "UPDATE -@;" (und umgekehrt) nicht unbedingt die ursprüngliche Folge von Bibliotheksnamen ergeben muss, da die Reihenfolge, in der die Namen bearbeitet werden, von der Reihenfolge der Bibliotheken in der Zeichnungsdatei abhängt.
Die Bibliotheksdefinitionen, die in einem Schaltplan oder Board gespeichert sind, werden nur anhand des Bibliotheksnamens (z. B. "ttl") identifiziert. Bei der Entscheidung ob das Bauteil überprüft werden soll oder nicht, wird nur dieser Name berücksichtigt. Die Bibliotheken werden in den unter "Libraries" im Directories-Dialog angegebenen Verzeichnissen, von links nach rechts, gesucht. Die erste Bibliothek mit dem angegebenen Namen, die in den Verzeichnissen gefunden wird, wird verwendet. Bitte beachten Sie, dass bei den Bibliotheksnamen nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden wird. Es ist nicht relevant ob die gesuchte Bibliothek zur Zeit "in use" ist oder nicht. Kann eine Bibliothek nicht gefunden werden, findet auch kein Update statt. In diesem Fall wird keine Fehlermeldung ausgegeben.
Wird der UPDATE-Befehl in einem Schaltplan oder Board gestartet, und sind diese über die Forward&Back Annotation verbunden, aktualisiert EAGLE die Bauteile in beiden Dateien.
In manchen Fällen wird es notwendig sein anzugeben, ob Gates, Pins oder Pads aufgrund ihres Namens oder ihrer Koordinaten zugeordnet werden sollen. Das ist dann der Fall, wenn die zugehörigen Bibliotheksobjekte verschoben oder umbenannt wurden. Wenn zuviele Änderungen gemacht wurden (z. B. wurde ein Pin verschoben und umbenannt), ist ein automatisches Aktualisieren nicht möglich. In diesem Fall sollte man die Bibliotheksänderung entweder in mehreren Schritten machen (erst Umbenennen, dann Verschieben) oder das ganze Element umbenennen, so dass es nicht getauscht wird.
In der Notation old_library_name = new_library_name (beachten Sie, dass vor und nach dem '=' Zeichen jeweils mindestens ein Leerzeichen stehen muss) sucht der UPDATE-Befehl die Bibliothek old_library_name im aktuellen Board oder Schaltplan und aktualisiert diese mit dem Inhalt von new_library_name. Hierbei ist zu beachten, dass old_library_name ein reiner Bibliotheksname sein muss, ohne Pfad, während new_library_name ein vollständiger Pfadname sein kann. Wurde der Update erfolgreich ausgeführt, so wird auch die Bibliothek im aktuellen Board oder Schaltplan entsprechend umbenannt - aus diesem Grund ist diese ganze Operation natürlich nur dann möglich, wenn new_library_name bisher im aktuellen Board oder Schaltplan noch nicht verwendet wurde.
Achtung: Nach jedem Library Update in einem Layout oder Schaltplan sollten Sie unbedingt einen Design Rule Check (DRC) und einen Electrical Rule Check (ERC) durchführen!
Durch die Angabe des Package-Namens (package_name@library_name) kann dafür gesorgt
werden, dass nur ein ganz bestimmtes Package ersetzt wird.
USE
Siehe auch ADD,
REPLACE
USE -*;
USE library_name..;
Der USE-Befehl markiert eine Bibliothek so, dass sie für die Befehle ADD oder REPLACE verfügbar ist.
Rufen Sie den USE-Befehl ohne Parameter auf, öffnet sich ein Datei-Dialog aus dem man eine Bibliotheksdatei auswählen kann. Falls für Bibliotheken im "Optionen/Verzeichnisse"-Dialog ein Pfad definiert wurde, erscheinen im Datei-Dialog die Bibliotheken aus diesem Verzeichnis.
Der spezielle Parameter -* bewirkt, dass alle bisher markierten Bibliotheken aufgegeben werden.
library_name kann der volle Name einer Bibliothek oder ein teilqualifizierter Name sein. Falls library_name der Name eines Verzeichnisses ist, werden alle Bibliotheken aus diesem Verzeichnis markiert.
Der Suffix .lbr braucht nicht angegeben zu werden.
EAGLE übernimmt die komplette Bibliotheksinformation in die Zeichnung, deshalb ist die Bibliothek zum Bearbeiten fertiger Platinen nicht mehr erforderlich.
Änderungen an einer Bibliothek wirken sich nicht auf Elemente in den schon bestehenden Zeichnungen aus. Siehe UPDATE-Befehl, um Bauteile durch aktualisierte Bibliothekselemente zu ersetzen.
| USE | öffnet den Datei-Dialog zur Auswahl einer Bibliothek | |
| USE -*; | gibt alle vorher mit USE markierten Bibliotheken auf | |
| USE demo trans*; | markiert die Bibliothek demo.lbr und alle Bibliotheken mit Namen trans*.lbr | |
| USE -* /eagle/lbr; | gibt zunächst alle bereits makierten Bibliotheken auf und markiert dann alle Bibliotheken aus dem Verzeichnis /eagle/lbr |
Gibt man wert an, bevor man das Element mit der Maus selektiert, dann erhalten alle nachfolgend selektierten Elemente diesen Wert. Das ist sehr praktisch, wenn man z. B. eine ganze Reihe von ICs auf denselben Wert setzen will.
Werden name und wert angegeben, so erhält das Element name den angegebenen Wert.
VALUE R1 10k R2 100kHier wurde mehreren Elementen in einem Befehl je ein Wert zugewiesen. Diese Möglichkeit lässt sich auch in Script-Dateien nach folgendem Muster ausnutzen:
VALUE R1 10k \
R2 100k \
R3 5.6k \
C1 10uF \
C2 22nF \
...
Der Backslash ('\') verhindert, dass in der nächsten Zeile ein Parameter
mit einem Schlüsselwort verwechselt wird.
On: Anstelle des Platzhalters VALUE (im Symbol definiert) kann im Schaltplan der aktuelle Wert eingegeben werden.
Off: Anstelle des Platzhalters VALUE erscheint im Schaltplan der Device-Name
(z.B. 74LS00N). Er lässt sich im Schaltplan nur nach Rückfrage mit dem
VALUE-Befehl verändern.
VIA
Siehe auch SMD,
CHANGE,
DISPLAY,
SET,
PAD,
Design Rules
Der VIA-Befehl plaziert ein Via in einer Platine. Dabei fügt er das Via zu einem Signal hinzu (falls es auf einer Leitung plaziert wird). Werden durch das Via zwei oder mehrere Signale verbunden, so erfolgt eine Nachfrage, ob dies wirklich beabsichtgt ist.
Die eingegebene Größe bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Der Bohrdurchmesser entspricht dem Durchmesser, der für Pads eingestellt ist. Er lässt sich mit
CHANGE DRILL durchmesser einstellen und verändern.
Vias erzeugen Bohrsymbole im Layer Drills und die Lötstopmaske in den Layern tStop/bStop.
Square quadratisch
Round rund
Octagon achteckig
Diese Formen gelten nur für die Aussenlagen (Top bzw. Bottom). In den Innenlagen ist die Form immer "rund".
Die Via-Form kann entweder (wie der Durchmesser) eingegeben werden, während der VIA-Befehl aktiv ist, oder sie kann mit dem Befehl
CHANGE SHAPE shape verändert werden.
Die eingegebene Form bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Beachten Sie bitte, dass die tatsächlichen Werte für Via-Form und -Durchmesser durch die Design Rules des Boards bestimmt werden, in dem das Via verwendet wird.
!RESETwas als
_____ RESETdargestellt würde. Diese Möglichkeit ist nicht auf Signalnamen beschränkt, sondern kann in allen Texten benutzt werden. Man kann auch nur einen Teil eines Textes überstreichen, wie in
!RST!/NMI R/!Wwas als
___
RST/NMI
_
R/W
dargestellt würde. Beachten Sie das zweite Ausrufezeichen, welches das
Ende des Überstrichs markiert. Ein Text kann beliebig viele Überstriche
enthalten. Soll ein Text ein Ausrufezeichen enthalten, welches keinen
Überstrich erzeugt, so muss diesem ein Backslash vorangestellt werden.
Um die Notwendigkeit von Backslashes auf ein Minimum zu reduzieren startet
ein Ausrufezeichen einen Überstrich dann nicht, wenn es das letzte Zeichen
eines Textes ist, oder wenn es unmittelbar von einem Leerzeichen, einem
weiteren Ausrufezeichen, einem Apostroph, einem Anführungszeichen oder
einer schließenden runden, eckigen oder geschweiften Klammer gefolgt wird.
Ein Ausrufezeichen bzw. Komma ohne vorangestellten Backslash, das nach
einem Ausrufezeichen steht, welches einen Überstrich begonnen hat, beendet
den Überstrich (dass das Komma einen Überstrich beendet ist notwendig für
Busse).
Mit dem Befehl UNDO kann man Befehle rückgängig machen. Das ist insbesondere dann nützlich, wenn man z. B. versehentlich etwas gelöscht hat. Die mehrmalige Eingabe von UNDO macht entsprechend viele Befehle rückgängig. Das geht bis zum Zustand nach dem letzen EDIT-, OPEN-, AUTO oder REMOVE-Befehl. Diese Befehle löschen die Vorgeschichte.
Die UNDO-Funktion benötigt Platz auf der Platte und kann die Eingabe von Script-Dateien erheblich verlangsamen. Sie lässt sich bei Bedarf mit dem Befehl
SET UNDO_LOG OFF;abschalten.
UNDO/REDO ist vollkommen in den Mechanismus der Forward&Back-Annotation
integriert.
UPDATE
Siehe auch ADD,
REPLACE
UPDATE;
UPDATE library_name..;
UPDATE package_name@library_name..;
UPDATE +@ | -@ [library_name..];
UPDATE old_library_name = new_library_name;
Der UPDATE-Befehl vergleicht Bauteile in einem Layout oder Schaltplan mit den zugehörigen Bibliothekselementen und aktualisiert diese, sofern Unterschiede festgestellt werden. Wird UPDATE im Bibliotheks-Editor ausgeführt, so werden die in der geladenen Bibliothek befindlichen Packages aus den angegebenen Bibliotheken aktualisiert.
Wird der UPDATE-Befehl ohne Parameter aufgerufen, öffnet sich ein Datei-Dialog, aus dem man die Bibliothek wählt, deren Bauteile mit den Definitionen in der Zeichnung verglichen werden soll.
Werden eine oder mehrere Bibliotheken angegeben, überpüft das Programm alle Bauteile aus diesen Bibliotheken. Der Bibliotheksname kann entweder als einfacher Name (wie "ttl" oder "ttl.lbr") oder mit voller Pfadangabe (wie "/home/mydir/myproject/ttl.lbr" oder "../lbr/ttl") angegeben werden.
Falls der erste Parameter '+@' ist, werden die Namen der angegebenen Bibliotheken (oder aller Bibliotheken, falls keine angegeben wurden) um das '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl erweitert. Dies kann dazu benutzt werden um sicherzustellen, dass die in einer Zeichnung enthaltenen Bibliotheken nicht verändert werden wenn ein Bauteil aus einer neueren Bibliothek gleichen Namens in die Zeichnung eingefügt wird. Bibliotheksnamen die bereits mit dem '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl enden werden nicht verändert.
Falls der erste Parameter '-@' ist, wird das '@'-Zeichen (gefolgt von einer Zahl) vom Ende der angegebenen Bibliotheksnamen (oder aller Bibliotheksnamen, falls keine angegeben wurden) entfernt. Dies funktioniert natürlich nur dann, wenn sich noch keine Bibliothek mit diesem neuen Namen in der Zeichnung befindet.
Bitte beachten Sie, dass "UPDATE +@;" gefolgt von "UPDATE -@;" (und umgekehrt) nicht unbedingt die ursprüngliche Folge von Bibliotheksnamen ergeben muss, da die Reihenfolge, in der die Namen bearbeitet werden, von der Reihenfolge der Bibliotheken in der Zeichnungsdatei abhängt.
Die Bibliotheksdefinitionen, die in einem Schaltplan oder Board gespeichert sind, werden nur anhand des Bibliotheksnamens (z. B. "ttl") identifiziert. Bei der Entscheidung ob das Bauteil überprüft werden soll oder nicht, wird nur dieser Name berücksichtigt. Die Bibliotheken werden in den unter "Libraries" im Directories-Dialog angegebenen Verzeichnissen, von links nach rechts, gesucht. Die erste Bibliothek mit dem angegebenen Namen, die in den Verzeichnissen gefunden wird, wird verwendet. Bitte beachten Sie, dass bei den Bibliotheksnamen nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden wird. Es ist nicht relevant ob die gesuchte Bibliothek zur Zeit "in use" ist oder nicht. Kann eine Bibliothek nicht gefunden werden, findet auch kein Update statt. In diesem Fall wird keine Fehlermeldung ausgegeben.
Wird der UPDATE-Befehl in einem Schaltplan oder Board gestartet, und sind diese über die Forward&Back Annotation verbunden, aktualisiert EAGLE die Bauteile in beiden Dateien.
In manchen Fällen wird es notwendig sein anzugeben, ob Gates, Pins oder Pads aufgrund ihres Namens oder ihrer Koordinaten zugeordnet werden sollen. Das ist dann der Fall, wenn die zugehörigen Bibliotheksobjekte verschoben oder umbenannt wurden. Wenn zuviele Änderungen gemacht wurden (z. B. wurde ein Pin verschoben und umbenannt), ist ein automatisches Aktualisieren nicht möglich. In diesem Fall sollte man die Bibliotheksänderung entweder in mehreren Schritten machen (erst Umbenennen, dann Verschieben) oder das ganze Element umbenennen, so dass es nicht getauscht wird.
In der Notation old_library_name = new_library_name (beachten Sie, dass vor und nach dem '=' Zeichen jeweils mindestens ein Leerzeichen stehen muss) sucht der UPDATE-Befehl die Bibliothek old_library_name im aktuellen Board oder Schaltplan und aktualisiert diese mit dem Inhalt von new_library_name. Hierbei ist zu beachten, dass old_library_name ein reiner Bibliotheksname sein muss, ohne Pfad, während new_library_name ein vollständiger Pfadname sein kann. Wurde der Update erfolgreich ausgeführt, so wird auch die Bibliothek im aktuellen Board oder Schaltplan entsprechend umbenannt - aus diesem Grund ist diese ganze Operation natürlich nur dann möglich, wenn new_library_name bisher im aktuellen Board oder Schaltplan noch nicht verwendet wurde.
Achtung: Nach jedem Library Update in einem Layout oder Schaltplan sollten Sie unbedingt einen Design Rule Check (DRC) und einen Electrical Rule Check (ERC) durchführen!
Durch die Angabe des Package-Namens (package_name@library_name) kann dafür gesorgt
werden, dass nur ein ganz bestimmtes Package ersetzt wird.
USE
Siehe auch ADD,
REPLACE
USE -*;
USE library_name..;
Der USE-Befehl markiert eine Bibliothek so, dass sie für die Befehle ADD oder REPLACE verfügbar ist.
Rufen Sie den USE-Befehl ohne Parameter auf, öffnet sich ein Datei-Dialog aus dem man eine Bibliotheksdatei auswählen kann. Falls für Bibliotheken im "Optionen/Verzeichnisse"-Dialog ein Pfad definiert wurde, erscheinen im Datei-Dialog die Bibliotheken aus diesem Verzeichnis.
Der spezielle Parameter -* bewirkt, dass alle bisher markierten Bibliotheken aufgegeben werden.
library_name kann der volle Name einer Bibliothek oder ein teilqualifizierter Name sein. Falls library_name der Name eines Verzeichnisses ist, werden alle Bibliotheken aus diesem Verzeichnis markiert.
Der Suffix .lbr braucht nicht angegeben zu werden.
EAGLE übernimmt die komplette Bibliotheksinformation in die Zeichnung, deshalb ist die Bibliothek zum Bearbeiten fertiger Platinen nicht mehr erforderlich.
Änderungen an einer Bibliothek wirken sich nicht auf Elemente in den schon bestehenden Zeichnungen aus. Siehe UPDATE-Befehl, um Bauteile durch aktualisierte Bibliothekselemente zu ersetzen.
| USE | öffnet den Datei-Dialog zur Auswahl einer Bibliothek | |
| USE -*; | gibt alle vorher mit USE markierten Bibliotheken auf | |
| USE demo trans*; | markiert die Bibliothek demo.lbr und alle Bibliotheken mit Namen trans*.lbr | |
| USE -* /eagle/lbr; | gibt zunächst alle bereits makierten Bibliotheken auf und markiert dann alle Bibliotheken aus dem Verzeichnis /eagle/lbr |
Gibt man wert an, bevor man das Element mit der Maus selektiert, dann erhalten alle nachfolgend selektierten Elemente diesen Wert. Das ist sehr praktisch, wenn man z. B. eine ganze Reihe von ICs auf denselben Wert setzen will.
Werden name und wert angegeben, so erhält das Element name den angegebenen Wert.
VALUE R1 10k R2 100kHier wurde mehreren Elementen in einem Befehl je ein Wert zugewiesen. Diese Möglichkeit lässt sich auch in Script-Dateien nach folgendem Muster ausnutzen:
VALUE R1 10k \
R2 100k \
R3 5.6k \
C1 10uF \
C2 22nF \
...
