Die Klassifizierung einer Ebene bedeutet das zuordnen von Zeichenvorschriften zu Shape-Gruppen basierend auf deren Attributen die in zur Ebene gehörenden Tabelle gespeichert sind. Es können daher auch nur Shape-Ebenen klassifiziert werden und keine Bild-Ebenen.
Eine Klassifizierung besteht aus mehreren Grupppen. Jede Gruppe hat einen einzelnen Wert oder einen Wertebereich auf den hin verglichen wird. Ausserdem hat jede Gruppe eine Zeichenvorschrift welche bestimmt wie die zugehörigen Shapes dargestellt werden sollen. Der Anwender gibt an welches Feld der Tabelle für Klassifizierung verwendet werden soll. Wird die Karte dann gezeichnet so wird für jedes Shape der entsprechende Wert aus der Tabelle geholt und mit den definierten Gruppen-Wertebereichen verglichen. Es werden dann die Zeichenvorschriften derjenigen Gruppe benutzt, welche als erstes beim Vergleich passte. Dies gestattet es einen visuellen Eindruck z.B. der räumlichen Verteilung von Objekten mit bestimmten Eigenschaften zu erhalten.
Eine Ebene hat grundsätzlich eine Klassifizierung. Wird zur Karte eine neue Ebene hinzugefügt, wird sie mit einer vordefinierten Klassifizierung versehen. Diese besteht nur aus der einen Gruppe DEFAULT. Diese Gruppe kann man nicht entfernen, lässt sich aber verstecken (siehe unten). Jedes Shape der Ebene, unabhängig von dessen Attributen, wird diese Gruppe zugeordnet, falls nicht vorher eine andere passt.
Die Klassifizierung für eine Ebene wird über den Eigenschaftendialog bearbeitet (->). Das Feld für die Klassifizierung der Ebene kann ugesetzt sein. In diesem Fall wird die Gruppe DEFAULT als Klassifizierung eingesetzt. Solange kein Feld gesetzt wird kann keine weiter Gruppe zur Klassifizierung hinzugefügt werden. Es muss also zunächst ein Feld ausgewählt werden. Dann können weitere Gruppen mit dem Knopf in die Klassifizierung aufgenommen werden.
Um die Änderungen auf die Karte anzuwenden kann der Benutzer entweder oder verwenden. schliesst dabei den Dialog nicht, sondern gestattet es, die gemachten Änderungen auf der Karte als Voransicht zu sehen. setzt die zuletzt angewendete Klassifikation zurück. wendet die Änderungen an und schliesst den Dialog. Dann können die Änderungen nicht mehr zurückgenommen werden. beendet den Dialog. Alle Änderungen, die nicht mit 04763 können im Prinzip alle von GDAL unterstützten Dateiformate sein. GDAL ist eine externe Bibliothek und steht für Geo-spatial Data Abstraction Library. Das Bild muss Informationen zu seiner geographische Lage und Ausdenung beinhalten, entweder direkt in die Datei eingebettet oder als separate Datei im selben Verzeichnis wie die Bild-Datei. GeoTIFF Dateien funktionieren sehr gut mit Thuban und sind speziell als Bildebenen für Bild-Ebenen bei Geographischen Informationssystemen geeignet.
Alle Aktionen im Menü beziehen sich auf die in der Legende aktuell ausgewählten Ebene.