Der Backslash ('\') verhindert, dass in der nächsten Zeile ein Parameter
mit einem Schlüsselwort verwechselt wird.
On: Anstelle des Platzhalters VALUE (im Symbol definiert) kann im Schaltplan der aktuelle Wert eingegeben werden.
Off: Anstelle des Platzhalters VALUE erscheint im Schaltplan der Device-Name
(z.B. 74LS00N). Er lässt sich im Schaltplan nur nach Rückfrage mit dem
VALUE-Befehl verändern.
VIA
Siehe auch SMD,
CHANGE,
DISPLAY,
SET,
PAD,
Design Rules
Der VIA-Befehl plaziert ein Via in einer Platine. Dabei fügt er das Via zu einem Signal hinzu (falls es auf einer Leitung plaziert wird). Werden durch das Via zwei oder mehrere Signale verbunden, so erfolgt eine Nachfrage, ob dies wirklich beabsichtgt ist.
Die eingegebene Größe bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Der Bohrdurchmesser entspricht dem Durchmesser, der für Pads eingestellt ist. Er lässt sich mit
CHANGE DRILL durchmesser einstellen und verändern.
Vias erzeugen Bohrsymbole im Layer Drills und die Lötstopmaske in den Layern tStop/bStop.
Square quadratisch
Round rund
Octagon achteckig
Diese Formen gelten nur für die Aussenlagen (Top bzw. Bottom). In den Innenlagen ist die Form immer "rund".
Die Via-Form kann entweder (wie der Durchmesser) eingegeben werden, während der VIA-Befehl aktiv ist, oder sie kann mit dem Befehl
CHANGE SHAPE shape verändert werden.
Die eingegebene Form bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Beachten Sie bitte, dass die tatsächlichen Werte für Via-Form und -Durchmesser durch die Design Rules des Boards bestimmt werden, in dem das Via verwendet wird.
!RESETwas als
_____ RESETdargestellt würde. Diese Möglichkeit ist nicht auf Signalnamen beschränkt, sondern kann in allen Texten benutzt werden. Man kann auch nur einen Teil eines Textes überstreichen, wie in
!RST!/NMI R/!Wwas als
___
RST/NMI
_
R/W
dargestellt würde. Beachten Sie das zweite Ausrufezeichen, welches das
Ende des Überstrichs markiert. Ein Text kann beliebig viele Überstriche
enthalten. Soll ein Text ein Ausrufezeichen enthalten, welches keinen
Überstrich erzeugt, so muss diesem ein Backslash vorangestellt werden.
Um die Notwendigkeit von Backslashes auf ein Minimum zu reduzieren startet
ein Ausrufezeichen einen Überstrich dann nicht, wenn es das letzte Zeichen
eines Textes ist, oder wenn es unmittelbar von einem Leerzeichen, einem
weiteren Ausrufezeichen, einem Apostroph, einem Anführungszeichen oder
einer schließenden runden, eckigen oder geschweiften Klammer gefolgt wird.
Ein Ausrufezeichen bzw. Komma ohne vorangestellten Backslash, das nach
einem Ausrufezeichen steht, welches einen Überstrich begonnen hat, beendet
den Überstrich (dass das Komma einen Überstrich beendet ist notwendig für
Busse).
Mit dem Befehl UNDO kann man Befehle rückgängig machen. Das ist insbesondere dann nützlich, wenn man z. B. versehentlich etwas gelöscht hat. Die mehrmalige Eingabe von UNDO macht entsprechend viele Befehle rückgängig. Das geht bis zum Zustand nach dem letzen EDIT-, OPEN-, AUTO oder REMOVE-Befehl. Diese Befehle löschen die Vorgeschichte.
Die UNDO-Funktion benötigt Platz auf der Platte und kann die Eingabe von Script-Dateien erheblich verlangsamen. Sie lässt sich bei Bedarf mit dem Befehl
SET UNDO_LOG OFF;abschalten.
UNDO/REDO ist vollkommen in den Mechanismus der Forward&Back-Annotation
integriert.
UPDATE
Siehe auch ADD,
REPLACE
UPDATE;
UPDATE library_name..;
UPDATE package_name@library_name..;
UPDATE +@ | -@ [library_name..];
UPDATE old_library_name = new_library_name;
Der UPDATE-Befehl vergleicht Bauteile in einem Layout oder Schaltplan mit den zugehörigen Bibliothekselementen und aktualisiert diese, sofern Unterschiede festgestellt werden. Wird UPDATE im Bibliotheks-Editor ausgeführt, so werden die in der geladenen Bibliothek befindlichen Packages aus den angegebenen Bibliotheken aktualisiert.
Wird der UPDATE-Befehl ohne Parameter aufgerufen, öffnet sich ein Datei-Dialog, aus dem man die Bibliothek wählt, deren Bauteile mit den Definitionen in der Zeichnung verglichen werden soll.
Werden eine oder mehrere Bibliotheken angegeben, überpüft das Programm alle Bauteile aus diesen Bibliotheken. Der Bibliotheksname kann entweder als einfacher Name (wie "ttl" oder "ttl.lbr") oder mit voller Pfadangabe (wie "/home/mydir/myproject/ttl.lbr" oder "../lbr/ttl") angegeben werden.
Falls der erste Parameter '+@' ist, werden die Namen der angegebenen Bibliotheken (oder aller Bibliotheken, falls keine angegeben wurden) um das '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl erweitert. Dies kann dazu benutzt werden um sicherzustellen, dass die in einer Zeichnung enthaltenen Bibliotheken nicht verändert werden wenn ein Bauteil aus einer neueren Bibliothek gleichen Namens in die Zeichnung eingefügt wird. Bibliotheksnamen die bereits mit dem '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl enden werden nicht verändert.
Falls der erste Parameter '-@' ist, wird das '@'-Zeichen (gefolgt von einer Zahl) vom Ende der angegebenen Bibliotheksnamen (oder aller Bibliotheksnamen, falls keine angegeben wurden) entfernt. Dies funktioniert natürlich nur dann, wenn sich noch keine Bibliothek mit diesem neuen Namen in der Zeichnung befindet.
Bitte beachten Sie, dass "UPDATE +@;" gefolgt von "UPDATE -@;" (und umgekehrt) nicht unbedingt die ursprüngliche Folge von Bibliotheksnamen ergeben muss, da die Reihenfolge, in der die Namen bearbeitet werden, von der Reihenfolge der Bibliotheken in der Zeichnungsdatei abhängt.
Die Bibliotheksdefinitionen, die in einem Schaltplan oder Board gespeichert sind, werden nur anhand des Bibliotheksnamens (z. B. "ttl") identifiziert. Bei der Entscheidung ob das Bauteil überprüft werden soll oder nicht, wird nur dieser Name berücksichtigt. Die Bibliotheken werden in den unter "Libraries" im Directories-Dialog angegebenen Verzeichnissen, von links nach rechts, gesucht. Die erste Bibliothek mit dem angegebenen Namen, die in den Verzeichnissen gefunden wird, wird verwendet. Bitte beachten Sie, dass bei den Bibliotheksnamen nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden wird. Es ist nicht relevant ob die gesuchte Bibliothek zur Zeit "in use" ist oder nicht. Kann eine Bibliothek nicht gefunden werden, findet auch kein Update statt. In diesem Fall wird keine Fehlermeldung ausgegeben.
Wird der UPDATE-Befehl in einem Schaltplan oder Board gestartet, und sind diese über die Forward&Back Annotation verbunden, aktualisiert EAGLE die Bauteile in beiden Dateien.
In manchen Fällen wird es notwendig sein anzugeben, ob Gates, Pins oder Pads aufgrund ihres Namens oder ihrer Koordinaten zugeordnet werden sollen. Das ist dann der Fall, wenn die zugehörigen Bibliotheksobjekte verschoben oder umbenannt wurden. Wenn zuviele Änderungen gemacht wurden (z. B. wurde ein Pin verschoben und umbenannt), ist ein automatisches Aktualisieren nicht möglich. In diesem Fall sollte man die Bibliotheksänderung entweder in mehreren Schritten machen (erst Umbenennen, dann Verschieben) oder das ganze Element umbenennen, so dass es nicht getauscht wird.
In der Notation old_library_name = new_library_name (beachten Sie, dass vor und nach dem '=' Zeichen jeweils mindestens ein Leerzeichen stehen muss) sucht der UPDATE-Befehl die Bibliothek old_library_name im aktuellen Board oder Schaltplan und aktualisiert diese mit dem Inhalt von new_library_name. Hierbei ist zu beachten, dass old_library_name ein reiner Bibliotheksname sein muss, ohne Pfad, während new_library_name ein vollständiger Pfadname sein kann. Wurde der Update erfolgreich ausgeführt, so wird auch die Bibliothek im aktuellen Board oder Schaltplan entsprechend umbenannt - aus diesem Grund ist diese ganze Operation natürlich nur dann möglich, wenn new_library_name bisher im aktuellen Board oder Schaltplan noch nicht verwendet wurde.
Achtung: Nach jedem Library Update in einem Layout oder Schaltplan sollten Sie unbedingt einen Design Rule Check (DRC) und einen Electrical Rule Check (ERC) durchführen!
Durch die Angabe des Package-Namens (package_name@library_name) kann dafür gesorgt
werden, dass nur ein ganz bestimmtes Package ersetzt wird.
USE
Siehe auch ADD,
REPLACE
USE -*;
USE library_name..;
Der USE-Befehl markiert eine Bibliothek so, dass sie für die Befehle ADD oder REPLACE verfügbar ist.
Rufen Sie den USE-Befehl ohne Parameter auf, öffnet sich ein Datei-Dialog aus dem man eine Bibliotheksdatei auswählen kann. Falls für Bibliotheken im "Optionen/Verzeichnisse"-Dialog ein Pfad definiert wurde, erscheinen im Datei-Dialog die Bibliotheken aus diesem Verzeichnis.
Der spezielle Parameter -* bewirkt, dass alle bisher markierten Bibliotheken aufgegeben werden.
library_name kann der volle Name einer Bibliothek oder ein teilqualifizierter Name sein. Falls library_name der Name eines Verzeichnisses ist, werden alle Bibliotheken aus diesem Verzeichnis markiert.
Der Suffix .lbr braucht nicht angegeben zu werden.
EAGLE übernimmt die komplette Bibliotheksinformation in die Zeichnung, deshalb ist die Bibliothek zum Bearbeiten fertiger Platinen nicht mehr erforderlich.
Änderungen an einer Bibliothek wirken sich nicht auf Elemente in den schon bestehenden Zeichnungen aus. Siehe UPDATE-Befehl, um Bauteile durch aktualisierte Bibliothekselemente zu ersetzen.
| USE | öffnet den Datei-Dialog zur Auswahl einer Bibliothek | |
| USE -*; | gibt alle vorher mit USE markierten Bibliotheken auf | |
| USE demo trans*; | markiert die Bibliothek demo.lbr und alle Bibliotheken mit Namen trans*.lbr | |
| USE -* /eagle/lbr; | gibt zunächst alle bereits makierten Bibliotheken auf und markiert dann alle Bibliotheken aus dem Verzeichnis /eagle/lbr |
Gibt man wert an, bevor man das Element mit der Maus selektiert, dann erhalten alle nachfolgend selektierten Elemente diesen Wert. Das ist sehr praktisch, wenn man z. B. eine ganze Reihe von ICs auf denselben Wert setzen will.
Werden name und wert angegeben, so erhält das Element name den angegebenen Wert.
VALUE R1 10k R2 100kHier wurde mehreren Elementen in einem Befehl je ein Wert zugewiesen. Diese Möglichkeit lässt sich auch in Script-Dateien nach folgendem Muster ausnutzen:
VALUE R1 10k \
R2 100k \
R3 5.6k \
C1 10uF \
C2 22nF \
...
Der Backslash ('\') verhindert, dass in der nächsten Zeile ein Parameter
mit einem Schlüsselwort verwechselt wird.
On: Anstelle des Platzhalters VALUE (im Symbol definiert) kann im Schaltplan der aktuelle Wert eingegeben werden.
Off: Anstelle des Platzhalters VALUE erscheint im Schaltplan der Device-Name
(z.B. 74LS00N). Er lässt sich im Schaltplan nur nach Rückfrage mit dem
VALUE-Befehl verändern.
VIA
Siehe auch SMD,
CHANGE,
DISPLAY,
SET,
PAD,
Design Rules
Der VIA-Befehl plaziert ein Via in einer Platine. Dabei fügt er das Via zu einem Signal hinzu (falls es auf einer Leitung plaziert wird). Werden durch das Via zwei oder mehrere Signale verbunden, so erfolgt eine Nachfrage, ob dies wirklich beabsichtgt ist.
Die eingegebene Größe bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Der Bohrdurchmesser entspricht dem Durchmesser, der für Pads eingestellt ist. Er lässt sich mit
CHANGE DRILL durchmesser einstellen und verändern.
Vias erzeugen Bohrsymbole im Layer Drills und die Lötstopmaske in den Layern tStop/bStop.
Square quadratisch
Round rund
Octagon achteckig
Diese Formen gelten nur für die Aussenlagen (Top bzw. Bottom). In den Innenlagen ist die Form immer "rund".
Die Via-Form kann entweder (wie der Durchmesser) eingegeben werden, während der VIA-Befehl aktiv ist, oder sie kann mit dem Befehl
CHANGE SHAPE shape verändert werden.
Die eingegebene Form bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Beachten Sie bitte, dass die tatsächlichen Werte für Via-Form und -Durchmesser durch die Design Rules des Boards bestimmt werden, in dem das Via verwendet wird.
!RESETwas als
_____ RESETdargestellt würde. Diese Möglichkeit ist nicht auf Signalnamen beschränkt, sondern kann in allen Texten benutzt werden. Man kann auch nur einen Teil eines Textes überstreichen, wie in
!RST!/NMI R/!Wwas als
___
RST/NMI
_
R/W
dargestellt würde. Beachten Sie das zweite Ausrufezeichen, welches das
Ende des Überstrichs markiert. Ein Text kann beliebig viele Überstriche
enthalten. Soll ein Text ein Ausrufezeichen enthalten, welches keinen
Überstrich erzeugt, so muss diesem ein Backslash vorangestellt werden.
Um die Notwendigkeit von Backslashes auf ein Minimum zu reduzieren startet
ein Ausrufezeichen einen Überstrich dann nicht, wenn es das letzte Zeichen
eines Textes ist, oder wenn es unmittelbar von einem Leerzeichen, einem
weiteren Ausrufezeichen, einem Apostroph, einem Anführungszeichen oder
einer schließenden runden, eckigen oder geschweiften Klammer gefolgt wird.
Ein Ausrufezeichen bzw. Komma ohne vorangestellten Backslash, das nach
einem Ausrufezeichen steht, welches einen Überstrich begonnen hat, beendet
den Überstrich (dass das Komma einen Überstrich beendet ist notwendig für
Busse).
Mit dem Befehl UNDO kann man Befehle rückgängig machen. Das ist insbesondere dann nützlich, wenn man z. B. versehentlich etwas gelöscht hat. Die mehrmalige Eingabe von UNDO macht entsprechend viele Befehle rückgängig. Das geht bis zum Zustand nach dem letzen EDIT-, OPEN-, AUTO oder REMOVE-Befehl. Diese Befehle löschen die Vorgeschichte.
Die UNDO-Funktion benötigt Platz auf der Platte und kann die Eingabe von Script-Dateien erheblich verlangsamen. Sie lässt sich bei Bedarf mit dem Befehl
SET UNDO_LOG OFF;abschalten.
UNDO/REDO ist vollkommen in den Mechanismus der Forward&Back-Annotation
integriert.
UPDATE
Siehe auch ADD,
REPLACE
UPDATE;
UPDATE library_name..;
UPDATE package_name@library_name..;
UPDATE +@ | -@ [library_name..];
UPDATE old_library_name = new_library_name;
Der UPDATE-Befehl vergleicht Bauteile in einem Layout oder Schaltplan mit den zugehörigen Bibliothekselementen und aktualisiert diese, sofern Unterschiede festgestellt werden. Wird UPDATE im Bibliotheks-Editor ausgeführt, so werden die in der geladenen Bibliothek befindlichen Packages aus den angegebenen Bibliotheken aktualisiert.
Wird der UPDATE-Befehl ohne Parameter aufgerufen, öffnet sich ein Datei-Dialog, aus dem man die Bibliothek wählt, deren Bauteile mit den Definitionen in der Zeichnung verglichen werden soll.
Werden eine oder mehrere Bibliotheken angegeben, überpüft das Programm alle Bauteile aus diesen Bibliotheken. Der Bibliotheksname kann entweder als einfacher Name (wie "ttl" oder "ttl.lbr") oder mit voller Pfadangabe (wie "/home/mydir/myproject/ttl.lbr" oder "../lbr/ttl") angegeben werden.
Falls der erste Parameter '+@' ist, werden die Namen der angegebenen Bibliotheken (oder aller Bibliotheken, falls keine angegeben wurden) um das '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl erweitert. Dies kann dazu benutzt werden um sicherzustellen, dass die in einer Zeichnung enthaltenen Bibliotheken nicht verändert werden wenn ein Bauteil aus einer neueren Bibliothek gleichen Namens in die Zeichnung eingefügt wird. Bibliotheksnamen die bereits mit dem '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl enden werden nicht verändert.
Falls der erste Parameter '-@' ist, wird das '@'-Zeichen (gefolgt von einer Zahl) vom Ende der angegebenen Bibliotheksnamen (oder aller Bibliotheksnamen, falls keine angegeben wurden) entfernt. Dies funktioniert natürlich nur dann, wenn sich noch keine Bibliothek mit diesem neuen Namen in der Zeichnung befindet.
Bitte beachten Sie, dass "UPDATE +@;" gefolgt von "UPDATE -@;" (und umgekehrt) nicht unbedingt die ursprüngliche Folge von Bibliotheksnamen ergeben muss, da die Reihenfolge, in der die Namen bearbeitet werden, von der Reihenfolge der Bibliotheken in der Zeichnungsdatei abhängt.
Die Bibliotheksdefinitionen, die in einem Schaltplan oder Board gespeichert sind, werden nur anhand des Bibliotheksnamens (z. B. "ttl") identifiziert. Bei der Entscheidung ob das Bauteil überprüft werden soll oder nicht, wird nur dieser Name berücksichtigt. Die Bibliotheken werden in den unter "Libraries" im Directories-Dialog angegebenen Verzeichnissen, von links nach rechts, gesucht. Die erste Bibliothek mit dem angegebenen Namen, die in den Verzeichnissen gefunden wird, wird verwendet. Bitte beachten Sie, dass bei den Bibliotheksnamen nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden wird. Es ist nicht relevant ob die gesuchte Bibliothek zur Zeit "in use" ist oder nicht. Kann eine Bibliothek nicht gefunden werden, findet auch kein Update statt. In diesem Fall wird keine Fehlermeldung ausgegeben.
Wird der UPDATE-Befehl in einem Schaltplan oder Board gestartet, und sind diese über die Forward&Back Annotation verbunden, aktualisiert EAGLE die Bauteile in beiden Dateien.
In manchen Fällen wird es notwendig sein anzugeben, ob Gates, Pins oder Pads aufgrund ihres Namens oder ihrer Koordinaten zugeordnet werden sollen. Das ist dann der Fall, wenn die zugehörigen Bibliotheksobjekte verschoben oder umbenannt wurden. Wenn zuviele Änderungen gemacht wurden (z. B. wurde ein Pin verschoben und umbenannt), ist ein automatisches Aktualisieren nicht möglich. In diesem Fall sollte man die Bibliotheksänderung entweder in mehreren Schritten machen (erst Umbenennen, dann Verschieben) oder das ganze Element umbenennen, so dass es nicht getauscht wird.
In der Notation old_library_name = new_library_name (beachten Sie, dass vor und nach dem '=' Zeichen jeweils mindestens ein Leerzeichen stehen muss) sucht der UPDATE-Befehl die Bibliothek old_library_name im aktuellen Board oder Schaltplan und aktualisiert diese mit dem Inhalt von new_library_name. Hierbei ist zu beachten, dass old_library_name ein reiner Bibliotheksname sein muss, ohne Pfad, während new_library_name ein vollständiger Pfadname sein kann. Wurde der Update erfolgreich ausgeführt, so wird auch die Bibliothek im aktuellen Board oder Schaltplan entsprechend umbenannt - aus diesem Grund ist diese ganze Operation natürlich nur dann möglich, wenn new_library_name bisher im aktuellen Board oder Schaltplan noch nicht verwendet wurde.
Achtung: Nach jedem Library Update in einem Layout oder Schaltplan sollten Sie unbedingt einen Design Rule Check (DRC) und einen Electrical Rule Check (ERC) durchführen!
Durch die Angabe des Package-Namens (package_name@library_name) kann dafür gesorgt
werden, dass nur ein ganz bestimmtes Package ersetzt wird.
USE
Siehe auch ADD,
REPLACE
USE -*;
USE library_name..;
Der USE-Befehl markiert eine Bibliothek so, dass sie für die Befehle ADD oder REPLACE verfügbar ist.
Rufen Sie den USE-Befehl ohne Parameter auf, öffnet sich ein Datei-Dialog aus dem man eine Bibliotheksdatei auswählen kann. Falls für Bibliotheken im "Optionen/Verzeichnisse"-Dialog ein Pfad definiert wurde, erscheinen im Datei-Dialog die Bibliotheken aus diesem Verzeichnis.
Der spezielle Parameter -* bewirkt, dass alle bisher markierten Bibliotheken aufgegeben werden.
library_name kann der volle Name einer Bibliothek oder ein teilqualifizierter Name sein. Falls library_name der Name eines Verzeichnisses ist, werden alle Bibliotheken aus diesem Verzeichnis markiert.
Der Suffix .lbr braucht nicht angegeben zu werden.
EAGLE übernimmt die komplette Bibliotheksinformation in die Zeichnung, deshalb ist die Bibliothek zum Bearbeiten fertiger Platinen nicht mehr erforderlich.
Änderungen an einer Bibliothek wirken sich nicht auf Elemente in den schon bestehenden Zeichnungen aus. Siehe UPDATE-Befehl, um Bauteile durch aktualisierte Bibliothekselemente zu ersetzen.
| USE | öffnet den Datei-Dialog zur Auswahl einer Bibliothek | |
| USE -*; | gibt alle vorher mit USE markierten Bibliotheken auf | |
| USE demo trans*; | markiert die Bibliothek demo.lbr und alle Bibliotheken mit Namen trans*.lbr | |
| USE -* /eagle/lbr; | gibt zunächst alle bereits makierten Bibliotheken auf und markiert dann alle Bibliotheken aus dem Verzeichnis /eagle/lbr |
Gibt man wert an, bevor man das Element mit der Maus selektiert, dann erhalten alle nachfolgend selektierten Elemente diesen Wert. Das ist sehr praktisch, wenn man z. B. eine ganze Reihe von ICs auf denselben Wert setzen will.
Werden name und wert angegeben, so erhält das Element name den angegebenen Wert.
VALUE R1 10k R2 100kHier wurde mehreren Elementen in einem Befehl je ein Wert zugewiesen. Diese Möglichkeit lässt sich auch in Script-Dateien nach folgendem Muster ausnutzen:
VALUE R1 10k \
R2 100k \
R3 5.6k \
C1 10uF \
C2 22nF \
...
Der Backslash ('\') verhindert, dass in der nächsten Zeile ein Parameter
mit einem Schlüsselwort verwechselt wird.
On: Anstelle des Platzhalters VALUE (im Symbol definiert) kann im Schaltplan der aktuelle Wert eingegeben werden.
Off: Anstelle des Platzhalters VALUE erscheint im Schaltplan der Device-Name
(z.B. 74LS00N). Er lässt sich im Schaltplan nur nach Rückfrage mit dem
VALUE-Befehl verändern.
VIA
Siehe auch SMD,
CHANGE,
DISPLAY,
SET,
PAD,
Design Rules
Der VIA-Befehl plaziert ein Via in einer Platine. Dabei fügt er das Via zu einem Signal hinzu (falls es auf einer Leitung plaziert wird). Werden durch das Via zwei oder mehrere Signale verbunden, so erfolgt eine Nachfrage, ob dies wirklich beabsichtgt ist.
Die eingegebene Größe bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Der Bohrdurchmesser entspricht dem Durchmesser, der für Pads eingestellt ist. Er lässt sich mit
CHANGE DRILL durchmesser einstellen und verändern.
Vias erzeugen Bohrsymbole im Layer Drills und die Lötstopmaske in den Layern tStop/bStop.
Square quadratisch
Round rund
Octagon achteckig
Diese Formen gelten nur für die Aussenlagen (Top bzw. Bottom). In den Innenlagen ist die Form immer "rund".
Die Via-Form kann entweder (wie der Durchmesser) eingegeben werden, während der VIA-Befehl aktiv ist, oder sie kann mit dem Befehl
CHANGE SHAPE shape verändert werden.
Die eingegebene Form bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Beachten Sie bitte, dass die tatsächlichen Werte für Via-Form und -Durchmesser durch die Design Rules des Boards bestimmt werden, in dem das Via verwendet wird.
!RESETwas als
_____ RESETdargestellt würde. Diese Möglichkeit ist nicht auf Signalnamen beschränkt, sondern kann in allen Texten benutzt werden. Man kann auch nur einen Teil eines Textes überstreichen, wie in
!RST!/NMI R/!Wwas als
___
RST/NMI
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R/W
dargestellt würde. Beachten Sie das zweite Ausrufezeichen, welches das
Ende des Überstrichs markiert. Ein Text kann beliebig viele Überstriche
enthalten. Soll ein Text ein Ausrufezeichen enthalten, welches keinen
Überstrich erzeugt, so muss diesem ein Backslash vorangestellt werden.
Um die Notwendigkeit von Backslashes auf ein Minimum zu reduzieren startet
ein Ausrufezeichen einen Überstrich dann nicht, wenn es das letzte Zeichen
eines Textes ist, oder wenn es unmittelbar von einem Leerzeichen, einem
weiteren Ausrufezeichen, einem Apostroph, einem Anführungszeichen oder
einer schließenden runden, eckigen oder geschweiften Klammer gefolgt wird.
Ein Ausrufezeichen bzw. Komma ohne vorangestellten Backslash, das nach
einem Ausrufezeichen steht, welches einen Überstrich begonnen hat, beendet
den Überstrich (dass das Komma einen Überstrich beendet ist notwendig für
Busse).
Mit dem Befehl UNDO kann man Befehle rückgängig machen. Das ist insbesondere dann nützlich, wenn man z. B. versehentlich etwas gelöscht hat. Die mehrmalige Eingabe von UNDO macht entsprechend viele Befehle rückgängig. Das geht bis zum Zustand nach dem letzen EDIT-, OPEN-, AUTO oder REMOVE-Befehl. Diese Befehle löschen die Vorgeschichte.
Die UNDO-Funktion benötigt Platz auf der Platte und kann die Eingabe von Script-Dateien erheblich verlangsamen. Sie lässt sich bei Bedarf mit dem Befehl
SET UNDO_LOG OFF;abschalten.
UNDO/REDO ist vollkommen in den Mechanismus der Forward&Back-Annotation
integriert.
UPDATE
Siehe auch ADD,
REPLACE
UPDATE;
UPDATE library_name..;
UPDATE package_name@library_name..;
UPDATE +@ | -@ [library_name..];
UPDATE old_library_name = new_library_name;
Der UPDATE-Befehl vergleicht Bauteile in einem Layout oder Schaltplan mit den zugehörigen Bibliothekselementen und aktualisiert diese, sofern Unterschiede festgestellt werden. Wird UPDATE im Bibliotheks-Editor ausgeführt, so werden die in der geladenen Bibliothek befindlichen Packages aus den angegebenen Bibliotheken aktualisiert.
Wird der UPDATE-Befehl ohne Parameter aufgerufen, öffnet sich ein Datei-Dialog, aus dem man die Bibliothek wählt, deren Bauteile mit den Definitionen in der Zeichnung verglichen werden soll.
Werden eine oder mehrere Bibliotheken angegeben, überpüft das Programm alle Bauteile aus diesen Bibliotheken. Der Bibliotheksname kann entweder als einfacher Name (wie "ttl" oder "ttl.lbr") oder mit voller Pfadangabe (wie "/home/mydir/myproject/ttl.lbr" oder "../lbr/ttl") angegeben werden.
Falls der erste Parameter '+@' ist, werden die Namen der angegebenen Bibliotheken (oder aller Bibliotheken, falls keine angegeben wurden) um das '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl erweitert. Dies kann dazu benutzt werden um sicherzustellen, dass die in einer Zeichnung enthaltenen Bibliotheken nicht verändert werden wenn ein Bauteil aus einer neueren Bibliothek gleichen Namens in die Zeichnung eingefügt wird. Bibliotheksnamen die bereits mit dem '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl enden werden nicht verändert.
Falls der erste Parameter '-@' ist, wird das '@'-Zeichen (gefolgt von einer Zahl) vom Ende der angegebenen Bibliotheksnamen (oder aller Bibliotheksnamen, falls keine angegeben wurden) entfernt. Dies funktioniert natürlich nur dann, wenn sich noch keine Bibliothek mit diesem neuen Namen in der Zeichnung befindet.
Bitte beachten Sie, dass "UPDATE +@;" gefolgt von "UPDATE -@;" (und umgekehrt) nicht unbedingt die ursprüngliche Folge von Bibliotheksnamen ergeben muss, da die Reihenfolge, in der die Namen bearbeitet werden, von der Reihenfolge der Bibliotheken in der Zeichnungsdatei abhängt.
Die Bibliotheksdefinitionen, die in einem Schaltplan oder Board gespeichert sind, werden nur anhand des Bibliotheksnamens (z. B. "ttl") identifiziert. Bei der Entscheidung ob das Bauteil überprüft werden soll oder nicht, wird nur dieser Name berücksichtigt. Die Bibliotheken werden in den unter "Libraries" im Directories-Dialog angegebenen Verzeichnissen, von links nach rechts, gesucht. Die erste Bibliothek mit dem angegebenen Namen, die in den Verzeichnissen gefunden wird, wird verwendet. Bitte beachten Sie, dass bei den Bibliotheksnamen nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden wird. Es ist nicht relevant ob die gesuchte Bibliothek zur Zeit "in use" ist oder nicht. Kann eine Bibliothek nicht gefunden werden, findet auch kein Update statt. In diesem Fall wird keine Fehlermeldung ausgegeben.
Wird der UPDATE-Befehl in einem Schaltplan oder Board gestartet, und sind diese über die Forward&Back Annotation verbunden, aktualisiert EAGLE die Bauteile in beiden Dateien.
In manchen Fällen wird es notwendig sein anzugeben, ob Gates, Pins oder Pads aufgrund ihres Namens oder ihrer Koordinaten zugeordnet werden sollen. Das ist dann der Fall, wenn die zugehörigen Bibliotheksobjekte verschoben oder umbenannt wurden. Wenn zuviele Änderungen gemacht wurden (z. B. wurde ein Pin verschoben und umbenannt), ist ein automatisches Aktualisieren nicht möglich. In diesem Fall sollte man die Bibliotheksänderung entweder in mehreren Schritten machen (erst Umbenennen, dann Verschieben) oder das ganze Element umbenennen, so dass es nicht getauscht wird.
In der Notation old_library_name = new_library_name (beachten Sie, dass vor und nach dem '=' Zeichen jeweils mindestens ein Leerzeichen stehen muss) sucht der UPDATE-Befehl die Bibliothek old_library_name im aktuellen Board oder Schaltplan und aktualisiert diese mit dem Inhalt von new_library_name. Hierbei ist zu beachten, dass old_library_name ein reiner Bibliotheksname sein muss, ohne Pfad, während new_library_name ein vollständiger Pfadname sein kann. Wurde der Update erfolgreich ausgeführt, so wird auch die Bibliothek im aktuellen Board oder Schaltplan entsprechend umbenannt - aus diesem Grund ist diese ganze Operation natürlich nur dann möglich, wenn new_library_name bisher im aktuellen Board oder Schaltplan noch nicht verwendet wurde.
Achtung: Nach jedem Library Update in einem Layout oder Schaltplan sollten Sie unbedingt einen Design Rule Check (DRC) und einen Electrical Rule Check (ERC) durchführen!
Durch die Angabe des Package-Namens (package_name@library_name) kann dafür gesorgt
werden, dass nur ein ganz bestimmtes Package ersetzt wird.
USE
Siehe auch ADD,
REPLACE
USE -*;
USE library_name..;
Der USE-Befehl markiert eine Bibliothek so, dass sie für die Befehle ADD oder REPLACE verfügbar ist.
Rufen Sie den USE-Befehl ohne Parameter auf, öffnet sich ein Datei-Dialog aus dem man eine Bibliotheksdatei auswählen kann. Falls für Bibliotheken im "Optionen/Verzeichnisse"-Dialog ein Pfad definiert wurde, erscheinen im Datei-Dialog die Bibliotheken aus diesem Verzeichnis.
Der spezielle Parameter -* bewirkt, dass alle bisher markierten Bibliotheken aufgegeben werden.
library_name kann der volle Name einer Bibliothek oder ein teilqualifizierter Name sein. Falls library_name der Name eines Verzeichnisses ist, werden alle Bibliotheken aus diesem Verzeichnis markiert.
Der Suffix .lbr braucht nicht angegeben zu werden.
EAGLE übernimmt die komplette Bibliotheksinformation in die Zeichnung, deshalb ist die Bibliothek zum Bearbeiten fertiger Platinen nicht mehr erforderlich.
Änderungen an einer Bibliothek wirken sich nicht auf Elemente in den schon bestehenden Zeichnungen aus. Siehe UPDATE-Befehl, um Bauteile durch aktualisierte Bibliothekselemente zu ersetzen.
| USE | öffnet den Datei-Dialog zur Auswahl einer Bibliothek | |
| USE -*; | gibt alle vorher mit USE markierten Bibliotheken auf | |
| USE demo trans*; | markiert die Bibliothek demo.lbr und alle Bibliotheken mit Namen trans*.lbr | |
| USE -* /eagle/lbr; | gibt zunächst alle bereits makierten Bibliotheken auf und markiert dann alle Bibliotheken aus dem Verzeichnis /eagle/lbr |
Gibt man wert an, bevor man das Element mit der Maus selektiert, dann erhalten alle nachfolgend selektierten Elemente diesen Wert. Das ist sehr praktisch, wenn man z. B. eine ganze Reihe von ICs auf denselben Wert setzen will.
Werden name und wert angegeben, so erhält das Element name den angegebenen Wert.
VALUE R1 10k R2 100kHier wurde mehreren Elementen in einem Befehl je ein Wert zugewiesen. Diese Möglichkeit lässt sich auch in Script-Dateien nach folgendem Muster ausnutzen:
VALUE R1 10k \
R2 100k \
R3 5.6k \
C1 10uF \
C2 22nF \
...
Der Backslash ('\') verhindert, dass in der nächsten Zeile ein Parameter
mit einem Schlüsselwort verwechselt wird.
On: Anstelle des Platzhalters VALUE (im Symbol definiert) kann im Schaltplan der aktuelle Wert eingegeben werden.
Off: Anstelle des Platzhalters VALUE erscheint im Schaltplan der Device-Name
(z.B. 74LS00N). Er lässt sich im Schaltplan nur nach Rückfrage mit dem
VALUE-Befehl verändern.
VIA
Siehe auch SMD,
CHANGE,
DISPLAY,
SET,
PAD,
Design Rules
Der VIA-Befehl plaziert ein Via in einer Platine. Dabei fügt er das Via zu einem Signal hinzu (falls es auf einer Leitung plaziert wird). Werden durch das Via zwei oder mehrere Signale verbunden, so erfolgt eine Nachfrage, ob dies wirklich beabsichtgt ist.
Die eingegebene Größe bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Der Bohrdurchmesser entspricht dem Durchmesser, der für Pads eingestellt ist. Er lässt sich mit
CHANGE DRILL durchmesser einstellen und verändern.
Vias erzeugen Bohrsymbole im Layer Drills und die Lötstopmaske in den Layern tStop/bStop.
Square quadratisch
Round rund
Octagon achteckig
Diese Formen gelten nur für die Aussenlagen (Top bzw. Bottom). In den Innenlagen ist die Form immer "rund".
Die Via-Form kann entweder (wie der Durchmesser) eingegeben werden, während der VIA-Befehl aktiv ist, oder sie kann mit dem Befehl
CHANGE SHAPE shape verändert werden.
Die eingegebene Form bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Beachten Sie bitte, dass die tatsächlichen Werte für Via-Form und -Durchmesser durch die Design Rules des Boards bestimmt werden, in dem das Via verwendet wird.
!RESETwas als
_____ RESETdargestellt würde. Diese Möglichkeit ist nicht auf Signalnamen beschränkt, sondern kann in allen Texten benutzt werden. Man kann auch nur einen Teil eines Textes überstreichen, wie in
!RST!/NMI R/!Wwas als
___
RST/NMI
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R/W
dargestellt würde. Beachten Sie das zweite Ausrufezeichen, welches das
Ende des Überstrichs markiert. Ein Text kann beliebig viele Überstriche
enthalten. Soll ein Text ein Ausrufezeichen enthalten, welches keinen
Überstrich erzeugt, so muss diesem ein Backslash vorangestellt werden.
Um die Notwendigkeit von Backslashes auf ein Minimum zu reduzieren startet
ein Ausrufezeichen einen Überstrich dann nicht, wenn es das letzte Zeichen
eines Textes ist, oder wenn es unmittelbar von einem Leerzeichen, einem
weiteren Ausrufezeichen, einem Apostroph, einem Anführungszeichen oder
einer schließenden runden, eckigen oder geschweiften Klammer gefolgt wird.
Ein Ausrufezeichen bzw. Komma ohne vorangestellten Backslash, das nach
einem Ausrufezeichen steht, welches einen Überstrich begonnen hat, beendet
den Überstrich (dass das Komma einen Überstrich beendet ist notwendig für
Busse).
Mit dem Befehl UNDO kann man Befehle rückgängig machen. Das ist insbesondere dann nützlich, wenn man z. B. versehentlich etwas gelöscht hat. Die mehrmalige Eingabe von UNDO macht entsprechend viele Befehle rückgängig. Das geht bis zum Zustand nach dem letzen EDIT-, OPEN-, AUTO oder REMOVE-Befehl. Diese Befehle löschen die Vorgeschichte.
Die UNDO-Funktion benötigt Platz auf der Platte und kann die Eingabe von Script-Dateien erheblich verlangsamen. Sie lässt sich bei Bedarf mit dem Befehl
SET UNDO_LOG OFF;abschalten.
UNDO/REDO ist vollkommen in den Mechanismus der Forward&Back-Annotation
integriert.
UPDATE
Siehe auch ADD,
REPLACE
UPDATE;
UPDATE library_name..;
UPDATE package_name@library_name..;
UPDATE +@ | -@ [library_name..];
UPDATE old_library_name = new_library_name;
Der UPDATE-Befehl vergleicht Bauteile in einem Layout oder Schaltplan mit den zugehörigen Bibliothekselementen und aktualisiert diese, sofern Unterschiede festgestellt werden. Wird UPDATE im Bibliotheks-Editor ausgeführt, so werden die in der geladenen Bibliothek befindlichen Packages aus den angegebenen Bibliotheken aktualisiert.
Wird der UPDATE-Befehl ohne Parameter aufgerufen, öffnet sich ein Datei-Dialog, aus dem man die Bibliothek wählt, deren Bauteile mit den Definitionen in der Zeichnung verglichen werden soll.
Werden eine oder mehrere Bibliotheken angegeben, überpüft das Programm alle Bauteile aus diesen Bibliotheken. Der Bibliotheksname kann entweder als einfacher Name (wie "ttl" oder "ttl.lbr") oder mit voller Pfadangabe (wie "/home/mydir/myproject/ttl.lbr" oder "../lbr/ttl") angegeben werden.
Falls der erste Parameter '+@' ist, werden die Namen der angegebenen Bibliotheken (oder aller Bibliotheken, falls keine angegeben wurden) um das '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl erweitert. Dies kann dazu benutzt werden um sicherzustellen, dass die in einer Zeichnung enthaltenen Bibliotheken nicht verändert werden wenn ein Bauteil aus einer neueren Bibliothek gleichen Namens in die Zeichnung eingefügt wird. Bibliotheksnamen die bereits mit dem '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl enden werden nicht verändert.
Falls der erste Parameter '-@' ist, wird das '@'-Zeichen (gefolgt von einer Zahl) vom Ende der angegebenen Bibliotheksnamen (oder aller Bibliotheksnamen, falls keine angegeben wurden) entfernt. Dies funktioniert natürlich nur dann, wenn sich noch keine Bibliothek mit diesem neuen Namen in der Zeichnung befindet.
Bitte beachten Sie, dass "UPDATE +@;" gefolgt von "UPDATE -@;" (und umgekehrt) nicht unbedingt die ursprüngliche Folge von Bibliotheksnamen ergeben muss, da die Reihenfolge, in der die Namen bearbeitet werden, von der Reihenfolge der Bibliotheken in der Zeichnungsdatei abhängt.
Die Bibliotheksdefinitionen, die in einem Schaltplan oder Board gespeichert sind, werden nur anhand des Bibliotheksnamens (z. B. "ttl") identifiziert. Bei der Entscheidung ob das Bauteil überprüft werden soll oder nicht, wird nur dieser Name berücksichtigt. Die Bibliotheken werden in den unter "Libraries" im Directories-Dialog angegebenen Verzeichnissen, von links nach rechts, gesucht. Die erste Bibliothek mit dem angegebenen Namen, die in den Verzeichnissen gefunden wird, wird verwendet. Bitte beachten Sie, dass bei den Bibliotheksnamen nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden wird. Es ist nicht relevant ob die gesuchte Bibliothek zur Zeit "in use" ist oder nicht. Kann eine Bibliothek nicht gefunden werden, findet auch kein Update statt. In diesem Fall wird keine Fehlermeldung ausgegeben.
Wird der UPDATE-Befehl in einem Schaltplan oder Board gestartet, und sind diese über die Forward&Back Annotation verbunden, aktualisiert EAGLE die Bauteile in beiden Dateien.
In manchen Fällen wird es notwendig sein anzugeben, ob Gates, Pins oder Pads aufgrund ihres Namens oder ihrer Koordinaten zugeordnet werden sollen. Das ist dann der Fall, wenn die zugehörigen Bibliotheksobjekte verschoben oder umbenannt wurden. Wenn zuviele Änderungen gemacht wurden (z. B. wurde ein Pin verschoben und umbenannt), ist ein automatisches Aktualisieren nicht möglich. In diesem Fall sollte man die Bibliotheksänderung entweder in mehreren Schritten machen (erst Umbenennen, dann Verschieben) oder das ganze Element umbenennen, so dass es nicht getauscht wird.
In der Notation old_library_name = new_library_name (beachten Sie, dass vor und nach dem '=' Zeichen jeweils mindestens ein Leerzeichen stehen muss) sucht der UPDATE-Befehl die Bibliothek old_library_name im aktuellen Board oder Schaltplan und aktualisiert diese mit dem Inhalt von new_library_name. Hierbei ist zu beachten, dass old_library_name ein reiner Bibliotheksname sein muss, ohne Pfad, während new_library_name ein vollständiger Pfadname sein kann. Wurde der Update erfolgreich ausgeführt, so wird auch die Bibliothek im aktuellen Board oder Schaltplan entsprechend umbenannt - aus diesem Grund ist diese ganze Operation natürlich nur dann möglich, wenn new_library_name bisher im aktuellen Board oder Schaltplan noch nicht verwendet wurde.
Achtung: Nach jedem Library Update in einem Layout oder Schaltplan sollten Sie unbedingt einen Design Rule Check (DRC) und einen Electrical Rule Check (ERC) durchführen!
Durch die Angabe des Package-Namens (package_name@library_name) kann dafür gesorgt
werden, dass nur ein ganz bestimmtes Package ersetzt wird.
USE
Siehe auch ADD,
REPLACE
USE -*;
USE library_name..;
Der USE-Befehl markiert eine Bibliothek so, dass sie für die Befehle ADD oder REPLACE verfügbar ist.
Rufen Sie den USE-Befehl ohne Parameter auf, öffnet sich ein Datei-Dialog aus dem man eine Bibliotheksdatei auswählen kann. Falls für Bibliotheken im "Optionen/Verzeichnisse"-Dialog ein Pfad definiert wurde, erscheinen im Datei-Dialog die Bibliotheken aus diesem Verzeichnis.
Der spezielle Parameter -* bewirkt, dass alle bisher markierten Bibliotheken aufgegeben werden.
library_name kann der volle Name einer Bibliothek oder ein teilqualifizierter Name sein. Falls library_name der Name eines Verzeichnisses ist, werden alle Bibliotheken aus diesem Verzeichnis markiert.
Der Suffix .lbr braucht nicht angegeben zu werden.
EAGLE übernimmt die komplette Bibliotheksinformation in die Zeichnung, deshalb ist die Bibliothek zum Bearbeiten fertiger Platinen nicht mehr erforderlich.
Änderungen an einer Bibliothek wirken sich nicht auf Elemente in den schon bestehenden Zeichnungen aus. Siehe UPDATE-Befehl, um Bauteile durch aktualisierte Bibliothekselemente zu ersetzen.
| USE | öffnet den Datei-Dialog zur Auswahl einer Bibliothek | |
| USE -*; | gibt alle vorher mit USE markierten Bibliotheken auf | |
| USE demo trans*; | markiert die Bibliothek demo.lbr und alle Bibliotheken mit Namen trans*.lbr | |
| USE -* /eagle/lbr; | gibt zunächst alle bereits makierten Bibliotheken auf und markiert dann alle Bibliotheken aus dem Verzeichnis /eagle/lbr |
Gibt man wert an, bevor man das Element mit der Maus selektiert, dann erhalten alle nachfolgend selektierten Elemente diesen Wert. Das ist sehr praktisch, wenn man z. B. eine ganze Reihe von ICs auf denselben Wert setzen will.
Werden name und wert angegeben, so erhält das Element name den angegebenen Wert.
VALUE R1 10k R2 100kHier wurde mehreren Elementen in einem Befehl je ein Wert zugewiesen. Diese Möglichkeit lässt sich auch in Script-Dateien nach folgendem Muster ausnutzen:
VALUE R1 10k \
R2 100k \
R3 5.6k \
C1 10uF \
C2 22nF \
...
Der Backslash ('\') verhindert, dass in der nächsten Zeile ein Parameter
mit einem Schlüsselwort verwechselt wird.
On: Anstelle des Platzhalters VALUE (im Symbol definiert) kann im Schaltplan der aktuelle Wert eingegeben werden.
Off: Anstelle des Platzhalters VALUE erscheint im Schaltplan der Device-Name
(z.B. 74LS00N). Er lässt sich im Schaltplan nur nach Rückfrage mit dem
VALUE-Befehl verändern.
VIA
Siehe auch SMD,
CHANGE,
DISPLAY,
SET,
PAD,
Design Rules
Der VIA-Befehl plaziert ein Via in einer Platine. Dabei fügt er das Via zu einem Signal hinzu (falls es auf einer Leitung plaziert wird). Werden durch das Via zwei oder mehrere Signale verbunden, so erfolgt eine Nachfrage, ob dies wirklich beabsichtgt ist.
Die eingegebene Größe bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Der Bohrdurchmesser entspricht dem Durchmesser, der für Pads eingestellt ist. Er lässt sich mit
CHANGE DRILL durchmesser einstellen und verändern.
Vias erzeugen Bohrsymbole im Layer Drills und die Lötstopmaske in den Layern tStop/bStop.
Square quadratisch
Round rund
Octagon achteckig
Diese Formen gelten nur für die Aussenlagen (Top bzw. Bottom). In den Innenlagen ist die Form immer "rund".
Die Via-Form kann entweder (wie der Durchmesser) eingegeben werden, während der VIA-Befehl aktiv ist, oder sie kann mit dem Befehl
CHANGE SHAPE shape verändert werden.
Die eingegebene Form bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Beachten Sie bitte, dass die tatsächlichen Werte für Via-Form und -Durchmesser durch die Design Rules des Boards bestimmt werden, in dem das Via verwendet wird.
!RESETwas als
_____ RESETdargestellt würde. Diese Möglichkeit ist nicht auf Signalnamen beschränkt, sondern kann in allen Texten benutzt werden. Man kann auch nur einen Teil eines Textes überstreichen, wie in
!RST!/NMI R/!Wwas als
___
RST/NMI
_
R/W
dargestellt würde. Beachten Sie das zweite Ausrufezeichen, welches das
Ende des Überstrichs markiert. Ein Text kann beliebig viele Überstriche
enthalten. Soll ein Text ein Ausrufezeichen enthalten, welches keinen
Überstrich erzeugt, so muss diesem ein Backslash vorangestellt werden.
Um die Notwendigkeit von Backslashes auf ein Minimum zu reduzieren startet
ein Ausrufezeichen einen Überstrich dann nicht, wenn es das letzte Zeichen
eines Textes ist, oder wenn es unmittelbar von einem Leerzeichen, einem
weiteren Ausrufezeichen, einem Apostroph, einem Anführungszeichen oder
einer schließenden runden, eckigen oder geschweiften Klammer gefolgt wird.
Ein Ausrufezeichen bzw. Komma ohne vorangestellten Backslash, das nach
einem Ausrufezeichen steht, welches einen Überstrich begonnen hat, beendet
den Überstrich (dass das Komma einen Überstrich beendet ist notwendig für
Busse).
Mit dem Befehl UNDO kann man Befehle rückgängig machen. Das ist insbesondere dann nützlich, wenn man z. B. versehentlich etwas gelöscht hat. Die mehrmalige Eingabe von UNDO macht entsprechend viele Befehle rückgängig. Das geht bis zum Zustand nach dem letzen EDIT-, OPEN-, AUTO oder REMOVE-Befehl. Diese Befehle löschen die Vorgeschichte.
Die UNDO-Funktion benötigt Platz auf der Platte und kann die Eingabe von Script-Dateien erheblich verlangsamen. Sie lässt sich bei Bedarf mit dem Befehl
SET UNDO_LOG OFF;abschalten.
UNDO/REDO ist vollkommen in den Mechanismus der Forward&Back-Annotation
integriert.
UPDATE
Siehe auch ADD,
REPLACE
UPDATE;
UPDATE library_name..;
UPDATE package_name@library_name..;
UPDATE +@ | -@ [library_name..];
UPDATE old_library_name = new_library_name;
Der UPDATE-Befehl vergleicht Bauteile in einem Layout oder Schaltplan mit den zugehörigen Bibliothekselementen und aktualisiert diese, sofern Unterschiede festgestellt werden. Wird UPDATE im Bibliotheks-Editor ausgeführt, so werden die in der geladenen Bibliothek befindlichen Packages aus den angegebenen Bibliotheken aktualisiert.
Wird der UPDATE-Befehl ohne Parameter aufgerufen, öffnet sich ein Datei-Dialog, aus dem man die Bibliothek wählt, deren Bauteile mit den Definitionen in der Zeichnung verglichen werden soll.
Werden eine oder mehrere Bibliotheken angegeben, überpüft das Programm alle Bauteile aus diesen Bibliotheken. Der Bibliotheksname kann entweder als einfacher Name (wie "ttl" oder "ttl.lbr") oder mit voller Pfadangabe (wie "/home/mydir/myproject/ttl.lbr" oder "../lbr/ttl") angegeben werden.
Falls der erste Parameter '+@' ist, werden die Namen der angegebenen Bibliotheken (oder aller Bibliotheken, falls keine angegeben wurden) um das '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl erweitert. Dies kann dazu benutzt werden um sicherzustellen, dass die in einer Zeichnung enthaltenen Bibliotheken nicht verändert werden wenn ein Bauteil aus einer neueren Bibliothek gleichen Namens in die Zeichnung eingefügt wird. Bibliotheksnamen die bereits mit dem '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl enden werden nicht verändert.
Falls der erste Parameter '-@' ist, wird das '@'-Zeichen (gefolgt von einer Zahl) vom Ende der angegebenen Bibliotheksnamen (oder aller Bibliotheksnamen, falls keine angegeben wurden) entfernt. Dies funktioniert natürlich nur dann, wenn sich noch keine Bibliothek mit diesem neuen Namen in der Zeichnung befindet.
Bitte beachten Sie, dass "UPDATE +@;" gefolgt von "UPDATE -@;" (und umgekehrt) nicht unbedingt die ursprüngliche Folge von Bibliotheksnamen ergeben muss, da die Reihenfolge, in der die Namen bearbeitet werden, von der Reihenfolge der Bibliotheken in der Zeichnungsdatei abhängt.
Die Bibliotheksdefinitionen, die in einem Schaltplan oder Board gespeichert sind, werden nur anhand des Bibliotheksnamens (z. B. "ttl") identifiziert. Bei der Entscheidung ob das Bauteil überprüft werden soll oder nicht, wird nur dieser Name berücksichtigt. Die Bibliotheken werden in den unter "Libraries" im Directories-Dialog angegebenen Verzeichnissen, von links nach rechts, gesucht. Die erste Bibliothek mit dem angegebenen Namen, die in den Verzeichnissen gefunden wird, wird verwendet. Bitte beachten Sie, dass bei den Bibliotheksnamen nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden wird. Es ist nicht relevant ob die gesuchte Bibliothek zur Zeit "in use" ist oder nicht. Kann eine Bibliothek nicht gefunden werden, findet auch kein Update statt. In diesem Fall wird keine Fehlermeldung ausgegeben.
Wird der UPDATE-Befehl in einem Schaltplan oder Board gestartet, und sind diese über die Forward&Back Annotation verbunden, aktualisiert EAGLE die Bauteile in beiden Dateien.
In manchen Fällen wird es notwendig sein anzugeben, ob Gates, Pins oder Pads aufgrund ihres Namens oder ihrer Koordinaten zugeordnet werden sollen. Das ist dann der Fall, wenn die zugehörigen Bibliotheksobjekte verschoben oder umbenannt wurden. Wenn zuviele Änderungen gemacht wurden (z. B. wurde ein Pin verschoben und umbenannt), ist ein automatisches Aktualisieren nicht möglich. In diesem Fall sollte man die Bibliotheksänderung entweder in mehreren Schritten machen (erst Umbenennen, dann Verschieben) oder das ganze Element umbenennen, so dass es nicht getauscht wird.
In der Notation old_library_name = new_library_name (beachten Sie, dass vor und nach dem '=' Zeichen jeweils mindestens ein Leerzeichen stehen muss) sucht der UPDATE-Befehl die Bibliothek old_library_name im aktuellen Board oder Schaltplan und aktualisiert diese mit dem Inhalt von new_library_name. Hierbei ist zu beachten, dass old_library_name ein reiner Bibliotheksname sein muss, ohne Pfad, während new_library_name ein vollständiger Pfadname sein kann. Wurde der Update erfolgreich ausgeführt, so wird auch die Bibliothek im aktuellen Board oder Schaltplan entsprechend umbenannt - aus diesem Grund ist diese ganze Operation natürlich nur dann möglich, wenn new_library_name bisher im aktuellen Board oder Schaltplan noch nicht verwendet wurde.
Achtung: Nach jedem Library Update in einem Layout oder Schaltplan sollten Sie unbedingt einen Design Rule Check (DRC) und einen Electrical Rule Check (ERC) durchführen!
Durch die Angabe des Package-Namens (package_name@library_name) kann dafür gesorgt
werden, dass nur ein ganz bestimmtes Package ersetzt wird.
USE
Siehe auch ADD,
REPLACE
USE -*;
USE library_name..;
Der USE-Befehl markiert eine Bibliothek so, dass sie für die Befehle ADD oder REPLACE verfügbar ist.
Rufen Sie den USE-Befehl ohne Parameter auf, öffnet sich ein Datei-Dialog aus dem man eine Bibliotheksdatei auswählen kann. Falls für Bibliotheken im "Optionen/Verzeichnisse"-Dialog ein Pfad definiert wurde, erscheinen im Datei-Dialog die Bibliotheken aus diesem Verzeichnis.
Der spezielle Parameter -* bewirkt, dass alle bisher markierten Bibliotheken aufgegeben werden.
library_name kann der volle Name einer Bibliothek oder ein teilqualifizierter Name sein. Falls library_name der Name eines Verzeichnisses ist, werden alle Bibliotheken aus diesem Verzeichnis markiert.
Der Suffix .lbr braucht nicht angegeben zu werden.
EAGLE übernimmt die komplette Bibliotheksinformation in die Zeichnung, deshalb ist die Bibliothek zum Bearbeiten fertiger Platinen nicht mehr erforderlich.
Änderungen an einer Bibliothek wirken sich nicht auf Elemente in den schon bestehenden Zeichnungen aus. Siehe UPDATE-Befehl, um Bauteile durch aktualisierte Bibliothekselemente zu ersetzen.
| USE | öffnet den Datei-Dialog zur Auswahl einer Bibliothek | |
| USE -*; | gibt alle vorher mit USE markierten Bibliotheken auf | |
| USE demo trans*; | markiert die Bibliothek demo.lbr und alle Bibliotheken mit Namen trans*.lbr | |
| USE -* /eagle/lbr; | gibt zunächst alle bereits makierten Bibliotheken auf und markiert dann alle Bibliotheken aus dem Verzeichnis /eagle/lbr |
Gibt man wert an, bevor man das Element mit der Maus selektiert, dann erhalten alle nachfolgend selektierten Elemente diesen Wert. Das ist sehr praktisch, wenn man z. B. eine ganze Reihe von ICs auf denselben Wert setzen will.
Werden name und wert angegeben, so erhält das Element name den angegebenen Wert.
VALUE R1 10k R2 100kHier wurde mehreren Elementen in einem Befehl je ein Wert zugewiesen. Diese Möglichkeit lässt sich auch in Script-Dateien nach folgendem Muster ausnutzen:
VALUE R1 10k \
R2 100k \
R3 5.6k \
C1 10uF \
C2 22nF \
...
Der Backslash ('\') verhindert, dass in der nächsten Zeile ein Parameter
mit einem Schlüsselwort verwechselt wird.
On: Anstelle des Platzhalters VALUE (im Symbol definiert) kann im Schaltplan der aktuelle Wert eingegeben werden.
Off: Anstelle des Platzhalters VALUE erscheint im Schaltplan der Device-Name
(z.B. 74LS00N). Er lässt sich im Schaltplan nur nach Rückfrage mit dem
VALUE-Befehl verändern.
VIA
Siehe auch SMD,
CHANGE,
DISPLAY,
SET,
PAD,
Design Rules
Der VIA-Befehl plaziert ein Via in einer Platine. Dabei fügt er das Via zu einem Signal hinzu (falls es auf einer Leitung plaziert wird). Werden durch das Via zwei oder mehrere Signale verbunden, so erfolgt eine Nachfrage, ob dies wirklich beabsichtgt ist.
Die eingegebene Größe bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Der Bohrdurchmesser entspricht dem Durchmesser, der für Pads eingestellt ist. Er lässt sich mit
CHANGE DRILL durchmesser einstellen und verändern.
Vias erzeugen Bohrsymbole im Layer Drills und die Lötstopmaske in den Layern tStop/bStop.
Square quadratisch
Round rund
Octagon achteckig
Diese Formen gelten nur für die Aussenlagen (Top bzw. Bottom). In den Innenlagen ist die Form immer "rund".
Die Via-Form kann entweder (wie der Durchmesser) eingegeben werden, während der VIA-Befehl aktiv ist, oder sie kann mit dem Befehl
CHANGE SHAPE shape verändert werden.
Die eingegebene Form bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Beachten Sie bitte, dass die tatsächlichen Werte für Via-Form und -Durchmesser durch die Design Rules des Boards bestimmt werden, in dem das Via verwendet wird.
!RESETwas als
_____ RESETdargestellt würde. Diese Möglichkeit ist nicht auf Signalnamen beschränkt, sondern kann in allen Texten benutzt werden. Man kann auch nur einen Teil eines Textes überstreichen, wie in
!RST!/NMI R/!Wwas als
___
RST/NMI
_
R/W
dargestellt würde. Beachten Sie das zweite Ausrufezeichen, welches das
Ende des Überstrichs markiert. Ein Text kann beliebig viele Überstriche
enthalten. Soll ein Text ein Ausrufezeichen enthalten, welches keinen
Überstrich erzeugt, so muss diesem ein Backslash vorangestellt werden.
Um die Notwendigkeit von Backslashes auf ein Minimum zu reduzieren startet
ein Ausrufezeichen einen Überstrich dann nicht, wenn es das letzte Zeichen
eines Textes ist, oder wenn es unmittelbar von einem Leerzeichen, einem
weiteren Ausrufezeichen, einem Apostroph, einem Anführungszeichen oder
einer schließenden runden, eckigen oder geschweiften Klammer gefolgt wird.
Ein Ausrufezeichen bzw. Komma ohne vorangestellten Backslash, das nach
einem Ausrufezeichen steht, welches einen Überstrich begonnen hat, beendet
den Überstrich (dass das Komma einen Überstrich beendet ist notwendig für
Busse).
Mit dem Befehl UNDO kann man Befehle rückgängig machen. Das ist insbesondere dann nützlich, wenn man z. B. versehentlich etwas gelöscht hat. Die mehrmalige Eingabe von UNDO macht entsprechend viele Befehle rückgängig. Das geht bis zum Zustand nach dem letzen EDIT-, OPEN-, AUTO oder REMOVE-Befehl. Diese Befehle löschen die Vorgeschichte.
Die UNDO-Funktion benötigt Platz auf der Platte und kann die Eingabe von Script-Dateien erheblich verlangsamen. Sie lässt sich bei Bedarf mit dem Befehl
SET UNDO_LOG OFF;abschalten.
UNDO/REDO ist vollkommen in den Mechanismus der Forward&Back-Annotation
integriert.
UPDATE
Siehe auch ADD,
REPLACE
UPDATE;
UPDATE library_name..;
UPDATE package_name@library_name..;
UPDATE +@ | -@ [library_name..];
UPDATE old_library_name = new_library_name;
Der UPDATE-Befehl vergleicht Bauteile in einem Layout oder Schaltplan mit den zugehörigen Bibliothekselementen und aktualisiert diese, sofern Unterschiede festgestellt werden. Wird UPDATE im Bibliotheks-Editor ausgeführt, so werden die in der geladenen Bibliothek befindlichen Packages aus den angegebenen Bibliotheken aktualisiert.
Wird der UPDATE-Befehl ohne Parameter aufgerufen, öffnet sich ein Datei-Dialog, aus dem man die Bibliothek wählt, deren Bauteile mit den Definitionen in der Zeichnung verglichen werden soll.
Werden eine oder mehrere Bibliotheken angegeben, überpüft das Programm alle Bauteile aus diesen Bibliotheken. Der Bibliotheksname kann entweder als einfacher Name (wie "ttl" oder "ttl.lbr") oder mit voller Pfadangabe (wie "/home/mydir/myproject/ttl.lbr" oder "../lbr/ttl") angegeben werden.
Falls der erste Parameter '+@' ist, werden die Namen der angegebenen Bibliotheken (oder aller Bibliotheken, falls keine angegeben wurden) um das '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl erweitert. Dies kann dazu benutzt werden um sicherzustellen, dass die in einer Zeichnung enthaltenen Bibliotheken nicht verändert werden wenn ein Bauteil aus einer neueren Bibliothek gleichen Namens in die Zeichnung eingefügt wird. Bibliotheksnamen die bereits mit dem '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl enden werden nicht verändert.
Falls der erste Parameter '-@' ist, wird das '@'-Zeichen (gefolgt von einer Zahl) vom Ende der angegebenen Bibliotheksnamen (oder aller Bibliotheksnamen, falls keine angegeben wurden) entfernt. Dies funktioniert natürlich nur dann, wenn sich noch keine Bibliothek mit diesem neuen Namen in der Zeichnung befindet.
Bitte beachten Sie, dass "UPDATE +@;" gefolgt von "UPDATE -@;" (und umgekehrt) nicht unbedingt die ursprüngliche Folge von Bibliotheksnamen ergeben muss, da die Reihenfolge, in der die Namen bearbeitet werden, von der Reihenfolge der Bibliotheken in der Zeichnungsdatei abhängt.
Die Bibliotheksdefinitionen, die in einem Schaltplan oder Board gespeichert sind, werden nur anhand des Bibliotheksnamens (z. B. "ttl") identifiziert. Bei der Entscheidung ob das Bauteil überprüft werden soll oder nicht, wird nur dieser Name berücksichtigt. Die Bibliotheken werden in den unter "Libraries" im Directories-Dialog angegebenen Verzeichnissen, von links nach rechts, gesucht. Die erste Bibliothek mit dem angegebenen Namen, die in den Verzeichnissen gefunden wird, wird verwendet. Bitte beachten Sie, dass bei den Bibliotheksnamen nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden wird. Es ist nicht relevant ob die gesuchte Bibliothek zur Zeit "in use" ist oder nicht. Kann eine Bibliothek nicht gefunden werden, findet auch kein Update statt. In diesem Fall wird keine Fehlermeldung ausgegeben.
Wird der UPDATE-Befehl in einem Schaltplan oder Board gestartet, und sind diese über die Forward&Back Annotation verbunden, aktualisiert EAGLE die Bauteile in beiden Dateien.
In manchen Fällen wird es notwendig sein anzugeben, ob Gates, Pins oder Pads aufgrund ihres Namens oder ihrer Koordinaten zugeordnet werden sollen. Das ist dann der Fall, wenn die zugehörigen Bibliotheksobjekte verschoben oder umbenannt wurden. Wenn zuviele Änderungen gemacht wurden (z. B. wurde ein Pin verschoben und umbenannt), ist ein automatisches Aktualisieren nicht möglich. In diesem Fall sollte man die Bibliotheksänderung entweder in mehreren Schritten machen (erst Umbenennen, dann Verschieben) oder das ganze Element umbenennen, so dass es nicht getauscht wird.
In der Notation old_library_name = new_library_name (beachten Sie, dass vor und nach dem '=' Zeichen jeweils mindestens ein Leerzeichen stehen muss) sucht der UPDATE-Befehl die Bibliothek old_library_name im aktuellen Board oder Schaltplan und aktualisiert diese mit dem Inhalt von new_library_name. Hierbei ist zu beachten, dass old_library_name ein reiner Bibliotheksname sein muss, ohne Pfad, während new_library_name ein vollständiger Pfadname sein kann. Wurde der Update erfolgreich ausgeführt, so wird auch die Bibliothek im aktuellen Board oder Schaltplan entsprechend umbenannt - aus diesem Grund ist diese ganze Operation natürlich nur dann möglich, wenn new_library_name bisher im aktuellen Board oder Schaltplan noch nicht verwendet wurde.
Achtung: Nach jedem Library Update in einem Layout oder Schaltplan sollten Sie unbedingt einen Design Rule Check (DRC) und einen Electrical Rule Check (ERC) durchführen!
Durch die Angabe des Package-Namens (package_name@library_name) kann dafür gesorgt
werden, dass nur ein ganz bestimmtes Package ersetzt wird.
USE
Siehe auch ADD,
REPLACE
USE -*;
USE library_name..;
Der USE-Befehl markiert eine Bibliothek so, dass sie für die Befehle ADD oder REPLACE verfügbar ist.
Rufen Sie den USE-Befehl ohne Parameter auf, öffnet sich ein Datei-Dialog aus dem man eine Bibliotheksdatei auswählen kann. Falls für Bibliotheken im "Optionen/Verzeichnisse"-Dialog ein Pfad definiert wurde, erscheinen im Datei-Dialog die Bibliotheken aus diesem Verzeichnis.
Der spezielle Parameter -* bewirkt, dass alle bisher markierten Bibliotheken aufgegeben werden.
library_name kann der volle Name einer Bibliothek oder ein teilqualifizierter Name sein. Falls library_name der Name eines Verzeichnisses ist, werden alle Bibliotheken aus diesem Verzeichnis markiert.
Der Suffix .lbr braucht nicht angegeben zu werden.
EAGLE übernimmt die komplette Bibliotheksinformation in die Zeichnung, deshalb ist die Bibliothek zum Bearbeiten fertiger Platinen nicht mehr erforderlich.
Änderungen an einer Bibliothek wirken sich nicht auf Elemente in den schon bestehenden Zeichnungen aus. Siehe UPDATE-Befehl, um Bauteile durch aktualisierte Bibliothekselemente zu ersetzen.
| USE | öffnet den Datei-Dialog zur Auswahl einer Bibliothek | |
| USE -*; | gibt alle vorher mit USE markierten Bibliotheken auf | |
| USE demo trans*; | markiert die Bibliothek demo.lbr und alle Bibliotheken mit Namen trans*.lbr | |
| USE -* /eagle/lbr; | gibt zunächst alle bereits makierten Bibliotheken auf und markiert dann alle Bibliotheken aus dem Verzeichnis /eagle/lbr |
Gibt man wert an, bevor man das Element mit der Maus selektiert, dann erhalten alle nachfolgend selektierten Elemente diesen Wert. Das ist sehr praktisch, wenn man z. B. eine ganze Reihe von ICs auf denselben Wert setzen will.
Werden name und wert angegeben, so erhält das Element name den angegebenen Wert.
VALUE R1 10k R2 100kHier wurde mehreren Elementen in einem Befehl je ein Wert zugewiesen. Diese Möglichkeit lässt sich auch in Script-Dateien nach folgendem Muster ausnutzen:
VALUE R1 10k \
R2 100k \
R3 5.6k \
C1 10uF \
C2 22nF \
...
Der Backslash ('\') verhindert, dass in der nächsten Zeile ein Parameter
mit einem Schlüsselwort verwechselt wird.
On: Anstelle des Platzhalters VALUE (im Symbol definiert) kann im Schaltplan der aktuelle Wert eingegeben werden.
Off: Anstelle des Platzhalters VALUE erscheint im Schaltplan der Device-Name
(z.B. 74LS00N). Er lässt sich im Schaltplan nur nach Rückfrage mit dem
VALUE-Befehl verändern.
VIA
Siehe auch SMD,
CHANGE,
DISPLAY,
SET,
PAD,
Design Rules
Der VIA-Befehl plaziert ein Via in einer Platine. Dabei fügt er das Via zu einem Signal hinzu (falls es auf einer Leitung plaziert wird). Werden durch das Via zwei oder mehrere Signale verbunden, so erfolgt eine Nachfrage, ob dies wirklich beabsichtgt ist.
Die eingegebene Größe bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Der Bohrdurchmesser entspricht dem Durchmesser, der für Pads eingestellt ist. Er lässt sich mit
CHANGE DRILL durchmesser einstellen und verändern.
Vias erzeugen Bohrsymbole im Layer Drills und die Lötstopmaske in den Layern tStop/bStop.
Square quadratisch
Round rund
Octagon achteckig
Diese Formen gelten nur für die Aussenlagen (Top bzw. Bottom). In den Innenlagen ist die Form immer "rund".
Die Via-Form kann entweder (wie der Durchmesser) eingegeben werden, während der VIA-Befehl aktiv ist, oder sie kann mit dem Befehl
CHANGE SHAPE shape verändert werden.
Die eingegebene Form bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Beachten Sie bitte, dass die tatsächlichen Werte für Via-Form und -Durchmesser durch die Design Rules des Boards bestimmt werden, in dem das Via verwendet wird.
!RESETwas als
_____ RESETdargestellt würde. Diese Möglichkeit ist nicht auf Signalnamen beschränkt, sondern kann in allen Texten benutzt werden. Man kann auch nur einen Teil eines Textes überstreichen, wie in
!RST!/NMI R/!Wwas als
___
RST/NMI
_
R/W
dargestellt würde. Beachten Sie das zweite Ausrufezeichen, welches das
Ende des Überstrichs markiert. Ein Text kann beliebig viele Überstriche
enthalten. Soll ein Text ein Ausrufezeichen enthalten, welches keinen
Überstrich erzeugt, so muss diesem ein Backslash vorangestellt werden.
Um die Notwendigkeit von Backslashes auf ein Minimum zu reduzieren startet
ein Ausrufezeichen einen Überstrich dann nicht, wenn es das letzte Zeichen
eines Textes ist, oder wenn es unmittelbar von einem Leerzeichen, einem
weiteren Ausrufezeichen, einem Apostroph, einem Anführungszeichen oder
einer schließenden runden, eckigen oder geschweiften Klammer gefolgt wird.
Ein Ausrufezeichen bzw. Komma ohne vorangestellten Backslash, das nach
einem Ausrufezeichen steht, welches einen Überstrich begonnen hat, beendet
den Überstrich (dass das Komma einen Überstrich beendet ist notwendig für
Busse).
Mit dem Befehl UNDO kann man Befehle rückgängig machen. Das ist insbesondere dann nützlich, wenn man z. B. versehentlich etwas gelöscht hat. Die mehrmalige Eingabe von UNDO macht entsprechend viele Befehle rückgängig. Das geht bis zum Zustand nach dem letzen EDIT-, OPEN-, AUTO oder REMOVE-Befehl. Diese Befehle löschen die Vorgeschichte.
Die UNDO-Funktion benötigt Platz auf der Platte und kann die Eingabe von Script-Dateien erheblich verlangsamen. Sie lässt sich bei Bedarf mit dem Befehl
SET UNDO_LOG OFF;abschalten.
UNDO/REDO ist vollkommen in den Mechanismus der Forward&Back-Annotation
integriert.
UPDATE
Siehe auch ADD,
REPLACE
UPDATE;
UPDATE library_name..;
UPDATE package_name@library_name..;
UPDATE +@ | -@ [library_name..];
UPDATE old_library_name = new_library_name;
Der UPDATE-Befehl vergleicht Bauteile in einem Layout oder Schaltplan mit den zugehörigen Bibliothekselementen und aktualisiert diese, sofern Unterschiede festgestellt werden. Wird UPDATE im Bibliotheks-Editor ausgeführt, so werden die in der geladenen Bibliothek befindlichen Packages aus den angegebenen Bibliotheken aktualisiert.
Wird der UPDATE-Befehl ohne Parameter aufgerufen, öffnet sich ein Datei-Dialog, aus dem man die Bibliothek wählt, deren Bauteile mit den Definitionen in der Zeichnung verglichen werden soll.
Werden eine oder mehrere Bibliotheken angegeben, überpüft das Programm alle Bauteile aus diesen Bibliotheken. Der Bibliotheksname kann entweder als einfacher Name (wie "ttl" oder "ttl.lbr") oder mit voller Pfadangabe (wie "/home/mydir/myproject/ttl.lbr" oder "../lbr/ttl") angegeben werden.
Falls der erste Parameter '+@' ist, werden die Namen der angegebenen Bibliotheken (oder aller Bibliotheken, falls keine angegeben wurden) um das '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl erweitert. Dies kann dazu benutzt werden um sicherzustellen, dass die in einer Zeichnung enthaltenen Bibliotheken nicht verändert werden wenn ein Bauteil aus einer neueren Bibliothek gleichen Namens in die Zeichnung eingefügt wird. Bibliotheksnamen die bereits mit dem '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl enden werden nicht verändert.
Falls der erste Parameter '-@' ist, wird das '@'-Zeichen (gefolgt von einer Zahl) vom Ende der angegebenen Bibliotheksnamen (oder aller Bibliotheksnamen, falls keine angegeben wurden) entfernt. Dies funktioniert natürlich nur dann, wenn sich noch keine Bibliothek mit diesem neuen Namen in der Zeichnung befindet.
Bitte beachten Sie, dass "UPDATE +@;" gefolgt von "UPDATE -@;" (und umgekehrt) nicht unbedingt die ursprüngliche Folge von Bibliotheksnamen ergeben muss, da die Reihenfolge, in der die Namen bearbeitet werden, von der Reihenfolge der Bibliotheken in der Zeichnungsdatei abhängt.
Die Bibliotheksdefinitionen, die in einem Schaltplan oder Board gespeichert sind, werden nur anhand des Bibliotheksnamens (z. B. "ttl") identifiziert. Bei der Entscheidung ob das Bauteil überprüft werden soll oder nicht, wird nur dieser Name berücksichtigt. Die Bibliotheken werden in den unter "Libraries" im Directories-Dialog angegebenen Verzeichnissen, von links nach rechts, gesucht. Die erste Bibliothek mit dem angegebenen Namen, die in den Verzeichnissen gefunden wird, wird verwendet. Bitte beachten Sie, dass bei den Bibliotheksnamen nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden wird. Es ist nicht relevant ob die gesuchte Bibliothek zur Zeit "in use" ist oder nicht. Kann eine Bibliothek nicht gefunden werden, findet auch kein Update statt. In diesem Fall wird keine Fehlermeldung ausgegeben.
Wird der UPDATE-Befehl in einem Schaltplan oder Board gestartet, und sind diese über die Forward&Back Annotation verbunden, aktualisiert EAGLE die Bauteile in beiden Dateien.
In manchen Fällen wird es notwendig sein anzugeben, ob Gates, Pins oder Pads aufgrund ihres Namens oder ihrer Koordinaten zugeordnet werden sollen. Das ist dann der Fall, wenn die zugehörigen Bibliotheksobjekte verschoben oder umbenannt wurden. Wenn zuviele Änderungen gemacht wurden (z. B. wurde ein Pin verschoben und umbenannt), ist ein automatisches Aktualisieren nicht möglich. In diesem Fall sollte man die Bibliotheksänderung entweder in mehreren Schritten machen (erst Umbenennen, dann Verschieben) oder das ganze Element umbenennen, so dass es nicht getauscht wird.
In der Notation old_library_name = new_library_name (beachten Sie, dass vor und nach dem '=' Zeichen jeweils mindestens ein Leerzeichen stehen muss) sucht der UPDATE-Befehl die Bibliothek old_library_name im aktuellen Board oder Schaltplan und aktualisiert diese mit dem Inhalt von new_library_name. Hierbei ist zu beachten, dass old_library_name ein reiner Bibliotheksname sein muss, ohne Pfad, während new_library_name ein vollständiger Pfadname sein kann. Wurde der Update erfolgreich ausgeführt, so wird auch die Bibliothek im aktuellen Board oder Schaltplan entsprechend umbenannt - aus diesem Grund ist diese ganze Operation natürlich nur dann möglich, wenn new_library_name bisher im aktuellen Board oder Schaltplan noch nicht verwendet wurde.
Achtung: Nach jedem Library Update in einem Layout oder Schaltplan sollten Sie unbedingt einen Design Rule Check (DRC) und einen Electrical Rule Check (ERC) durchführen!
Durch die Angabe des Package-Namens (package_name@library_name) kann dafür gesorgt
werden, dass nur ein ganz bestimmtes Package ersetzt wird.
USE
Siehe auch ADD,
REPLACE
USE -*;
USE library_name..;
Der USE-Befehl markiert eine Bibliothek so, dass sie für die Befehle ADD oder REPLACE verfügbar ist.
Rufen Sie den USE-Befehl ohne Parameter auf, öffnet sich ein Datei-Dialog aus dem man eine Bibliotheksdatei auswählen kann. Falls für Bibliotheken im "Optionen/Verzeichnisse"-Dialog ein Pfad definiert wurde, erscheinen im Datei-Dialog die Bibliotheken aus diesem Verzeichnis.
Der spezielle Parameter -* bewirkt, dass alle bisher markierten Bibliotheken aufgegeben werden.
library_name kann der volle Name einer Bibliothek oder ein teilqualifizierter Name sein. Falls library_name der Name eines Verzeichnisses ist, werden alle Bibliotheken aus diesem Verzeichnis markiert.
Der Suffix .lbr braucht nicht angegeben zu werden.
EAGLE übernimmt die komplette Bibliotheksinformation in die Zeichnung, deshalb ist die Bibliothek zum Bearbeiten fertiger Platinen nicht mehr erforderlich.
Änderungen an einer Bibliothek wirken sich nicht auf Elemente in den schon bestehenden Zeichnungen aus. Siehe UPDATE-Befehl, um Bauteile durch aktualisierte Bibliothekselemente zu ersetzen.
| USE | öffnet den Datei-Dialog zur Auswahl einer Bibliothek | |
| USE -*; | gibt alle vorher mit USE markierten Bibliotheken auf | |
| USE demo trans*; | markiert die Bibliothek demo.lbr und alle Bibliotheken mit Namen trans*.lbr | |
| USE -* /eagle/lbr; | gibt zunächst alle bereits makierten Bibliotheken auf und markiert dann alle Bibliotheken aus dem Verzeichnis /eagle/lbr |
Gibt man wert an, bevor man das Element mit der Maus selektiert, dann erhalten alle nachfolgend selektierten Elemente diesen Wert. Das ist sehr praktisch, wenn man z. B. eine ganze Reihe von ICs auf denselben Wert setzen will.
Werden name und wert angegeben, so erhält das Element name den angegebenen Wert.
VALUE R1 10k R2 100kHier wurde mehreren Elementen in einem Befehl je ein Wert zugewiesen. Diese Möglichkeit lässt sich auch in Script-Dateien nach folgendem Muster ausnutzen:
VALUE R1 10k \
R2 100k \
R3 5.6k \
C1 10uF \
C2 22nF \
...
Der Backslash ('\') verhindert, dass in der nächsten Zeile ein Parameter
mit einem Schlüsselwort verwechselt wird.
On: Anstelle des Platzhalters VALUE (im Symbol definiert) kann im Schaltplan der aktuelle Wert eingegeben werden.
Off: Anstelle des Platzhalters VALUE erscheint im Schaltplan der Device-Name
(z.B. 74LS00N). Er lässt sich im Schaltplan nur nach Rückfrage mit dem
VALUE-Befehl verändern.
VIA
Siehe auch SMD,
CHANGE,
DISPLAY,
SET,
PAD,
Design Rules
Der VIA-Befehl plaziert ein Via in einer Platine. Dabei fügt er das Via zu einem Signal hinzu (falls es auf einer Leitung plaziert wird). Werden durch das Via zwei oder mehrere Signale verbunden, so erfolgt eine Nachfrage, ob dies wirklich beabsichtgt ist.
Die eingegebene Größe bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Der Bohrdurchmesser entspricht dem Durchmesser, der für Pads eingestellt ist. Er lässt sich mit
CHANGE DRILL durchmesser einstellen und verändern.
Vias erzeugen Bohrsymbole im Layer Drills und die Lötstopmaske in den Layern tStop/bStop.
Square quadratisch
Round rund
Octagon achteckig
Diese Formen gelten nur für die Aussenlagen (Top bzw. Bottom). In den Innenlagen ist die Form immer "rund".
Die Via-Form kann entweder (wie der Durchmesser) eingegeben werden, während der VIA-Befehl aktiv ist, oder sie kann mit dem Befehl
CHANGE SHAPE shape verändert werden.
Die eingegebene Form bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Beachten Sie bitte, dass die tatsächlichen Werte für Via-Form und -Durchmesser durch die Design Rules des Boards bestimmt werden, in dem das Via verwendet wird.
!RESETwas als
_____ RESETdargestellt würde. Diese Möglichkeit ist nicht auf Signalnamen beschränkt, sondern kann in allen Texten benutzt werden. Man kann auch nur einen Teil eines Textes überstreichen, wie in
!RST!/NMI R/!Wwas als
___
RST/NMI
_
R/W
dargestellt würde. Beachten Sie das zweite Ausrufezeichen, welches das
Ende des Überstrichs markiert. Ein Text kann beliebig viele Überstriche
enthalten. Soll ein Text ein Ausrufezeichen enthalten, welches keinen
Überstrich erzeugt, so muss diesem ein Backslash vorangestellt werden.
Um die Notwendigkeit von Backslashes auf ein Minimum zu reduzieren startet
ein Ausrufezeichen einen Überstrich dann nicht, wenn es das letzte Zeichen
eines Textes ist, oder wenn es unmittelbar von einem Leerzeichen, einem
weiteren Ausrufezeichen, einem Apostroph, einem Anführungszeichen oder
einer schließenden runden, eckigen oder geschweiften Klammer gefolgt wird.
Ein Ausrufezeichen bzw. Komma ohne vorangestellten Backslash, das nach
einem Ausrufezeichen steht, welches einen Überstrich begonnen hat, beendet
den Überstrich (dass das Komma einen Überstrich beendet ist notwendig für
Busse).
Mit dem Befehl UNDO kann man Befehle rückgängig machen. Das ist insbesondere dann nützlich, wenn man z. B. versehentlich etwas gelöscht hat. Die mehrmalige Eingabe von UNDO macht entsprechend viele Befehle rückgängig. Das geht bis zum Zustand nach dem letzen EDIT-, OPEN-, AUTO oder REMOVE-Befehl. Diese Befehle löschen die Vorgeschichte.
Die UNDO-Funktion benötigt Platz auf der Platte und kann die Eingabe von Script-Dateien erheblich verlangsamen. Sie lässt sich bei Bedarf mit dem Befehl
SET UNDO_LOG OFF;abschalten.
UNDO/REDO ist vollkommen in den Mechanismus der Forward&Back-Annotation
integriert.
UPDATE
Siehe auch ADD,
REPLACE
UPDATE;
UPDATE library_name..;
UPDATE package_name@library_name..;
UPDATE +@ | -@ [library_name..];
UPDATE old_library_name = new_library_name;
Der UPDATE-Befehl vergleicht Bauteile in einem Layout oder Schaltplan mit den zugehörigen Bibliothekselementen und aktualisiert diese, sofern Unterschiede festgestellt werden. Wird UPDATE im Bibliotheks-Editor ausgeführt, so werden die in der geladenen Bibliothek befindlichen Packages aus den angegebenen Bibliotheken aktualisiert.
Wird der UPDATE-Befehl ohne Parameter aufgerufen, öffnet sich ein Datei-Dialog, aus dem man die Bibliothek wählt, deren Bauteile mit den Definitionen in der Zeichnung verglichen werden soll.
Werden eine oder mehrere Bibliotheken angegeben, überpüft das Programm alle Bauteile aus diesen Bibliotheken. Der Bibliotheksname kann entweder als einfacher Name (wie "ttl" oder "ttl.lbr") oder mit voller Pfadangabe (wie "/home/mydir/myproject/ttl.lbr" oder "../lbr/ttl") angegeben werden.
Falls der erste Parameter '+@' ist, werden die Namen der angegebenen Bibliotheken (oder aller Bibliotheken, falls keine angegeben wurden) um das '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl erweitert. Dies kann dazu benutzt werden um sicherzustellen, dass die in einer Zeichnung enthaltenen Bibliotheken nicht verändert werden wenn ein Bauteil aus einer neueren Bibliothek gleichen Namens in die Zeichnung eingefügt wird. Bibliotheksnamen die bereits mit dem '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl enden werden nicht verändert.
Falls der erste Parameter '-@' ist, wird das '@'-Zeichen (gefolgt von einer Zahl) vom Ende der angegebenen Bibliotheksnamen (oder aller Bibliotheksnamen, falls keine angegeben wurden) entfernt. Dies funktioniert natürlich nur dann, wenn sich noch keine Bibliothek mit diesem neuen Namen in der Zeichnung befindet.
Bitte beachten Sie, dass "UPDATE +@;" gefolgt von "UPDATE -@;" (und umgekehrt) nicht unbedingt die ursprüngliche Folge von Bibliotheksnamen ergeben muss, da die Reihenfolge, in der die Namen bearbeitet werden, von der Reihenfolge der Bibliotheken in der Zeichnungsdatei abhängt.
Die Bibliotheksdefinitionen, die in einem Schaltplan oder Board gespeichert sind, werden nur anhand des Bibliotheksnamens (z. B. "ttl") identifiziert. Bei der Entscheidung ob das Bauteil überprüft werden soll oder nicht, wird nur dieser Name berücksichtigt. Die Bibliotheken werden in den unter "Libraries" im Directories-Dialog angegebenen Verzeichnissen, von links nach rechts, gesucht. Die erste Bibliothek mit dem angegebenen Namen, die in den Verzeichnissen gefunden wird, wird verwendet. Bitte beachten Sie, dass bei den Bibliotheksnamen nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden wird. Es ist nicht relevant ob die gesuchte Bibliothek zur Zeit "in use" ist oder nicht. Kann eine Bibliothek nicht gefunden werden, findet auch kein Update statt. In diesem Fall wird keine Fehlermeldung ausgegeben.
Wird der UPDATE-Befehl in einem Schaltplan oder Board gestartet, und sind diese über die Forward&Back Annotation verbunden, aktualisiert EAGLE die Bauteile in beiden Dateien.
In manchen Fällen wird es notwendig sein anzugeben, ob Gates, Pins oder Pads aufgrund ihres Namens oder ihrer Koordinaten zugeordnet werden sollen. Das ist dann der Fall, wenn die zugehörigen Bibliotheksobjekte verschoben oder umbenannt wurden. Wenn zuviele Änderungen gemacht wurden (z. B. wurde ein Pin verschoben und umbenannt), ist ein automatisches Aktualisieren nicht möglich. In diesem Fall sollte man die Bibliotheksänderung entweder in mehreren Schritten machen (erst Umbenennen, dann Verschieben) oder das ganze Element umbenennen, so dass es nicht getauscht wird.
In der Notation old_library_name = new_library_name (beachten Sie, dass vor und nach dem '=' Zeichen jeweils mindestens ein Leerzeichen stehen muss) sucht der UPDATE-Befehl die Bibliothek old_library_name im aktuellen Board oder Schaltplan und aktualisiert diese mit dem Inhalt von new_library_name. Hierbei ist zu beachten, dass old_library_name ein reiner Bibliotheksname sein muss, ohne Pfad, während new_library_name ein vollständiger Pfadname sein kann. Wurde der Update erfolgreich ausgeführt, so wird auch die Bibliothek im aktuellen Board oder Schaltplan entsprechend umbenannt - aus diesem Grund ist diese ganze Operation natürlich nur dann möglich, wenn new_library_name bisher im aktuellen Board oder Schaltplan noch nicht verwendet wurde.
Achtung: Nach jedem Library Update in einem Layout oder Schaltplan sollten Sie unbedingt einen Design Rule Check (DRC) und einen Electrical Rule Check (ERC) durchführen!
Durch die Angabe des Package-Namens (package_name@library_name) kann dafür gesorgt
werden, dass nur ein ganz bestimmtes Package ersetzt wird.
USE
Siehe auch ADD,
REPLACE
USE -*;
USE library_name..;
Der USE-Befehl markiert eine Bibliothek so, dass sie für die Befehle ADD oder REPLACE verfügbar ist.
Rufen Sie den USE-Befehl ohne Parameter auf, öffnet sich ein Datei-Dialog aus dem man eine Bibliotheksdatei auswählen kann. Falls für Bibliotheken im "Optionen/Verzeichnisse"-Dialog ein Pfad definiert wurde, erscheinen im Datei-Dialog die Bibliotheken aus diesem Verzeichnis.
Der spezielle Parameter -* bewirkt, dass alle bisher markierten Bibliotheken aufgegeben werden.
library_name kann der volle Name einer Bibliothek oder ein teilqualifizierter Name sein. Falls library_name der Name eines Verzeichnisses ist, werden alle Bibliotheken aus diesem Verzeichnis markiert.
Der Suffix .lbr braucht nicht angegeben zu werden.
EAGLE übernimmt die komplette Bibliotheksinformation in die Zeichnung, deshalb ist die Bibliothek zum Bearbeiten fertiger Platinen nicht mehr erforderlich.
Änderungen an einer Bibliothek wirken sich nicht auf Elemente in den schon bestehenden Zeichnungen aus. Siehe UPDATE-Befehl, um Bauteile durch aktualisierte Bibliothekselemente zu ersetzen.
| USE | öffnet den Datei-Dialog zur Auswahl einer Bibliothek | |
| USE -*; | gibt alle vorher mit USE markierten Bibliotheken auf | |
| USE demo trans*; | markiert die Bibliothek demo.lbr und alle Bibliotheken mit Namen trans*.lbr | |
| USE -* /eagle/lbr; | gibt zunächst alle bereits makierten Bibliotheken auf und markiert dann alle Bibliotheken aus dem Verzeichnis /eagle/lbr |
Gibt man wert an, bevor man das Element mit der Maus selektiert, dann erhalten alle nachfolgend selektierten Elemente diesen Wert. Das ist sehr praktisch, wenn man z. B. eine ganze Reihe von ICs auf denselben Wert setzen will.
Werden name und wert angegeben, so erhält das Element name den angegebenen Wert.
VALUE R1 10k R2 100kHier wurde mehreren Elementen in einem Befehl je ein Wert zugewiesen. Diese Möglichkeit lässt sich auch in Script-Dateien nach folgendem Muster ausnutzen:
VALUE R1 10k \
R2 100k \
R3 5.6k \
C1 10uF \
C2 22nF \
...
Der Backslash ('\') verhindert, dass in der nächsten Zeile ein Parameter
mit einem Schlüsselwort verwechselt wird.
On: Anstelle des Platzhalters VALUE (im Symbol definiert) kann im Schaltplan der aktuelle Wert eingegeben werden.
Off: Anstelle des Platzhalters VALUE erscheint im Schaltplan der Device-Name
(z.B. 74LS00N). Er lässt sich im Schaltplan nur nach Rückfrage mit dem
VALUE-Befehl verändern.
VIA
Siehe auch SMD,
CHANGE,
DISPLAY,
SET,
PAD,
Design Rules
Der VIA-Befehl plaziert ein Via in einer Platine. Dabei fügt er das Via zu einem Signal hinzu (falls es auf einer Leitung plaziert wird). Werden durch das Via zwei oder mehrere Signale verbunden, so erfolgt eine Nachfrage, ob dies wirklich beabsichtgt ist.
Die eingegebene Größe bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Der Bohrdurchmesser entspricht dem Durchmesser, der für Pads eingestellt ist. Er lässt sich mit
CHANGE DRILL durchmesser einstellen und verändern.
Vias erzeugen Bohrsymbole im Layer Drills und die Lötstopmaske in den Layern tStop/bStop.
Square quadratisch
Round rund
Octagon achteckig
Diese Formen gelten nur für die Aussenlagen (Top bzw. Bottom). In den Innenlagen ist die Form immer "rund".
Die Via-Form kann entweder (wie der Durchmesser) eingegeben werden, während der VIA-Befehl aktiv ist, oder sie kann mit dem Befehl
CHANGE SHAPE shape verändert werden.
Die eingegebene Form bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Beachten Sie bitte, dass die tatsächlichen Werte für Via-Form und -Durchmesser durch die Design Rules des Boards bestimmt werden, in dem das Via verwendet wird.
!RESETwas als
_____ RESETdargestellt würde. Diese Möglichkeit ist nicht auf Signalnamen beschränkt, sondern kann in allen Texten benutzt werden. Man kann auch nur einen Teil eines Textes überstreichen, wie in
!RST!/NMI R/!Wwas als
___
RST/NMI
_
R/W
dargestellt würde. Beachten Sie das zweite Ausrufezeichen, welches das
Ende des Überstrichs markiert. Ein Text kann beliebig viele Überstriche
enthalten. Soll ein Text ein Ausrufezeichen enthalten, welches keinen
Überstrich erzeugt, so muss diesem ein Backslash vorangestellt werden.
Um die Notwendigkeit von Backslashes auf ein Minimum zu reduzieren startet
ein Ausrufezeichen einen Überstrich dann nicht, wenn es das letzte Zeichen
eines Textes ist, oder wenn es unmittelbar von einem Leerzeichen, einem
weiteren Ausrufezeichen, einem Apostroph, einem Anführungszeichen oder
einer schließenden runden, eckigen oder geschweiften Klammer gefolgt wird.
Ein Ausrufezeichen bzw. Komma ohne vorangestellten Backslash, das nach
einem Ausrufezeichen steht, welches einen Überstrich begonnen hat, beendet
den Überstrich (dass das Komma einen Überstrich beendet ist notwendig für
Busse).
Mit dem Befehl UNDO kann man Befehle rückgängig machen. Das ist insbesondere dann nützlich, wenn man z. B. versehentlich etwas gelöscht hat. Die mehrmalige Eingabe von UNDO macht entsprechend viele Befehle rückgängig. Das geht bis zum Zustand nach dem letzen EDIT-, OPEN-, AUTO oder REMOVE-Befehl. Diese Befehle löschen die Vorgeschichte.
Die UNDO-Funktion benötigt Platz auf der Platte und kann die Eingabe von Script-Dateien erheblich verlangsamen. Sie lässt sich bei Bedarf mit dem Befehl
SET UNDO_LOG OFF;abschalten.
UNDO/REDO ist vollkommen in den Mechanismus der Forward&Back-Annotation
integriert.
UPDATE
Siehe auch ADD,
REPLACE
UPDATE;
UPDATE library_name..;
UPDATE package_name@library_name..;
UPDATE +@ | -@ [library_name..];
UPDATE old_library_name = new_library_name;
Der UPDATE-Befehl vergleicht Bauteile in einem Layout oder Schaltplan mit den zugehörigen Bibliothekselementen und aktualisiert diese, sofern Unterschiede festgestellt werden. Wird UPDATE im Bibliotheks-Editor ausgeführt, so werden die in der geladenen Bibliothek befindlichen Packages aus den angegebenen Bibliotheken aktualisiert.
Wird der UPDATE-Befehl ohne Parameter aufgerufen, öffnet sich ein Datei-Dialog, aus dem man die Bibliothek wählt, deren Bauteile mit den Definitionen in der Zeichnung verglichen werden soll.
Werden eine oder mehrere Bibliotheken angegeben, überpüft das Programm alle Bauteile aus diesen Bibliotheken. Der Bibliotheksname kann entweder als einfacher Name (wie "ttl" oder "ttl.lbr") oder mit voller Pfadangabe (wie "/home/mydir/myproject/ttl.lbr" oder "../lbr/ttl") angegeben werden.
Falls der erste Parameter '+@' ist, werden die Namen der angegebenen Bibliotheken (oder aller Bibliotheken, falls keine angegeben wurden) um das '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl erweitert. Dies kann dazu benutzt werden um sicherzustellen, dass die in einer Zeichnung enthaltenen Bibliotheken nicht verändert werden wenn ein Bauteil aus einer neueren Bibliothek gleichen Namens in die Zeichnung eingefügt wird. Bibliotheksnamen die bereits mit dem '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl enden werden nicht verändert.
Falls der erste Parameter '-@' ist, wird das '@'-Zeichen (gefolgt von einer Zahl) vom Ende der angegebenen Bibliotheksnamen (oder aller Bibliotheksnamen, falls keine angegeben wurden) entfernt. Dies funktioniert natürlich nur dann, wenn sich noch keine Bibliothek mit diesem neuen Namen in der Zeichnung befindet.
Bitte beachten Sie, dass "UPDATE +@;" gefolgt von "UPDATE -@;" (und umgekehrt) nicht unbedingt die ursprüngliche Folge von Bibliotheksnamen ergeben muss, da die Reihenfolge, in der die Namen bearbeitet werden, von der Reihenfolge der Bibliotheken in der Zeichnungsdatei abhängt.
Die Bibliotheksdefinitionen, die in einem Schaltplan oder Board gespeichert sind, werden nur anhand des Bibliotheksnamens (z. B. "ttl") identifiziert. Bei der Entscheidung ob das Bauteil überprüft werden soll oder nicht, wird nur dieser Name berücksichtigt. Die Bibliotheken werden in den unter "Libraries" im Directories-Dialog angegebenen Verzeichnissen, von links nach rechts, gesucht. Die erste Bibliothek mit dem angegebenen Namen, die in den Verzeichnissen gefunden wird, wird verwendet. Bitte beachten Sie, dass bei den Bibliotheksnamen nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden wird. Es ist nicht relevant ob die gesuchte Bibliothek zur Zeit "in use" ist oder nicht. Kann eine Bibliothek nicht gefunden werden, findet auch kein Update statt. In diesem Fall wird keine Fehlermeldung ausgegeben.
Wird der UPDATE-Befehl in einem Schaltplan oder Board gestartet, und sind diese über die Forward&Back Annotation verbunden, aktualisiert EAGLE die Bauteile in beiden Dateien.
In manchen Fällen wird es notwendig sein anzugeben, ob Gates, Pins oder Pads aufgrund ihres Namens oder ihrer Koordinaten zugeordnet werden sollen. Das ist dann der Fall, wenn die zugehörigen Bibliotheksobjekte verschoben oder umbenannt wurden. Wenn zuviele Änderungen gemacht wurden (z. B. wurde ein Pin verschoben und umbenannt), ist ein automatisches Aktualisieren nicht möglich. In diesem Fall sollte man die Bibliotheksänderung entweder in mehreren Schritten machen (erst Umbenennen, dann Verschieben) oder das ganze Element umbenennen, so dass es nicht getauscht wird.
In der Notation old_library_name = new_library_name (beachten Sie, dass vor und nach dem '=' Zeichen jeweils mindestens ein Leerzeichen stehen muss) sucht der UPDATE-Befehl die Bibliothek old_library_name im aktuellen Board oder Schaltplan und aktualisiert diese mit dem Inhalt von new_library_name. Hierbei ist zu beachten, dass old_library_name ein reiner Bibliotheksname sein muss, ohne Pfad, während new_library_name ein vollständiger Pfadname sein kann. Wurde der Update erfolgreich ausgeführt, so wird auch die Bibliothek im aktuellen Board oder Schaltplan entsprechend umbenannt - aus diesem Grund ist diese ganze Operation natürlich nur dann möglich, wenn new_library_name bisher im aktuellen Board oder Schaltplan noch nicht verwendet wurde.
Achtung: Nach jedem Library Update in einem Layout oder Schaltplan sollten Sie unbedingt einen Design Rule Check (DRC) und einen Electrical Rule Check (ERC) durchführen!
Durch die Angabe des Package-Namens (package_name@library_name) kann dafür gesorgt
werden, dass nur ein ganz bestimmtes Package ersetzt wird.
USE
Siehe auch ADD,
REPLACE
USE -*;
USE library_name..;
Der USE-Befehl markiert eine Bibliothek so, dass sie für die Befehle ADD oder REPLACE verfügbar ist.
Rufen Sie den USE-Befehl ohne Parameter auf, öffnet sich ein Datei-Dialog aus dem man eine Bibliotheksdatei auswählen kann. Falls für Bibliotheken im "Optionen/Verzeichnisse"-Dialog ein Pfad definiert wurde, erscheinen im Datei-Dialog die Bibliotheken aus diesem Verzeichnis.
Der spezielle Parameter -* bewirkt, dass alle bisher markierten Bibliotheken aufgegeben werden.
library_name kann der volle Name einer Bibliothek oder ein teilqualifizierter Name sein. Falls library_name der Name eines Verzeichnisses ist, werden alle Bibliotheken aus diesem Verzeichnis markiert.
Der Suffix .lbr braucht nicht angegeben zu werden.
EAGLE übernimmt die komplette Bibliotheksinformation in die Zeichnung, deshalb ist die Bibliothek zum Bearbeiten fertiger Platinen nicht mehr erforderlich.
Änderungen an einer Bibliothek wirken sich nicht auf Elemente in den schon bestehenden Zeichnungen aus. Siehe UPDATE-Befehl, um Bauteile durch aktualisierte Bibliothekselemente zu ersetzen.
| USE | öffnet den Datei-Dialog zur Auswahl einer Bibliothek | |
| USE -*; | gibt alle vorher mit USE markierten Bibliotheken auf | |
| USE demo trans*; | markiert die Bibliothek demo.lbr und alle Bibliotheken mit Namen trans*.lbr | |
| USE -* /eagle/lbr; | gibt zunächst alle bereits makierten Bibliotheken auf und markiert dann alle Bibliotheken aus dem Verzeichnis /eagle/lbr |
Gibt man wert an, bevor man das Element mit der Maus selektiert, dann erhalten alle nachfolgend selektierten Elemente diesen Wert. Das ist sehr praktisch, wenn man z. B. eine ganze Reihe von ICs auf denselben Wert setzen will.
Werden name und wert angegeben, so erhält das Element name den angegebenen Wert.
VALUE R1 10k R2 100kHier wurde mehreren Elementen in einem Befehl je ein Wert zugewiesen. Diese Möglichkeit lässt sich auch in Script-Dateien nach folgendem Muster ausnutzen:
VALUE R1 10k \
R2 100k \
R3 5.6k \
C1 10uF \
C2 22nF \
...
Der Backslash ('\') verhindert, dass in der nächsten Zeile ein Parameter
mit einem Schlüsselwort verwechselt wird.
On: Anstelle des Platzhalters VALUE (im Symbol definiert) kann im Schaltplan der aktuelle Wert eingegeben werden.
Off: Anstelle des Platzhalters VALUE erscheint im Schaltplan der Device-Name
(z.B. 74LS00N). Er lässt sich im Schaltplan nur nach Rückfrage mit dem
VALUE-Befehl verändern.
VIA
Siehe auch SMD,
CHANGE,
DISPLAY,
SET,
PAD,
Design Rules
Der VIA-Befehl plaziert ein Via in einer Platine. Dabei fügt er das Via zu einem Signal hinzu (falls es auf einer Leitung plaziert wird). Werden durch das Via zwei oder mehrere Signale verbunden, so erfolgt eine Nachfrage, ob dies wirklich beabsichtgt ist.
Die eingegebene Größe bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Der Bohrdurchmesser entspricht dem Durchmesser, der für Pads eingestellt ist. Er lässt sich mit
CHANGE DRILL durchmesser einstellen und verändern.
Vias erzeugen Bohrsymbole im Layer Drills und die Lötstopmaske in den Layern tStop/bStop.
Square quadratisch
Round rund
Octagon achteckig
Diese Formen gelten nur für die Aussenlagen (Top bzw. Bottom). In den Innenlagen ist die Form immer "rund".
Die Via-Form kann entweder (wie der Durchmesser) eingegeben werden, während der VIA-Befehl aktiv ist, oder sie kann mit dem Befehl
CHANGE SHAPE shape verändert werden.
Die eingegebene Form bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Beachten Sie bitte, dass die tatsächlichen Werte für Via-Form und -Durchmesser durch die Design Rules des Boards bestimmt werden, in dem das Via verwendet wird.
!RESETwas als
_____ RESETdargestellt würde. Diese Möglichkeit ist nicht auf Signalnamen beschränkt, sondern kann in allen Texten benutzt werden. Man kann auch nur einen Teil eines Textes überstreichen, wie in
!RST!/NMI R/!Wwas als
___
RST/NMI
_
R/W
dargestellt würde. Beachten Sie das zweite Ausrufezeichen, welches das
Ende des Überstrichs markiert. Ein Text kann beliebig viele Überstriche
enthalten. Soll ein Text ein Ausrufezeichen enthalten, welches keinen
Überstrich erzeugt, so muss diesem ein Backslash vorangestellt werden.
Um die Notwendigkeit von Backslashes auf ein Minimum zu reduzieren startet
ein Ausrufezeichen einen Überstrich dann nicht, wenn es das letzte Zeichen
eines Textes ist, oder wenn es unmittelbar von einem Leerzeichen, einem
weiteren Ausrufezeichen, einem Apostroph, einem Anführungszeichen oder
einer schließenden runden, eckigen oder geschweiften Klammer gefolgt wird.
Ein Ausrufezeichen bzw. Komma ohne vorangestellten Backslash, das nach
einem Ausrufezeichen steht, welches einen Überstrich begonnen hat, beendet
den Überstrich (dass das Komma einen Überstrich beendet ist notwendig für
Busse).
Mit dem Befehl UNDO kann man Befehle rückgängig machen. Das ist insbesondere dann nützlich, wenn man z. B. versehentlich etwas gelöscht hat. Die mehrmalige Eingabe von UNDO macht entsprechend viele Befehle rückgängig. Das geht bis zum Zustand nach dem letzen EDIT-, OPEN-, AUTO oder REMOVE-Befehl. Diese Befehle löschen die Vorgeschichte.
Die UNDO-Funktion benötigt Platz auf der Platte und kann die Eingabe von Script-Dateien erheblich verlangsamen. Sie lässt sich bei Bedarf mit dem Befehl
SET UNDO_LOG OFF;abschalten.
UNDO/REDO ist vollkommen in den Mechanismus der Forward&Back-Annotation
integriert.
UPDATE
Siehe auch ADD,
REPLACE
UPDATE;
UPDATE library_name..;
UPDATE package_name@library_name..;
UPDATE +@ | -@ [library_name..];
UPDATE old_library_name = new_library_name;
Der UPDATE-Befehl vergleicht Bauteile in einem Layout oder Schaltplan mit den zugehörigen Bibliothekselementen und aktualisiert diese, sofern Unterschiede festgestellt werden. Wird UPDATE im Bibliotheks-Editor ausgeführt, so werden die in der geladenen Bibliothek befindlichen Packages aus den angegebenen Bibliotheken aktualisiert.
Wird der UPDATE-Befehl ohne Parameter aufgerufen, öffnet sich ein Datei-Dialog, aus dem man die Bibliothek wählt, deren Bauteile mit den Definitionen in der Zeichnung verglichen werden soll.
Werden eine oder mehrere Bibliotheken angegeben, überpüft das Programm alle Bauteile aus diesen Bibliotheken. Der Bibliotheksname kann entweder als einfacher Name (wie "ttl" oder "ttl.lbr") oder mit voller Pfadangabe (wie "/home/mydir/myproject/ttl.lbr" oder "../lbr/ttl") angegeben werden.
Falls der erste Parameter '+@' ist, werden die Namen der angegebenen Bibliotheken (oder aller Bibliotheken, falls keine angegeben wurden) um das '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl erweitert. Dies kann dazu benutzt werden um sicherzustellen, dass die in einer Zeichnung enthaltenen Bibliotheken nicht verändert werden wenn ein Bauteil aus einer neueren Bibliothek gleichen Namens in die Zeichnung eingefügt wird. Bibliotheksnamen die bereits mit dem '@'-Zeichen gefolgt von einer Zahl enden werden nicht verändert.
Falls der erste Parameter '-@' ist, wird das '@'-Zeichen (gefolgt von einer Zahl) vom Ende der angegebenen Bibliotheksnamen (oder aller Bibliotheksnamen, falls keine angegeben wurden) entfernt. Dies funktioniert natürlich nur dann, wenn sich noch keine Bibliothek mit diesem neuen Namen in der Zeichnung befindet.
Bitte beachten Sie, dass "UPDATE +@;" gefolgt von "UPDATE -@;" (und umgekehrt) nicht unbedingt die ursprüngliche Folge von Bibliotheksnamen ergeben muss, da die Reihenfolge, in der die Namen bearbeitet werden, von der Reihenfolge der Bibliotheken in der Zeichnungsdatei abhängt.
Die Bibliotheksdefinitionen, die in einem Schaltplan oder Board gespeichert sind, werden nur anhand des Bibliotheksnamens (z. B. "ttl") identifiziert. Bei der Entscheidung ob das Bauteil überprüft werden soll oder nicht, wird nur dieser Name berücksichtigt. Die Bibliotheken werden in den unter "Libraries" im Directories-Dialog angegebenen Verzeichnissen, von links nach rechts, gesucht. Die erste Bibliothek mit dem angegebenen Namen, die in den Verzeichnissen gefunden wird, wird verwendet. Bitte beachten Sie, dass bei den Bibliotheksnamen nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden wird. Es ist nicht relevant ob die gesuchte Bibliothek zur Zeit "in use" ist oder nicht. Kann eine Bibliothek nicht gefunden werden, findet auch kein Update statt. In diesem Fall wird keine Fehlermeldung ausgegeben.
Wird der UPDATE-Befehl in einem Schaltplan oder Board gestartet, und sind diese über die Forward&Back Annotation verbunden, aktualisiert EAGLE die Bauteile in beiden Dateien.
In manchen Fällen wird es notwendig sein anzugeben, ob Gates, Pins oder Pads aufgrund ihres Namens oder ihrer Koordinaten zugeordnet werden sollen. Das ist dann der Fall, wenn die zugehörigen Bibliotheksobjekte verschoben oder umbenannt wurden. Wenn zuviele Änderungen gemacht wurden (z. B. wurde ein Pin verschoben und umbenannt), ist ein automatisches Aktualisieren nicht möglich. In diesem Fall sollte man die Bibliotheksänderung entweder in mehreren Schritten machen (erst Umbenennen, dann Verschieben) oder das ganze Element umbenennen, so dass es nicht getauscht wird.
In der Notation old_library_name = new_library_name (beachten Sie, dass vor und nach dem '=' Zeichen jeweils mindestens ein Leerzeichen stehen muss) sucht der UPDATE-Befehl die Bibliothek old_library_name im aktuellen Board oder Schaltplan und aktualisiert diese mit dem Inhalt von new_library_name. Hierbei ist zu beachten, dass old_library_name ein reiner Bibliotheksname sein muss, ohne Pfad, während new_library_name ein vollständiger Pfadname sein kann. Wurde der Update erfolgreich ausgeführt, so wird auch die Bibliothek im aktuellen Board oder Schaltplan entsprechend umbenannt - aus diesem Grund ist diese ganze Operation natürlich nur dann möglich, wenn new_library_name bisher im aktuellen Board oder Schaltplan noch nicht verwendet wurde.
Achtung: Nach jedem Library Update in einem Layout oder Schaltplan sollten Sie unbedingt einen Design Rule Check (DRC) und einen Electrical Rule Check (ERC) durchführen!
Durch die Angabe des Package-Namens (package_name@library_name) kann dafür gesorgt
werden, dass nur ein ganz bestimmtes Package ersetzt wird.
USE
Siehe auch ADD,
REPLACE
USE -*;
USE library_name..;
Der USE-Befehl markiert eine Bibliothek so, dass sie für die Befehle ADD oder REPLACE verfügbar ist.
Rufen Sie den USE-Befehl ohne Parameter auf, öffnet sich ein Datei-Dialog aus dem man eine Bibliotheksdatei auswählen kann. Falls für Bibliotheken im "Optionen/Verzeichnisse"-Dialog ein Pfad definiert wurde, erscheinen im Datei-Dialog die Bibliotheken aus diesem Verzeichnis.
Der spezielle Parameter -* bewirkt, dass alle bisher markierten Bibliotheken aufgegeben werden.
library_name kann der volle Name einer Bibliothek oder ein teilqualifizierter Name sein. Falls library_name der Name eines Verzeichnisses ist, werden alle Bibliotheken aus diesem Verzeichnis markiert.
Der Suffix .lbr braucht nicht angegeben zu werden.
EAGLE übernimmt die komplette Bibliotheksinformation in die Zeichnung, deshalb ist die Bibliothek zum Bearbeiten fertiger Platinen nicht mehr erforderlich.
Änderungen an einer Bibliothek wirken sich nicht auf Elemente in den schon bestehenden Zeichnungen aus. Siehe UPDATE-Befehl, um Bauteile durch aktualisierte Bibliothekselemente zu ersetzen.
| USE | öffnet den Datei-Dialog zur Auswahl einer Bibliothek | |
| USE -*; | gibt alle vorher mit USE markierten Bibliotheken auf | |
| USE demo trans*; | markiert die Bibliothek demo.lbr und alle Bibliotheken mit Namen trans*.lbr | |
| USE -* /eagle/lbr; | gibt zunächst alle bereits makierten Bibliotheken auf und markiert dann alle Bibliotheken aus dem Verzeichnis /eagle/lbr |
Gibt man wert an, bevor man das Element mit der Maus selektiert, dann erhalten alle nachfolgend selektierten Elemente diesen Wert. Das ist sehr praktisch, wenn man z. B. eine ganze Reihe von ICs auf denselben Wert setzen will.
Werden name und wert angegeben, so erhält das Element name den angegebenen Wert.
VALUE R1 10k R2 100kHier wurde mehreren Elementen in einem Befehl je ein Wert zugewiesen. Diese Möglichkeit lässt sich auch in Script-Dateien nach folgendem Muster ausnutzen:
VALUE R1 10k \
R2 100k \
R3 5.6k \
C1 10uF \
C2 22nF \
...
Der Backslash ('\') verhindert, dass in der nächsten Zeile ein Parameter
mit einem Schlüsselwort verwechselt wird.
On: Anstelle des Platzhalters VALUE (im Symbol definiert) kann im Schaltplan der aktuelle Wert eingegeben werden.
Off: Anstelle des Platzhalters VALUE erscheint im Schaltplan der Device-Name
(z.B. 74LS00N). Er lässt sich im Schaltplan nur nach Rückfrage mit dem
VALUE-Befehl verändern.
VIA
Siehe auch SMD,
CHANGE,
DISPLAY,
SET,
PAD,
Design Rules
Der VIA-Befehl plaziert ein Via in einer Platine. Dabei fügt er das Via zu einem Signal hinzu (falls es auf einer Leitung plaziert wird). Werden durch das Via zwei oder mehrere Signale verbunden, so erfolgt eine Nachfrage, ob dies wirklich beabsichtgt ist.
Die eingegebene Größe bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Der Bohrdurchmesser entspricht dem Durchmesser, der für Pads eingestellt ist. Er lässt sich mit
CHANGE DRILL durchmesser einstellen und verändern.
Vias erzeugen Bohrsymbole im Layer Drills und die Lötstopmaske in den Layern tStop/bStop.
Square quadratisch
Round rund
Octagon achteckig
Diese Formen gelten nur für die Aussenlagen (Top bzw. Bottom). In den Innenlagen ist die Form immer "rund".
Die Via-Form kann entweder (wie der Durchmesser) eingegeben werden, während der VIA-Befehl aktiv ist, oder sie kann mit dem Befehl
CHANGE SHAPE shape verändert werden.
Die eingegebene Form bleibt für nachfolgende Operationen erhalten.
Beachten Sie bitte, dass die tatsächlichen Werte für Via-Form und -Durchmesser durch die Design Rules des Boards bestimmt werden, in dem das Via verwendet wird.
!RESETwas als
_____ RESETdargestellt würde. Diese Möglichkeit ist nicht auf Signalnamen beschränkt, sondern kann in allen Texten benutzt werden. Man kann auch nur einen Teil eines Textes überstreichen, wie in
!RST!/NMI R/!Wwas als
___
RST/NMI
_
R/W
dargestellt würde. Beachten Sie das zweite Ausrufezeichen, welches das
Ende des Überstrichs markiert. Ein Text kann beliebig viele Überstriche
enthalten. Soll ein Text ein Ausrufezeichen enthalten, welches keinen
Überstrich erzeugt, so muss diesem ein Backslash vorangestellt werden.
Um die Notwendigkeit von Backslashes auf ein Minimum zu reduzieren startet
ein Ausrufezeichen einen Überstrich dann nicht, wenn es das letzte Zeichen
eines Textes ist, oder wenn es unmittelbar von einem Leerzeichen, einem
weiteren Ausrufezeichen, einem Apostroph, einem Anführungszeichen oder
einer schließenden runden, eckigen oder geschweiften Klammer gefolgt wird.
Ein Ausrufezeichen bzw. Komma ohne vorangestellten Backslash, das nach
einem Ausrufezeichen steht, welches einen Überstrich begonnen hat, beendet
den Überstrich (dass das Komma einen Überstrich beendet ist notwendig für
Busse).